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Symbolbild: Eine Grafik mit einem Computerbildschirm, aus dem mehrere Warnschilder schweben. Daneben zwei Personen.
Hüten Sie sich vor Betrug. Wir helfen Ihnen dabei. Bild: Magura/Shutterstock.com; Montage: VKI

Aktuelle Warnungen

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Liebeart.de: Malen nach (chinesischen) Zahlen

Redaktion, 19. Januar 2026, 14:01

Die Website Liebeart.de vertreibt „Malen nach Zahlen“-Sets und verspricht höchste Qualität und Produktionsstandards. Zudem bekommt man den Eindruck vermittelt, dass die Produkte aus Deutschland stammen.

Eine KONSUMENT-Leserin ließ sich überzeugen und bestellte. Abgebucht wurde sofort, die Lieferung dauerte allerdings vier Wochen, denn die Ware kam aus China.

China-Onlineshop
Wir haben uns die Website näher angeschaut. Zwar handelt es sich nicht um Dropshipping, denn es gibt ein Lager in Prag, doch der Firmensitz befindet sich in China. Der Deutschland-Bezug wird auf der Website und in den sozialen Medien bewusst hergestellt, um zu verschleiern, dass es sich um einen China-Onlineshop handelt, der in Asien produzierte Produkte vertreibt.

Probleme vorprogrammiert
Abgesehen davon, dass man mit Sicherheit keine qualitativ hochwertige Ware bekommt, die noch dazu unter undurchsichtigen Produktionsbedingungen hergestellt wurde, stellt sich die Frage, was passiert, wenn die Lieferung verloren geht oder ein Reklamationsfall eintritt.

In den auf der Website veröffentlichten Geschäftsbedingungen von Liebeart.de haben wir Verstöße gegen das Fern- und Auswärtsgeschäftegesetz, das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und das Konsumentenschutzgesetz festgestellt.

Sätze wie der folgende lassen keinen Zweifel daran, dass im Reklamationsfall Probleme vorprogrammiert sind: „Wir übernehmen keine Garantie, Verantwortung oder Gewährleistung dafür, dass die Nutzung unserer Serviceleistung ununterbrochen, zeitgerecht, sicher oder fehlerfrei erfolgt.“

So attraktiv das Angebot solcher Websites auch sein mag, wir können nur davon abraten, dort einzukaufen.

Falsche Geschenkversprechen

Redaktion, 28. November 2025, 13:11

Mit Nachrichten dieser Art muss man zwar rund ums Jahr rechnen, in den Wochen vor Weihnachten
häufen sie sich allerdings. Es ist schließlich die Zeit, in der die Weihnachtsferien vor der Tür stehen, die Zeit, in der sich aufgrund der vermehrten Nutzung von Kerzen die Wohnungsbrände häufen, und natürlich die Zeit, in der man schenkt und
beschenkt wird.
Das machen sich Kriminelle zunutze, indem sie im Namen seriöser Unternehmen mit großer Kundenanzahl Spamnachrichten aussenden, in denen nützliche Dinge gratis in Aussicht gestellt werden.

Nicht existent
Ein kostenloses Notfallset des ÖAMTC ist ein
solches Beispiel. Ebenso praktisch, aber genauso frei erfunden, ist das gratis erhältliche Brandschutzset der Generali-Versicherung.

Die Vorgangsweise ist jedenfalls dieselbe: Entweder handelt es sich um ein Gewinnspiel oder um eine kurze Umfrage. Als Belohnung für die Teilnahme gibt es das im Betreff erwähnte Geschenk, das zur Erhöhung des Anreizes natürlich einen gewissen
materiellen Wert hat.

Datensammlung
So oder so wird man aufgefordert, keine Zeit zu
verlieren und auf einen in der Nachricht enthaltenen Link zu klicken.

An dieser Stelle sollten bereits die Alarmglocken läuten, denn man kann nie ausschließen, dass man sich auf diesem Wege Spionagesoftware auf den Computer holt. Noch attraktiver ist es für die Kriminellen, wenn die Betrugsopfer ihre persönlichen Daten im guten Glauben selbst eintippen, jene der Kredit- oder Debitkarte inklusive.
Teil der Betrugsmasche ist es nämlich, dass man gebeten wird, das Porto für die Zusendung des versprochenen Geschenks selbst zu übernehmen.

Falsche Post von Europol

Redaktion, 4. November 2025, 14:11

Haben Sie unlängst auch Post von der Polizei bekommen? Ein Absender wie die europäische Polizeibehörde Europol macht Eindruck, und das wissen auch Kriminelle: „Im Rahmen einer internationalen Überprüfung teilen wir Ihnen mit, dass Ihre Akte gemäß dem Protokoll 112-EU unter prioritäre Kontrolle gestellt wurde“ – so beginnt ein aktuell im Umlauf befindliches Schreiben. Der Aufbau des Textes folgt einem bestimmten Ablauf.

Erst kommt der Vorwurf. Die durchgeführten Überprüfungen hätten ergeben, dass „sowohl Ihre Internetverbindung als auch Ihr Telefonapparat für den Zugriff auf verbotene und als eingeschränkt eingestufte Inhalte genutzt wurden“.

Dann folgt die Androhung von Sanktionen: „In Deutschland können solche Handlungen gemäß Artikel 184b des Strafgesetzbuches mit Freiheitsstrafen geahndet werden. In Österreich sehen die Artikel 207a und 207b des Strafgesetzbuches Sanktionen von 1 bis 15 Jahren vor.“

Und dann wird Druck aufgebaut. Es wird klar gemacht, dass Sie der Sache nicht entkommen können: „Die Untersuchung umfasste Ihre Netzwerkdaten, Ihre telefonischen Kommunikationsvorgänge, gesicherte Übertragungen sowie Verbindungsinformationen. Die Referenz EC 79 51-BEF wurde in der europäischen Analysedatenbank registriert.“

Und: „Sie sind verpflichtet, unverzüglich schriftlich zu antworten. Bei Ausbleiben einer Antwort kann eine internationale Maßnahme gemäß der Richtlinie EUROPOLINT-947 eingeleitet werden.“

Selbst wenn Sie bis dahin noch unter Schock standen, sollte die Tatsache, dass eine Gmail-Adresse für Ihre Antwort vorgesehen ist, Sie stutzig machen. Die einzig richtige Reaktion auf diese Art von Schreiben ist das Ignorieren!

Phishing-Warnung der Renault-Bank

Redaktion, 22. September 2025, 09:09

Die Renault-Bank hat folgende Warnung herausgegeben, die wir hier im Wortlaut veröffentlichen: "Derzeit kursieren vermehrt gefälschte Briefe mit Formularen zur Aktualisierung persönlicher Daten, die österreichischen Kunden postalisch aus Deutschland zugestellt werden und zur Einreichung von Daten auffordern.

Bitte ignorieren Sie diese Schreiben - diese stehen in keiner Verbindung zu unserer Bank.

Bitte achten Sie zudem bei Einsendungen jeglicher Art immer auf die korrekte Empfänger-Adresse: Postalisch an Renault Bank direkt, Postfach 21, 1024 Wien bzw. per E-Mail an support@renault-bank-direkt.at. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte jederzeit unser Service-Team unter 01 720 0 270."

PayLife: Doppelte Zahlung festgestellt

Redaktion, 9. September 2025, 14:09

Der Kreditkartenanbieter PayLife steht relativ oft im Zentrum von Phishingversuchen. Wie das Unternehmen meldet, kursieren derzeit betrügerische E-Mails mit dem Betreff "Doppelte Zahlung festgestellt - Handeln Sie jetzt".

Diese Nachrichten stammen nicht von PayLife. Sie verlinken über einen Button wie "Zahlungsdaten jetzt aktualisieren" auf eine gefälschte Seite, um Online-Banking-Daten zu stehlen.

PayLife rät:
o Prüfen Sie stets die E-Mail Adresse des Absenders.
o Klicken Sie nicht auf Buttons oder Links.
o Geben Sie keine persönlichen Daten oder
Kontodaten ein.
o Leiten Sie verdächtige E-Mails an die Andresse stop-phishing@paylife.at weiter und löschen Sie dann die E-Mail.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

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