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Symbolbild: Eine Grafik mit einem Computerbildschirm, aus dem mehrere Warnschilder schweben. Daneben zwei Personen.
Hüten Sie sich vor Betrug. Wir helfen Ihnen dabei. Bild: Magura/Shutterstock.com; Montage: VKI

Aktuelle Warnungen

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91 Kommentare

Erste Bank und Sparkasse <kontakt@casenacasalucci.com.br>

Testlauf, 23. Februar 2024, 11:02

Sеhr gееhrtе Kunԁе,

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Mit frеunԁliϲhеn Grüßе
Erste Bank und Sparkasse

Heute bekommen mit ADRESSE AUS BRASILIEN.
Bitte um Vorsicht!

Betrug mit Ferienwohnungen

Redaktion, 21. Februar 2024, 09:02

Eine Leserin hat uns folgenden Erfahrungsbericht zugeschickt: "Diverse Buchungsplattformen wie Hometogo, Booking.com oder auch Belvilla werden von Betrügern für Fake-Angebote von Ferienwohnungen genutzt. Auch die AK Steiermark hat bereits von dortigen Fällen berichtet. Ich selbst bin leider in die Falle getappt. Ich habe über Hometogo in Bad Aussee eine Ferienwohnung gebucht. Wurde an Belvilla weitergeleitet, habe die verlangte Summe von € 638,00 überwiesen und auch von Belvilla die Buchungsbestätigung bekommen. Es schien alles in Ordnung, bis ich drei Tage später die Vermieterin angerufen habe, um sicherzugehen. Die Vermieterin ist aus allen Wolken gefallen, sie sagte, es gebe keine Reservierung von Belvilla und die Wohnung sei in dem gebuchten Zeitraum schon längst anderweitig vergeben. Die Vermieterin bietet ihre Wohnung auf anderen Plattformen an. Mit Hometogo oder Belvilla hatte sie noch niemals geschäftlichen Kontakt. Das ist glasklarer Betrug.
Die Betrüger gehen sehr professionell vor: Das Angebot in Bad Aussee ist perfekt von Traum-Ferienwohnungen, wo es die Vermieterin platziert hat, zu Hometogo kopiert und dort für den Betrug eingerichtet worden. Wenn man bucht, wird man zu Belvilla weitergeleitet, alles geht reibungslos und schnell vor sich und das Geld ist weg. Wir haben versucht, Hometogo und Belvilla zu einer Stellungnahme zu bewegen. Man wird von Bots abgewimmelt. Ich habe storniert. Keine Antwort von Belvilla. Auch auf den Hinweis, dass der Betrug im Netz weitergeht, keine Antwort. Das Angebot von Bad Aussee ist auf Belvilla.com immer noch buchbar. Und das ist eigentlich ein Skandal, dem man nachgehen sollte. Jeden Moment kann ein Interessent die Seite anklicken, buchen und abgezockt werden!"

Abofalle statt DeLonghi

Redaktion, 12. Februar 2024, 16:02

Abo statt Kaffee. In den sozialen Medien läuft eine Betrugsmasche mit DeLonghi-Kaffeevollautomaten, die zum Preis von nur 2 Euro (oder weniger) pro Stück angeboten werden. Auch der Name Mediamarkt (sowie dessen täuschend echt nachgebaute Website) wird zur Unterstreichung der Glaubwürdigkeit missbräuchlich verwendet. Es gibt diverse Varianten der Betrugsmasche, im Großen und Ganzen läuft sie aber auf folgende Weise ab: Aufgrund von Exportbeschränkungen, einer Vertragsauflösung oder aus ähnlichen vorgeschobenen Gründen werden die Geräte billigst unters Volk gebracht. Gibt man seine Kreditkartendaten bekannt, wird tatsächlich zunächst ein geringer Betrag abgebucht. Bald darauf erfolgt eine weitere Abbuchung in Höhe von 60 oder mehr Euro und man stellt fest, dass man in eine Abo-Falle getappt ist und dieser Betrag monatlich fällig wird.

Was können Sie tun? Kontaktieren Sie den betrügerischen Anbieter, kündigen Sie das Abo und fordern Sie ihn auf, die abgebuchten Beträge rückzuerstatten. In der Regel wird er sich taub stellen, weshalb Sie parallel dazu Ihren Kreditkartenanbieter kontaktieren sollten. Fordern Sie die Rückbuchung der von Ihnen nicht autorisierten Beträge (Chargeback-Verfahren). Dies ist auch bei Bezahlung mittels Bankeinzug und Paypal möglich. Vermutlich wird die Sperre der Kreditkarte nötig sein, um weitere Abbuchungen zu unterbinden.

Kinetische Heizung: Wirkungslos und reine Geldverschwendung

Redaktion, 2. Januar 2024, 15:01

Wie sagte man früher? Papier ist geduldig. Mittlerweile wird halt nicht mehr auf dem Papier, sondern auf diversen Internetseiten gelogen, was das Zeug hält. Zum Beispiel bei der Beschreibung eines Produkts mit der Bezeichnung „tragbarer kinetischer Molekularheizer“. Das wenige Zentimeter große Gerät soll angeblich Autos enteisen und ganze Wohnräume kostengünstig aufheizen können. Sofern die Sonne scheint, setzen sich zwei solarbetriebene Kunststoffräder in Bewegung und erzeugen allein dadurch Wärme – viel Wärme, Unmengen an Wärme! Ergänzend dazu sorgt ein Duftpad dafür, dass man frische Luft atmet. Beworben wird das Produkt im Internet, etwa auf Facebook. Vertrieben wird es bei Amazon sowie diversen Internetseiten, die von den Anbietern selbst betrieben werden. Das Problem: Das Ding funktioniert nicht. Das kann auch ein KONSUMENT-Leser bestätigen, der zu seinem eigenen Bedauern auf die Werbeversprechen hereingefallen ist. Der einzige Rat lautet: Finger weg, denn das Gerät ist völlig nutzlos.

Betrug mit Amazon-Lieferungen

Redaktion, 2. Januar 2024, 14:01

Ein KONSUMENT-Leser und langjähriger Amazon-Kunde wurde vor Kurzem mit einer Betrugsmasche konfrontiert, die offenbar schon länger am Laufen und Amazon auch bereits bekannt ist: Höherwertige Artikel (z.B. Schmuck, Smartphones, Laptops) werden an einer nicht exakt feststellbaren Stelle der Lieferkette aus den Versandverpackungen entnommen, die unbeschädigt, aber leer bzw. mit minderwertigem Inhalt bei den Empfänger:innen ankommen. Auch die deutsche Verbraucherzentrale hat bereits darüber berichtet (siehe weiter unten). Trotzdem hat Amazon unserem Leser vorübergehend mit der Sperre seines Kontos gedroht, nachdem er (auf Anraten des Amazon-Kundendienstes) Anzeige erstattet hatte.

Der Bericht samt Ratschlag der deutschen Verbraucherzentrale lautet wie folgt:
Beanstanden Sie die Falschlieferung, so verlangt Amazon in der Regel, dass Sie die „richtige“ bestellte Ware zurückschicken. Erst dann soll der Kaufpreis erstattet oder die Ware erneut geliefert werden. Da die bestellte Ware aber nie angekommen ist, können Sie diese nicht zurückschicken und erhalten daher auch den Kaufpreis nicht zurück.
Wenn Sie sich zur Wehr setzen, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, eine Rückzahlung zu bekommen.
Einige Betroffene berichten, dass die angelieferten Pakete unbeschädigt und augenscheinlich originalverpackt sind. Es lässt sich daher nicht abschließend klären, wer in der Auslieferungskette für diese betrügerische Masche verantwortlich ist.

Was können Sie tun?

1.) Sie haben bereits eine Falschlieferung erhalten:
*Melden Sie die Falschlieferung sofort bei Amazon. Schicken Sie auch Beweisfotos mit.
*Bewahren Sie den Paketschein gut auf – besonders, wenn dort auch das Gewicht des Paketes angegeben ist. Dies kann dabei helfen, zu belegen, dass es sich um die falsche Ware gehandelt hat.
*Prüfen Sie, ob Sie den Kaufpreis rückbuchen können. Allerdings kann dies unter Umständen zur Kontosperrung führen.
*Lassen Sie sich nicht einschüchtern, wenn Amazon eine Kontoprüfung androht.
*Holen Sie rechtlichen Rat ein oder wenden Sie sich für eine Beratung an den VKI.
*Stellen Sie Strafanzeige.

2.) Sie haben bisher KEINE Falschlieferung erhalten:
*Überprüfen Sie bei der Lieferung, ob Größe und Gewicht des Pakets zu dem von Ihnen bestellten Produkt passen. Sobald Ihnen bei der Lieferung die Größe oder das Gewicht des Pakets unpassend erscheint, das Paket beschädigt ist oder gar Hinweise auf Manipulationen z.B. am Versandlabel zu erkennen sind, beanstanden Sie das sofort beim Lieferdienst.
*Sammeln Sie schon beim Öffnen des Pakets Beweise. Nehmen Sie dafür beispielsweise ein Video auf, während Sie das Paket öffnen und öffnen Sie es im Idealfall im Beisein einer weiteren Person.
*Verfahren Sie im Anschluss wie im Abschnitt „Sie haben bereits eine Falschlieferung erhalten“ beschrieben.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

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