Zum Inhalt
Nachhaltige Geldanlage, grüner Kursverlauf der nach oben zeigt
Nachhaltig investieren: Aber wie? Und lohnt sich das? KONSUMENT erklärt worauf man achten sollte. Bild: robert_s / Shutterstock.com

Nachhaltige Geldanlage: Grüne Rendite

premium

Die Welt verbessern und gleichzeitig Geld vermehren: Das ist möglich. Wer ein paar Tipps beherzigt, kann diesen scheinbaren Spagat schaffen. Wir helfen Ihnen dabei.

Das Erfreulichste vorweg: Grün zu investieren ist längst nicht mehr nur etwas für Öko-Pioniere, nachhaltige Investments sind der Nische längst entwachsen. Denn mit Öko wird inzwischen das große Geld gemacht. Das hat struktu­relle Gründe. Der gesellschaftliche Trend zu mehr Klima- und Umweltschutz hat die Politik wachgerüttelt und zum Handeln gezwungen. Entsprechend wurden Vorgaben für die Wirtschaft geschaffen, Ziele festgeschrieben, die viel Geld in Bewegung setzen (werden).

Energie, Abfall, ...

Einige Beispiele: Europa soll bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden, Kalifornien bis 2045 komplett auf erneuerbare Energien umgestellt sein. 600 Gigawatt installierte Solarenergieleistung sollen bis 2030 in der EU erreicht werden, fast eine Verdreifachung gegenüber heute. Im kommenden Jahr soll eine UN-Strategie erarbeitet werden, um die Plastikflut massiv einzudämmen.

Ihr Geld zählt

Mit ökologischen Themen lässt sich ­gutes Geld verdienen. Nicht nur Unternehmen, auch Sie können von der grünen Investitionswelle profitieren. Oder besser gesagt: Sie noch stärker rollen lassen. Denn die Grundidee von Green Investments ist, mit dem investierten Kapital Unternehmen zu einer ökologischeren Wirtschaftsweise zu bewegen, also das Wirtschaftssystem strukturell zu verändern.

Denn es ist nicht egal, ­wohin Ihr Erspartes fließt. Auf welchem Konto es liegt, welche Altersvorsorge Sie abschließen oder in welchen Fonds Sie investieren. Sie können mit Ihrem Geld Bereiche wie Rüstung, Tabak, Atomkraft, Öl oder Kohle fördern. Oder erneuerbare Energien, Wasseraufbereitung, Recycling, Kreislaufwirtschaft, Elektromobilität oder Bio-Lebensmittel.

Wie viel "grün" ist möglich?

Immer mehr Menschen investieren mit grünen Hintergedanken. So ist in Österreich das Volumen nachhaltiger Geldanlagen in Publikumsfonds, also Fonds, die Privatanleger:innen offenstehen, seit 2019 höher als jenes in Spezialfonds (die institutionellen Anlegern vorbehalten sind). Insgesamt liegen mehr als 60 Milliarden Euro in nach­haltigen Fonds (Stand 2021).

Wermutstropfen: Eine hundertprozentig grüne Anlagestrategie gibt es kaum, weil die globale Wirtschaft (noch) nicht nachhaltig ist. Aber eine Annäherung ist möglich. Wie das funktionieren kann, worauf man achten muss und wo mögliche Fallstricke lauern, lesen Sie in unserem Report.

Premium

Weiterlesen mit KONSUMENT-Abo:

  • 24-Stunden-Ticket
    oder
  • Online-Flatrate

Zugriff auf alle Artikel und Testergebnisse schon ab 3,75 Euro/Monat

Jetzt weiterlesen

Bereits registriert? Hier anmelden.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

CO2-Kompensation: Fragen und Antworten

CO2-Kompensation: Fragen und Antworten

FAQ: Der CO2-Zertifikatehandel ist zuletzt massiv in die Kritik geraten. Lügen wir uns mit diesem Modell in die eigene Tasche? Hier die Antworten auf die brennendsten Fragen.

Kommentieren

Sie können den Text nach dem Abschicken nicht nachträglich bearbeiten, Länge: maximal 3000 Zeichen. Bitte beachten Sie auch unsere Netiquette-Regeln.

Neue Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern veröffentlicht werden.

Anmelden

0 Kommentare

Keine Kommentare verfügbar.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang