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Symbolbild: Eine Grafik mit einem Computerbildschirm, aus dem mehrere Warnschilder schweben. Daneben zwei Personen.
Hüten Sie sich vor Betrug. Wir helfen Ihnen dabei. Bild: Magura/Shutterstock.com; Montage: VKI

Aktuelle Warnungen

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91 Kommentare

Betrug im Namen des KSV1870

Redaktion, 18. März 2025, 07:03

Der Kreditschutzverband KSV1870 ist ein österreichischer Gläubigerschutzverband. Ein KONSUMENT-Leser hat im Namen des KSV ein offiziell wirkendes Schreiben mit einer Zahlungserinnerung bekommen. Er schulde dem Mobilfunkanbieter A1 noch einen gewissen Betrag, hieß es. Der Konsument war überrumpelt und bezahlte, obwohl er eigentlich der Meinung war, alle Rechnungen pünktlich beglichen zu haben.

Kurze Zeit später kam wieder eine Mahnung vom KSV, die er aber ignorierte. Daraufhin schickte der KSV nochmals eine Mahnung. Nun erkundigte sich der Konsument bei A1, wo er erfuhr, dass alle Rechnungen bezahlt seien. Die auf den Mahnschreiben angegebene Rufnummer des KSV funktionierte übrigens nicht.

Unser Rat: Sollte unerwartet ein Mahnschreiben bei Ihnen eintreffen, dann kontaktieren Sie vor dem Bezahlen das Unternehmen, das die Mahnung ausgestellt hat - im geschilderten Fall also der KSV. Verwenden Sie allerdings niemals die auf dem Schreiben angegebenen Kontaktdaten, sondern suchen Sie diese im Telefonbuch oder im Internet.

Vorwahl +44: Betrügerische Anrufe aus Großbritannien

Redaktion, 18. März 2025, 07:03

Der österreichische Telekom-Regulator RTR meldet einen massiven Anstieg von Betrugsanrufen aus Großbritannien, erkennbar an der Ländervorwahl +44. Vorrangiges Ziel des Betrugs ist demnach das Erschleichen persönlicher Daten.

Eine der verwendeten Betrugsmaschen läuft laut RTR folgendermaßen ab: Eine weibliche Computerstimme sagt, dass es um ein Stellenangebot gehe, und fordert das potenzielle Opfer auf, die am Display angezeigte +44-Rufnummer zu den WhatsApp-Kontakten hinzuzufügen.

Das ermögliche den Kriminellen, kostenlos zu kommunizieren und erhöhe die Chancen auf unbedachte Reaktionen, weil man vielfach gewohnt sei, schnell auf Nachrichten zu reagieren.

Rufnummernmissbrauch aller Arten kann man unter www.rufnummernmissbrauch.at an die RTR melden.

Erfahrungen mit hobbyplaywow und mybabytiny

Redaktion, 3. März 2025, 12:03

Eine KONSUMENT-Leserin hat uns ihre schlechten Erfahrungen mit den Websites hobbyplaywow.com und mybabytiny.com geschildert.

In Gewinn- bzw. Geburtstags-E-Mails wurde behauptet, sie habe eine Box mit Produkten einer bekannten Marke (z.B. Rituals) für nur 2 Euro gewonnen. Aber das entpuppte sich als Falle.

Drei Tage nach der ersten Zahlung wurde ihre Kreditkarte für ein Abonnement belastet, obwohl sie nie einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft zugestimmt hatte (hobbyplaywow.com: 43 Euro; mybabytiny.com: 66 Euro). Weitere Belastungen erfolgten alle 2 Wochen!

Möchte man die Möglichkeit nutzen, die nächste Zahlung zu überspringen, wird man laut Schilderung mit einer 14-tägigen Kündigungssperre bestraft.

Wenn man sich mit den Firmen in Verbindung setze, um das Abonnement zu kündigen, würden weitere 6,95 Euro als „Kündigungsgebühr“ erhoben.

Man erhalte allerdings keine Gegenleistung, keine Produkte, nur unberechtigte Gebühren. Es sei daher ratsam, sich von diesen Unternehmen fernzuhalten.

Faule Tricks im Namen von Paypal

Redaktion, 3. März 2025, 11:03

Das englische Wort „pay“ bedeutet „(be)zahlen“ und „pal“ steht für „Freund, Kumpel, Spezi“. Der „Bezahlfreund“, kann sich allerdings als als feindlich gesinnt herausstellen, wenn in seinem Namen Betrugsversuche stattfinden. Das passiert per E-Mail, SMS und Telefonanrufen.

Monatliche Finanzübersicht
Besonders tückisch sind Benachrichtigungen im Namen von Paypal, die besagen, dass die neue monatliche Finanzübersicht zur Verfügung stehe.

Paypal versendet nämlich tatsächlich solche Nachrichten, die aus Gründen der Geheimhaltung keine genauen Zahlen enthalten. Hier wie dort gibt es einen Link, der zur Paypal-Startseite führt, auf der man sich ins eigene Konto einloggen muss.

Im Fall der betrügerischen E-Mails handelt sich freilich um eine gefälschte Internetseite. Bei der Anmeldung gibt man dadurch seine Daten preis. Da es zwar Anhaltspunkte gibt, die Fälschung zu erkennen (Absender-Mailadresse, unpersönliche Ansprache, verlinkte Zieladresse), aber keine hundertprozentige Möglichkeit der Identifizierung, raten wir dringend dazu, auch in den Original-E-Mails von Paypal den direkten Link zu umgehen und die Website mittels händischer Eingabe von paypal.com/at aufzurufen.

Keine Software installieren!
Anrufer im Namen von Paypal wiederum sprechen von Abbuchungsversuchen auf Ihrem Konto. Sie möchten Sie dazu bringen, eine Fernwartungssoftware (z. B. Teamviewer) zu installieren – angeblich, um Ihnen bei der Lösung des Problems zu helfen, tatsächlich aber, um Zugriff auf Ihren Computer und Ihr Paypal-Konto zu erhalten. In weitere Folge kaufen die Kriminellen dann mit Ihrem Geld Kryptowährungen.

Re: Facebook: Der Code zum Zurücksetzen deines Passworts lautet

bauern teller, 10. Februar 2025, 00:02

beim Aufruf von Facebook bekomme ich
"Re: Facebook: Der Code zum Zurücksetzen deines Passworts lautet 11098314"
(auch bei Storni und neuen Aufrufen).
Ich zitiere einige INDIZIEN FÜR PHISHING:
- "Teile diesen Code mit niemandem"
- "Wenn dich jemand nach diesem Code fragtTeile diesen Code mit niemandem, insbesondere nicht, wenn dir die Person sagt, dass sie für Facebook oder Meta arbeitet. Möglicherweise handelt es sich um einen Versuch, dein Konto zu hacken"
- "Anfrage kam nicht von dir?Wenn du diese E-Mail erhalten hast, aber nicht versuchst, dein Passwort zurückzusetzen, teile uns das mit[https://www.facebook.com/login/recover/cancel/?n=11098314&id=1522974184&i=www]. Solange du diesen Code mit niemandem teilst, musst du nichts weiter tun."
- "Wenn du die Sicherheit deines Konto verbessern möchtest, kannst du einen Sicherheits-Check[https://www.facebook.com/securitycheckup?ref=email_password_reset] durchführen."
- "Du fragst dich, ob diese E-Mail wirklich von uns ist? Im Hilfebereich kannst du das überprüfen: www.facebook.com/help/check-email[https://www.facebook.com/help/check-email?ref=email_password_reset]"
- "Bitte leite diese E-Mail zum Schutz deines Kontos nicht weiter"

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