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Symbolbild: Eine Grafik mit einem Computerbildschirm, aus dem mehrere Warnschilder schweben. Daneben zwei Personen.
Hüten Sie sich vor Betrug. Wir helfen Ihnen dabei. Bild: Magura/Shutterstock.com; Montage: VKI

Aktuelle Warnungen

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91 Kommentare

Powerbanks auf Amazon

Redaktion, 23. Juli 2024, 12:07

Ein Leser berichtet: "Nachdem ich jetzt bereits zweimal hintereinander auf Betrügereien (anders
kann ich es leider nicht nennen) bei Powerbanks (gekauft bei Amazon) reingefallen bin, bitte ich Sie ob Sie dieses Thema vielleicht einmal aufgreifen können. Folgender Sachverhalt:
Bei den Powerbanks ist das Hauptkriterium, was sie mir an Leistung bringen. Diese wird von den Verkäufern auch offensiv beworben. Leider entsprechen diese Angaben meist in keiner Weise der Realität. Meist stehen irgendwelche Fantasiewerte drauf. Nachdem ich selbst ein Messgerät habe, kann ich nicht nur abschätzen, wie gut eine Powerbank ist, sondern kann es auch messen. Bei mir war es so dass die erste Powerbank nur 1/4 der angegebenen Leistung gebracht hat, die nächste nur die die Hälfte. Beim Durchlesen
anderer Rezensionen bin ich zudem draufgekommen,
dass hier fast alle Geräte schwindeln und nur wer nachmisst (das tun die Wenigsten) kommt auf diese Betrügereien drauf. Die Betrugsmasche scheint im großen Stil zu einem sehr guten Geschäft für die Verkäufer/Hersteller geworden zu sein.
Wenn man die Verkäufer kontaktiert, wird
sofort - ohne weitere Erklärung - die Rücknahme angeboten."

Betrugsversuch im Namen von Bitpanda

Redaktion, 23. Juli 2024, 12:07

Betrugsversuche funktieren auch deshalb, weil sie aus Sicht der Kriminellen mitunter zur richtigen Zeit kommen. So etwa in folgendem Fall eines Lesers, der allerdings rechtzeitig Verdacht geschöpft hat: "Ich hab begonnen, ein Konto bei Kleinanzeigen.de anzulegen, da ich einen Verkauf mit der Option 'Sicher bezahlen' vornehmen wollte. Es widerstrebte mir, meine Bankdaten, eine Ausweiskopie und ein Foto meiner Bankkarte an OPP zu schicken, aber es gibt keinen anderen Weg sich dort zu verifizieren, um 'Sicher bezahlen' verwenden zu können. Die Verifizierung meines Konto war bereits dreimal fehlgeschlagen. Also erstellte ich ein Ticket, um persönliche Hilfestellung zu bekommen (der Chatbot konnte mir nämlich nicht weiterhelfen). Ich bekam eine E-Mail von OPP, dass für mich ein Ticket erstellt wurde und man mich kontaktieren würde. Ich nahm an, dies könnte 1 bis 2 Tage dauern, Ich bekam jedoch schon wenige Stunden danach eine E-Mail von 'Bitpanda Kundenservice'. Von Bitpanda (ein Finanzdienstleister, Anm.) wusste ich nichts, aber der Inhalt der E-Mail schien auf mein Anliegen zuzutreffen, da es im Text dieser E-Mail genau darum ging, dass ich mein Konto aufgrund fehlender Daten nicht erstellen konnte. Um mein Konto zu aktivieren, sollte ich auf einen Button drücken und würde weitergeleitet. Dies habe ich natürlich nicht getan, da mir die E-Mail nicht völlig vertrauenswürdig vorkam, ich den Wortlaut der Firma OPP vermisste, und als ich die E-Mail des Absenders genauer untersuchte und anklickte, stand da: haas@seckenheimschule.de Ich googelte die Seckenheimschule und fand sie. Irgendwie missbraucht hier jemand einen gewissen Lehrer mit Namen Haas von besagter Schule.
Ich reagierte nicht auf diese E-Mail und wartete den nächsten Tag ab, in der Hoffnung, dass sich von OPP jemand melden würde - was dann auch geschah. Mittlerweile konnte ich meinen Verkauf über 'Sicher bezahlen' abwickeln und bisher hat alles funktioniert."

Verdächtiges Datenreinigungspaket

Redaktion, 23. Juli 2024, 12:07

Eine Leserin berichtet: "Ich wollte ein Datenreinigunspaket für meinen Computer kaufen und habe 148,97 EUR bezahlt. Dann kam per E-Mail ein Formblatt, man wollte meine Bankdaten, um zu 'aktivieren'. Ich habe Verdacht geschöpft. Selbstverständlich habe ich meine Daten nicht übermittelt. Es kam dann ein telefonischer Anruf, slawischer Akzent, gebrochenes Deutsch, von der Nummer 0720 882565. Man wollte wieder meine Bankdaten, um zu 'aktivieren'. Ein klarer Betrugsversuch."

Betrug im Namen von Finanzministerium und Bundesschatz.at

Redaktion, 5. Juni 2024, 11:06

Das österreichische Finanzministerium und Bundesschatz.at warnen vor gefälschten Internetseiten und Videos, über die Kriminelle versuchen, an persönliche Daten zu gelangen.

Die Internetseite ist jener von Bundesschatz.at täuschend ähnlich. In dem mithilfe künstlicher Intelligenz erstellten Video wiederum ist Finanzminister Magnus Brunner zu sehen, der dazu auffordert, persönliche Daten einzugeben.

Diesen Fälschungen begegnet man derzeit verstärkt auf Facebook und Instagram. Bitte klicken Sie dort keinesfalls auf einen Link, sondern verwenden Sie nur den offiziellen Zugang unter www.bundesschatz.at. Dort können Sie sich ausschließlich mit Ihrer ID Austria anmelden.

Informationen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline-Databox zugestellt. Das BMF fordert niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie solche SMS- und E-Mail-Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

• Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
• Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
• Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
• Das BMF empfiehlt, solche SMS- und E-Mail-Nachrichten sofort zu löschen!

Vorsicht beim Googeln von Kontaktdaten!

Redaktion, 16. Mai 2024, 13:05

Regelmäßig warnen wir davor, auf Links in E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten zu klicken bzw. tippen, wenn man unsicher ist, ob es sich um eine echte Nachricht handelt und man sicherheitshalber beim Unternehmen nachfragen möchte. Abseits davon gibt es natürlich oft genut den Fall, dass man ein Anliegen hat, das man mithilfe der Service-Hotline eines Unternehmens lösen möchte.

Unbedingt empfehlenswert ist es in beiden Fällen, auf bekannte Kontaktdaten aus externen Quellen zurückzugreifen (persönliche Unterlagen, Telefonbuch).

Nun hat man natürlich nicht in jedem Fall diese Kontaktdaten zur Hand, weshalb es naheliegt, auf das Internet zurückzugreifen, denn wozu gibt es Suchmaschinen wie Google, Bing, DuckDuckGo oder Startpage?

Leider wissen das auch die Kriminellen, die deshalb gefälschte Internetseiten anlegen, die denen bekannter Unternehmen täuschend ähnlich sind. Verwendet man die dort angeführten Kontaktmöglichkeiten, landet man erst recht wieder bei den Kriminellen. Das gilt auch für Telefonnummern! Der Versuch, beispielsweise ein Ticket umzubuchen, kann so zur Falle werden und viel Geld kosten.

Eine einfache Lösung dafür gibt es nicht und auch keine Tipps, wie man einen Betrug mit Sicherheit erkennen kann. Man kann nur die Augen offen halten und kritisch bleiben. Und man sollte nach der Sucheingabe keinesfalls vorschnell klicken, denn der oberste Eintrag in der Trefferliste muss nicht zwingend der richtige sein!

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