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Pensionssplitting: FAQ - Halbe-halbe

, aktualisiert am premium

Für die Zeit der Kinderbetreuung können sich Eltern die Pensionsgutschriften teilen: Pensionssplitting heißt diese weitgehend unbekannte Möglichkeit. Die Regierung will sie nun forcieren.

„Ganze Männer machen halbe-halbe.“ Dieser Slogan samt dazugehöriger Gleichberechtigungsinitiative aus 1996 brannte sich ins kollektive Gedächtnis der Österreicherinnen und Österreicher. Ganz anders bei einem weiteren „Halbe-halbe-Thema“, dem Pensionssplitting. 2005 eingeführt, fristet die freiwillige Möglichkeit, die Pensionslücke zwischen Mann und Frau zumindest teilweise zu schließen, immer noch ein Schattendasein. Laut letztverfügbaren Zahlen haben 2018 nur 412 Personen davon Gebrauch gemacht.

Die neue Bundesregierung will das System des Pensionssplittings nun evaluieren, gegebenenfalls adaptieren und forcieren. Es ist recht prominent im Koalitionsübereinkommen verankert. Aber ist Pensionssplitting überhaupt ein probates Mittel gegen Altersarmut bei Frauen? Und wie funktioniert die Antragstellung? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen.

Was ist Pensionssplitting?

Beim Pensionssplitting können Eltern für die Jahre der Kindererziehung ihre Gutschriften am Pensionskonto teilen. Konkret kann der erwerbstätige Elternteil dem Elternteil, der sich zu Hause der Kinderbetreuung widmet, bis zu 50 Prozent seiner pro Jahr erworbenen sogenannten Teilgutschriften übertragen (die Höhe ist für jedes Jahr frei wählbar). Innerhalb der Familie ist das also ein Nullsummenspiel. Es geht um Anerkennung der unentgeltlich geleisteten Familienarbeit – auf dass diese zumindest am Pensionskonto ihren Niederschlag findet. In der Grafik „Pensionssplitting Musterbeispiel“ wird eine Variante exemplarisch beschrieben.

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