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Kinderlebensmittel: Getränke, süße und salzige Snacks - Bremsen statt verbieten

Test: Nichts schmeckt Kindern so gut wie süße Säfte, Schleckereien und Knabberzeug. Doch in diesen Kinderprodukten steckt jede Menge Zucker, Fett und Salz, wie unser Test zeigt. Verbote sind trotzdem der falsche Weg. Besser ist es, wenn Eltern die verputzten Mengen regulieren.

Diese Produkte finden Sie in unserem Test:

Kinderlebensmittel im KONSUMENT-Test - Getränke (Bild: K. Schreiner/VKI)Getränke

  • Capri Sonne: Cola Mix
  • Dreh und Trink: Kirsche
  • Hello Kitty: Multifruit
  • Rauch: Yippy Cherry

 

Kinderlebensmittel im KONSUMENT-Test - süße Snacks (Bild: K. Schreiner/VKI)Snacks süß

  • Ferrero: Kinder Country
  • Ferrero: Milch-Schnitte
  • Ferrero: Kinder Maxi King
  • Kuchenmeister: Kinder-Hörnchen
  • Manner: Biskotten für Kinde
  • Ölz: Muffin von der Schulmaus

 

Kinderlebensmittel im KONSUMENT-Test - salzige Snacks (Bild: K. Schreiner/VKI)Snacks salzig

  • funny-frisch: Jumpys Paprika
  • Pom-Bär: original
  • Saltletts: Junior Farm

 

Der Fokus unseres Tests lag auf dem Kochsalz-, dem Zucker- sowie dem Fettgehalt in Lebensmitteln und der Lebensmittelkennzeichnung.


Hier unser Testbericht: Was wäre ein Kinderleben ohne Pom-Bären, Milch-Schnitte und Dreh und Trink? Eben! Obwohl viele Eltern dieses süße und salzige Zeug hassen, das penetrant aus allen Regalen in kindgerechter Höhe quillt: Manche Marken gibt es schon ewig. Vermutlich deshalb, weil sie vor nicht allzu langer Zeit auch von den heutigen Oldies begeistert verspeist wurden. Etwas Entspannung sowie Erinnerungsvermögen an die eigene Kindheit ist also angesagt.

Vier Säfte, sechs süße und drei salzige Naschereien getestet

Nach demKinderlebensmittel: Zerealien, Wurst und Käse - Schwere Kost in der Ausgabe 10/2014 von KONSUMENT haben wir uns diesmal Getränke und süße sowie salzige Snacks vorgenommen, die punktgenau auf die Zielgruppe Kind zugeschnitten sind. Stellvertretend für die gesamte Produktgruppe wählten wir vier Säfte, sechs süße und drei salzige Naschereien aus.


Unsere Serie Kinderlebensmittel:

Kindergetränke stark gesüßt

Kinder haben ständig Durst

Eltern sind daher bei der Getränkeauswahl gefordert. Vor allem dann, wenn sie durch den Supermarkt hetzen, rasch noch etwas einkaufen müssen und die Kinder müde sind und quengeln. Also schnell her mit einer Flasche Dreh und Trink, die es in allen Farben gibt und die einfach perfekt in kleine Hände passt? Eher nicht, würden wir sagen, oder wenn unbedingt nötig, dann selten. Das gilt übrigens auch für alle anderen Getränke, die speziell für die Kleinen angeboten werden.

Kindergetränke sind stark gesüßt

Auch wenn Sie in der Testtabelle überraschenderweise beim Zucker nicht Rot als Warnsignal sehen, bestehen diese Getränke hauptsächlich genau daraus. Am süßesten ist Rauch Yippy Cherry: 34 Gramm Zucker pro Portion lautet hier die Bilanz (wir haben eine Flasche als Portionsgröße berechnet). Geht man davon aus, dass maximal 10 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien aus zugesetztem Zucker stammen sollten, so ziehen sich Vier- bis Sechsjährige mit einer Flasche Rauch Yippy gleich einmal mehr als die Tagesdosis rein. Und selbst Sieben- bis Neunjährige schöpfen mit diesem Getränk ihr Zuckerkontingent zu unglaublichen 85 Prozent aus.

Warum steht die Ampel in unserer Testtabelle trotzdem nur auf Gelb? Weil wir hier den Gesamtzucker in Prozent angeben, also pro 100 ml. Lediglich aufgrund dieser für alle Testkandidaten vereinheitlichten Bezugsgröße schaffen die picksüßen Säfte im Vergleich zur Portionsgröße ein besseres Ergebnis. Die Systematik macht es einem manchmal nicht leicht ...

Weitere Zusatzstoffe

Von viel Zucker abgesehen, enthalten alle Getränke auch noch Zitronensäure. Eine für die Zähne äußerst ungünstige Kombination, weil dadurch die Entstehung von Karies zusätzlich gefördert wird. Und natürlich kommt kein Saft ohne Aroma aus. In Rauch Yippy und Hello Kitty stecken zudem zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe, was bei Kinderprodukten, erst recht bei stark zuckerhaltigen, vollkommen überflüssig ist.

Früchte sind Mangelware

Früchte sind Mangelware

Alle untersuchten Getränke kosten ähnlich viel. Dass sie sich Fruchtsaftgetränk nennen oder Früchte auf der Verpackung abgebildet sind, braucht Sie nicht groß zu beeindrucken. Denn egal wie die Produkte heißen und in welcher Aufmachung sie daherkommen: In dieser Getränkekategorie spielen Früchte nur eine untergeordnete Rolle.

Mit noch weniger Frucht kommen Limonaden aus. Ausgerechnet Capri-Sonne, das man gefühlsmäßig ganz woanders einordnen würde, gehört hier dazu. Es handelt sich bei diesem Produkt schlicht um eine Zitronenlimonade, in der lediglich Zitronensäure für Geschmack sorgt. Aber auch bei der Konkurrenz zahlen Sie hauptsächlich für Wasser und Zucker mit ganz wenig Fruchtsaft.

Als Durstlöscher ungeeignet

Selbst wenn Kinder diese Art von Getränken lieben: Aufgrund ihres Zuckergehalts sind sie keine Durstlöscher, sondern machen – im Gegenteil – noch durstiger. Und sie konditionieren die Sprösslinge auf süß, sodass weniger süße Getränke kaum noch akzeptiert werden. Muss es unbedingt ein Kindergetränk sein, dann erstens nur selten und zweitens am besten verdünnt.

Das Beste gegen den Durst ist immer noch Wasser, auch wenn das bei Kindern gelegentlich auf erbitterten Widerstand stößt. Wenn es mehr Geschmack sein soll, dann im Verhältnis 3 zu 1 (3 Teile Wasser, 1 Teil Saft) mischen. Klingt für den Erziehungsalltag mühsam und ist es leider auch.

Kindersnacks: Fett und süß

Kindersnacks: Fett und süß

Wie sieht es bei den süßen und salzigen Kindersnacks aus? Leider auch nicht besser als bei den Getränken. Für die Untersuchung von süßen Snacks haben wir sechs Produkte ausgesucht. Darunter die Klassiker Milch-Schnitte bzw. Maxi King von Ferrero oder Biskotten für Kinder von Manner.

Zucker und Fett spielen hier eine tragende Rolle. Fünf von sechs getesteten Snacks bestehen überhaupt zu einem Drittel aus Zucker. Und sie liegen, was den Kaloriengehalt angeht, schwer im Magen. Vor allem der Muffin von Ölz entspricht mit seinen über 400 kcal einer Hauptmahlzeit!

Eine wahre Zucker- und Fettbombe ist Kinder Country von Ferrero. Der Snack besteht fast zur Hälfte aus Zucker und zu einem Drittel aus Fett. 30 Prozent Fett stecken auch im Kinder-Hörnchen von Kuchenmeister. Was an diesem Produkt besonders ärgerlich ist: Auf der Verpackung wird zu Werbezwecken dick aufgetragen. Da ist von „hochwertigem Aurora Mehl“ die Rede. In Wahrheit handelt es sich bei Aurora Mehl um schlichtes Weizenmehl, und das nicht einmal in Vollkorn-Qualität. Dass Süßigkeiten, Kuchen und Kekse keine gesunden Lebensmittel sind, weiß inzwischen fast schon jedes Kind. Umso erstaunlicher, mit welcher Beharrlichkeit die Werbung versucht, den Kunden Schnitten & Co als wertvolle Zwischenmahlzeit anzudrehen.

Mit Maß und Ziel

Wir meinen: Im Kinderalltag darf es Naschzeug geben. Und ein Kind soll sich seine Süßigkeiten selbst aussuchen dürfen. Bei der Menge müssen Eltern allerdings regulierend eingreifen. Kinder sollten nur 10 Prozent ihres täglichen Kalorienbedarfs in Form von Süßigkeiten und Knabberartikeln aufnehmen. Das sind je nach Alter 125 bis 160 kcal.

Zur Orientierung: Je 100 kcal stecken in einer Kugel Eis, 4 Butterkeksen, 30 Gramm Fruchtgummi, 20 Gramm Schokolade oder 200 ml Limonade. Auch wichtig: Den Konsum von Naschzeug auf ein- bis zweimal pro Tag beschränken, um die Belastung für die Zähne möglichst gering zu halten.

Zucker im Salzgebäck

Zucker im Salzgebäck

Und was ist mit den salzigen Snacks? Auch Pom-Bär & Co haben, wenig überraschend, einen hohen Fett- und zudem Salzgehalt. In den Zutatenlisten aller Produkte steht Fett bereits an zweiter Stelle. Meist handelt es sich dabei um Sonnenblumenöl. Lediglich Junior Farm von Saltletts, eine Art Soletti in Tierform, ist nicht ganz so üppig.

Ebenfalls enthalten: Aromen, Hefeextrakt sowie künstliche Farbstoffe. Verkauft werden die salzigen Snacks in Packungsgrößen von 75 bzw. 125 Gramm. Solche Mengen sind schnell einmal aufgefuttert. Blöd nur, dass die Kids damit gleich die Hälfte ihrer täglichen Fettration oder gar mehr intus haben.

Erstaunlich

Auch in Salzzeug steckt Zucker. Nicht gerade viel, aber wer rechnet bei einem solchen Produkt damit? Aufgefallen ist uns hier wieder Saltletts. Dieses Laugengebäck enthält gleich viermal so viel Zucker wie die Konkurrenz.

Wie bei allen anderen Kinderprodukten ist auch bei salzigen Knabbereien Zurückhaltung angesagt, egal wie gut sie den Kindern schmecken. Ab und zu in die knisternden Sackerl zu greifen ist okay. Wie bei den Süßigkeiten sollten auch hier die Eltern für eine Mengenbeschränkung sorgen.

Testtabelle: Kinderlebensmittel - Getränke

Testtabelle: Kinderlebensmittel - Snack süss

Testtabelle: Kinderlebensmittel - Snack salzig

Gut gewählt

SIPCAN steht für Special Institute for Preventive Cardiology and Nutrition. In dieser Initiative für ein gesundes Leben arbeiten renommierte Experten aus den Bereichen Medizin und Ernährung zusammen. Neben vielen anderen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung hat SIPCAN auch eine Getränkeliste erstellt, die regelmäßig aktualisiert wird.

Als Orientierungskriterien für ein gesundes Getränk wurden festgelegt:

  • Zuckergehalt maximal 7,4 g pro 100 ml (inkl. natürlich enthaltener Zucker)
  • keine Süßstoffe

Wendet man das Beurteilungsschema von SIPCAN auf die vier von uns untersuchten Kindergetränke an, entspricht kein einziges Produkt!

Die Liste zur Erleichterung der Auswahl gesunder Getränke finden Sie unterSIPCAN im Downloadbereich.

SIPCAN - Initiative für ein gesundes Leben

Zusammenfassung

  • Restriktiv. Halten Sie den Konsum von Kindergetränken möglichst niedrig. Kinder gewöhnen sich schnell an den süßen Geschmack und lehnen dann weniger Süßes kategorisch ab.
  • Fett und süß. Viele süße Snacks sind wahre Zucker- und Fettbomben. Aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihres Kaloriengehalts sind sie auf Dauer nicht nur schlecht für die Zähne, sondern auch für die Figur.
  • Versalzen. Salzige Snacks enthalten viel Fett und noch mehr Salz.
  • Gezielt. Naschen darf sein, aber nicht über den ganzen Tag verteilt und auch nur in begrenzter Menge.

Testkriterien

Bei unserem Test von Kinderlebensmittel, die wir als Serie bringen, haben wir keine Testurteile vergeben. Stattdessen wird bei jedem Produkt angegeben, wie hoch der Gehalt an Kochsalz, Fett und Zucker ist (Beurteilungskriterien: hoch, mittl, niedrig). Produkte mit einem hohen Gehalt sollten nur selten verzehrt werden.

Im Test: Kinderlebensmittel, mit denen die fünf Mahlzeiten eines Tages zumindest teilweise bestritten werden können. Alle Produkte wurden im Labor auf ihren Fett-, Zucker- und Kochsalzgehalt untersucht. Anschließend wurde überprüft, ob die chemischen Analysen mit der Deklaration auf den Verpackungen übereinstimmen. Die Kennzeichnung der Lebensmittel wurde ebenso geprüft wie die Werbung für die einzelnen Produkte. Ausgewählt wurden hauptsächlich Lebensmittel, die auf die Zielgruppe der 6- bis 10-Jährigen abgestimmt sind.

Diesmal unter der Lupe: Getränke sowie süße und salzige Snacks.

Untersuchte Inhaltstoffe

Kochsalz: Der Gehalt an Natrium (Na) wurde mittels AS (Atomspektroskopie) bestimmt. Der Chloridgehalt (Cl) wurde mittels Titration ermittelt.
Zucker: Gesamtzuckergehalt und Zuckerarten wurden mittels HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) bestimmt.
Fett: Der Gesamtfettgehalt wurde gravimetrisch bestimmt.

Vitamine und Mineralstoffe
Kalzium: Hier wurde mittes FAASl (Flammen-Atomabsorptionsspektroskopie) das gesamte in den Produkten enthaltene Kalzium bestimmt, also sowohl natürlich enthaltenes als auch zugesetztes.
Vitamin C: Bestimmung mittels HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie).
Nitrit: Der Gehalt an Nitit wurde mittels HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) bestimmt.

Energiegehalt
Neben dem Brennwert pro 100 Gramm wurde auch der Energiegehalt pro errechnete Portion bestimmt.

Lebensmittelkennzeichnung

Alle Produkte wurden auf die Einhaltung der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV), der Nährwertkennzeichnungsverordnung (NWKV) und der Fertigpackungsverordnung (FpVO) untersucht. Außerdem wurde überprüft, ob das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG; BGBI.I Nr. 13/2006 idgF) und die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) VO (EU) Nr. 1169/2011 eingehalten wird.

Die auf den Verpackungen angegebenen Berechnung der GDA (Guideline Daily Amount = Richtlinie für den täglichen Bedarf) wurde ebenfalls überprüft. Außerdem wurde untersucht, ob bei besonderen Angaben die VO (EG) Nr. 1924/2006 nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben eingehalten wird. Die Beurteilung erfolgte durch Gutachter. Zusätzlich wurden die Werbeaussagen auf dem Etikett mit den Ergebnissen der chemischen Analysen verglichen und darauf überprüft, ob sie mit den Rechtsvorschriften in Einklang stehen.

Anbieter

Capri-Sonne: Deutsche SiSi-Werke GmbH & Co KG
Rudolf-Wild-Straße 4-6
D-69214 Eppelheim/Heidelberg
+49 6221 79 90
Capri-Sonne

Ferrero: Ferrero Österreich HandelsgesmbH
Sterzinger Straße 1
A-6020 Innsbruck
0512 597 00
Ferrero Österreich

funny-frisch Snack und Gebäck GmbH
Aachener Straße 1042
D-50858 Köln
+49 221 48 94-0
funny-frisch

Hello Kitty: Magic Brand, ul.
Traugutta 42
P-05-825 Grodzisk Mazowiecki
Hello Kitty

Klosterquell-Hofer GmbH
Armbrustergasse 10
A-2770 Gutenstein
02634 73 45-0
Klosterquell-Hofer GmbH

Kuchenmeister GmbH
Coesterweg 31
D-59494 Soest
+49 29 21 78 08-0
Kuchenmeister GmbH

Manner Josef & Comp. AG
Wilhelminenstraße 6
A-1170 Wien
01 488 22-0
Manner

Ölz: Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH
Achstraße 9
A-6850 Dornbirn
05572 38 40-0
Ölz

Pom-Bär: Kelly GmbH
Hermann-Gebauer-Straße 1
A-1220 Wien
01 732 73-0
Kelly

Rauch Fruchtsäfte GesmbH
Langgasse 1
A-6830 Rankweil
05522 401-0
Rauch Fruchsäfte GesmbH

Saltletts: The Lorenz Bahlsen Snack-World GmbH & Co KG
Rathenaustraße 54
D-63263 Neu-Isenburg
+49 6102 293-0
Lorenz Bahlsen Snack-World

Leserreaktionen

Ärger über Werbelügen

Danke für diese Testreihe! Ich hoffe, dass dadurch möglichst viele Eltern, Onkeln und Tanten etc. aufhören, die lieben Kleinen mit diesem Junkfood zu verwöhnen. Dann hat man es als Eltern, die dieses Zeug ohnehin ablehnen, auch etwas leichter am Spielplatz und beim Einkaufen. Ich ärgere mich, dass die Werbelügen der Hersteller offenbar zulässig sind und frage mich, ob man nicht auch mit wirklich gesunden Produkten ein Geschäft machen könnte?

User "sscheruebl"
(aus KONSUMENT 1/2015)

Eltern als Vorbild

Süße Getränke für Kinder werden oft als unvermeidlich, geradezu selbstverständlich angesehen. Dabei wäre das, wie so oft, durch gute Vorbildwirkung sehr leicht vermeidbar. Wenn in der gesamten Familie – abgesehen von Feiern – ausschließlich Wasser getrunken wird, wird das auch von Kindern natürlich akzeptiert. Bewusstseinsbildung von Anfang an, dass Limo, Cola, Apfelsaft und Orangensaft völlig unnötig und vor allem keine Kindergetränke sind, kann viele Zahn- und Gewichtsprobleme vermeiden und schont Geldbeutel und die Umwelt. Warum viele schwere Flaschen mit Zuckerwasser quer durch Europa transportieren, wenn es den besten Durstlöscher aus der Leitung gibt?

Roland Weber
Korneuburg
​(aus KONSUMENT 1/2015)

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