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Scheinwerfer - Konsument 06/2000

Halbfettmilch
Fast wie Vollmilch

Wer sich kalorienbewusst ernähren will, hat es nicht leicht. Jene, die schon einmal Magermilch probiert haben, wissen davon ein Lied zu singen. Diese hat zwar nur einen Fettgehalt von 0,1 Prozent, aber sie schmeckt auch eher nach Wasser als nach Milch. Auch die Leichtmilch mit einem Fettgehalt von 1 Prozent unterscheidet sich im Geschmack deutlich von Vollmilch (mit 3,6 Prozent Fettgehalt). Doch nun, scheint es, ist das richtige Mischungsverhältnis gefunden. Seit einiger Zeit wird Halbfettmilch angeboten, die einen Fettgehalt von 1,6 bis 1,8 Prozent aufweist. Experten- und Laienverkostungen haben ergeben: Diese Milch schmeckt tatsächlich nach Milch. Damit ist auch aus ernährungsphysiologischer Sicht ein guter Wurf geglückt. Milch ist einer der besten Calcium-Lieferanten und sollte daher regelmäßig getrunken werden. Dem steht aber der Fettgehalt entgegen. Fettarme Milchprodukte sind somit sehr zu empfehlen, noch dazu, wenn auch der Geschmack stimmt. Halbfettmilch gibt es von Spar, ja! Natürlich (bei Billa) und Almsana (Zielpunkt).

UTA FunNet
Kindergerechtes Internet

UTA bietet mit „UTA FunNet“ ein Internetprogramm für Kinder von 7 bis 11 Jahren. Es basiert auf den Produkten „Internet for Free“ beziehungsweise „Internet Unlimited“. Man muss also bereits UTA-Kunde sein, um das Kinderservice nutzen zu können. Es kostet 60 Schilling monatlich für bis zu drei Kinder und bietet kindergerechtes Internet mit lehrreichen Inhalten und viel Spaß (beispielweise eine Bastelanleitung für Websites).

Eine spezielle Filtersoftware sorgt dafür, dass unerwünschte Websites (mit politisch radikalem Inhalt, über Drogen, Sekten oder Pornografie) gesperrt werden. Der Filter ist nicht am PC sondern am Server installiert, daher können auch aufgewecktere Kinder diesen Filter nicht deaktivieren. Die Filtersoftware beruht auf einer manuell erstellten, umfassenden Kontroll-Liste, die laufend aktualisiert wird. Die Zugriffszeit kann auf 10, 20 oder 30 Stunden im Monat beschränkt werden. Damit können Eltern nicht nur verhindern, dass ihr Kind allzu lange vor dem Bildschirm sitzt und in ein Abhängigkeitsverhältnis gerät, auch die Telefonkosten können nicht außer Kontrolle geraten. Einziger Wermutstropfen: Werbung wird leider nicht gefiltert.

blend-a-med Synergy
Zahnbelag elektrisch bekämpft

Synergy, die neue Zahnpasta von blend-a-med, vereint zwei Wirkstoffe: Glass H, ein Polyphosphat, das den Zahnbelag zersetzen soll, und Natriumflorid, das den Zahnschmelz stärkt. Da die beiden Wirkstoffe vor dem Gebrauch nicht vermischt werden dürfen, hat blend-a-med ein Zwei-Kammern-System geschaffen – unglücklicher Nebeneffekt: Der Verpackungsaufwand ist ungleich größer als bei der guten alten Tube. Was die Wirkung betrifft, so wird sie von der Fachwelt positiv kommentiert: Glass H versucht den Zahnbelag elektrisch zu behandeln; die normalerweise positiv geladene Zahnoberfläche wird negativ geladen, dadurch soll sich der Belag leichter lösen lassen. Das werde durch Laborversuche bestätigt, doch sei es bisher noch nicht geglückt, eine physikalische Überprüfung im Mund durchzuführen, bedauert Prof. Wolfgang Sperr von der Wiener Universitätszahnklinik. Ein weiteres Problem bei Tests am lebenden Objekt: Testpersonen putzen ihre Zähne immer wesentlich sorgfältiger als Menschen, die sich nicht beobachtet fühlen. Daher schneiden so gut wie alle Zahnpasten bei Praxistests gut ab. An regelmäßigem, gewissenhaftem Putzen führt also kein Weg vorbei.

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