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Menstruationscups - Tasse statt Tampon?

Test: Menstruationscups geben Frauen während ihrer Regel genauso viel Bewegungsfreiheit wie ein Tampon. Und sie verursachen keinen Müll, weil sie wiederverwendbar sind. Die Bestnote schaffte nur ein Produkt – Selenacup aus Österreich.

Folgende Menstruationscups wurden getestet:

  • Belladot
  • Intimina
  • Lady Cup
  • Lunette
  • Me Luna
  • OrganiCup
  • Ruby Cup
  • Selenacup
  • Yuuki

In unseren Testtabellen finden Sie Infos und Bewertungen zu: Merkmale/Zubehör (Material, Durchmesser, Fassungsvermögen, Reinigungsbehälter), Deklaration, physikalische Prüfung, chemische Prüfung und Praxistest (Produktinformation und Zubehör, Handhabung, Komfort, Dichtheit und Sicherheitsgefühl).

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


9 Menstruationscups im Test

Monatshygiene – unter diesem altmodischen und auch reichlich verklemmten Begriff wird bis heute zusammengefasst, was Frauen von der Menarche bis zur Menopause, also von der ersten bis zur letzten Regelblutung, Monat für Monat verwenden: Binden und Tampons.

Eine Alternative zu diesen Hygieneprodukten sind Menstruationscups, auch Menstruationstassen genannt. Diese becherförmigen Behälter zum Auffangen der Monatsblutung mussten lange übers Internet bestellt werden. Nur vereinzelt gab es sie auch in Öko-Shops zu kaufen. Wir haben 9 Produkte getestet.

Raus aus der Nische

Raus aus der Nische

Inzwischen liegen Menstruationscups bei großen Drogerieketten wie dm und Bipa in den Regalen. Wirklich massentauglich sind sie noch immer nicht, aber auch kein reines Nischenprodukt mehr und auf jeden Fall einen Versuch wert. Für unsere Untersuchung wählten wir neun Produkte aus, die wir in Drogeriemärkten einkauften oder online bestellten. Nach umfangreichen Tests war klar: Bei den meisten Cups gibt es erfreulicherweise kaum etwas auszusetzen. Die Produkte halten viel aus, sind nur wenig mit Schadstoffen belastet und erhielten auch bei der praktischen Anwendung von unseren Testerinnen überwiegend gute Noten.

Immer wieder verwendbar

So wie ein Tampon werden auch Menstruationscups in die Vagina eingeführt, um im Inneren des Körpers das Monatsblut aufzufangen. Das hat den Vorteil, dass sich Frauen während ihrer Regel so frei bewegen können wie an allen anderen Tagen. Im Gegensatz zum Wegwerfprodukt Tampon werden Menstruationscups immer wieder verwendet. Mit Anschaffungskosten von rund 20 bis 30 Euro sind sie auf den ersten Blick recht teuer. Doch dieser Preis relativiert sich angesichts der Tatsache, dass die Produkte bei guter Pflege jahrelang halten.

Hohe Anforderungen an das Produkt

Die Anforderungen, die an einen Menstruationscup gestellt werden, sind hoch. Da er im Körperinneren getragen wird, muss das verwendete Material möglichst frei von Schadstoffen sein. Er soll sich gut falten lassen, damit er leicht an die richtige Stelle geschoben werden kann. Und er braucht ausreichend Reißfestigkeit, damit beim Entfernen nichts schiefgeht. Genauso wichtig wie das Material ist aber auch eine tadellose Beschreibung über die korrekte Anwendung. Denn nur wenn der Cup richtig sitzt, hält er dicht und verursacht keine Schmerzen.

Schadstoffarm und reißfest

Schadstoffarm ...

Wir haben bei der chemischen Prüfung der Menstruationscups nach vielen Schadstoffen gefahndet. Die gute Nachricht: Alle Produkte sind farbecht, geben so gut wie keine krebserregenden Weichmacher oder Nitrosamine ab und auch kein Formaldehyd. Trotzdem gibt es Unterschiede: Nur bei unseren zwei Besten im Test, Selenacup (einem Produkt aus Österreich) und Lunette, beide aus Silikon, fanden wir keine flüchtigen organischen Bestandteile. Bei allen anderen Produkten hingegen schon, weshalb wir sie in diesem Prüfpunkt abwerten mussten.

Wichtig ist daher, die Cups wie von den Herstellern in den Anleitungen beschrieben zu sterilisieren. So lässt sich zumindest ein Teil der flüchtigen Stoffe, die zu Schleimhautreizungen führen können, entfernen.

Bei OrganiCup und Belladot konnte unser Labor allergieauslösende Latexproteine nachweisen, wenn auch nur in ganz geringen Mengen. Trotzdem: Frauen mit einer Latex-Allergie sollten bei diesen Produkten unbedingt auf eventuelle allergische Reaktionen achten. Und die Hersteller sollten unserer Meinung nach auf ihren Verpackungen entsprechende Hinweis geben!

... und reißfest

So wie ein Tampon muss auch ein Menstruationscup regelmäßig entfernt werden. Um ihn aus der Scheide zu holen, muss er kurz ein- bzw. zusammengedrückt werden, um das Vakuum zu lösen. Dann lässt sich der Cup leicht an seiner meist stielförmigen Verlängerung herausziehen. Da die Produkte über mehrere Jahre verwendet werden, muss das Material entsprechend stabil sein, um den Zugkräften standzuhalten. Die Angst mancher Anwenderinnen, dass beim Entfernen etwas reißt, ist unbegründet.

Unser Test zeigte, dass alle untersuchten Cups bei sachgemäßem Gebrauch sicher sind. Die physikalische Prüfung ergab zudem, dass viele deutlich höhere Zugkräfte aushalten als unbedingt nötig.

Praxistest

Praxistest

Natürlich ging es im Test nicht nur um Laborwerte. Alle Cups wurden von unseren Anwenderinnen über mehrere Zyklen getestet. Wir wollten wissen: Sind die Produktinformationen der Hersteller ausreichend? Gibt es Probleme bei der Handhabung, also der korrekten Positionierung, der Entfernung und der Reinigung der Cups? Tut das Einsetzen weh oder treten später Schmerzen auf, z.B. bei körperlichen Aktivitäten? Halten die Behälter dicht und fühlen sich die Frauen damit ausreichend sicher?

In den Steckbriefen nachzulesen

Wie der Praxistest für jedes einzelne Produkt ausgegangen ist, können Sie in unseren Steckbriefen nachlesen. Negativ aufgefallen ist hier vor allem der Menstruationscup von Yuuki. Aufgrund seines festen, geradezu starren Materials lässt er sich nur mit großer Mühe zusammenfalten. Das führte bei mehreren Testerinnen zu Schmerzen beim Positionieren und natürlich auch beim Entfernen.

Eine der Anwenderinnen konnte das Produkt aufgrund des erzeugten starken Vakuums nicht mehr selbst herausziehen. Ihr Partner musste im wahrsten Sinn des Wortes beherzt eingreifen, um das Problem zu beheben. Ganz sicher einer jener Momente im Leben einer Frau, auf den jede, bei aller Liebe, gern verzichten würde.

Testtabelle: Menstruationscups

Bildergalerie: Menstruationscups

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Steckbriefe

Selenacup
Größe: M, Farbe: rosa
Testurteil: sehr gut
Cup eher klein, für 2 Testerinnen zu klein, obwohl er laut Beschreibung hätte passen müssen. Optisch ident mit Me Luna. Komfortable Entfernung mittels Ring.

Lunette
Größe: 2, Farbe: farblos
Testurteil: sehr gut
Vergleichsweise härteres Material; Stiel zum Entfernen ist sehr unflexibel, was den Komfort, also das Tragegefühl nach dem Einsetzen, negativ beeinflussen kann.

Intimina Lily
Größe: Cup Compact A, Farbe: rosa
Testurteil: gut
Kann zusammengefaltet und in einem Döschen verstaut werden. Obwohl er eher klein ist, hatten vor allem unsere jungen Testerinnen Schwierigkeiten bei der Anwendung.

Lady Cup
Größe: L, Farbe: sweet strawberry
Testurteil: gut
Cup mit großem Fassungsvermögen; eher weich, aber trotzdem stabil. Für eine Anwenderin zu groß, obwohl alle angegebenen Größenmerkmale stimmten.

Ruby Cup
Größe: Medium, Farbe: pink
Testurteil: gut
Cup mit einem größeren Fassungsvermögen. Obgleich vergleichs- weise weich, ist der Cup aufgrund seines stabilen Stiels leicht zu entfernen, was den Komfort erhöht.

OrganiCup
Größe: B, Farbe: farblos
Testurteil: gut
Cup ist sehr weich. Für einige Testerinnen schwieriger zu positionieren als vergleichsweise festere Produkte. Wird in einem fast zu kleinen Beutel geliefert.

Me Luna
Größe: M, Farbe: violett
Testurteil: gut
Cup eher klein und bei einer Anwenderin nicht formstabil; eventuell „Vorläufermodell“ von Selenacup, weil optisch baugleich. Komfortable Entfernung mittels Ring.

Yuuki Classic
Größe: Large 2, Farbe: farblos
Testurteil: durchschnittlich
Cup ist aus einem so festen Material, dass mehrere Testerinnen ihn kaum falten konnten. Das Positionieren und Entfernen war für einige schwierig und schmerzhaft.

Belladot
Größe: Evelina Large & Plus, Farbe: hellblau
Testurteil: durchschnittlich
Ein mittelfester Cup. Der dünne, aber trotzdem harte Stiel ist nur schwer zu fassen, was das Entfernen erschwert und teilweise auch das Tragegefühl beeinträchtigt.

TSS: Zu wenig beachtet

Bei TSS, dem Toxic Shock Syndrome, wird der Körper von einem bestimmten Bakterium, dem Staphylococcus aureus, befallen und durch die von ihm produzierten Gifte infiziert. Mehr als die Hälfte der TSS-Fälle tritt bei Frauen während der Menstruation beim Gebrauch von Tampons auf. Die Bakterien benötigen für ihre Vermehrung eine Fläche, auf der sie gut haften können. Vor allem Tampons bieten hier besonders gute Wachstumsbedingungen.

Menstruationscups werden aus sogenannten glatten Elastomeren hergestellt, die aufgrund ihrer Beschaffenheit das Bakterienwachstum nicht begünstigen. Trotzdem kann TSS bei Verwendung dieser Produkte nicht ausgeschlossen werden. In den USA, wo die Cups als Medizinprodukte gelten, und aus Kanada wurden bereits Fälle von TSS in Zusammenhang mit der Verwendung von Menstruationstassen gemeldet.

In Europa muss auf jeder Tamponpackung ein klarer Hinweis auf TSS aufgedruckt sein. Bei den Menstruationscups entscheiden die Hersteller, was sie draufschreiben – oder vielmehr nicht draufschreiben –, und wiegen so viele Anwenderinnen in falscher Sicherheit. Nur Lunette und Intimina informieren korrekt und verbreiten keine Falschinformationen.

VKI-Tipps

Ausprobieren. Für Frauen, die ihren Köper gut kennen und auch mit ihrem Monatsblut kein Problem haben, sind Menstruationscups auf jeden Fall einen Versuch wert.

Aussuchen. Welche Größe passt, hängt vor allem davon ab, ob eine Frau bereits vaginal entbunden hat oder nicht. Neben den Empfehlungen der Hersteller auf den Produktverpackungen erwiesen sich im Test auch gut aufgebaute Websites als hilfreich für die Kaufentscheidung.

Geduld haben. Entspanntheit und Geduld sind die wichtigsten Faktoren bei der Verwendung von Menstruationscups, vor allem am Anfang. Je geübter unsere Testerinnen wurden, desto einfacher und schneller glückten Einsetzen und Entfernen der Cups.

Daheim versuchen. Menstruationscups müssen nicht nur entfernt, sondern auch entleert werden. Die ersten Male am besten zu Hause üben, bevor man sich der Herausforderung öffentliche Toilette stellt.

Auskochen. Vor der ersten Anwendung und nach jeder Periode die Cups 20 Minuten lang in kochendes Wasser legen, um sie zu sterilisieren (unbedingt Herstellerangaben beachten). Während der Regel genügt bei jedem Wechsel das Auswaschen mit warmem Wasser.

Testkriterien

Im Test: 9 Menstruationscup in verschiedenen Größen. Alle Produkte wurden vermessen und auch ihr Fassungsvermögen wurde ermittelt. Die Cups wurden bei der chemischen Prüfung auf Schadstoffe wie z.B. Nitrosamine, kurzkettige Chlorparaffine, Phthalate, PAK, extrahierbare und flüchtige Bestandteile sowie Peroxide aus Silikon untersucht. Bei der physikalischen Prüfung untersuchten wir die Reißfestigkeit der Produkte. Im Praxistest bewerteten unsere Anwenderinnen die Produktinformationen der Hersteller, die Handhabung, also das Einsetzen und Entfernen der Cups, sowie den Tragekomfort. Auch die Dichtheit und das Sicherheitsgefühl wurden bewertet.

Chemische Prüfung: 50 %

  • Nitrosamine: gemäß EN71-12 mittels LC-MS/MS)
  • SCCP C10-13 (kurzkettige Chlorparaffine): mittels GC-MS)
  • 10 Phthalate (DEHP, DNOP, DMP, DINP, DEP, BBP, DBP, DIBP, DEHA, DIDP): mittels GC-MS
  • PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe): mittels GC-MS
  • spezifische Migration von Formaldehyd: photometrisch
  • potenziell allergieauslösende Proteine: mittels ELISA, Detektion mit Antikörpern
  • Farbechtheit bei farbigen Produkten
  • NIAS Screening (NIAS = non-intentionally added substances – unabsichtlich eingebrachte Stoffe): mittels GC-MS

Zusätzlich wurden alle Produkte aus Silikon untersucht auf:

  • extrahierbare Substanzen: mittels Gravimetrie
  • Peroxide
  • flüchtige Bestandteile in medizinischem Silikon (VOC) gemäß EN 1400-3: mittels Gravimetrie

Physikalische Prüfung: 20 %

Die Menstruationscups wurden mindestens eine Stunde in 37 °C +/–2 °C warmem Wasser konditioniert. Dann wurden die Produkte rasch in die Prüfvorrichtung eingebracht. Es wurde langsam am Stiel bzw. Ring am unteren Ende der Cups gezogen, bis eine Kraft von 10 kg (+/– 1 %) auf die Produkte einwirkte. Diese Last wurde für 2 bis 3 Sekunden gehalten. Anschließend wurde kurzfristig auf ca. 12 kg Last erhöht.

Praxistest: 25 %

Er wurde von Laien-Testerinnen durchgeführt. Zur Beurteilung der Menstruationscups wurden die Daten von jeweils 3 Monatszyklen der Testerinnen herangezogen. Die Daten des 3. Zyklus dienten der Erkennung von Trends und flossen nicht in die Bewertung ein.

Unsere Testerinnen beurteilten:

  • Qualität der Produktinformation und beiliegender Accessoires.
  • Einfachheit der Anwendung bezüglich korrekter Positionierung, Entfernung und Entleerung der Cups, Reinigung der Produkte vor, während und nach der Menstruation.
  • Tragekomfort beim Sitzen, beim Liegen, bei körperlich anstrengenden Aktivitäten. Bei entsprechenden Hinweisen der Hersteller wurde auch der Komfort beim Schwimmen beurteilt.
  • Sicherheitsgefühl: Schutz vor Auslaufen Außerdem gaben die Testerinnen für jeden Cup eine Gesamtbewertung für Tage mit starker sowie schwacher Blutung ab.

Deklaration: 5 %

Bewertet wurde die Aussagekraft der Texte und Bilder zur Anwendung der Produkte. Ebenso wurde überprüft, ob und welche Informationen die Hersteller zu TSS (Toxisches Schocksyndrom) geben.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Testurteil auswirken.

  • War einer der chemischen Parameter weniger zufriedenstellend oder schlechter, so konnte das Urteil „Chemische Prüfung“ nicht besser als durchschnittlich sein.
  • Produkte, die zu einem Abbruch des Praxistests führten, wurden abgewertet.
  • Cups, bei denen die Größenangaben der Hersteller zu einer fehlerhaften Produktauswahl führten, wurden im Praxistest um eine halbe Note abgewertet.
  • Produkte, die aufgrund von leichten Schmerzen nicht weiter verwendet wurden, wurden im Praxistest um eine halbe Note abgewertet.
  • Produkte, die aufgrund von starken Schmerzen und Problemen beim Entfernen nicht weiterverwendet wurden, wurden im Praxistest um eineinhalb Noten abgewertet.

Testplakette

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Unternehmen, deren Produkte von uns mit "gut“ oder "sehr gut“ beurteilt wurden, haben die Möglichkeit, eine Testplakette zu erwerben. Deren Nutzung ist zeitlich begrenzt, und unsere strengen Richtlinien sind einzuhalten. Laut einer für die österreichische Bevölkerung repräsentativen Umfrage vom Juli 2019 verbinden Verbraucher mit der KONSUMENT-Testplakette in erster Linie, dass das entsprechende Produkt durch ein objektives Testverfahren geprüft wurde (41,3 %), eine hohe Qualität aufweist (40,1 %) und ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis bietet (33,9 %).

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Mehr zum Thema

Birgit Schiller (Bild: VKI)
VKI-Expertin
Birgit Schiller

VKI-Blog Menstruationstassen

VKI-Expertin Birgit Schiller zum Thema Menstruationstassen: "Besuch von Tante Rosa, Erdbeertage, die Rote Armee – zu einem der natürlichsten Vorkommnisse von 51% der Weltbevölkerung kursieren ganz schön unterschiedliche Euphemismen. Obwohl ich sonst eine Freundin des Wortspiels bin, bei diesem Thema bleib ich ganz schlicht beim aus dem Latein stammenden „Menstruation“. Herrlich unaufgeregt und einfach treffend, leitet es sich doch vom Wort für "Monat" ab. Ein Mal im Monat blutet eine Frau, und das so lange ihr Körper in der Lage ist Kinder zu bekommen."

Den vollständigen Blog-Beitrag finden Sie unter: VKI-Blog Menstruationstassen

 

Leserreaktionen

Anwendungstipp

Sie sollten in dem Artikel unbedingt anmerken, dass eine korrekt angewendete Tasse keinesfalls am Stiel oder Ring herausgezogen werden soll, ohne vorher den Unterdruck gelöst zu haben (am besten indem man den Cup ein wenig knautscht oder am oberen Rand mit einem Finger einfädelt); die Ringe und Stiele dienen hierzu lediglich als Orientierungshilfe. Zieht man ohne den Unterdruck zu lösen am Ring/Stiel, kann dies zu Hämatomen oder stärkeren Verletzungen am Muttermund führen!

Doris Waidmann
Korneuburg
(aus KONSUMENT 8/2018)

Ärger über ein Foto

Das Bild zum Test Menstruationscups macht mich ziemlich wütend! Das Fotomodell hat eine extrem schmale Taille und der Bauch ist so schlank, fast schon nach innen gewölbt, sodas die Unterhose zwischen den Hüftknochen noch nicht einmal mehr die Haut berührt. Solche Bilder sind also absolut unangebracht! Woher sollen Frauen und vor allem junge Mädchen heutzutage noch wissen, wie ein weiblicher Körper wirklich aussieht? Ich hoffe, das Bild stammt nicht etwa von einem der Hersteller und soll suggerieren, dass man bei Verwendung des Produkts kein „Bäuchlein“ mehr hat ...

User "Sanna"
(aus KONSUMENT 8/2018)

Erfahrungsbericht

Meine Erfahrung: Die Materialfestigkeit hat direkte Auswirkung auf das korrekte „Auffalten“ im Körper. Meine erste Tasse (MeLuna) war etwas zu weich und manchmal nicht vollständig aufgefaltet, daher ging anfangs manchmal ein bisschen Blut „daneben“. Die aktuelle (Lunette) ist fester, ploppt aber dadurch zuverlässig auf (wenn sie sich im Körper drehen lässt, sitzt sie richtig) und ist „dicht“. Zum Entfernen wurde mir geraten, unbedingt die unterste Wölbung in Stielnähe einzudrücken, um erst das Vakuum zu lösen, und nicht am Stiel allein zu ziehen! Unterwegs reicht auch Toilettenpapier zum Abwischen. Mit der Zeit hat sich das Material (bei beiden Tassen) aber ohnehin etwas bräunlich verfärbt, trotz auskochen. Für mich sind sie ideal, weil ich seither keine Probleme mehr mit Pilzinfektionen und Trockenheit habe.

User "0809brigitte"
(aus KONSUMENT 8/2018)

Die Testergebnisse und weitere Infos finden Sie unter Menstruationscups - Tasse statt Tampon? und im Blog unserer Projektleiterin dieses Tests, Birgit Schiller (VKI-Blog Menstruationstassen).

Die Redaktion

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