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Grünere Elektronik: Ethikranking

Gibt es wirklich "grünere" Elektronik, oder sind das alles nur Beruhigungspillen?

Gernot Schönfeldinger über Computer, Smartphones und Software (Foto: VKI)

In einem Bericht zur "grüneren Elektronik" (www.greenpeace.org/usa/reports/greener-electronics-2017) lobt Greenpeace Fairphone und Apple für ihr Umweltbewusstsein bei Produktion und Recycling. Samsung hingegen ist einer jener Hersteller, die aufgrund des Einsatzes von Kohlestrom in den Fabriken unter Kritik stehen.

Darf ich also ein gutes Gewissen haben, wenn ich mir ein iPhone kaufe? Muss ich ein schlechtes haben, wenn ich mich für Samsung entscheide? Tue ich mit dem Kauf eines Fairphones (bei dem noch die Ethik-Komponente hinzukommt; siehe Fairphone 2 - Das nachhaltigere Smartphone) etwas Gutes, und ist das die einzige vertretbare Alternative?

Seltener Neugeräte kaufen

Meine Alternative ist, mehr, aber seltener Geld in Neugeräte zu investieren. Der Preis ist zwar keine Garantie für lange Lebensdauer, doch die Erfahrung zeigt, dass teurere Handys mit gehobener Ausstattung den Anforderungen im Alltag besser gewachsen sind und länger mit Updates versorgt werden. Ich verstehe das durchaus als Beitrag zu einem grüneren Umgang mit Elektronik. Oder beruhige ich mit dieser Sichtweise nur mein schlechtes Gewissen?

Weitere Beiträge finden Sie in meinem Technik-Blog unter VKI-Blog: Technik-Spielplatz

Gernot Schönfeldinger: Kontakt

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