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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Manner Cranberry Knöpfe, bei der die Kunden auch viel Luft mitkaufen. |
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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Manner Cranberry Knöpfe, bei der die Kunden auch viel Luft mitkaufen. |
Manner Lebkuchen Cranberry Knöpfe; (Bild: VKI)
Manner Lebkuchen Cranberry Knöpfe: Nach dem Öffnen des Beutels zeigt sich, es würde leicht mehr Lebkuchen hineinpassen. (Bild: VKI)
Das steht drauf: Manner Lebkuchen Gingerbread Cranberry Knöpfe
Gekauft bei: Penny
Manner Cranberry Knöpfe, mit Milchschokolade überzogene und mit Cranberry-Gelee gefüllte Lebkuchen, werden in einen Beutel verpackt angeboten. Auf der unternehmenseigenen Homepage werden die Lebkuchen als „flaumig und fruchtig – für den süßen Heißhunger zur Weihnachtszeit“ angepriesen. Bei dem Kunden, der uns auf dieses Produkt aufmerksam machte, war der Heißhunger auf Süßes nach dem Öffnen der Packung jedoch kalter Ernüchterung gewichen. „Zu viel Luft in der Verpackung, halb leer“, meinte er in seiner Mail an uns lapidar.
Hersteller Manner begründet die übergroße Verpackung in seiner Stellungnahme damit, dass die Verpackung sowie der „Luftpolster" zum Schutz des Produkts bei Transport und Lagerung dienten. Ähnliche Argumente haben wir schon oft von Herstellern auf unsere Kritik wegen übergroßer Verpackungen gehört. Zum Glück gibt es aber auch viele Produzenten, die ihre Waren materialsparender verpackt, aber trotzdem heil und ganz in die Geschäfte und zu den Kunden bringen.
Was Manner zur überdimensionierten Verpackung seiner Cranberry Knöpfe sagt.
„Die Verpackung eines Produkts spielt eine große Rolle für den Transport und die Lagerung des Produkts. Im Fall der Manner Cranberry Knöpfe dient die Verpackung sowie der ,Luftpolster‘ zum Schutz der Lebkuchen. KonsumentInnen damit zu hintergehen, beziehungsweise eine Mogelpackung anzubieten, ist nicht in unserem Sinn. Deshalb ist auch das Gewicht auf allen Verpackungen angegeben.“
Josef Manner & Comp. AG
19. 9. 2019
Wir meinen: Dass das Gewicht auf der Verpackung angegeben ist, setzen wir als selbstverständlich voraus. Neben dem Achten auf die Füllmenge bleibt Kunden im Geschäft nur noch der Versuch, zu ertasten, wie viel Produkt in der Packung steckt.
Warum heißt die Kalbspariser eigentlich so, obwohl fast die Hälfte davon Schweinefleisch ist? Diese Frage hat sich ein Konsument bei der Feinkosttheke von Billa gestellt.
Weniger Rindfleischanteil beim gemischten Faschiertem der Rewe-Marke Hofstädter. Zwischenzeitlich wurde die Verpackung mit dem Aufkleber „neue Rezeptur“ gekennzeichnet. Es sind nun 70 Prozent Schweinefleisch und nur mehr 30 Prozent Rindfleisch enthalten.
Das Produkt „Hohes C Milder Multi“ ist ein Opfer von Shrinkflation geworden. Das Produkt wurde von 1 Liter-Flaschen auf 750 Milliliter-Flaschen umgestellt. Der Preis ist gleichgeblieben.
Im Kühlregal werden immer mehr Produkte mit Proteinzusatz beworben. So auch der Skyr Natur der Lidl-Eigenmarke Milbona. Auf der Verpackung des Produkts ist der Zusatz „Eiweißbombe“ zu lesen.
Steht die Packung senkrecht im Kühlregal wirkt die Packung der Pulled Chunks gut gefüllt. Leider ist sie aber nur zur Hälfte voll.
Die "Cenovis Klare Gemüsebrühe" kommt im halb vollen Glas daher. Die äußere Verpackung lässt Konsument:innen mehr Inhalt erwarten, als sie beim Öffnen vorfinden. Schade.
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