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Berwanderer auf einem Weg im Hochgebirge
Wanderer, Bergsteiger und Kletterer haben im Wald und in den Bergen eine erhöhte Eigenverantwortung. Bild: Bizi88/Shutterstock

Unfälle am Berg und im Wald: Wer haftet wofür?

, aktualisiert am premium

Wanderer, Bergsteiger und Kletterer haben im Wald und in den Bergen eine erhöhte Eigenverantwortung.

  • Passiert viel in den Bergen oder wird das von den Medien aufgebauscht?
  • Wie schwer wiegt meine eigene Sorglosigkeit?
  • Ich hatte einmal am Berg viel zu leichtes Schuhwerk an. Wäre ich da haftbar gewesen?
  • Darf ich im Wald eine Zigarette wegwerfen?
  • Darf ich im Wald ein Lagerfeuer anzünden, auf das ich gut achtgebe?
  • Müssen Eigentümer an gefährlichen Stellen Warnschilder aufstellen?
  • Wir als Tourismusverband kontrollieren und säubern unsere Wanderwege regelmäßig alle drei Jahre. Genügt das?
  • Müssen wir als Wegerhalter rund um unsere Klettersteige auch die Wände nach losem Gestein kontrollieren?
  • Ein Förster hat mich bei einer Fahrt mit dem Mountainbike auf einem Forstweg angehalten und weggeschickt. Darf er das? Ich dachte, es gilt die Wegefreiheit?
  • Darf ich im Wald im Schlafsack übernachten?
  • Wir planen als Gruppe eine Wandertour in den Bergen und haben da einen mega-ehrgeizigen Typen dabei. Kann ich mich ausklinken, wenn es mir zu anstrengend oder er mir zu blöd wird?
  • Die Hüttenwirtin hat uns eine komplett falsche Gehzeit gesagt. Wäre die haftbar, wenn was passiert?
  • Ist das Klettern in der Halle versichert?

Die Unfallstatistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit im Innenministerium (Alpinpolizei) spricht eine klare Sprache: 2021 sind 272 Menschen in Österreichs Bergen ums Leben gekommen – davon 43 Frauen (16%) und 229 Männer (84%). Der Bergsport mit den meisten Unfalltoten im Jahr 2021 ist das Wandern/Bergsteigen mit 111 Toten, gefolgt vom Mountainbiken mit 16 sowie Forstunfälle mit 28 Toten. Die meisten Alpintoten gibt es im Juli, August und September. Haupt-Unfallursachen waren Herz-Kreislaufversagen (26%), gefolgt von Absturz (16%) sowie Sturz/Stolpern/Ausgleiten (19%).

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