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Weltverbrauchertag 2019 - Wir helfen, Ihre Rechte zu wahren

VW-Sammelklage, 134 Untersuchungen, 294 Gerichtsverfahren, 32.000 verkaufte Bücher und 58.400 Beratungen. Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2018 für den Konsumentenschutz zurück. Der Weltverbrauchertag ist ein wichtiger Aktionstag der Konsumentenschutzorganisationen – wir ziehen Bilanz.

Im Vorfeld des Weltverbrauchertages am 15. März 2019 zogen VKI-Geschäftsführer Mag. Dr. Rainer Spenger und Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI, Bilanz und gaben Einblick in aktuelle Projekte, Erfolge sowie künftige Herausforderungen.

 „Wir tun unser Bestes, um Konsumentinnen und Konsumenten ein reichhaltiges Informations- und Beratungsangebot zu bieten und sie bei der Rechtsdurchsetzung zu unterstützen“, betont VKI-Geschäftsführer Spenger, „auch wenn wir derzeit im Hinblick auf eine sich im Wandel befindliche Konsumwelt in einem besonders fordernden Umfeld arbeiten.“

Mag. Dr. Rainer Spenger und Mag. Thomas Hirmke bei der Pressekonferenz zum Weltverbrauchertag 2019. Wo lagen unsere Schwerpunkte, welche Themen haben Konsumenten bewegt? (Bild: VKI)

Plattform für Konsumenten in Österreich

Schon seit 1961 vertreten wir die Interessen von Konsumentinnen und Konsumenten und stärken ihre Position gegenüber Unternehmen in Österreich und durch das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) auch grenzüberschreitend. Seit 1999 ist das EVZ beim VKI angesiedelt und stand den Konsumenten und Konsumentinnen im Jahr 2018 mit 5.500 Beratungen und 1.600 Interventionen zu grenzüberschreitenden Problemen zur Seite. Seit Dezember 2018 ist das EVZ Österreich zudem offizielle Kontaktstelle bei Beschwerden zum Thema Geoblocking. 

Zusammen mit unserem Online-Auftritt, der Rechtsabteilung, der Untersuchung, dem Beratungszentrum, dem Testmagazin KONSUMENT, den KONSUMENT-Büchern und unseren vielseitigen Aktionen entstand in den vergangenen Jahrzehnten eine umfassende, vielseitige Plattform für Konsumenteninformation in Österreich. „Thematisch und organisatorisch sind wir breit aufgestellt, das unterscheidet uns von anderen Verbraucherorganisationen in Europa“, so Spenger. Digitalisierung, Individualisierung, Finanzierung – klar ist, dass wir den Wandel wahrnehmen und darauf reagieren. „Wir dürfen nicht stehen bleiben und müssen uns immer weiterentwickeln“, so der VKI-Geschäftsführer.

Anwaltskanzlei, Beratungsinstitut, Medienhaus und Forschungsinstitut

Das alles und viel mehr ist der VKI. Ohne die Arbeit von unabhängigen Verbraucherorganisationen wären Konsumentinnen und Konsumenten heute in einer wesentlich schwächeren Position gegenüber Wirtschaft und Politik. „Wir wollen Konsumenten im Alltag stärken, denn auch dieser wird immer komplizierter und undurchsichtig“, so Hirmke. Neben der Rechtsberatung und Klagsarbeit steht vor allem das Testen von Produkten und Dienstleistungen im Fokus unserer Arbeit. „Nach außen hin ist KONSUMENT unser Flaggschiff“, so Spenger. 

Tests und Testplakette

Seit der Gründung des VKI testen wir hier selbstständig, aber auch in Kooperationen mit internationalen Test-Organisationen, wie der Stiftung Warentest. Wir vergeben jährlich an die 1000 Testurteile an Produkte und Dienstleistungen. Dadurch wollen wir Sie vor Fehlkäufen schützen sowie Sicherheit und Transparenz am Markt gewährleisten. Sichtbar werden unsere Testergebnisse vor allem durch die Testplakette, von der wir im vergangenen Jahr 72 Stück vergeben haben. 

Kooperationen: Österreichisches Umweltzeichen

Zusätzlich zu unserer Testarbeit wickeln wir verschiedenste Projekte für zahlreiche Institutionen ab und blicken auf langjährige Kooperationen zurück, wie z.B. dem Hauptverband österreichischer Sozialversicherungsträger, den Arbeiterkammern der Länder, dem Schutzverband der österreichischen Lebensmittelindustrie oder der Österreichischen Apothekerkammer. Besonders hervorzuheben ist das Österreichische Umweltzeichen.

Hier sind wir akkreditierte Prüfstelle für das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Das Österreichische Umweltzeichen steht für höhere Lebens- und Umweltqualität, klare und transparente Information und Umweltpolitik in Eigenverantwortung der Unternehmen und Organisationen. „Wir konnten dieses Projekt bis 2023 verlängern, das ist ein großer Erfolg für uns und stärkt unsere Expertise im Umweltbereich“, erklärt Spenger. 

Lebensmittel-Checks

​Jede Woche veröffentlichen wir außerdem Lebensmittel-Checks. Das sind Meldungen über Produkte, durch die sich Konsumenten getäuscht fühlen. Durch direkte Hinweise von Konsumenten können wir damit regelmäßig versteckte Preiserhöhungen und Mogelpackungen entlarven. In letzter Konsequenz und bei keiner sichtlichen Verbesserung klagen wir die betroffenen Firmen, wie z.B. Innocent im vergangen Jahr.

Bilanz 2018: Marktkontrolle

Wir sind uns sicher: breite, vielseitige und fundierte Konsumenteninformation räumt Risiken aus, sichert faire Märkte und fördert gleichzeitig den Qualitätswettbewerb. 

Deshalb haben wir uns 2018 für Ihre Rechte eingesetzt und z.B. …:

  • …in Summe 134 Tests, Marktübersichten und Reports veröffentlicht. Dabei haben wir z.B. Plastik in Meersalz und Glyphosat in Bier gefunden. Des Weiteren haben wir uns zukunftsrelevanten Fragen zu Online-Kriminalität, Datenschutz oder Versicherungen bzw. Finanzprodukten gewidmet und Produkte des täglichen Gebrauchs auf Herz und Nieren geprüft.
  • …die bereits 25 Jahre währende Klagstätigkeit des VKI erfolgreich fortgesetzt. Insgesamt führten wir 294 Verfahren im Jahr 2018, also Musterprozesse, Abmahnungen, Verbandsklagen und Sammelklagen. Die Verfahren – soweit abgeschlossen – wurden zu mehr als 90 % erfolgreich beendet.
  • …die größte bisherige Sammelklagswelle „Österreich gegen die VW AG“ gestartet und im September 16 Sammelklagen bei 16 österreichischen Gerichten für rund 10.000 Geschädigte eingebracht. 
  • …die erfolgreiche Aktion „Energiekosten-Stop“ fortgesetzt. In diesem Jahr startet nun bereits die 7. Ausgabe. Bei der 6. Aktion konnten wir 70.178 Anmeldungen verzeichnen, das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Aktion. Ersparnis für Verbraucher: 3,4 Mio. Euro
  • …insgesamt 57.769 Beratungen für Sie durchgeführt. Telefonisch, persönlich und online.
  • …bei 1000 Unternehmen interveniert  (Persönlichen Beratungen und Online-Beschwerdeerledigung)
  • … uns für die Verbraucherbildung der jüngeren Generationen eingesetzt und unsere erfolgreichen Projekte „Konsument in der Schule“ (60 Klassen/1.500 Schüler und Schülerinnen) und „Jetzt teste ich“ (678 Schüler und Schülerinnen/144 Arbeiten) fortgeführt.

Transparenz schaffen, Kontrolle sichern

Seit mehr als 25 Jahren ist der VKI im Bereich Klagen tätig und unterstützt Konsumenten bei der Rechtsdurchsetzung, sorgt für mehr Transparenz und ist damit ein wichtiges Instrument zur Kontrolle des Marktes. „Das ist unsere Aufgabe und das haben wir auch 2018 gemacht“, so Hirmke. Gesetzeswidrige Geschäftspraktiken, unzulässige AGBs und irreführende Werbung – die Verfahren wurden zu mehr als 90 % erfolgreich beendet. Thematische Schwerpunkte waren beispielsweise Möbelpacker wegen falscher Preisauszeichnungen, Gutscheine, Werbungen für Kredite und Autoleasing wegen mangelnder Information, 24-Stunden-Betreuung und die Firma Münzkontor.

VW-Abgasskandal

Das dominierende Thema 2018 war allerdings der VW-Abgasskandal. Im Frühjahr 2018 hat der VKI die größte bisherige Sammelklagswelle Österreichs gegen die VW AG gestartet. Im September haben wir dann 16 Sammelklagen bei 16 Landesgerichten Österreichs für rund 10.000 Geschädigte eingebracht. „Das war vor allem eine logistische Herausforderung“, sagt Hirmke heute. Mittlerweile haben bereits einige Verhandlungen stattgefunden. Insgesamt geht es hier um einen Streitwert von 60 Millionen Euro. Wir berichten hier über die laufenden Entwicklungen.

„Gerade das Beispiel VW zeigt, wie wichtig die Tätigkeit des VKI bei der Durchsetzung von Massenschäden ist. Nur Mag. Thomas Hirmke, Leiter der VKI-Rechtsabteilung (Foto: Thörisch)der VKI konnte tausende Fälle zu Gericht bringen. Dadurch wird Rechtsdurchsetzung auch gegen große Unternehmen ermöglicht und Konsumentenrechte werden zum Leben erweckt“, erläutert Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereiches Recht. Insgesamt bewertet Thomas Hirmke das Verbraucherschutzniveau in Österreich als gut. „Ich sehe den VKI im Fall VW vor allem als Motor im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren“.

Herausforderungen der Zukunft

Kennzahlen, Onlineauftritt, Preiserhöhung 

Klar ist: Konsumentenschutz kostet Geld. Viel Geld. Da wir uns zu einem großen Teil selbst finanzieren (zwischen 65 % und 70 %), bewegen wir uns wirtschaftlich in einem engen Rahmen. Trotz dieser herausfordernden Situation und einem rückläufigen Printsektor halten sich die Abo-Zahlen des Testmagazins KONSUMENT konstant bei ca. 50.000. Auch im Buchbereich können wir Erfolge verzeichnen. Im letzten Jahr konnten wir 32.000 Exemplare verkaufen. 

"Alles geregelt - das KONSUMENT-Vorsorgebuch" war besonders beliebt bei Konsumenten. Von den Neuerscheinungen 2018 verzeichnete das "Handbuch Datenschutz" den besten Start. Auch international sind wir hier erfolgreich unterwegs und verkaufen Lizenzen an europäische Konsumentenschutzeinrichtungen. Im Onlinebereich verzeichnen wir auf konsument.at 10.200 Abonnenten, 2.180 verkaufte Tageskarten und 3,6 Millionen Visits. Auf vki.at - "der Landingpage unseres Vereins", so Spenger - konnten wir 360.000 Visits verzeichnen. Um diese Zahlen weiter auszubauen, brauchen wir Mut, Engagement und finanzielle Mittel. Derzeit befinden wir uns in internen Budgetgesprächen, um den VKI fit für die nächsten Jahre zu machen.

Trotzdem wird es immer schwieriger, die entsprechenden finanziellen Ressourcen aufzustellen. Deshalb mussten wir, mit Jahreswechsel unsere Preise anpassen. Wir haben uns vorgenommen, im Gegenzug unser Heft in den nächsten Monaten noch attraktiver und informativer zu gestalten bzw. unser Online-Angebot sukzessive auszuweiten. Das E-Paper war hier ein erster wichtiger Schritt. Außerdem wollen wir mit einem Premium-Abo unser Angebot erweitern und für Abonnenten zusätzliche Anreize schaffen. Die Zukunft – das ist hier Konsens – findet online statt. „Wer die Entwicklungen kennt, der weiß, dass wir in den kommenden Jahren nur im Onlinebereich erfolgreich sein werden.“, so der Geschäftsführer. 

Zukünftige Herausforderungen

„Die künftigen Herausforderungen sind enorm“, erklärt Spenger. „Globalisierung, stärkere Mobilität, zunehmende Individualisierung, ein geändertes Kommunikationsverhalten und eine unaufhaltsam fortschreitende Digitalisierung: Das sind nur einige der Begriffe, die den großen Wandel der Gesellschaft, der gerade stattfindet, umschreiben.“ Diese Entwicklung bringe nicht nur Chancen, sondern ebenso Gefahren für die Konsumentinnen und Konsumenten mit sich. Entsprechend verändern sich auch die Aufgabenbereiche des VKI: Unser Fokus auf Onlinehandel, grenzüberschreitende Verbraucherfragen und Datenschutz wird folglich zunehmend größer.

Über die Grenzen Österreichs aktiv

Der Blick über die Landesgrenzen hinaus spielt auch im Bereich der Klagstätigkeit des VKI eine zunehmend wichtigere Rolle. Das zeigt sich nicht nur an Verfahren gegen Amazon und Zalando, sondern besonders deutlich anhand des angeführten Beispiels VW: Hier ist derzeit die Frage zu behandeln ob eine Zuständigkeit in Österreich oder Deutschland gegeben ist. 

Diese Frage, die für manche aufs Erste ohne große Konsequenz erscheinen mag, ist für die betroffenen Konsumentinnen und Konsumenten eine enorme Erschwerung für die Durchsetzung ihrer Rechte. Doch auch in anderen Fällen, wie etwa jenem der schadhaften Brustimplantate der französischen Firma PIP, der MPC-Schifffonds oder rund um ein Verfahren gegen Zahlungsbedingungen der Deutschen Bahn, ist der VKI in den letzten Jahren über die Grenzen Österreichs hinaus zunehmend aktiv.

Die Konsumenten der Zukunft

​ „Eine besondere Herausforderung stellt für uns aber natürlich auch die Verbraucherbildung dar“, betont Rainer Spenger. „Besonders bei den Jüngsten ist es wichtig, dass sie früh jene Kompetenzen erwerben, die sie zu überlegten (Kauf-)Entscheidungen ermächtigen. Deshalb haben wir beispielsweise das Projekt ‚KONSUMENT in der Schule‘ gestartet, bei dem wir eng mit dem Lehrpersonal kooperieren und gezielt ein jüngeres Publikum ansprechen. 

Doch gleich welchen Alters Verbraucherinnen und Verbraucher sind: Unser Anliegen ist es, Jung und Alt gut in eine künftig zunehmend digitalisierte, „smarte“ Konsumwelt zu begleiten, wobei auch wir selbst als Verein stets zur Veränderung und Erneuerung gezwungen sein werden. Was aber jetzt und künftig gleichbleiben soll: Das Augenmerk auf unsere Grundwerte - Unabhängigkeit, Unbestechlichkeit und Objektivität.

Ergebnisse der Umfrage

Die Ergebnisse zu unserer Umfrage zum Weltverbrauchertag liegen uns vor. Welche Stellung hat der Konsumentenschutz in Österreich?

Beratung, Rechtsdurchsetzung, Produkttests ... seit 1983 stehen am Weltverbrauchertag Konsumentenschutz und -information im Mittelpunkt. Zu diesem Anlass haben wir vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet und wollten wissen, wie es um den Komsumentenschutz in Österreich bestimmt ist. Welche Themen interessieren Konsumenten und Konsumentinnen besonders? Welche Erwartungen gibt es an den VKI? Wie wichtig ist Ihnen unsere Arbeit? 

Insgesamt haben 5.360 Konsumenten und Konsumentinnen über Newsletter und konsument.at an unserer Umfrage teilgenommen, über Facebook 209. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihre rege Teilnahme und Ihr Interesse. Nur durch Unterstützung durch Sie, die Konsumenten, können wir unsere Arbeit stetig verbessern. Insgesamt haben wir 394 Seiten ausgewertet…

Danke für Ihre Unterstützung! (Bild: VKI)

 

...und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Unser Blick fällt vor allem auch auf jene 2 %, die mit unserer Arbeit „weniger“ oder „sehr unzufrieden“ sind. Geben Sie uns Feedback! (Bild: Doris Seyser)

Vorweg: Vielen Dank für die Anerkennung! Unser Blick fällt allerdings auch auf jene 2 %, die mit unserer Arbeit „weniger“ oder „sehr unzufrieden“ sind. Sind Sie an unseren überlasteten Telefonleitungen gescheitert? Haben wir Sie – gestresst am Telefon – etwa unfreundlich behandelt? Haben wir Ihre Zuschrift verspätet oder etwa gar nicht beantwortet? Hatten Sie das Gefühl, dass wir Ihnen nicht weitergeholfen haben?

Ihre Wünsche 

Nahezu jede/r 2. Befragte wünscht sich von uns „mehr“. Wir arbeiten daran. (Bild: Doris Seyser)

Es ist ganz deutlich zu sehen: Ihre Erwartungen an uns sind hoch. Nahezu jede/r 2. Befragte wünscht sich von uns „mehr“. Wir möchten diese Herausforderung annehmen.

Erwartungen an unsere Arbeit

„Bessere Präsenz in den Medien und in der Öffentlichkeit“
Ja, die möchten wir auch. Aber unser Werbebudget beträgt gerade einmal 160.000 Euro. So sind wir weitgehend darauf angewiesen, dass über die Ergebnisse unserer Arbeit berichtet wird. Dank unserer guten Öffentlichkeitsarbeit klappt das auch - wir wurden in Medien im Vorjahr weit über 3.000mal erwähnt. Aber ebenso ist Tatsache, dass wir manche Menschen derzeit nicht erreichen, insbesondere die jüngere Generation. Wir arbeiten daran, u.a. durch unsere Social-Media-Aktivitäten.

„Eine eigene TV-Sendung“
Ja, das wäre schön, ist derzeit aber nicht realisierbar. Wir sind daher mit unseren Themen in einigen TV-Sendungen sozusagen „zu Gast“, weil wir für deren Redaktionen guten Inhalt liefern.

„Ein dichteres Beratungsnetz“
Ein dichteres Angebot an österreichweiter persönlicher Beratung ist uns aus Ressourcengründen nicht möglich. Wir setzen auf Online-Beratung.

„Schwarze Schafe beim Namen nennen“
In konkreten Fällen machen wir das ohnehin, sowohl in unserer Berichterstattung als auch in der Medienarbeit. Was noch fehlt, ist eine Datenbank mit Firmen, die uns bzw. den Konsumentinnen und Konsumenten immer wieder negativ auffallen. Die Umsetzung dieser Idee ist nicht ganz einfach und birgt auch juristische Probleme. Aber wir haben dieses Vorhaben nicht aufgegeben.

„Testergebnisse sollen für alle online gratis sein“
Viele User und Kunden fordern von uns a) mehr Leistung, b) bessere Leistung für c) weniger Geld oder gar gratis. Geht nicht, geht gar nicht. Irgendwer muss unsere Kosten zahlen. Wir haben einerseits keine Werbeeinnahmen und andererseits erhebliche Kosten, daher können wir unsere Inhalte nicht verschenken. Inseratenfreiheit und Unabhängigkeit haben ihren Preis.

„Mehr Datenschutz-Themen“
Wir haben das Thema Datenschutz vor etwa 2 Jahren zum Schwerpunkt erklärt und in nahezu jedem Heft einen Beitrag dazu. Neuerdings gehen Datenschutzaspekte bei Produkttests in die Bewertung ein (aktuelles Beispiel Test Saugroboter in Heft 4/2019), im Oktober 2018 ist unser Handbuch Datenschutz erschienen.

„Rückrufaktionen besser bekannt machen“
Da haben wir schon zuletzt unser Angebot verbessert! Meldungen veröffentlichen wir nicht nur in KONSUMENT, sondern auch ganz aktuell auf www.vki.at und auf Facebook. Die meisten Warnungen und Rückrufe sind mittlerweile tagesaktuell. 

„Kinder und Jugendliche mobilisieren“
Das ist uns sehr wichtig. Wir setzen bei den Schulen bzw. im Unterricht an. Dazu läuft ein erfolgreiches Projekt. „KONSUMENT in der Schule“. Auch mit unserem Schülerwettbewerb „JETZT TESTE ICH“ erreichen wir Jugendliche mit Konsumenten-Themen. 

„Mehr Bewusstsein schaffen für nachhaltigen, ökologischen Einkauf!“
Wir beobachten, dass das Interesse an diesen Themen steigt und reagieren darauf in unserer Berichterstattung. Nachhaltiger Konsum ist auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im VKI ein wichtiges Anliegen.

Hier finden Sie eine Auswahl von Artikeln:

 
„Die Konsumenten sollten generell mehr gefragt werden. Meist wird ja über deren Köpfe hinweg etwas beschlossen“.
Uns vom VKI ist die Einbeziehung von Konsumentinnen und Konsumenten überaus wichtig. Wir sind - nicht zuletzt durch Umfragen wie diese - möglichst oft im Dialog mit unseren Kundinnen und Kunden.

„Die Politik sollte Konsumentenschutz finanziell besser ausstatten“
„Von politischer Seite fehlt noch sehr viel an Unterstützung für Konsumenten“
„Die bisherige Form ist nicht so schlecht, der VKI sollte jedoch auf eine gute finanzielle Basis - ohne Wirtschafts- und Politikeinfluss - gestellt werden.“

Viele Befragte machen sich Gedanken über Organisation und Zukunft des Konsumentenschutzes. Gemeinsamer Nenner: Schlagkräftiger Konsumentenschutz braucht finanzielle Absicherung und Unabhängigkeit – in jeder Hinsicht. Damit ist alles gesagt.       

Achtung Verwechslungsgefahr!
In der Umfrage kam noch etwas zur Sprache: Als „Verein für Konsumenteninformation“ landen wir in der öffentlichen Wahrnehmung oft in einem großen Topf mit dem Namen „die Konsumentenschützer“. Nur: Wir sind auf unsere Weise einzigartig.

Keine andere Organisation, Institution oder sonstige Einrichtung bietet ein Gesamtpaket. Wiederum salopp gesagt: Wir sind Anwaltskanzlei, Testlabor, Forschungsinstitut, nationale und grenzüberschreitende Beratungsstelle und Medienhaus in einem.

Also, aufgepasst, wenn Sie demnächst etwa nach „Konsumentenschutz“ googeln. Sonst landen Sie leicht an einer falschen Adresse. Nur wo VKI und KONSUMENT drauf steht, ist unser Konsumentenschutz drinnen!

Vielen Dank für Ihre Zeit und das rege Interesse!

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