Zum Inhalt

Mikroplastik im Speisesalz - Meersalz stärker belastet

In 19 von 20 im Handel gekauften Speisesalzen hat das Umweltbundesamt Spuren von Mikroplastik gefunden.

Meersalz ist demnach stärker belastet als andere Salzarten – ein Ergebnis, das sich mit einem unserer eigenen Tests deckt: Meersalz: Mit Plastik verunreinigt - Kunststoff im Salzstreuer. Auch gemahlenes Salz weist höhere Werte auf, die laut Umweltbundesamt vermutlich auf den Abrieb der Kunststoff-Mühlen zurückzuführen sind.

Mikroplastik gelangt vor allem während der Gewinnung und Verarbeitung ins Salz oder aufgrund einer Verunreinigung der Salzquelle. Die Verpackung hat nach Angaben der Fachleute kaum Einfluss auf die Belastung mit Mikroplastik. Die untersuchten Salze stammen aus Indien, Pakistan, Hawaii, Peru, Namibia, Australien, Israel und der EU, drei davon aus Österreich.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

Apple: Grün veräppelt

Apple: Grün veräppelt

Der US-Tech-Gigant Apple stimmt immer lauter in den Chor der CO2-Neutralitätsbeteuerungen ein. Transparenz und Glaubwürdigkeit sind dabei leider nicht die Taktgeber.

So geht es dem Schutzwald in Österreich premium

So geht es dem Schutzwald in Österreich

Die Folgen der fortschreitenden Klimakrise setzen den heimischen Schutzwäldern zu. Was muss passieren, damit sie uns auch in einer heißeren Zukunft schützen?

AUA: Ein Greenwashing-Urteil mit Strahlkraft

AUA: Ein Greenwashing-Urteil mit Strahlkraft

Wir haben die AUA wegen Green­washing geklagt und gewonnen. Das Urteil hat viel Aufsehen erregt, auch international. Und es hat das Zeug, die gesamte Luftfahrtbranche ordentlich durcheinanderzuwirbeln.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang