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Geldbündel liegt auf der Straße
Ange­bote zu vergleichen, lohnt sich bei der Autoversicherung wie bei kaum einem anderen Versicherungsprodukt. Bild: Zwiebackesser/Shutterstock

Autoversicherung Vergleich: Ihr Geld liegt auf der Straße

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Die Prämienunterschiede in der Kfz-Versicherung sind riesengroß, der Markt unübersichtlich. Wir stellen sieben beispielhafte Modellrechnungen vor und sagen Ihnen, worauf Sie bei der Suche nach dem besten Angebot achten sollten. Zudem bietet der Artikel umfassende und frei zugängliche Basisinformationen rund ums Thema Autoversicherung.


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„Das Auto ist eine Sparbüchse“, lautet eine rot-weiß-rote Volksweisheit mit durchaus hohem Wahrheitsgehalt. Um den finanziellen Leidensdruck zu mindern, werden Kfz-Besitzer:innen bisweilen ziemlich kreativ, setzen den Hebel aber nicht immer richtig an. 

Zum Beispiel, wenn es darum geht, an der Zapfsäule ein paar Cent zu sparen, indem man die günstigste Tankstelle in der näheren (oder auch weiteren) Umgebung ausfindig macht. Oder, monetär schon etwas weitsichtiger: Wenn es darum geht, notwendige Wartungsarbeiten am Auto möglichst kostengünstig zu organisieren. 

An die Kfz-Versicherung wird aber selten gedacht. Dabei schlummert gerade dort oft ungenutztes Einsparungspotential. Die Rede ist nicht von ein paar Cent. Hunderte, manchmal Tausende Euro werden da jährlich hergeschenkt.

Damit Sie ein Gefühl für den Markt bekommen: Jedes Jahr werden in Österreich mehr als 200.000 Pkw neu und rund 750.000 Gebrauchtautos zugelassen. 

VIDEO: Versicherungen

Fragen und Antworten

Um Sie mit dem Thema vertraut zu machen, lesen Sie im Folgenden Antworten auf wichtige Fragen rund um das Thema Autoversicherungen.

 

Für was benötigt man eine Kfz-Haftpflichtversicherung?

Ohne Haftpflichtversicherung kein Taferl – daran führt kein Weg vorbei. Sie soll verhindern, dass ein Verkehrsunfall zum finanziellen Ruin führt. Denn insbesondere wenn es zu Personenschäden kommt, kann die Schadenssumme schnell die finanziellen Möglichkeiten des:der Fahrzeughalter:in übersteigen. Versichert sind sowohl Eigentümer:in als auch Halter:in. Und alle Personen, die mit Zustimmung letzterer das Fahrzeug benützen/befördern oder die lenkende Person einweisen.  

Die Haftpflicht umfasst die Befriedigung begründeter und die Abwehr unbegründeter Ansprüche. Sie deckt Ansprüche von Dritten ab, die durch den Betrieb eines Kraftfahrzeuges entstehen. Wer Schäden am eigenen Fahrzeug abgegolten bekommen möchte, muss eine Kaskoversicherung abschließen.

Die gesetzliche Mindestversicherungssumme für Pkw beträgt 7,79 Millionen Euro (seit April 2022). Innerhalb dieser Summe sind 6,45 Mio. Euro für Personenschäden und 1,34 Mio. Euro für Sachschäden eingeplant. 

Wenn der verursachte Schaden höher ist als die Versicherungssumme, muss die schuldtragende Person selbst für den Differenzbetrag aufkommen. Gegen einen vergleichsweise geringen Aufpreis bieten die Versicherer auch höhere Versicherungssummen an.

Wann ist der Abschluss einer Kaskoversicherung ratsam?

Die Kaskoversicherung ist als (freiwillige) Ergänzung zur Haftpflichtversicherung gedacht und ersetzt Schäden am eigenen Fahrzeug (während die Haftpflicht nur die Ansprüche Dritter abdeckt). 

Die Kaskoversicherung zahlt bei Verlust oder Beschädigungen des eigenen Fahrzeugs, also etwa auch dann, wenn Ihr Auto von „Unbekannt“ eingedellt wurde. Diese Absicherung des fahrbaren Untersatzes kostet allerdings und nicht zu knapp.

Beim Leistungsumfang kann man zwischen Elementarkasko (Teilkasko) und Kollisionskasko (Vollkasko) wählen. Die Kaskovarianten sind sehr vielfältig, die Grenzen fließend und die Produkte nach dem Bausteinprinzip aufgebaut. Entsprechend sollten sie nach dem eigenen Bedarf abgestimmt werden. Je höher der gewählte Selbstbehalt, desto mehr Prämie kann gespart werden.

Die Elementarkasko versichert unter anderem Schäden nach Hagel, Sturm, Hochwasser, Dachlawinen, Brand, Diebstahl, Bruchschäden an Autoscheiben, Tierkontakt (Wildwechsel, Marderbisse). Parkschäden sind nur wahlweise inkludiert genauso wie Vandalismus. 

Bei der Kollisionskasko sind zusätzlich Schäden nach selbstverschuldeten Unfällen und mutwilligen Beschädigungen abgedeckt. Parkschäden sind immer inkludiert.

Wie bei jeder freiwilligen Versicherung stellt sich die Frage, ob man sie wirklich braucht. Generell gilt: Je älter das Fahrzeug, desto unattraktiver wird die Kaskoversicherung. Denn der Wert des Autos sinkt jährlich, die Prämien bleiben aber gleich. Eine Vollkasko ist für ein neues Auto sinnvoll, ab dem vierten, fünften Jahr sollte auf eine Teilkasko umgestellt werden. Ein zehn Jahre altes Auto muss im Grunde gar nicht mehr kaskoversichert werden.

Kasko: ja oder nein? Folgende Fragestellungen können bei der Entscheidungsfindung helfen:

  • Risiko für das Auto abschätzen. Steht es vor allem in der Garage? Dann besteht eine geringere Gefahr von Elementarschäden, etwa durch Sturm oder Hagel, von Parkschäden, Diebstahl oder auch mutwilliger Beschädigung. Haben Sie einen in der Diebstahlsstatistik besonders weit vorne liegenden Autotyp gewählt?
  • Fahrzeugbenutzer. Fahren ausschließlich Sie selbst mit dem Auto oder borgen Sie es oft her? Gerade in letzterem Fall lassen sich durch die Kasko Streitigkeiten über die Schadensbegleichung vorbeugen. 
  • Eigenes Risiko abschätzen. Fahren Sie gern rasant oder gemächlich, ganzjährig oder im Winter nie, beruflich oder nur in der Freizeit?
  • Existenzabsicherung. Würde ein größerer Blech- oder Totalschaden den finanziellen Ruin bedeuten, weil Sie beruflich auf das Auto angewiesen sind?

Auto mit kaputter Motorhaube
Bild: SKT-Studio/Shutterstock

Ist eine Insassenunfallversicherung sinnvoll?

Vom Deckungsumfang her gibt es bei der Kfz-Insassenversicherung viele Überschneidungen mit anderen Versicherungen (z.B. Kfz-Haftpflichtversicherung, gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung, Unfallversicherung, Risikolebensversicherung). Zum Tragen kommt sie nur bei Unfällen, bei denen die Schuldfrage offen bleibt, sowie bei einem selbstverschuldeten Unfall. Im letzten Fall kann man keine Ansprüche an die eigene Kfz-Haftpflicht stellen. 

Anstatt eigens für diesen Zweck eine Insassenunfallversicherung abzuschließen, empfiehlt es sich aber, Angebote für eine private Unfallversicherung einzuholen. Damit sind Sie unterm Strich meist besser dran, denn die gilt weltweit im gesamten Freizeitbereich, nicht nur bei der Nutzung des versicherten Fahrzeugs.

Autoversicherung kündigen: Was ist beim Wechsel zu beachten?

Man kann die Kfz-Haftpflichtversicherung jährlich zur Hauptfälligkeit unter Einhaltung einer einmonatigen Frist kündigen. Der Termin der Hauptfälligkeit ist der Polizze zu entnehmen. Das Schreiben muss spätestens einen Monat vor Beginn der Kündigungsfrist beim Versicherer eintreffen. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn die Hauptfälligkeit am 1.1. jedes Jahres ist, muss das Kündigungsschreiben spätestens am 30.11. beim Versicherer eingelangt sein. 

Was hat sich 2020 bei der motorbezogenen Versicherungssteuer getan?

Neben der Mineralölsteuer (MöSt) und der Normverbrauchsabgabe (NoVA) fällt bei Autos auch die motorbezogene Versicherungssteuer an. Sie wird vom Versicherer gemeinsam mit der Kfz-Haftpflicht eingehoben und ans Finanzamt abgeführt. 

2020 kam es zu einer Änderung. Für Fahrzeuge, die nach dem 1.10.2020 erstmalig zugelassen wurden, entfällt der gesetzlich vorgegebene Prämienzuschlag für nicht-jährliche Zahlweise bei der motorbezogenen Versicherungssteuer.

Fahrzeuge, die vor dem 1.10.2020 zugelassen wurden, müssen bei unterjähriger Zahlung einen Prämienzuschlag auf die Kfz-Steuer bezahlen. Dieser beträgt: 

  • bei halbjährlicher Zahlung 6 Prozent
  • bei vierteljährlicher Zahlung 8 Prozent
  • und bei monatlicher Zahlung 10 Prozent

Reine E-Autos sind von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit. 

Bonus-Malus: Was ist das?

Das Bonus-Malus-System wurde schon in den 1970er-Jahren in der Kfz-Haftpflicht eingeführt und ist Grundlage der allermeisten Versicherungsverträge. Gesetzlich vorgeschrieben ist das System allerdings nicht. 

Die Bonus-Malus-Skala ist 17-stufig. Die Stufen 0-8 entsprechen einem Bonus, die Stufen 10-17 einen Malus.

  • Als Neueinsteiger beginnt man bei Stufe 09, das heißt, man zahlt 100 Prozent der Prämie.
  • Wer unfallfrei bleibt, rückt pro Jahr eine Stufe in Richtung Bonus, also Richtung Stufe 00 vor und zahlt dann nur noch die halbe Prämie.
  • Wer Unfälle verursacht, fällt pro über den Versicherer abgerechneten Schaden um drei Stufen Richtung Malus zurück, im schlimmsten Fall bis auf Stufe 17 (dort zahlt man 200 % Prämie). 

Da die Einstufung zu anderen Versicherern mitgenommen wird, hilft im Falle eines Malus auch ein Anbieterwechsel nichts bzw. wird er deutlich schwieriger, denn Malus­Fahrer:innen sind nicht die beliebteste Kundschaft von Versicherern. 

Obacht! Versicherungen „schenken“ ihrer Kundschaft bisweilen Bonusstufen – oft muss dafür eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Hinterfragen Sie gut, ob Sie diese Versicherung auch wirklich brauchen/wollen! Im Hintergrund läuft aber immer noch das Bonus-Malus-System. Wenn man die Autoversicherung wechseln möchte, verfällt auch der Bonus. Die Zusatzversicherung bleibt jedoch bestehen. 

Auch die von manchen Versicherern verwendeten „Minusstufen“, also Goodys für langjährige Stufe-Null-Kundschaft, ist bei einem Versicherungswechsel futsch. Natürlich: Man kann immer versuchen, die Einstufung zu verhandeln.

Wie ist die Anpassung der Prämien bei Kfz-Versicherungsverträgen geregelt?

Die Prämienanpassung ist gesetzlich geregelt, indexiert und erfolgt jährlich zur Hauptfälligkeit. Bei einer Prämienerhöhung gibt es ein gesetzlich festgelegtes Kündigungsrecht: Man hat ab Mitteilung der erhöhten Prämie einen Monat Zeit, um die Versicherung zu kündigen. 

Aufforderung zum Unterschreiben eines Vertrages
Lassen Sie sich nicht zu einem vorschnellen Abschluss drängen. Vergleichen Sie mehrere Angebote! Bild: Nito/Shutterstock

7 Modelle im Vergleich

Soviel zur Theorie. Kommen wir nun zum praktischen Teil des Artikels: dem Anbietervergleich. 

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Unsere Versicherungsexpert:innen haben in Zusammenarbeit mit der Vergleichsplattform durchblicker.at die Angebote von 16 Versicherungsunternehmen durchforstet, die private Zusatzkrankenversicherungen anbieten:

Die gewählten 7 Automodelle

  • Audi A6
  • BMW 520i
  • Ford Galaxy
  • Opel Corsa
  • Skoda Fabia
  • Tesla Modell Y
  • VW Passat

Die Tabellen vergleichen Jahresbruttoprämie, Haftpflicht, Kasko, Selbstbehalt Kasko.

Unbedingt vergleichen!

Nicht selten läuft es so ab: Der neue fahrbare Untersatz ist gekauft, die Vorfreude riesengroß. Die Anmeldeformalitäten nerven, es juckt so richtig unter den Fußsohlen. Also schnellschnell die erstbeste Haftpflicht- und gleich noch Kaskoversicherung abgeschlossen. Schließlich will man losdüsen, lieber heute als morgen.

Die traurige Wahrheit ist, dass die ­Einzigen, die sich da die Hände reiben, die Versicherungsunternehmen sind. Wir sagen es in all der Klarheit: 

Ange­bote zu vergleichen, lohnt sich bei der Autoversicherung wie bei kaum einem anderen Versicherungsprodukt.

Das bestätigt unser aktueller Prämienvergleich – und zwar einmal mehr. Auch in der Vergangenheit haben wir die ­Angebote am Kfz-Versicherungsmarkt durchleuchtet, zuletzt 2020 und 2017. Die Gepflogenheiten der Branche haben sich nicht verändert, die Prämienbandbreiten sind enorm.

Einfach wird es den Konsument:innen aber nicht gemacht. Denn eine dieser Branchengepflogenheiten ist und bleibt Unübersichtlichkeit. Man könnte auch Intransparenz dazu sagen.

Unser Vergleich von 16 Versicherern, die Kfz-Versicherungen anbieten, ermöglicht Ihnen einen seriösen, faktenbasierten Überblick über die Angebote am Markt.

Verwirrspiele der Versicherer

Die eine Faustformel, wie man zum günstigsten Angebot kommt, gibt es nicht. Faktum ist: Die Versicherer ändern ihr Angebot laufend und setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Keiner ist in allen Fällen der Günstigste oder der ­Teuerste, und im nächsten Monat kann die Reihung wieder anders aus­sehen. 

Somit sind auch unsere Modellbei­spiele, die wir im Februar in Zusammenarbeit mit der Vergleichsplattform durchblicker.at berechnet haben, nur Momentaufnahmen. 

Zur Verwirrung trägt auch bei, dass es nicht den einen Vertriebsweg gibt, der immer der günstigste ist. Versicherungsmakler:innen, Onlinevergleichsportale, Versicherungsagent:innen, die Versicherer selbst, ­Autohäuser: Sie alle haben verschie­dene Rabatte, die sie in Abzug bringen (können), und bieten unterschiedlichste Prämien­höhen, Selbstbehalts- und ­Deckungs- ­varianten an.

Auto geformt aus Euroscheinen
Wie unsere Erhebung zeigt, liegen ­zwischen günstigstem und teuerstem Angebot immer mehrere Hundert Euro. Bild: khartblanche/Shutterstock

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Buch: Gut versichert
Bild: VKI

Unser Buch hilft Ihnen zu entscheiden, welche Versicherungen für Ihre individuelle Situation sinnvoll sind, welche eine Überlegung wert wären und worauf Sie verzichten können.

  • Wer braucht welche Versicherung?
  • Sparpotentiale 
  • Verträge prüfen, die besten Angebote finden
  • Was tun im Schadensfall?
  • Fachbegriffe, Checklisten, Musterbriefe

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Prämienunterschied bis 3.200 Euro

Eines ist klar: Um die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung kommt man nicht herum. Denn ohne Versicherung, kein Taferl. Aber man kann eine Menge Geld sparen. Denn, wie unsere Erhebung zeigt, liegen ­zwischen günstigstem und teuerstem Angebot immer mehrere Hundert Euro – und zwar für die gleiche Leistung!

  • Eine 20-jährige Fahrzeughalterin mit ­einem kleinen Opel Corsa kann sich mehr als 1.000 Euro pro Jahr sparen (nur Haftpflicht). 
  • Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot (Haftpflicht und Teilkasko) für eine 60-jährige Skoda-­Fabia-Fahrerin liegen rund 700 Euro. 
  • Und beim 45-jährigen Besitzer eines ­Tesla Model Y sind es sogar 3.200 Euro (Haftpflicht und Vollkasko). 

Wie eingangs ­erwähnt, gibt es keine allgemeingültige Formel für die günstigste Prämie. Der einzige und zugegebenermaßen müh­same Weg ist, mehrere Angebote über verschiedene Vertriebskanäle einzuholen.

Wechseln Sie!

Wenn sich eine bestehende Polizze als teuer erweist, sollte das Datum der nächsten Kündigungsmöglichkeit im Auge behalten werden: Kfz-Haftpflichtversicherungen können jährlich gekündigt werden, spätestens einen Monat vor Ablauf sollte das Kündigungsschreiben beim Versicherer eintreffen. In der Zeit davor sollte die Hauptarbeit bereits erledigt sein: Die Suche nach einem günstigeren Angebot. Beim Wechsel hilft oft der neu gewählte Versicherer.

Die 7 Modellbeispiele im Überblick

In unseren Tabellen finden Sie Prämienvergleiche zu folgenden sieben Pkw (bei allen Modellen werden in der Tabelle die fünf günstigsten und die drei teuersten Anbieter dargestellt):

weißer BMW 520i
Bild: Wikipedia

BMW 520i

Versicherungsnehmer 40 Jahre 

  • 135 kW, Benzin
  • Erstzulassung 15.01.2011
  • jährliche Fahrleistung 20.000 km
  • Zulassungsort Linz
  • Bonus/Malus-Stufe 9
  • Versicherungssumme Haftpflicht 10 Mio. €
  • Variante Haftpflicht
  • motorbezogene Versicherungssteuer jährlich 874,44 €. 
Ford Galaxy
Bild: Wikipedia

Ford Galaxy 2.0

Versicherungsnehmer 30 Jahre

  • 110,3 kW, Diesel
  • Erstzulassung 01.02.2017
  • jährliche Fahrleistung 20.000 km
  • Zulassungsort Südoststeiermark
  • Bonus/Malus-Stufe 6
  • Versicherungssumme Haftpflicht 15 Mio. €
  • Variante Haftpflicht + Teilkasko mit eingeschränktem Selbstbehalt (ca. 350 €)
  • Listenpreis 40.200 €
  • motorbezogene Versicherungssteuer jährlich 658,44 €.
Opel Corsa silber
Bild: ivooo/Shutterstock

Opel Corsa 1.2

Versicherungsnehmerin 20 Jahre

  • 51 kW, Benzin 
  • Erstzulassung 01.02.2012
  • jährliche Fahrleistung 10.000 km
  • weitere ­regelmäßige Fahrer unter 24 ­Jahre
  • Zulassungsort Wien
  • Bonus/­Malus-Stufe 9
  • Versicherungssumme Haftpflicht 10 Mio. €
  • Variante Haftpflicht
  • motorbezogene Versicherungssteuer jährlich 200,88 €
Skoda Fabia grün
Bild: Wikipedia

Skoda Fabia Combi Ambition 1.0

Versicherungsnehmerin 60 Jahre

  • 55 kW, Benzin
  • Erstzulassung 10.05.2019
  • jährliche Fahrleistung 10.000 km
  • Zulassungsort Wiener Neustadt
  • Bonus/ Malus-Stufe 3
  • Versicherungssumme Haftpflicht 10 Mio. €
  • Vari­ante Haftpflicht + Teilkasko mit eingeschränktem Selbstbehalt (ca. 350 €)
  • Listenpreis 14.620 €
  • motorbezogene Versicherungssteuer jährlich 230,64 €
VW Passat schwarz
Bild: Bojack/Shutterstock

VW Passat Variant 2.0

Versicherungsnehmer 70 Jahre

  • 90 kW, Diesel 
  • Erstzulassung 05.11.2021
  • jährliche Fahrleistung 20.000 km
  • Zulassungsort Innsbruck Land
  • Bonus/Malus-Stufe 0 (seit über 5 Jahren)
  • Versicherungssumme Haftpflicht 10 Mio. €
  • Variante Haftpflicht + Vollkasko mit eingeschränktem Selbstbehalt (ca. 350 €)
  • Listenpreis 41.250 €
  • motorbezogene Versicherungssteuer jährlich 354,24 €
Tesla Model Y weiß
Bild: Mike Mareen/Shutterstock

Tesla Model Y

Versiche­rungs­nehmer 45 Jahre

  • 258 kW, Strom
  • fabriksneu
  • jährliche Fahrleistung 20.000 km
  • Zulassungsort Wien
  • Bonus/Malus-Stufe 0 (seit 2 Jahren)
  • Versicherungssumme Haftpflicht 10 Mio. €
  • Variante Haftpflicht + Vollkasko mit eingeschränktem Selbstbehalt (ca. 350 €) und Elektropaket
  • Listenpreis 46.990 €
Audi A6 schwarz
Bild: RYosha/Shutterstock

Audi A6 40 TDI s-tronic

Versicherungsnehmer 50 Jahre

  • 150 kW, Diesel
  • Erstzulassung 15.01.2024
  • jährliche Fahrleistung 30.000 km
  • Zulassungsort Graz
  • Bonus/Malus-Stufe 0 (seit über 5 Jahren)
  • Versicherungssumme Haftpflicht 15 Mio. €, Variante Haftpflicht + Vollkasko mit eingeschränktem Selbstbehalt (ca. 350 €)
  • Listenpreis 54.807 €
  • motorbezogene Versicherungssteuer jährlich 1.088,64 €

E-Auto richtig versichern

Auch für Elektroautos und Plug-in-Hybride ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung verpflichtend. Reine Elektroautos sind jedoch sowohl von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit. Bei Hybridfahrzeugen ist die motorbezogene Versicherungs­steuer nur für den Verbrennungsmotor-Anteil zu entrichten. 

Vorteilhaft ist auch, dass es bei einigen Versicherern in der Kfz-Haftpflichtversicherung für E-Autos spezielle Spartarife gibt („Umwelt“- oder „Klimabonus“). 

Insgesamt sind E-Auto-Versicherungen aber nicht günstig, vor allem im Kaskobereich: Die Batterie als mit Abstand teuerstes Bauteil sollte auf jeden Fall in der Teil- oder Vollkasko mitversichert sein. Auch der Abschleppvorgang ist heikel und sollte ebenfalls gedeckt sein.

Wie man Prämie sparen kann

Prinzipiell wird die Höhe der Kfz-Versicherungsprämie von der Leistung des Fahrzeugs bestimmt (PS/kW). Dazu kommt das Alter (vor allem bei jungen Fahrer:innen) und die Bonus-Malus-Einstufung. Und schließlich hängt es von der gewählten Variante ab: nur Haftpflicht oder mit Kasko. Bei der Kasko ist noch der Fahrzeugneupreis ein wichtiges Kriterium.

Rabatte

Es gibt verschiedene Arten von Nachlässen, wie beispielsweise Vorzugs-, Stammkund:innen-, Familien-, Gruppen- oder Bonusstufenrabatte. Diese können dazu beitragen, die Prämie erheblich zu senken. Allerdings sind sie manchmal an Bedingungen geknüpft, die eingehalten werden sollten, da sonst Nachzahlungen drohen können.

Selbstbehalt

Kleinschäden sind für die Versicherer administrativ sehr aufwendig. Deshalb werden oft hohe Rabatte angeboten. Mit einem freiwillig höheren Selbst­behalt können Sie, wenn Sie nur für den absoluten Worst Case (kasko-) versichert sein wollen, die Prämie stark reduzieren.

Kaskovarianten überdenken

Die Kasko sollte immer auf den eigenen Bedarf abgestimmt sein. Eine Vollkasko ist für ein neues Auto sinnvoll, ab dem vierten, fünften Jahr sollte auf eine Teilkasko umgestellt werden. Ein zehn Jahre altes Auto muss im Grunde gar nicht mehr kaskoversichert werden.

Unterjährigkeit

Seit Oktober 2020 dürfen für die motorbezogene Versicherungssteuer bei Erstzulassungen keine Unterjährigkeitszuschläge mehr verrechnet werden. Bei den Versicherungsprämien jedoch schon. Wir empfehlen daher, die Kfz-Haftpflicht einschließlich einer eventuellen ­Kaskoversicherung jährlich zu bezahlen.

Doppelt versichert? 

Vorsicht vor unnö­tiger Doppelversicherung, etwa bei Assistance-Paketen bzw. Schutzbriefen. Prüfen, ob diese z. B. bei einem Automobilclub bereits abgeschlossen wurden.

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