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Zwei schwarze Eneloop pro Akkus (AA)
Bild: Pavlofox/stock.adobe

Akkus (AA) im Test: Laden, liefern, laufen

Saft laden. Akkus sind teurer als Wegwerf-Batterien, doch nach einigen Ladezyklen amortisieren sich die höheren Kosten. Aber welchen soll man kaufen? 

Unsere britischen Kolleg:innen vom Testmagazin "Which?" haben im Dezember 2025 wieder einen Test der Mignon-Akkus (AA) veröffentlicht. Sie vergeben ihr Testurteil in Prozent.

Panasonic Eneloop Pro AA

Mit 87 Prozent und deutlichem Abstand zum Rest des Feldes ist der schwarze Eneloop-Pro-AA-Akku (2500mAh) von Panasonic Testsieger. Im standardisierten Vergleichstest hält der Akku mit einer einzigen Ladung 7h 45min durch.

Geringe Selbstentladung

Wird er lange gelagert, ohne genutzt zu werden, dann – ein weiteres Plus – verliert er nur wenig an Ladung (Fachausdruck: Charge retention, geringe Selbstentladung). Das ist nicht selbstverständlich. Zu bemängeln haben die Tester:innen nur die durchschnittliche Lebensdauer und den vergleichsweise hohen Preis. 

Beachtlich ist folgendes: Auch in den entsprechenden Tests 12/2022 und 12/2023 hat sich die schwarze Panasonic Eneloop Pro AA ganz vorne platziert. 

Acht Stunden

Zweitplatziert mit 81 Prozent ist der Ikea Ladda HR06 AA. Er hält mit einer Ladung sogar 7h 54min „in a high drain device“, also einem Gerät, das viel Strom verbraucht. Der Akku von Ladda schneidet aber bei der Selbstentladung schlechter ab und verliert nach 200 Ladezyklen etwa ein Drittel der Kapazität. Dafür kosten – Stand 2/2026 – vier Stück nur etwa sieben Euro.

Akku von Jysk

Auch die französischsprachigen Belgier haben diesen Vergleich in ihr Magazin „Testachats“ übernommen. Sie rücken den Scheinwerfer auf einen Akku von Jysk (das ist das frühere Dänische Bettenlager). Das Modell Eik (AA, 2400mAh) erreicht beim Testurteil 73 Prozent, ist also gutes Mittelfeld, kostet aber noch weniger als jenes von Ikea.

Duracell eher hinten

Duracell ist zwar in der Werbung prominent sichtbar – in der Testtabelle eher nicht. Da platzieren sich die verschiedenen Modelle im Mittelfeld oder hinten.  

Milliampere-­Stunden (mAh)

Die Hersteller bieten Akkus mit ähnlichen Bezeichnungen aber verschiedenen Stromspeicher-Kapazitäten an. Beachten Sie die Zahl der Milliampere-­Stunden (mAh) – je mehr mAh, desto besser. 

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