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Aktuelle Warnungen
Quishing: Phishing mit QR-Codes
Redaktion, 13. November 2024, 14:11
Ersatz für den Link
Nicht die QR-Codes selbst sind das Problem, sondern das Ziel, zu dem sie verweisen. Sie sind somit einfach nur ein Ersatz für die bisher üblichen gefälschten Links und eröffnen zudem neue Möglichkeiten. Die Kriminellen können sie nicht nur in E-Mails einsetzen, sondern auch auf Papier. Im Namen bekannter Institutionen und Unternehmen versenden sie Briefe mit der Aufforderung, den QR-Code mit dem Handy einzuscannen, um ein angelblich vorhandenes Problem mit dem Kundenkonto zu beheben.
Strafzettel und E-Auto-Ladesäulen
Tatsächlich neu und besonders heimtückisch sind Fälle, in denen QR-codes auf Parkautomaten und E-Auto-Ladesäulen mit gefälschten QR-Codes überklebt werden. Das fällt optisch kaum auf und natürlich landet man dann auch noch auf einer täuschend echt nachgebauten Webseite. So wird versucht, an Kontodaten zu gelangen. Auch gefälschte Strafzettel fürs Falschparken wurden schon gesichtet.
Fazit
Die Vorsichtsmaßnahmen bleiben die gleichen wie beim Phishing: Hinterfragen der Herkunft von Brief oder E-Mail sowie des Links, Nachfragen über einen offiziellen Kanal statt der im Schreiben angegebenen Kontaktmöglichkeiten, Zurückhaltung bei der Weitergabe persönlicher Daten. Was dazukommt ist die Möglichkeit, dass in der Öffentlichkeit angebrachte QR-Codes durch Überkleben manipuliert werden.