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Thalia-Logo vor schwarzer Fassade
Bild: Christian-Bunge/stock.adobe

Thalia: Gutschein nicht einlösbar

Kurz vor Weihnachten hat Frau Czutta einen Thalia-Gutschein für eine Freundin gekauft. Gleich nach Weihnachten wollte die Beschenkte ihn einlösen, was aber nicht möglich war. Mittlerweile hat die Sache doch noch ein gutes Ende genommen.

Was war geschehen? Das Einlösen war weder online noch direkt im Geschäft möglich, die Beschenkte versuchte es in verschiedenen Filialen. Frau Czutta nahm daraufhin den Gutschein wieder an sich, um ihn zu retournieren und einen neuen zu erhalten. 

„No-reply“-Antwort mit der Bitte um Geduld

Dies probierte sie über das Servicecenter von Thalia per Mail. Auf jede ihrer Nachrichten erhielt sie allerdings lediglich eine „no-reply“-Antwort mit der Bitte um Geduld wegen des großen Arbeitsaufkommens und der vielen Zuschriften. Es wurde ihr jedoch versichert, kontaktiert zu werden. Auf alle drei Anfragen erhielt Frau Czutta allerdings keine Antwort.

Im Kreis geschickt

Auch telefonisch war sie nicht erfolgreich. Sie erhielt lediglich die Information, dass die Angelegenheit nur schriftlich geklärt werden könne – was bekanntlich jedoch nicht erfolgte. Auch ihr eingeschriebener Brief an die Geschäftsleitung von Thalia blieb unbeantwortet.

Kontaktaufnahme durch Thalia

Dann zeigte sich einmal mehr, dass unsere Berichterstattung doch wahrgenommen wird. Thalia hat laut eigenen Angaben nach Erscheinen des Beitrags umgehend interne Prüfungen (u. a. Eingangs-Mails, Ticket-Routing, Posteingang) durchgeführt. Ohne konkrete Identifikationsdaten (in der Rubrik MINUS sind die Personendaten grundsätzlich anonymisiert, Anm.) war jedoch keine eindeutige Zuordnung möglich. Deshalb kontaktierte man uns mit der Bitte, die Daten der Kundin bekanntzugeben, damit man hier eine Lösung herbeiführen könne. Das taten wir natürlich nicht ohne zuvor bei unserer Leserin nachgefragt zu haben. Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, dass sie mittlerweile selbst noch einmal die Initiative ergriffen und in der Thalia-Filia eine zufriedenstellende Lösung eingefordert hatte. Das war ihr dann auch gelungen, weshalb der Fall für Frau Czutta abgeschlossen ist.

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