DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Corona: Betrügereien im Netz - Die WHO-Masche und andere Scams

Die Corona-Krise bietet einen Nährboden für Cyberkriminalität. Von Bankdaten-Phishing bis zu getarnter Spionagesoftware: Online-Betrüger passen ihre Methoden an die Pandemie an.

„Ich weiß wo du wohnst, mit wem du sprichst und wie du deine Tage verbringst […] Wenn ich die Zahlung nicht erhalte wird jedes Mitglied deiner Familie mit dem Coronavirus infiziert.“ Scams wie diese sind gerade vermehrt im Umlauf. Betrüger nutzen die weltweite Pandemie (Seuche bzw. Epidemie, die die ganze Welt betrifft) verstärkt aus, um sich mit unseriösen Mitteln zu bereichern.

Pseudo-Hilfsmittel, Apps und kriminelle Textnachrichten

Die Arten des Betrugs sind vielfältig. Im Prinzip werden altbewährte Scam-Methoden inhaltlich an Corona angepasst. So behaupten kriminelle Textnachrichten im Umlauf zum Beispiel, Interessenten mit kostenlosen Masken des Roten Kreuzes oder mit einem finanziellen Hilfspaket zu versorgen. Dabei wird versucht, über einen Link persönliche Daten abzufragen (Phishing). Unseriöse Apps versprechen die Verbreitung des Virus in Echtzeit zu verfolgen. In Wahrheit erhält der Konsument hier eine Spionagesoftware, die sich unter anderem selbst Zugriff auf Mikrophon und Kamera verschaffen kann. Oder die Betrüger vertreiben scheinbare Hilfsmittel mit dem unwahren Zusatz “approved by WHO” auf der echten oder einer imitierten Amazon-Seite. Das Unternehmen (Amazon) hat laut eigenen Angaben über eine Million überteuerter Angebote gelöscht.

Reagieren Sie nicht auf solchen Unsinn. Folgen Sie keinen darin enthaltenen Links oder Anweisungen! 

Die WHO-Masche   

Das Ansehen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Betrugsversuche zu missbrauchen ist nicht neu. Die WHO warnt davor seit 2006. Wie es bei solchen betrügerischen Scam-Emails die Regel ist, werden offiziell wirkende Nachrichten mit Logos der WHO versandt. Das soll Empfänger dazu bringen, mit persönlichen Daten oder Geldüberweisungen zu antworten. Eine verbreitete Vorgehensweise ist z.B. das Spiel mit der Barmherzigkeit von hilfsbereiten Menschen. In Nachrichten versuchen Gauner die Opfer dazu zu bewegen, die Verbreitung eines angeblichen Impfstoffes für Kinder in China mitzufinanzieren.   

Wenn Sie unsicher sind, ob die Nachricht der WHO echt ist, können Sie mit ihr Kontakt aufnehmen oder den Missbrauch melden.  

Die WHO  

  • fragt Sie niemals nach Ihrem Benutzernamen oder Passwort, um auf Sicherheitsinformationen zuzugreifen
  • sendet niemals unaufgefordert E-Mail-Anhänge
  • fordert nie dazu auf einen Link außerhalb von www.who.int zu besuchen
  • verlangt niemals Geld dafür, um sich für eine WHO-Stelle zu bewerben, sich für eine Konferenz anzumelden oder ein Hotel zu reservieren
  • führt niemals Lotterien durch und bietet keine Preise, Stipendien, Zertifikate oder Finanzierungen per E-Mail an
  • verwendet nur Emails mit der ausschließlichen Endung who.info nach dem @ und niemals andere wie beispielsweise who.org oder who.com
  • betreibt nur eine einzige offizielle Spendensammlung   

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: Europakonsument: WHO- und Corona-Scams Coronabetrügereien im Netz (vollständiger Artikel) 4/2020

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

Symbolbild zum E-Government: Ein Fingerabdruck, der digital wirkt.

ID Austria: Digital ist besser?

Die Handy-Signatur ist bald Geschichte. Demnächst bekommen wir mit der ID Austria eine digitale Identität. Wo liegen die Knackpunkte? Wir haben recherchiert.

xxx premium

Telefonbetrug: die gängigsten Tricks

Kriminelle nutzen die weite Verbreitung des Handys verstärkt für Betrugsversuche. Der beste Schutz ist Wachsamkeit und das Wissen, was auf einen zukommen könnte.

Schematische Darstellung einer Person, die das Virus mit beiden Händen von sich weist. premium

Corona: Booster-Impfung

Der Schutz der Corona-Impfung lässt nach 4 bis 6 Monaten nach. Deshalb wird eine weitere, die sogenannte Booster-Impfung, empfohlen.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

Sozialministerium
Zum Seitenanfang