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Iglo Wildlachs - Woher stammt der Fisch?

Lebensmittel-Check

Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Wildlachs von Iglo mit unklarer Herkunftsangabe.

 

Beim Iglo Wildlachs ist nicht eindeutig, woher der Fisch ursprünglich tatsächlich stammt. (Bild: VKI)
Beim Iglo Wildlachs ist nicht eindeutig, woher der Fisch ursprünglich tatsächlich stammt. (Bild: VKI)

Beim Iglo Wildlachs ist nicht eindeutig, woher der Fisch ursprünglich tatsächlich stammt. (Bild: VKI)

Laut Verpackung wurde das Produkt zuletzt in Frankreich verarbeitet. (Bild: VKI)
Laut Verpackung wurde das Produkt zuletzt in Frankreich verarbeitet. (Bild: VKI)

Laut Verpackung wurde das Produkt zuletzt in Frankreich verarbeitet. (Bild: VKI)

Davon abgesehen sind auf der Verpackung des Iglo Wildlachs auch zwei verschiedene Fanggebiete angegeben. (Bild: VKI)
Davon abgesehen sind auf der Verpackung des Iglo Wildlachs auch zwei verschiedene Fanggebiete angegeben. (Bild: VKI)

Davon abgesehen sind auf der Verpackung des Iglo Wildlachs auch zwei verschiedene Fanggebiete angegeben. (Bild: VKI)

Die Fischfilets im Inneren der Verpackung sind zusätzlich in eine Kunststoff-Folie eingeschweißt. Darauf ist aber China als Herkunftsland aufgedruckt - was bei Konsumenten für Verwirrung sorgt. (Bild: VKI)
Die Fischfilets im Inneren der Verpackung sind zusätzlich in eine Kunststoff-Folie eingeschweißt. Darauf ist aber China als Herkunftsland aufgedruckt - was bei Konsumenten für Verwirrung sorgt. (Bild: VKI)

Die Fischfilets im Inneren der Verpackung sind zusätzlich in eine Kunststoff-Folie eingeschweißt. Darauf ist aber China als Herkunftsland aufgedruckt - was bei Konsumenten für Verwirrung sorgt. (Bild: VKI)

Stammt der Fisch jetzt aus dem Nordwest- oder Nordost-Pazifik, aus China oder aus Frankreich? Genauere Informationen können Kunden über einen QR-Code herausfinden. Leicht wird es ihnen beim Iglo Wildlachs jedenfalls nicht gemacht. (Bild: VKI)
Stammt der Fisch jetzt aus dem Nordwest- oder Nordost-Pazifik, aus China oder aus Frankreich? Genauere Informationen können Kunden über einen QR-Code herausfinden. Leicht wird es ihnen beim Iglo Wildlachs jedenfalls nicht gemacht. (Bild: VKI)

Stammt der Fisch jetzt aus dem Nordwest- oder Nordost-Pazifik, aus China oder aus Frankreich? Genauere Informationen können Kunden über einen QR-Code herausfinden. Leicht wird es ihnen beim Iglo Wildlachs jedenfalls nicht gemacht. (Bild: VKI)

Woher kommt der Iglo Wildlachs wirklich?

Das steht drauf: Iglo Wildlachs

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Bei uns langten etliche Beschwerden über die Produktdeklaration – genauer: die Herkunftsangabe - von Iglo Wildlachs ein.

Die Fischfilets werden in einem Karton angeboten. Auf diesem sind u.a. zwei Fanggebiete (Nordwest-Pazifik, Nordost-Pazifik, beide mit Herkunftscode) und ein QR-Code zur Herkunftsbestimmung angegeben. Laut ebenfalls auf dem Karton aufgedruckten Identitätszeichen wurde das Produkt zuletzt in Frankreich bearbeitet bzw. verpackt. Die Fischfilets sind zusätzlich in eine Kunststofffolie eingeschweißt. Auf der Folie ist wiederum „China“ aufgedruckt, was naturgemäß erst nach dem Öffnen des Kartons zu sehen ist.

Verwirrende Angaben zu Fanggebiet

Für den Konsumenten, der uns zuletzt wegen dieses Produkts kontaktierte, war das verwirrend: Stammte der Fisch nun aus dem Pazifik, aus China oder aus Frankreich? Und aus welchem der beiden Fanggebiete war er her?

Wir fragten bei Iglo nach: Das Unternehmen erklärte uns, dass neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum ein Herkunftscode aufgedruckt sei. Dieser gebe an, aus welchem Fanggebiet der Fisch in der Packung stammt. Nur dumm, dass diese Information nicht auf der Packung steht. Ohne sie kann wohl nur geraten werden, welches Fanggebiet denn nun das „richtige“ ist.

"Fisch-Herkunfts-Tracker"

Die Angabe des Fanggebietes ist bei Meeresfisch Pflicht. Diese Vorgabe ist bei Iglo Wildlachs rechtlich erfüllt. Zusätzlich macht Iglo freiwillig noch genauere Herkunftsangaben - u.a. über den QR-Code. Das ist grundsätzlich positiv. Bei einigen KonsumentInnen sorgte dieser QR-Code allerdings für Ärger, weil er bei ihnen nicht funktionierte.

Darüber hinaus hat Iglo online einen „Fisch-Herkunfts-Tracker“ eingerichtet. Mit dem auf dem Karton angeführten Herkunfts-Code können über die Iglo-Website zusätzliche Informationen zur Fischart und zur Herkunft abgerufen werden. Für interessierte KonsumentInnen ist das natürlich fein.

Wichtig: unmissverständliche Angaben 

Unserer Ansicht nach sollte allerdings bereits auf der Produktpackung eine klare und unmissverständliche Herkunftskennzeichnung vorhanden sein. Und dass der Fisch in China portioniert und vakuumiert wurde, sollte ebenfalls auf der Packung stehen und nicht (so wie jetzt) erst auf Nachfrage zu erfahren sein. 

Reaktion der Firma Iglo

„Unsere Verpackungen sind eine der wichtigsten Informationsquellen für unsere Verbraucher/innen. Aus diesem Grund unterziehen wir unsere Verpackungen einem sehr detaillierten internen und externen Begutachtungsprozess und sichern somit ab, dass alle rechtlichen Rahmenbedingungen wahrgenommen werden. So auch im Falle der Packung des iglo Wildlachses, wo auf der Rückseite der Verpackung eine umfassende Informationsbox aufgedruckt ist, die unter anderem die Herkunftskennzeichnung umfasst.

Woher der Wildlachs, der sich in der jeweiligen Packung befindet, tatsächlich entstammt, ist im Feld des Mindeshaltbarkeitsdatums aus dem aufgedruckten Herkunftscode zu ersehen. Der/Die Konsument/in erhält die Information, in welchem der zwei Fanggebiete der Fisch gefangen wurde und alle rechtlichen Rahmenbedingungen sind erfüllt.

Zusätzlich finden Sie auf der iglo Website in der Online Suche zur Fisch Herkunft detaillierte Informationen, so zum Beispiel die Details zum Wildlachs. Dort finden Sie sowohl Hintergrundinformationen zu den einzelnen Fischspezies als auch zur jeweiligen Herkunft, und zwar deutlich mehr Informationen, als dies gesetzlich vorgeschrieben wäre.

Wie Sie aus der Herkunftskennzeichnung ersehen haben, stammt unser iglo Wildlachs aus Fanggebieten im Nordost- und Nordwest-Pazifik. Aufgrund der geographischen Lage dieser Fanggebiete zu China wird der Wildlachs auch hier portioniert und vakuumiert – daher der entsprechende Aufdruck für diesen Verarbeitungsschritt auf der Folie, der Rückverfolgbarkeit und maximale Transparenz gewährleistet. Gesetzlich sind wir als Hersteller verpflichtet, das Identitätskennzeichen jenes Betriebs auf die Verpackung zu drucken, in der das Produkt zuletzt verarbeitet oder verpackt wurde.“

Iglo Austria
14. 01. 2020
 

Wir meinen: Lesen Sie die Packungsaufschrift von Tiefkühlfisch von Anfang bis Ende. Viele Hersteller liefern aus freien Stücken detailliertere und unmissverständliche Informationen zur Herkunft des Fisches.

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