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Die linke Hand hält das Handy, das lädt, die rechte eine Powerbank, die den Strom gibt
Bild: DenPhoto/Adobe.Stock

Powerbanks im Test: Strom aus der Konserve

Ein Test zeigt: Nicht alle Powerbanks liefern den versprochenen Strom. Einige verlieren bei der Lagerung viel Ladung.

60 Euro. Die Schweizer Kolleg:innen von „Saldo“ haben Powerbanks getestet. Im Labor waren acht größere und neun kleinere Akkus. Bei den größeren Modellen mit 20.000 mAh Kapazität schneidet das B20+ von Aqiila als bestes ab. Es lieferte 67 Wattstunden und entlädt sich nur langsam von selbst. Mit einem Preis von etwa 60 Euro gehört das Modell B20+ in seiner Kategorie zu den eher günstigeren Powerbanks.

Kabelloses Laden mit Qi

Bei den kleineren Geräten mit einer Kapazität von 10.000 mAh erreicht die Powerbank «Rapid» von Ecoflow das beste Testurteil („gut“). Sie lädt das Handy schnell auf. Mit der «Rapid» kann man Smartphones auch kabellos laden. Dafür muss dieser Akku aber den Ladestandard Qi unterstützen. Qi ist kabelloses Laden über ein Magnetfeld. Dabei geht viel Energie in Form von Wärme verloren und es lässt sich dann nur etwa ein Drittel des Stroms aus der Powerbank ziehen, schreiben die Schweizer. Mit etwa 70 Euro gehört die «Rapid» von Ecoflow zu den teureren Modellen.

Samsung-Modell

Auf dem zweiten Platz bei den kleinen landet u.a. eine Powerbank von Samsung – konkret das Modell EB-U2510 10.000 mAh. Es kostet um die 30 Euro und hat eine hohe nutzbare Energiemenge. Nach vier Wochen Lagerung verliert das Gerät viel Energie.

So wurde getestet

Testkriterien sind die nutzbare Energie, Ladegeschwindigkeit, Energiedichte, Selbstentladung, Robustheit, Handhabung, Sicherheit. Wichtig: Die Angaben zur jeweiligen Ladekapazität (10.000 oder 20.000 Milliamperestunden - mAh) sind nur eine grobe Orientierung. Beim Aufladen entstehen Verluste.

Stromfresser abschalten

Mehr Strom zur Verfügung zu haben ist die eine Methode; weniger verbrauchen eine andere. So reduzieren Sie Stromfresser am Smartphone:

  1. Dunkler: Die Bildschirmhelligkeit dauerhaft reduzieren; das spart am meisten Energie.
  2. Kürzer: Das automatische Ausschalten des Displays auf einen kurzen Zeitraum einstellen.
  3. Bluetooth deaktivieren und nur einschalten, wenn man es braucht.
  4. WLAN abschalten, wenn ungenutzt
  5. GPS nur bei Bedarf nutzen. Navigationsdienste gehören zu den größten versteckten Akkubelastungen.
  6. 3G/LTE (mobile Daten) bei Nichtgebrauch abschalten
  7. Push Dienste reduzieren
  8. Apps: Wetter-, Börsen- und ähnliche Apps nur manuell und nur während des Ladens aktualisieren
  9. Vibration ausschalten

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