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Aptamil Kindermilch - Palmöl in der Milchnahrung

Lebensmittel-Check

Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Kindermilch, die laut Zutatenliste Palmöl enthält.

 

Aptamil Kindermilch; (Bild: VKI)
Aptamil Kindermilch; (Bild: VKI)

Aptamil Kindermilch; (Bild: VKI)

Aptamil Kindermilch: Die Zutatenliste zeigt es - das Produkt enthält Palmöl. (Bild: VKI)
Aptamil Kindermilch: Die Zutatenliste zeigt es - das Produkt enthält Palmöl. (Bild: VKI)

Aptamil Kindermilch: Die Zutatenliste zeigt es - das Produkt enthält Palmöl. (Bild: VKI)

Zutatenliste genau lesen

Das steht drauf:  Aptamil Kindermilch

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Palmöl ist in zahlreichen Produkten enthalten. Auch in solchen, bei denen man nicht damit rechnet, wie zum Beispiel in Milchnahrung für Babys und Kleinkinder. 

Babynahrung mit Palmöl

Eine Konsumentin wunderte sich über Aptamil Folgemilch: „Ich habe ein halbes Jahr gestillt und dann gab ich meiner Tochter Aptamil Folgemilch 2. Als ich mir die Zutatenliste mal genauer ansah, war ich echt schockiert! Da ist Palmöl drin. Beim nächsten Einkauf las ich mir einige Zutatenlisten von verschieden Anbietern durch und stellte fest, dass in fast allen Produkten Palmöl enthalten ist. Ich weiß nicht ... eigentlich will man doch seinem Kind nur ,das Beste‘ geben“.

Palmöl ermöglicht spezielle Fettsäurezusammensetzung

Wir haben uns exemplarisch ein weiteres Produkt von Aptamil angesehen - Aptamil Kindermilch ab 1 Jahr. Auch in diesem Produkt ist Palmöl enthalten. Palmöl hat einen sehr hohen Gehalt an Palmitinsäure, einer gesättigten Fettsäure. Da sich damit eine spezielle Fettsäurezusammensetzung erzielen lässt, wird es gerne zur Herstellung von Milchnahrungen verwendet. Konsumenten sehen den Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln aber aus ethischen und aus gesundheitlichen Gründen zunehmend kritisch.

Palmölfreie Produkte bieten wenige Hersteller

Wer Palmöl ablehnt, muss sich beim Kauf von Milchnahrung für Säuglinge und Kleinkinder durch die Zutatenlisten ackern. Denn nicht nur in Aptamil, auch in Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen vieler anderer Hersteller ist Palmöl drin. Milchnahrungen ohne Palmöl gibt es nur von wenigen Herstellern.

Reaktion der Firma Milupa

Was Milupa dazu sagt, dass Aptamil Milchnahrung für Babys und Kleinkinder mit Pamöl erzeugt ist.

„Palmöl hat einen extrem hohen Gehalt an Palmitinsäure, daher verwenden wir es in einigen Produkten für eine spezielle Fettsäuremischung. Dabei machen wir keine Kompromisse in Bezug auf Nachhaltigkeit und die Qualität der Produkte. Für Eltern, die eine palmölfreie Nahrung bevorzugen, bieten wir zudem Aptamil Profutura an, welches stattdessen Milchfett beinhaltet.

Um die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns möglichst positiv zu gestalten, sind wir an zahlreichen Initiativen beteiligt, wie beispielsweise:

Milupa/Danone ist Mitglied des ,Roundtable on Sustainable Palm Oil‘ (RSPO), den der World Wide Fund For Nature (WWF) 2004 ins Leben gerufen hat. Der RSPO hat es sich zur Aufgabe gemacht, globale, ökologische und soziale Standards für eine nachhaltige Palmölproduktion zu entwickeln und einzuführen.

Milupa/Danone ist zudem Mitglied der ,Palmoil Innovator Group‘ (POIG). Ziel dieser Gruppe, die sich aus Produzenten sowie verschiedenen Nichtregierungsorganisationen zusammensetzt, ist es, soziale und ökologische Kriterien zu erfüllen, die über die Anforderungen des RSPO hinausgehen.

Dieses Engagement im RSPO sowie im POIG hat unter anderem dazu geführt, dass Milupa im aktuellen Palmöl-Index des WWF die drittbeste Platzierung (von 255 Unternehmen) in Bezug auf nachhaltigen Umgang mit Palmöl belegt.“

Milupa GmbH
15. 5. 2020

Wir meinen: Will man wissen, woraus sich ein Produkt zusammensetzt, führt am genauen Lesen der Zutatenliste kein Weg vorbei.

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