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Baby-Anfangsmilch - Pulver fürs Fläschchen

Nicht jede Mutter kann stillen. Dann ist Fertigmilch eine Möglichkeit für den Start ins Leben. Doch wie gut ist die industriell erzeugte Säuglingsnahrung? Dieser Test ist nur online und nicht im Heft erschienen.

Folgende Produkte an Säuglinganfangsnahrung finden Sie in der Testtabelle:

  • Aptamil - mit Pronutra Anfangsmilch Pre
  • Beba - HA Pre
  • Beba - Pro Pre
  • Bebivita - Anfangsmilch Pre
  • Bebivita - Hypoallergene Anfangsnahrung Pre HA
  • babylove (dm) - Anfangsmilch Pre
  • Hipp - Bio Combiotik Pre Bio-Anfangsmilch
  • Hipp - HA Combiotik Pre HA
  • Humana - Anfangsmilch Pre
  • Milupa - Pre Milumil Anfangsmilch

Die Testtabelle informiert über: Preis in €, Preis/kg in €, Preis/Monat nach Zubereitungsempfehlung in €, Testurteil, Oligosaccharide GOS und FOS, DHA laut Analyse, Mindesthaltbarkeit, ernährungsphysiologische Qualität, Schadstoffe (Chlorat, Perchlorat, 3-MCPD-Ester, Glycidyl-Ester, Mineralölbestandteile), mikrobiologische Qualität, Verpackung, Deklaration. - Und hier unser Testbericht:


Stillen ist die natürlichste und gesündeste Art, einen Säugling zu ernähren. Brustkinder erkranken im ersten Lebensjahr seltener an Infektionen und haben ein geringeres Allergierisiko. Doch was tun, wenn eine Mutter ihr Baby nicht stillen kann?

Test: Säuglingsmilch in Pulverform

Oder wenn sie die Empfehlung, vier bis sechs Monate ausschließlich zu stillen, nicht durchhält? Dann kommt industriell erzeugte Säuglingsmilch zum Einsatz. Diese pulverförmige Fertigmilch zum Anrühren gibt es als Säuglingsanfangsnahrung (Pre-Nahrung) und als hypoallergene Anfangsnahrung (HA-Pre-Nahrung) für allergiegefährdete Kinder.

Zusammensetzung: Strenge Vorschriften

Wir haben gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest insgesamt zehn häufig verkaufte Produkte, darunter drei als hypoallergen bezeichnete, untersucht. Liefert die Fertignahrung tatsächlich alles, was ein Baby braucht?

Alle Milchpulver im Test sind ernährungsphysiologisch gut. Das liegt auch daran, dass sie ähnliche Rezepturen haben. Schließlich müssen die Hersteller bei der Produktion strengen gesetzlichen Vorschriften folgen. Art und Anteil von Nährstoffen wie Aminosäuren, Vitaminen oder Fetten werden genau definiert.

Muttermilch: Unerreichtes Vorbild

Unerreichtes Vorbild für Ersatznahrung ist Muttermilch. Doch trotz aller Bemühungen bestehen noch immer große Unterschiede zwischen Muttermilch und dem, was in die Flasche kommt. Ziel ist, eine Fertigmilch so zusammenzusetzen, dass das Baby mit allem versorgt wird, was es für eine gesunde Entwicklung braucht.

Gehirnentwicklung und Sehfähigkeit

Neben Pre-Fertigmilch gibt es Anfangsnahrung 1, der zusätzlich zum Milchzucker Stärke und andere Kohlenhydrate beigemengt werden. Sie ist sämiger und soll sättigender sein. Beide Sorten können Eltern im ersten Lebensjahr füttern – erst als einzige Nahrung, dann, etwa ab dem fünften Monat, ergänzend zum Brei. Sie eignen sich auch zum Zufüttern, falls die Mutter nicht genügend Milch hat und Arzt oder Hebamme dazu raten.

Von Bakterien bis Fettsäuren

Ein Blick auf die Zutatenlisten von Fertignahrung für Säuglinge zeigt: Mehr als 30 verschiedene Nährstoffe sind möglich. Dazu zählen etwa die Ballaststoffe Galakto- und Frukto-Oligosaccharide (GOS und FOS). Diese Mehrfachzucker sind auch als Präbiotika bekannt. Sie stecken in fünf Produkten im Test. Bakterienkulturen in Form von Milchsäurebakterien, füher Probiotika genannt, sind in vier Milchpulvern enthalten. Sowohl die Bakterien wie auch GOS und FOS sollen gut für die Darmflora sein. Ausreichend belegt ist das laut dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, bislang aber nicht.

Gehirnentwicklung und Sehfähigkeit

Anders sieht es bei der Docosahexaensäure (DHA) aus, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure: Sie fördert nachweislich Gehirnentwicklung und Sehfähigkeit. Ab 2020 muss jede Anfangsnahrung mindestens 20 Milligramm (mg) DHA pro 100 Kilokalorien (kcal)  enthalten. In unserem Test schaffte Aptamil Pre als einziges Produkt annähernd den künftig geforderten Mindestgehalt.

Spezialnahrung für Allergikerbabys

Spezialnahrung für Allergikerbabys

Pre-Nahrung schmeckt süß. Einen leicht bitteren Geschmack hat dagegen HA-Milch. HA steht für hypoallergen. Sie soll Allergien vorbeugen, denn die enthaltenen Milcheiweiße sind teilweise aufgespalten (hydrolysiert). Leidet jemand in der Familie unter einer Allergie, empfehlen Experten die Verwedung von HA-Nahrung für den Nachwuchs.
Für Beba HA Pre aus unserem Test gibt es bereits den fundierten Nachweis, dass es einigen Allergien, insbesondere Neurodermitis, vorbeugen kann.

Belege für die Wirkung

Das Produkt war Teil der auf Jahre hin angelegten Gini-Studie (German Infant Nutritional Intervention), die den Einfluss der Ernährung in den ersten Monaten auf die Entwicklung von Allergien bei genetisch vorbelasteten Kindern untersucht. Ab 2021 sind alle Hersteller von hypoallergener Säuglingsmilch gesetzlich dazu verpflichtet, Belege für die Wirkung ihrer Produkte zu erbringen.

Vermeidbare Schadstoffe

Vermeidbare Schadstoffe

Festgelegt ist nicht nur, was in einer Fertigmilch drin sein darf, sondern auch, was dort nichts verloren hat. Dazu gehören natürlich Schadstoffe wie 3-MCPD-Ester, die während der Fettraffination entstehen. Am meisten davon entdeckten wir in der HA-Pre-Nahrung von Hipp. Nachgewiesen wurden 3-MCPD-Ester erstmals2007. Vermeiden lassen sie sich bislang nicht, aber minimieren. Im Tierversuch führten sie zur Bildung gutartiger Tumore.

Babylove enthielt viel Chlorat

Babylove von dm enthielt auffällig viel Chlorat. Es kann etwa über Desinfektionsmittel, die Molkereien verwenden, ins Produkt gelangen und die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen. Der gesetzlich vorgegebene Höchstgehalt wurde aber nicht überschritten.

Stillen ist das Beste fürs Baby

Wenn es um Anfangsmilch geht, ist sogar die Packungsgestaltung geregelt. Direkte Werbung ist verboten. Es dürfen auch keine Babys abgebildet oder Ausdrücke verwendet werden, die einen direkten Vergleich mit Muttermilch suggerieren. Hart an der Grenze sind indirekte Vergleiche wie etwa "nach dem Vorbild der Natur".
Obligatorisch auf den Packungen ist der Hinweis, dass Stillen das Beste fürs Baby ist und vor dem Griff zur Fertigmilch mit Arzt oder Hebamme gesprochen werden soll.

Ganz schön teuer

Während Muttermilch immer in der richtigen Temperatur verfügbar und dazu noch gratis ist, kann Fertigmilch ganz schön ins Geld gehen. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat Bebivita Pre: Im Monat zahlen Eltern eines zwei Monate alten Babys dafür etwa 30 Euro. Testsieger Beba Pro Pre kostet dagegen monatlich fast 75 Euro. Wer Milch für ein allergiegefährdetes Baby braucht, fährt mit Beba HA Pre gut, doch mit 92 Euro monatlich auch ziemlich teuer. Ebefalls gut, aber wesentlich preiswerter ist dagegen Bebivita Pre HA. Sie kostet monatlich rund 55 Euro).

Testtabelle: Baby-Anfangsmilch Pre

Testtabelle: Baby-Anfangsmilch Hypoallergene Pre-Nahrung (HA Pre)

Testtabelle: Baby-Anfangsmilch - deutsche Produkte

Schadstoff ist nicht gleich Schadstoff

Was für Erwachsene kein gesundheitliches Problem darstellt, kann für einen Säugling bedenklich sein.

Maßstab für die Einschätzung von Schadstoffgehalten war in diesem Test das Risiko für einen zwei Monate alten, durchschnittlich großen und schweren "Modellsäugling".

Chlorat und Perchlorat: Chlorat kann aus Desinfektions- und Reinigungsmitteln gebildet werden und so in die Lebensmittelherstellung gelangen. Es hemmt vorübergehend die Jodaufnahme der Schilddrüse – genau wie Perchlorat.

3-MCPD-Ester: Sie bilden sich in raffinierten Fetten und Ölen. Vermeiden lassen sie sich derzeit nicht, aber verringern. Während der Verdauung wird daraus 3-MCPD. Die Substanz gilt als möglicherweise krebserregend, jedoch erst in sehr hohen Dosen, wie Tierversuche gezeigt haben.

Glycidyl-Ester: Auch sie bilden sich während der Fettraffination. Im Magen-Darm-Trakt setzen sie Glycidol frei. Es gilt als wahrscheinlich krebserregend. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) wies kürzlich auf das potenzielle Krebsrisiko durch Glycidyl-Ester in Fertigmilch hin.

Mineralölbestandteile: Das deutsche BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) und die EFSA halten aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) für möglicherweise krebserregend. Gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) können zu Schäden in Leber und Lymphknoten führen. In die Nahrung gelangen beide zum Beispiel über Fette

Muttermilch oder Ersatznahrung?

  • Einmalig: Jede Muttermilch ist individuell, enthält aber stets notwendige Nähr- und Abwehrstoffe, die sich während der Stillzeit den Bedürfnissen des Babys anpassen. Auch was Allergievorbeugung angeht, ist Muttermilch unschlagbar.
  • Annäherungsversuch: Fertigmilch enthält Proteine, Laktose, Fette, Vitamine, Mineralstoffe. Mit Muttermilch kann sie trotzdem nicht mithalten; bis heute wurden darin beispielsweise allein 130 verschiedene Mehrfachzucker identifiziert. In Fertigmilch finden sich höchstens zwei.
  • Schadstoffe inklusive: Selbst bei sorgfältigster Herstellung lassen sich Schadstoffe in Säuglingsmilch derzeit nicht ganz vermeiden. Auch Muttermilch ist nicht unbelastet, etwa von PCB oder Dioxin. Allerdings sind die Gehalte in den vergangenen Jahren drastisch gesunken.

Rühren, schütteln, füttern

Gut gerüstet: Damit es mit dem Trinken klappt, muss der richtige Sauger aufs Fläschchen: mit kleinem Loch, unten abgeflacht und oben gewölbt.

Sauber bleiben: Hygiene ist das A und O vor dem Anrühren des Fertigmilchpulvers. Fläschchen, Sauger und Messlöffel mit heißem Wasser und Spülmittel säubern oder bei 65 Grad Celsius in der Geschirrspülmaschine waschen. Auch aufs Händewaschen vor der Zubereitung des Fläschchens nicht vergessen.

Laufen lassen: Leitungswasser ist die erste Wahl. Leben Sie in einer Gegend, in der es mit Nitrat belastet ist – oder machen Sie Urlaub im Süden – kann es auch Tafelwasser sein oder Mineralwasser, das explizit „zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“ ist.

Geschüttelt, nicht gerührt: Wasser aufkochen, anschließend auf unter 50 Grad C abkühlen. Dann nach Anweisung Wasser im Fläschchen mit dem Pulver mischen und kräftig schütteln.

Weg damit: Keine Reste aufbewahren, sie sind ein Herd für Keime. Auch kein Fläschchen auf Vorrat zubereiten, sondern kurz vor dem Füttern frisch zubereiten.

Gut gerüstet: Für unterwegs das Milchpulver portioniert ins leere Fläschchen füllen. Eine Thermoskanne mit abgekochtem Wasser mitnehmen – so können Sie die Milch überall frisch zubereiten.

Auch zu haben

Viele Konsumenten fahren zum Einkaufen über die Grenze nach Deutschland oder bestellen im Internet. Wir listen hier daher auch jene Produkte mit Testurteil auf, die ebenfalls untersucht wurden, aber in Österreich nicht erhältlich sind.

PRE-NAHRUNG

Milasan: Pre-Anfangsmilch
Testurteil: gut
Töpfer: Lactana Pre Bio Anfangsmilch
Testurteil: gut
Allnatura: Anfangsmilch Pre
Testurteil: durchschnittlich
Rossmann: Babydream Anfangsmilch Pre
Testurteil: nicht zufriedenstellend

HA-PRE-NAHRUNG

Aptamil mit GOS/FOS Anfangsnahrung HA Pre
Die Zusammensetzung dieses Produktes ist laut Firmenauskunft in Österreich und Deutschland ident, obwohl die Verpackungen in den beiden Ländern unterschiedlich aussehen.
Testurteil: durchschnittlich

Zusammenfassung

  • Alles drin: Alle Fertigmilchpulver sind so zusammengesetzt, wie es der Gesetzgeber vorschreibt. Sie sind ernährungsphysiologisch gut.
  • Nutzlos? In Beba und Hipp stecken Milchsäurebakterien als zusätzliche Bestandteile, in Aptamil, Humana, Hipp und Milupa finden sich GOS (Galakto-) bzw. FOS (Frukto-Oligosaccharide). Eine positive Wirkung dieser Ballaststoffe auf die Darmflora ist derzeit nicht belegt. Dasselbe gilt für Milchsäurebakterien.
  • Zu viel Luft: In den Dosen von Aptamil und Milupa ist für den beigefügten Messlöffel viel zu viel Platz vorgesehen.
  • Bitter: Bei der hypoallergenen Anfangsnahrung werden die Milchproteine aufgespalten, um so Allergien vorzubeugen. Die Milch schmeckt dadurch leicht bitter,
  • Schadstoffe: Von den hypoallergenen Nahrungen wies die Hipp HA Milch einen erhöhten 3-MCPD-Gehalt auf.
  • Wirkungsnachweis: Nur für Beba HA Pre von Nestlé ist ein allergievorbeugender Effekt nachgewiesen.
  • Mehrwert fraglich: Auch in der HA-Nahrung von Beba und Hipp stecken Milchsäurebakterien, deren Nutzen nicht gut belegt ist. Das gilt ebenso für die Mehrfachzucker (Oligosaccharide) bei Hipp. Das gute Bebivita Pre HA kommt ohne solche Zusätze aus und ist deutlich preiswerter als die anderen zwei.

Testkriterien

Im Test: 7 häufig verkaufte Säuglingsanfangsnahrungen(Pre-Nahrung) sowie 3 als hyperallergen bezeichnete Produkte (HA-Pre-Nahrung). Der Test wurde gemeinsam mit der Stiftung Warentest durchgeführt. Preise: Juni 2016. Die Prozentangaben beschreiben den Anteil am Gesamturteil (Gewichtung).

ERNÄHRUNGSPHYSIOLOGISCHE QUALITÄT: 50 %
Begutachtet wurde die Zusammensetzung der Säuglingsnahrungen aufgrund der gesetzlichen Vorschriften. Soweit die Hersteller die neueren – und in einzelnen Punkten etwas strengeren – Anforderungen der ab 2020 geltenden EU-Verordnung schon umgesetzt hatten, wurden Pluspunkte vergeben. Dafür wurden im Labor die Gehalte der Grundnährstoffe wie Eiweiß, Fett und Zucker, eine Reihe von Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Nährstoffen bestimmt. Zur Beurteilung wurde die jeweilige Nährstoffdichte, also der Nährstoffgehalt je 100 kJ bzw. je 100 kcal berechnet. Außerdem wurde z.B. das Amino- und Fettsäurespektrum bestimmt.

SCHADSTOFFE: 30 %
Im Labor wurden die Produkte auf gesundheitlich bedenkliche Stoffe untersucht. Chlorat, Perchlorat und bestimmte Fettumwandlungsprodukte, die bei der Verarbeitung von Fetten entstehen können(3-MCPD- und Glycidyl-Ester) sowie Schwermetalle, Schimmelpilzgift (Aflatoxin M 1) und Mineralölbestandteile (MOSH und MOAH). Es wurden keine MOAH gefunden.

MIKROBIOLOGISCHE QUALITÄT: 0 %
Im Labor wurde die Anzahl an Keimen in den Säuglingsanfangsnahrungen, insbesondere an krankmachenden Keimen, analysiert.

VERPACKUNG: 5 %
Kontrolliert wurde, ob etwa eine Versiegelung garantiert, dass das Produkt noch nicht geöffent wurde (Originalitätssicherung). Außerdem wurden Angaben zu Verpackungsmaterialien geprüft und ob eine Mogelpackung vorliegt. Drei Experten prüften, wie sich die Packungen öffnen lassen, ihr Inhalt entnommen und sie wieder verschlossen werden können.

DEKLARATION: 15 %
Es wurde geprüft, ob die Angaben auf der Verpackung – wie im Lebensmittelbereich vorgeschrieben – vollständig und korrekt sind. Geprüft wurde auch, ob die analysieren Nährwerte von den deklarierten abweichen. Beurteilt wurden Zubereitungs- und Lagerungshinweise, unklare oder missverständliche Angaben, etwa solche, die auf eine probiotische Wirkung hindeuten, die womöglich eine Gleichwertigkeit mit Muttermilch nahelegen oder vom Stillen abhalten könnten. Drei Experten bewerteten die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit.

ABWERTUNGEN
Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Testurteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einer Fußnote gekennzeichnet. Folgende Abwertungen wurden eingesetzt: Das Urteil für Schadstoffe konnte nicht besser sein als das jeweils schlechteste Urteil für einzelne Schadstoffe. Lautete das Urteil für Schadstoffe „nicht zufriedenstellend“, konnte das Testurteil nicht besser sein, bei „weniger zufriedenstellend“ wurde das Testurteil um eine halbe Note abgewertet.

WEITERE UNTERSUCHUNGEN
Drei geschulte Prüfer verkosteten die nach Herstellerangaben zubereiteten anonymisierten Produkte unter gleichen Bedingungen – auffällige oder fehlerhafte mehrmals. Details zu Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl dokumentierten die Prüfer in einem Prüfbogen. Kamen sie zunächst zu unterschiedlichen Ergebnissen, so erarbeiteten sie einen Konsens.
Zudem wurde auf gentechnisch veränderte Bestandteile geprüft. Es waren keine nachweisbar.

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