Welche Marken schafften es auf die KONSUM-Enten-Liste
Konsument:innen stimmten über die ärgerlichsten Lebensmittelprodukte des vergangenen Jahres ab.
- Babybel
- Ben’s
- Food for Future
- Garden Gourmet
- Hofer
- Knorr
- NÖM
- Rama
- Spar
- Wiesbauer
Über welche Lebensmittel ärgerten Sie sich am meisten?
Mogelpackungen, versteckte Preiserhöhungen, fragwürdige Zutaten, unleserliche Produktinformationen sorgen immer wieder für Aufregungen bei Verbraucher:innen. Wir wollten wissen, über welche Lebensmittel sich Konsument:innen im vergangenen Jahr am meisten ärgerten, und stellten zehn Aufreger zur Wahl. Mehr als 10.000 Personen stimmten ab.
Geschrumpfte Rama
Höherer Preis, bei gleicher Verpackungsgröße und weniger Inhalt. Damit sicherte sich Rama die KONSUM-Ente des Jahres 2022. Wer schaffte es noch unter die Top Ten?
KONSUMENT-Tipps
Rot-weiß-rot. Eine rot-weiß-rote Banderole bzw. ein Österreich-Logo muss nicht bedeuten, dass ein Lebensmittel aus Österreich stammt. Bei manchen Produkten finden sich Angaben zur Herkunft von Zutaten am Etikett.
Mogelpackung. Durch Kippen oder Schütteln einer Verpackung lässt sich meist herausfinden, ob diese gut befüllt ist oder ob es sich um eine Mogelpackung handelt.
Produktbezeichnung. Ist ein Produkt nach einer enthaltenen Zutat benannt, muss deren Anteil zusätzlich in Prozent in der Zutatenliste ausgewiesen sein. Begriffe wie „traditionelle Rezeptur“ oder „Omas Rezept“ sind nicht geschützt und daher nichtssagend.
Grundpreis vergleichen. Bei Lebensmitteln muss am Regal ein sogenannter Grundpreis (Preis meist pro Kilogramm oder pro Liter) ausgewiesen sein. Nur dieser ermöglicht einen Preisvergleich. Leider wird dies durch eine besonders kleine Schriftgröße oft erschwert.
Bio, natürlich, nachhaltig. Nur bei Produkten, die unter der Bezeichnung „Bio“ (erkennbar auch am EU-Bio-Logo) verkauft werden, unterliegen strengen Vorgaben und Kontrollen. Begriffe wie „natürlich“ oder „nachhaltig“ sind nicht aussagekräftig.
High Protein. Produkte, die mit Begriffen wie „High Protein“ beworben werden, enthalten oft nicht mehr Eiweiß als reguläre Produkte. Gesunde Personen sind nicht auf spezielle Proteinprodukte angewiesen. Mit der regulären Ernährung wird in der Regel ausreichend Protein aufgenommen.
Vital, Premium. Produkte, die unter Begriffen wie „vital“ oder „Premium“ vermarktet werden, sind oft nicht höherwertiger als „normale“ Produkte. Ein kritischer Blick auf die Zutatenliste und ein Vergleich lohnen sich.
