DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Glas mit Honig.
Beim Billa Waldhonig fehlte früher die Deklaration zur Herkunft. Bild: A. Konstantinoudi/VKI

Billa Waldhonig

Beim Billa Waldhonig fehlte die Deklaration zur Herkunft. Der zuvor mit „Hergestellt in Österreich“ beworbene Honig ist jetzt korrekt als „Mischung von Honig aus EU-Ländern“ bezeichnet.

Diesmal im Lebensmittel-Check: Nach langem Hin- und Her ist der Honig nun korrekt deklariert. Billa Waldhonig ist eine „Mischung von Honig aus EU-Ländern“.

Das war das Problem

Das steht drauf: Billa Waldhonig

Gekauft bei: Billa

Beim Billa Waldhonig war früher auf der Schauseite des Glases ein Etikett mit der Aufschrift „Hergestellt in Österreich“ und rot-weiß-roter Fahne zu sehen. Allerdings fehlte die Herkunftsdeklaration. Diese ist nach der Honigverordnung verpflichtend. Mittels Schild am Regal pries Billa den Honig ebenso mit rot-weiß-roter Fahne und A+A an.

Zur Erklärung: Mit A+A kennzeichnet Rewe Produkte, die aus heimischen Zutaten in Österreich erzeugt werden. Auf unseren damaligen Hinweis zur fehlenden Deklaration hin entschuldigte sich Billa und ließ uns wissen, der Honig stamme zu 100 Prozent aus Österreich. Man werde dies in Zukunft unmissverständlich ausloben. Nachzulesen im Lebensmittel-Check(3/2020).

Also, woher stammt der Honig wirklich?

Das ist noch nicht die ganze Geschichte. Der Billa Waldhonig stand lange davor auch schon anders deklariert im Verkaufsregal und wurde im Lebensmittel-Check (5/2014) von einer Kundin beanstandet. Sie hatte den Honig, vor längerer Zeit beworben als „Abgefüllt in Salzburg“, mit der Kennzeichnung „Mischung von Honig aus EG-Ländern“ in ihren Einkaufswagen gepackt. Billa informierte uns auf die damalige Nachfrage über eine Neugestaltung des Verpackungs-Layouts. Als Folge stand schließlich auf der Etikettrückseite Spanien als Herkunftsland.

Nach unserer Beanstandung von 2020 kündigte REWE wie eingangs erwähnt an, die Herkunft künftig verständlich darzustellen. Wir warteten also auf die Aktualisierung der Deklaration.

Änderung jetzt erfolgt

Etikett - weiße Aufschrift auf grünem Hintergrund.
Es handelt sich zwar nicht mehr um heimischen Honig, aber fein, dass die Herkunft nun richtig am Etikett steht. Bild: A. Konstantinoudi/VKI

Anders als angekündigt, ist nun auf der neuen Verpackung die „Hergestellt in Österreich“-Werbung verschwunden. Auch am Regalschild in den Filialen ist kein Hinweis mehr auf eine österreichische Herkunft zu entdecken.

Stattdessen befindet sich am rückwärtigen Etikett nun die korrekte Deklaration „Mischung von Honig aus EU-Ländern“. Also handelt es sich doch nicht mehr um heimischen Honig. Schade. Auch wenn es selbstverständlich sein sollte: Wir finden es trotzdem fein, dass die Herkunft nun endlich korrekt am Honigglas ausgelobt ist.

Wir empfehlen auf konsument.at

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail
Zum Seitenanfang