Serien, Filme oder Sport streamen ohne Receiver oder Box: 2023 schließt Herr Lehner und seine Frau ein Sky-X-Abo ab. Als es ums Zahlen geht, kommt es zu Problemen bei der Abbuchung vom Konto von Herrn Lehner. Er hat den Eindruck, die Zahlung sei nicht erfolgreich und autorisiert die Zahlung mit der Kreditkarte seiner Frau.
Sky-X-Jahresbeitrag von 240 Euro
Nachträglich stellen die beiden fest, dass Sky X den Jahresbeitrag von 240 Euro sowohl von seinem Konto als auch von ihrer Kreditkarte einzieht. Ein Abo doppelt bezahlt. Im Dezember 2024 kündigte Herr Lehner das Abo und erhält eine entsprechende Kündigungsbestätigung. „Hallo Peter! Dein Fiction & Live TV wurde storniert. Du kannst Sky X noch bis XXX nutzen.”
Abbuchung trotz Kündigung
Aber trotz Kündigung werden weiterhin die monatlichen Beträge von 34,99 Euro von der Kreditkarte bzw. dem Konto der Ehefrau abgebucht. Warum? Es gibt keinen Vertrag - weder zwischen Sky X und Frau Lehner noch zwischen Sky X und Herrn Lehner. Es gibt auch keine Einzugsermächtigung von Frau Lehner, die die weitere Belastung ihres Kontos rechtfertigen würde.
Rückzahlung gefordert
Wir haben Sky X angeschrieben und gebeten, den Sachverhalt zu überprüfen. Und wir haben die Rückerstattung des doppelt bezahlten Jahresbeitrags von 240 Euro gefordert - zuzüglich Rückzahlung der nach der Kündigung vorgenommenen Abbuchungen. Das sind, sagt Herr Lehner, „insgesamt auf 279,92 Euro - wobei zwei Abbuchungen durch die Bank rückgebucht wurden.“
"Sky X hat den doppelten Jahresbetrag refundiert"
MMag. Anja Sollereder hat als Juristin den Fall betreut: „Unsere Intervention war erfolgreich. Sky X hat den doppelt bezahlten Jahresbetrag refundiert und auch die Monatsbeträge (seit Kündigung).“
Sollten Sie ein vergleichbares Problem haben, können Sie sich an vki.at/beratung wenden.
LINK ZUM URTEIL
Urteil: Sky-Streamingabos - EuGH stärkt Rücktrittsrecht
https://verbraucherrecht.at/sky-streamingabos-2026

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