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TEST Kinderfahrradhelme: 1 Erwachsener Radfahrer mit Kind am Fahrradsitz, 1 Kind am Kinderfahrrad, 1 weitere Erwachsene am Fahrrad, alle tragen Fahrradhelme
TEST Kinderfahrradhelme: Beim wichtigsten Kriterium, dem Unfallschutz, fiel kein Produkt durch. Insgesamt hat aber kein Helm restlos überzeugt. Helme von Abus und Casco erhielten die besten Bewertungen im Test. Bild: JaySi/Shutterstock.com

TEST Kinderfahrradhelme: Das sind die besten

Welcher Kinderhelm ist sicher und sitzt angenehm? Im aktuellen Test schnitten fünf gut ab. Der Testsieger ist ein Abus. Auch Woom ist im Kinderhelm-Vergleich des ÖAMTC mit dabei.

In Österreich müssen Kinder unter 12 Jahren beim Fahrradfahren einen Helm tragen – auch, wenn sie nur mitfahren. Jeder Helm schützt besser als kein Helm, klar. Dennoch zeigen unabhängige Tests immer wieder: Im Fall des Falles ist es nicht einerlei, was für ein Modell die Kids aufgesetzt bekommen.

Beim aktuellen Test des ÖAMTC und seiner Testpartner wurden Kinderhelme auf Sicherheit, Handhabung, Hitzebeständigkeit und den Schadstoffgehalt geprüft. Die meisten der getesteten Produkte sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Am besten schnitt der Abus Youn-I 2.0 ab. Die vier ebenfalls mit einer guten Gesamtnote bewerteten Modelle sind der Alpina Pico Flash, der Casco Mini 2, der bei Lidl erhältliche Crivit Kinder Fahrradhelm (Art.-Nr.: 366848) und der Bell Sidetrack II MIPS.

Sicherheit und Schadstoffe

Abgesehen vom Lidl-Helm sind die genannten in unterschiedlichen nach Österreich liefernden Onlineshops erhältlich (Stand 25.03.22). Laut Auskunft von Lidl ist der getestete Helm nicht mehr erhältlich. Im Laufe des Jahres soll allerdings wieder ein baugleiches Modell in den Verkauf gelangen. Wann genau, konnte man uns nicht sagen.

Modelle von Abus und Caso am besten

Beim wichtigsten Testkriterium, dem Unfallschutz, fiel kein Produkt im Test durch. Allerdings gibt’s laut den Testern noch Luft nach oben, denn restlos überzeugen konnte hier kein Helm. Am besten wurden die Modelle von Abus und Casco bewertet.

Drei Helme mit Schadstoffen belastet

Schadstoffe wurden beim POC POCito Crane MIPS, dem Kinder-Fahrradhelm von Prophete (Art.-Nr.: 0923) und dem Cube Linok X Actionteam nachgewiesen. Bei Letzterem waren es so hohe Konzentrationen des Phthalat-Weichmachers DINP, dass er im Gesamturteil total durchfiel.

Verstellen, Tragekomfort, Belüftung

In puncto Handhabung (u.a. Verstellmöglichkeiten, Tragekomfort, Belüftung, Gebrauchsanleitung und Kennzeichnung) stachen beispielsweise der Testsieger von Abus, aber auch der Woom Kid's Helmet und der Giro Tremor MIPS positiv hervor. Die beiden Letztgenannten schrammten nur knapp an einem guten Gesamtergebnis vorbei.

Kind beim Kauf mitnehmen

Im Durchschnitt muss man für einen guten Kinderfahrradhelm rund 50 Euro bezahlen (etwaige Versandkosten nicht mitgerechnet). Es empfiehlt sich, das Kind beim Kauf mitentscheiden zu lassen. Denn was nutzt der beste Helm, wenn das Kind ihn nicht tragen will: Weil er nicht gut sitzt oder – wie leidgeprüfte Eltern berichten – ganz einfach nicht die richtige Farbe hat.

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