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Korb mit Eiern auf Holzboden, Schild Bio-Eier
Bild: Racamani / Shutterstock

Bio-Eier – oder doch nicht?

Sie fragen - wir antworten: unsere Expertinnen und Experten beantworten Leserfragen - hier Mag. Birgit Beck.

Frage

"Ich habe Bio-Eier gekauft, die aber keine sind. Denn Bio-Eier haben einen hellgelben Dotter. Bei den angesprochenen Eiern ist der Dotter orange, was auf eine konventionelle Fütterung mit Farbstoffgebern zurückzuführen ist. Was kann ich tun?"

Antwort

Birgit Beck - Ernährungswissenschafterin
Bild: VKI

Wir können Ihre Verunsicherung verstehen. Sie haben recht, die Farbe des Eidotters hängt primär von der Fütterung ab. Enthält das Futter viele Carotinoide, hat auch der Eidotter eine kräftigere Farbe. Konventionelle Eier haben oft einen intensiver gefärbten Dotter, da in konventionellem Futter auch synthetische Farbstoffe zugesetzt werden dürfen.

Allein von der Dotterfarbe auf die Haltungsform zu schließen, ist jedoch nicht möglich. Farbgebende Carotinoide sind von Natur aus z.B. in Mais oder Gras enthalten. Wird im Sommer wieder mehr frisches Gras auf der Wiese gefressen, kann der Dotter dunkler ausfallen als im Winter.

Zweifel an der Kennzeichnung?

Haben Sie Zweifel an der richtigen Kennzeichnung, können Sie sich an die amtliche Lebensmittelkontrolle wenden. Diese darf vor Ort Proben ziehen und kann diese gegebenenfalls beanstanden.

Zuständig ist die Behörde jenes Bundeslandes, in dem Sie die Eier gekauft haben. Sie finden Sie, wenn Sie unter verbrauchergesundheit.gv.at „Lebensmittelaufsicht der Länder“ eingeben.

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