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Aufgespießt - Konsument 6/2000

Ratgeber für umweltbewussten Einkauf

„338 x richtig gewählt“ lautet der Titel der Broschüre mit Informationen über diejenigen 338 Produkte (Stand: Jänner 2000), die das österreichische Umweltzeichen tragen. Gegliedert nach den Bereichen Bauen und Einrichten, Haushalt, Garten und Büro enthält die 40-seitige Fibel Produktkurzbeschreibungen, Bezugsmöglichkeiten und Anlaufstellen für nähere Informationen. Mit dem von Friedensreich Hundertwasser gestalteten Zeichen werden Produkte oder Dienstleistungen ausgezeichnet, die strengen Standards hinsichtlich Material, gesundheitlicher Unbedenklichkeit von Inhaltsstoffen, Verpackung, Produktion sowie Qualität und Gebrauchstauglichkeit entsprechen. Der Ratgeber für ökologisches Einkaufen kann beim Umweltservice im Umweltministerium (Telefon 0800/240260) kostenlos bestellt werden.

Überschuldung nimmt zu

Die Zahl der Österreicher, die ihre Schulden nicht mehr zahlen können, nimmt ständig zu. Laut Schuldnerberatung sind österreichweit rund 200.000 Haushalte überschuldet, 40.000 davon zahlungsunfähig. Die durchschnittliche Verschuldung von Klienten der Schuldnerberatung beträgt etwas über eine Million Schilling. Darüber hinaus zählen zunehmend Jüngere zu den Betroffenen – jeder Zweite ist zwischen 25 und 40 Jahre alt. Rund die Hälfte der durchschnittlichen Schulden entfällt auf angelaufene Zinsen und Gebühren.

Wo Inline-Skater fahren dürfen

Zwei Arten von Verkehrsflächen dürfen laut Straßenverkehrsordnung von Rollschuhfahrern benutzt werden: einerseits diejenigen, die für Fußgänger bestimmt sind, andererseits diejenigen, die für Radfahrer vorgesehen sind. Auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen müssen Skater entsprechend langsam und vorsichtig fahren, Fahrbahnen sind auf kürzestem Weg zu überqueren. In Wohnstraßen und Fußgängerzonen ist Rollschuhfahren erlaubt. Beim Skaten auf Radwegen sind die für Radfahrer gültigen Vorschriften einzuhalten. Achtung bei Radfahrstreifen: Diese dürfen außerhalb von Ortsgebieten von Skatern nicht benutzt werden.

Stevia: keine gesunde Alternative

„Süßen ohne Reue…, natürlich süßen ohne Kalorien…, dauerhaft abnehmen“ – ist in einschlägigen Publikationen über Stevia zu lesen. Der Extrakt dieser südamerikanischen Pflanze, deren Blätter eine bis zu 30-mal höhere Süßkraft als Haushaltszucker haben, wird als die süße Alternative für Gesundheitsbewusste gepriesen. Faktum ist jedoch: EU-weit sind weder Pflanzenblätter noch daraus gewonnene Produkte wie Tee, Pulver oder Süßungsmittel (Steviosid) zugelassen, der Verkauf daher verboten. In Studien werden unter anderem krebserregende und fruchtbarkeitsschädigende Wirkungen des Süßungsmittels beziehungsweise seiner Abbauprodukte diskutiert.

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