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Versicherungen für Kinder - Von empfehlenswert bis verzichtbar

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Welche Produkte Sie zur Absicherung Ihrer Kinder in Erwägung ziehen sollten – und auf welche Sie getrost verzichten können.

Prüfen Sie, bevor Sie neue Verträge abschließen, ob Ihr Kind nicht bereits über bestehende Verträge mitversichert ist. (Bild: Aleksei Potov/shutterstock.com)

In widmeten wir uns der Suche nach der individuell passenden Geldanlage für den Nachwuchs von Jungeltern (Geldanlage: Rendite für den Nachwuchs - Sicher und gewinnbringend?). Einer unserer Ratschläge lautete, Ansparen und Absichern immer voneinander zu trennen. Der Ankündigung von damals, uns dem Thema „Versicherungsprodukte für Kinder“ gesondert zu widmen, kommen wir mit diesem Artikel nach. Eines gleich vorweg: Eigens für Kinder und Jugendliche konzipierte Versicherungsprodukte, z.B. die Schülerunfallversicherung, können wir nicht empfehlen.

Finanzielle Existenz der Familie bedroht?

Faktum ist, dass der Versicherungsbedarf sich ändert, sobald man Kinder bekommt. Wir finden aber, dass es probatere Möglichkeiten gibt, den Nachwuchs abzusichern. Generell sollte sich jede (Jung-)Familie angesichts ihres persönlichen Risikoprofils darüber klarwerden, welche Versicherungsprodukte für sie sinnvoll sind und welche eher vernachlässigt werden können. Im Fokus der Überlegung sollte die Frage stehen: In welchen Fällen wäre die finanzielle Existenz der Familie bedroht? Abgesichert werden sollten entsprechend die schwerwiegenden Fälle. Aus unserer Sicht gibt es ein paar empfehlenswerte Produkte, die wir Ihnen hier näherbringen möchten.

Private Haftpflichtversicherung

Ohnedies der Fixstarter unter allen Versicherungsprodukten. Wer noch keine hat, der sollte tunlichst eine abschließen! Das gilt insbesondere für Familien. Die Haftpflicht ist zumeist Teil der Haushaltsversicherung, sie kann aber auch gesondert abgeschlossen werden. Mitversichert werden können Ehepartner beziehungsweise Lebensgefährten und Kinder bis 25 (solange sie zu Hause wohnen und noch kein regelmäßiges Einkommen haben).

Warum diese Versicherung so wichtig ist? Eltern haften für das, was ihre Sprösslinge anstellen. In Einzelfällen – zum Beispiel bei einem Unfall mit Personenschaden – kann dies sogar existenzgefährdend werden. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit dafür gering. Doch man sollte überlegen, ob man dieses Risiko selbst tragen will. Eine Haftpflichtversicherung deckt das Risiko mit einer geringen Prämie ab. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme möglichst hoch ist (wir empfehlen 1 Million Euro oder mehr).

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