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Yamswurzel Ube Getränk in lila Farbe im Glas, daneben grüner Matcha in schwarzem Becher, alles auf brauner Unterlage angerichtet.
Neuer Trend: Das Pulver der lila Yamswurzel wird verschiedenen Lebensmitteln beigemischt. Bild: Zephyr/stock.adobe.com/generiert mit KI

Im Trend: Yamswurzel Ube

Ein neuer Foodtrend zeichnet sich ab: In sozialen Netzwerken feiern Influencer:innen lila Drinks und Backwaren. Die ungewohnte Optik entsteht durch die Yamswurzel Ube, die nun auch in österreichische Küchen und Cafés Einzug hält.

Asiashops bieten sie als Knolle, Pulver oder Paste an. Der Geschmack wird als süßlich, nussig-erdig mit Vanillearoma beschrieben und harmoniert gut mit anderen Lebensmitteln. Das Pulver wird etwa Café Latte, Kuchen
und Eis beigemischt. 

Was steckt hinter dem Trend?

Die lilafarbene Knollenpflanze ist seit Jahrhunderten Bestandteil der südostasiatischen Küche, in der sie roh, gekocht oder püriert verwendet wird. Hauptproduzenten sind die Philippinen, wo Ube primär für Desserts wie „Ube halaya“ zum Einsatz kommt.

Die Bezeichnung geht auf die philippinische Sprache Tagalog zurück, in der „Ube“ Knolle oder Yamswurzel bedeutet. Die intensive Farbe entsteht durch Anthocyane, also pflanzeneigene Farbstoffe. Diese bläulich- violette Farbnote kennen wir etwa von Heidelbeeren, die auch Anthocyane enthalten.

Ist die Yamswurzel gesund?

Die Yamswurzel gilt als nährstoffreiches Lebensmittel: Ähnlich wie Kartoffeln liefert sie unter anderem Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine wie Vitamin C.

Farbenprächtig wie Matcha

Bei leuchtenden Farben denken wir auch an Matcha (vermahlene, koffeinhaltige Teeblätter, meist aus Japan), dessen intensives Grün seit Langem Food- Blogs dominiert, beispielsweise als Matcha-Latte oder Smoothie-Zutat. Bahnt sich hier gar ein Farben-Wettkampf an? Einem BBC-Artikel (bbc.co.uk) zufolge ist davon
auszugehen, dass Ube die Matcha-Kreationen nicht verdrängen, sondern ergänzen wird. 

Zurück zur Yamswurzel. Sie gedeiht in tropischen Gebieten mit wenig Wasser. Demnach legt die Wurzel weite Transportwege zurück. Genuss in Maßen ist ratsam – auch, da mit Ube hergestellte Kuchen, Kaffee-Getränke und Eis viel Zucker und Fett enthalten können. 

So stellen Sie Ube-Eis her

2 Eisschüsseln mit lila Eiskugeln auf weiß-grün gestreiftem Tischtuch, Löffel neben dem Eisbechern
Neben Kaffee und Kuchen wird Ube auch zu Eis verarbeitet. Bild: Brent Hofacker/stock.adobe.com

Im Folgenden ein Ube-Eis-Rezept der Plattform lebepur.com

Zutaten für 4 Portionen

  • 300g gekochte Ube-Wurzel (püriert)
  • 400ml Kokosmilch (aus der Dose)
  • 150ml Schlagobers
  • 2 reife Bananen (für natürliche Süße)
  • 1 Prise Salz
  • Optional: 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

Ube vorbereiten: Die gekochte Wurzel zu einem glatten Püree verarbeiten. Eventuell etwas Kokosmilch hinzufügen.

Die reifen Bananen zerdrücken oder pürieren, bis eine glatte Masse entsteht. Kokosmilch, Sahne und Bananenpüree in einer Schüssel verrühren. Das Ube-Püree unter die Schlagobers-Mischung rühren. Eine Prise Salz und optional Vanilleextrakt hinzufügen. Die Mischung nun in einen gefrierfesten Behälter füllen und ins Gefrierfach stellen. Ein paar Mal alle 30-45 Minuten umrühren, um Eiskristalle zu vermeiden. Nach drei bis vier Stunden ist das Eis fertig.

Für eine noch cremigere Konsistenz lassen Sie das Eis vor dem Servieren etwa 10 Minuten antauen.

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