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Symbolbild: Eine Grafik mit einem Computerbildschirm, aus dem mehrere Warnschilder schweben. Daneben zwei Personen.
Hüten Sie sich vor Betrug. Wir helfen Ihnen dabei. Bild: Magura/Shutterstock.com; Montage: VKI

Aktuelle Warnungen

| 91 Kommentare

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91 Kommentare

Falsche Rückerstattungen im Namen der ÖGK

Redaktion, 18. April 2024, 15:04

Die Österreichische Gesundheitskasse hat folgende Warnung veröffentlicht:

"Mit einer angeblichen Rückerstattung werden derzeit Versicherte der ÖGK durch Betrügerinnen und Betrüger kontaktiert. Die Nachrichten werden per E-Mail verschickt. Darin werden die Adressaten aufgefordert, einen Link zu öffnen, um die Rückerstattung online anzufordern. Vorsicht! Bei diesen Nachrichten handelt es sich um einen Betrugsversuch. Öffnen Sie auf keinen Fall den Link und geben Sie keine persönlichen Daten bekannt."

Phishing-Alarm um gelbe Zettel der Post

Redaktion, 18. April 2024, 15:04

Die Polizei und die österreichische Post warnen vor einem Betrugsversuch mit gefälschten Benachrichtigungen, auch bekannt als "gelbe Zettel". Üblicherweise wird man damit informiert, dass ein Schriftstück hinterlegt wurde und man es mit dem Zettel und einem Lichtbildausweis abholen kann. Die gefälschten Benachrichtigungen tragen die Aufschrift "Unbekannter Empfänger". Bei dem angeblich hinterlegten Schriftstück handelt es sich um einen "abgelaufenen Meldezettel". Man wird aufgefordert, einen auf der Benachrichtigung abgedruckten QR-Code einzuscannen. Dann landet man auf einer gefälschten Website, die jener des Zentralen Melderegisters (ZMR) ähnlich ist, wo man persönliche Daten eingeben soll. Tun Sie das nicht, es handelt sich um einen Betrugsversuch, bei dem Ihre persönlichen Daten abgefragt und in weiterer Folge missbräuchlich verwendet werden.

Phishing im Namen der Post

Redaktion, 18. April 2024, 15:04

Ein KONSUMENT-Leser hat uns Screenshots von einem Phishingversuch geschickt. Er schildert Folgendes: "Die Nachricht traf an einem Samstag kurz nach Öffnungsende der Post ein, sodass Rückfragen nicht möglich waren. Nachdem ich auf den Link geklickt hatte, kam ich (scheinbar) auf eine Post-Seite, danach erschien eine Seite mit der Aufforderung Namen und Adresse einzugeben und dann die genauen Kreditkartenangaben. Da bin ich dann ausgestiegen. Alles geschah unter der Bedingung, die Angaben innerhalb von 12 Stunden zu tätigen. Am Montag war ich dann am Postamt, das bestätigte, dass dies eine Fake-Nachricht war."

Hier der genaue Wortlaut der Nachricht: "Ihr Paket ist im Lager angekommen, kann aber aufgrund einer unvollständigen Adresse nicht zugestellt werden. Bitte bestätigen Sie die Adresse im Link innerhalb von 12 Stunden." Auf der angeblichen Post-Seite stand dann zu lesen: "Online-Zahlung. Bitte beachten Sie, dass eine Gebühr erhoben wird, wenn eine falsche Lieferadresse die Zustellung Ihres Pakets verhindert. Bitte zahlen Sie diese Gebühr so schnell wie möglich und wir werden die erneute Lieferung veranlassen, sobald die Zahlung eingegangen ist."

Solche gefälschten Meldungen sind leider gang und gäbe. Typisch ist auch, dass man zeitlich unter Druck gesetzt wird, indem man rasch handeln soll. Die Zeiten schlechter Rechtschreibung sind leider vorbei. Ein Hinweis auf eine Fälschung kann aber sein, dass man nirgends persönlich mit Namen angesprochen wird oder die angeblich unvollständige Adresse nirgends aufscheint.

Fake-Gewinnspiele im Namen von Billa

Redaktion, 15. April 2024, 14:04

Die Billa AG ist eines jener Unternehmen, deren Name im Internet und den Sozialen Medien für angebliche Gewinnspiele missbraucht wird. Unter billa.at/warnung-gewinnspiele gibt Billa Hinweise, wie man solche Betrugsversuche erkennen kann, deren Ziel es ist, an die Daten der Teilnehmenden zu gelangen, um sie dann gewinnbringend zu verkaufen.

Ganz wichtig: Billa-Gewinnspiele werden NICHT über WhatsApp beworben! Alle Gewinnspiele der Billa AG finden an diesen vier Adressen statt: billa.at (Webseite), facebook.com/BILLA/ (Facebook-Account), instagram.com/billa_at/ (Instagram-Account), frischgekocht.billa.at ("Frisch Gekocht"-Magazin).

Gewinnspiele der Billa AG verfügen über transparente Teilnahmebedingungen. Diese enthalten eine Beschreibung des Gewinns sowie Angaben zu Dauer und Zeitraum.

An eine Bestellung im Onlineshop ist kein Gewinn gekoppelt. Gewinnspiele finden separat auf den zuvor genannten Kanälen statt.

Billa fragt niemals nach Bank- oder Kontodaten. Die Teilnahme an den Gewinnspielen ist kostenlos.

Auch holprige Rechtschreibung und Grammatik können Hinweise auf einen Betrugsversuch sein.

Betrug mit Online-Geldanlage

Redaktion, 5. März 2024, 11:03

Eine KONSUMENT-Leserin berichtet: „Vor einiger Zeit bin ich im Internet auf ein Gespräch zwischen Ernst Grissemann und Silvia Schneider gestoßen. Damals war mir noch nicht klar dass ich gerade dabei war, der künstlichen Intelligenz (KI) auf den Leim zu gehen (später habe ich dieselbe Unterhaltung mit gleichem Wortlaut zwischen Ernst Grissemann und Mausi Lugner gefunden). Jedenfalls kam dort die Rede darauf, wie man ohne Arbeit mit Anlagen schnell Geld verdienen könne. Es gab Beispiele mit Kontoauszügen usw. und es blieben nur zwei Tage Zeit, um sich dort anzumelden. Mit nur 250 Euro sei man dabei, hieß es.

Ich habe 300 Euro riskiert, weil ich die verschmerzen kann. Nun wurde mir ein Konto bei Freedom-Finance eingerichtet (mit Unterstützung eines gewissen Marcus Ott am Telefon). Innerhalb kürzester Zeit hatte ich bereits 348 Euro auf dem Konto. Ich wurde des Öfteren äußerst seriös angerufen (Oscar Graf nennt sich der Herr) und darauf hingewiesen, wie schnell sich mein Guthaben vermehre. Außerdem wurde für mich ein Konto bei Atomic-Wallet eingerichtet, damit ich später den Ertrag überwiesen bekommen könnte.

Jedenfalls hatte ich ein paar Tage später auf meinem Konto bei Freedom über 30.000 Euro stehen! Als ich beim nächsten Telefonat sagte, dass ich dies nicht nachvollziehen könne, hat mir Oscar Graf mitgeteilt, dass er halt gut angelegt habe und das Geld nun für mich zur Überweisung bereitstehe. Das Konto bei Atomic-Wallet müsse von mir aber noch verifiziert werden. Das habe ich getan.

Dann hieß es, es müsse vorher noch ein Umsatz auf dem Konto getätigt werden, damit ich die 30.000 Euro erhalten könne. Kurz: Ich sollte 8.000 Euro auf ein Konto in der Schweiz einzahlen. Der Betrag würde sofort wieder an mich retourniert werden und damit wäre der Umsatz getätigt. Natürlich habe ich das nicht gemacht.

In einem weiteren Telefonat habe ich gesagt, dass ich noch höchstens 50 Euro investieren würde. Herr Graf hat mir mehrmals per Telefon gesagt dass er dafür garantiere, dass der Betrag von 8.000 Euro wieder an mich retourniert werde. Wenn ich das Geld nicht zur Verfügung hätte, solle ich es mir ausborgen. Ich habe jedoch gesagt, dass er keine Garantie für mich sei. Ich habe eine E-Mail geschickt und geschrieben, dass ich auf das Geld verzichte. Mir war inzwischen klar geworden, dass ich in eine Falle geraten war.

Bei unserem letzten Telefonat hat dieser Herr Graf mich gefragt, warum ich das überhaupt gemacht hätte. Ich meinte, es sei einen Versuch wert gewesen, aber für mich lediglich ein Spiel gewesen. Damals ist er ausgerastet und hat mir mit einem Anwalt gedroht, weil er so viel Zeit in mich investiert habe. Dann hat er aufgelegt. Mittlerweile hat er mehrere Telefonnummern, von denen er mich laufend immer noch anruft. Ich hebe aber nicht mehr ab.“

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

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