Winterreifen und Sommerreifen im KONSUMENT-Test Bild: Igor-Link / Shutterstock.com

Autoreifen im Test - Auto Extra

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Winter- und Sommerreifen: So sparen Sie beim Reifenkauf ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität.

  • Tipps für den Reifenkauf
  • So sparen Sie ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität
  • So sorgen Sie für ein langes Reifenleben
  • Reifenkennzeichnung – worauf es ankommt

Unsere Autoreifen-Tests zeigen: Es geht um viel Geld beim Reifenkauf. Zwar drängen vor allem Reifenhersteller aus Fernost mit Diskontangeboten auf den Markt, die können aber in der Qualität in der Regel nicht mithalten – mit Ausnahme von Hankook, der bereits ins Mittelfeld vorgestoßen ist.

Größter Preisfaktor: Reifendimension

Der größte Preisfaktor ist die Dimension. Kleinwagenreifen sind um vieles billiger als solche für die Mittel- oder gar die Oberklasse. Die Grundsatzentscheidung beginnt also schon bei der Fahrzeugwahl. Das etwas kleinere und leistungsschwächere Modell ist in der Regel nicht nur sparsamer im Verbrauch und in den übrigen Unterhaltskosten. Auch bei den Reifen liegt ein erhebliches Sparpotenzial.

20 Euro Preisunterschied durch schmälere Dimension

Selbst wenn das Auto einmal angeschafft ist, gibt es hier noch erheblichen Spielraum. Oft ist eine schmälere Dimension als die werksseitig montierte erlaubt. Ein Preisunterschied an die 20 Euro pro Stück sind nach unseren Test-Erhebungen hier durchaus realistisch.

Niedriger Reifenquerschnitt: Einbußen bei Komfort

Extreme Niederquerschnitte sehen zwar gut aus, gehen aber ebenfalls deutlich ins Geld und bedeuten geringeren Komfort. Der Gewinn an Fahrstabilität ist dagegen marginal.

Außerdem zu beachten: Ein niedriger Reifenquerschnitt (z.B. Verhältnis Höhe zu Breite 45 statt 60) bedeutet auch, das man beim Einparken sehr leicht mit der Felge am Randstein kratzt, ein teurer Spaß bei den heute weitverbreiteten Leichtmetallfelgen.

Geschwindigkeitsindex: Typenschein entscheidend

Ein weiterer Faktor beim Reifenkauf ist der Geschwindigkeitsindex. Wenn das Auto auf eine hohe Geschwindigkeit ausgelegt ist, dann müssen auch Reifen mit entsprechender Festigkeit montiert werden. Ausschlaggebend ist letztlich der im Typenschein genannte Geschwindigkeitsindex, auch wenn das Fahrzeug das entsprechende Tempo gar nicht erreicht.

Preisnachlass bei älterem Herstellungsdatum

Wichtig ist auch, das Herstellungsdatum zu kontrollieren, das an der Flanke mit einer vierstelligen Zahl angegeben ist (siehe Seite 4 "Infos auf der Reifen-Seitenwand"). Ist der Reifen älter als ein Jahr, kann man ruhig einen Preisnachlass fordern.

Verschiedene Reifen-Dimensionen im Test

Winterreifentests, Sommerreifentests: In der Regel testen wir pro Jahr 2 verschiedene Sommerreifen- und Winterreifen-Dimensionen. Unsere Reifentests beziehen sich selbstverständlich auf die jeweils aktuellen Modelle.

 

Undurchsichtige Preispolitik

Undurchsichtige Preise

Die Preispolitik ist ausgesprochen undurchsichtig. Die von den Herstellern angegebenen Listenpreise können nur als grober Richtwert angesehen werden. Die tatsächlichen Händlerpreise liegen oft deutlich darunter (30 bis 40 Prozent). Die Richtpreise in unseren Tabellen basieren auf – realistischen – Herstellererwartungen; von Händlern sind zum Zeitpunkt der Erhebung oft noch keine Preisangaben zu erhalten.

Große Preisunterschiede - Verhandeln von Vorteil

Die Preisunterscheide sind enorm, je nachdem, ob ein Modell gerade abverkauft wird oder nicht. Oft gibt es Set-Angebote (vier Reifen zum Preis von drei). Verhandeln lohnt sich jedenfalls: Geben Sie sich nicht mit dem Erstgebot des Händlers zufrieden.

Zusatzkosten: Montage, Wuchten, Entsorgung

Beachten Sie, ob die Kosten für Montage und Wuchten bzw. für die Entsorgung der Altreifen inkludiert sind. Für Montage und Wuchten (Demontieren des alten Reifens, Ventil einsetzen, Auswuchten und Montage) werden pro Reifen von 10 bis zu 15 Euro verlangt, bei Alufelgen kann ein Plus von 2 bis 5 Euro dazukommen; der Entsorgungsbeitrag beträgt rund 2 Euro für einen Reifen.

Internet-Reifen zum Reifenhändler liefern lassen

Das Internet erscheint als verlockende Möglichkeit, Reifen billiger zu kaufen. Man muss sie dann allerdings auch irgendwo montieren lassen. Der Regelfall ist, man bestellt im Internet und lässt die Pneus zu einem Reifenhändler in der Nähe liefern.

Montage von Fremdreifen kosten mehr

Bekannte Internetanbieter sind: www.reifendirekt.at, www.reifenonline.at, www.pneus-online.at oder www.at.autothek.com. Spätestens bei der Gesamtrechnung könnte sich der Preisvorteil wieder einigermaßen relativieren, weil die Versandkosten dazukommen und weil für die Montage von Fremdreifen mehr verlangt wird.

Online-Reifen-Kauf: Auf Herstellungsjahr achten!

In Einzelfällen, vor allem bei ausgefallenen Dimensionen, kann es aber durchaus lukrativ sein. Achtung: Vor allem im Online-Handel ist es möglich, dass Sie ältere Reifen geliefert bekommen. Geben Sie daher bei der Bestellung nach Möglichkeit das gewünschte Herstellungsjahr an.

Wartung und Lebensdauer

Luftdruck ganz wichtig

Sehr wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des Luftdrucks. Passt er nicht, verschlechtern sich die Laufeigenschaften erheblich. Reifendefekte sind nach wie vor ein hohes Sicherheitsrisiko, überwiegend verursacht durch falschen (zu geringen) Luftdruck. Auf Luftdruck-Kontrollsysteme ist nur eingeschränkt Verlass. Auf Basis der ABS-Daten arbeiten sie zu ungenau, und die Systeme selbst sind relativ fehleranfällig.

Einmal im Monat prüfen lohnt sich

Das heißt: Lange Lebensdauer, Geschwindigkeitsfestigkeit und niedriger Spritverbrauch lassen sich am leichtesten durch häufige Luftdruckkontrolle erreichen. Also: Luftdruck mindestens einmal monatlich in kaltem Zustand der Reifen (am besten immer beim Tanken) prüfen. Er ist üblicherweise am Türholm des Fahrzeugs angegeben. Bei Beladung ist er höher. Und nicht das Reserverad vergessen, falls es noch eines gibt. Empfehlung: 0,5 bar mehr als angegeben.

Vorsicht beim Parken

Ein heikler Punkt ist auch das Parken: Man sollte, wenn man am Randstein ansteht, wieder ein paar Zentimeter zurückfahren, damit das Fahrzeug nicht mit eingedelltem Reifen abgestellt wird. Auch beim Einparken parallel zum Gehsteig ist Sorgfalt angesagt. Zwar verkraften Reifen einiges, wenn man sie über den Randstein „quält“, trotzdem kann der Unterbau beschädigt werden, mit entsprechend unabsehbaren Folgen.

Lebensdauer: 4x4x4?

Und wie steht’s mit dem Reifenalter? Für Vielfahrer ist dies kein Problem, weil sie die empfohlene Mindestprofiltiefe ohnehin in wenigen Jahren erreichen. Das gesetzliche Limit ist klar: 1,6 mm bei Sommerreifen, 4 mm bei Winterreifen. Allerdings verschlechtern sich die Eigenschaften bei Nässe mit jedem Millimeter Profiltiefe. Die Praxistipps der Experten klaffen hier relativ weit auseinander. Die Reifenindustrie hat eine 4x4x4-Regel aufgestellt. Immer alle vier Reifen wechseln, und zwar alle vier Jahre bei minimal 4 mm Profil. Der TÜV Rheinland etwa schätzt die Situation etwas konsumentenfreundlicher ein: Reifenwechsel bei 3 mm Profiltiefe. Dort gesteht man einem Reifen auch eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren zu.

Auf Laufrichtung achten

Zwar ist es erlaubt, achsweise unterschiedliche Reifen zu montieren, im Sinne optimaler Verkehrssicherheit ist es aber tatsächlich zu empfehlen, immer alle vier Reifen zu tauschen. Damit sich die Reifen in etwa gleich abnützen, ist es günstig, beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen immer jene beiden Pneus auf der Antriebsachse zu montieren, die noch mehr Profil aufweisen. Und: Auf die Laufrichtung achten (Bezeichnung „Rotation“ oder „Direction“ in Verbindung mit einem Pfeil)!

Lagerung

Reifen sollten trocken, kühl und dunkel gelagert werden. Sie sollten nicht mit Chemikalien, Ölen, Fetten oder Benzin in Berührung kommen. Reifen auf Felgen liegend stapeln. Reifen ohne Felgen werden am besten senkrecht gelagert und hin und wieder gedreht.

Infos auf der Reifen-Seitenwand

(1) 205/55 R 16 91 W

205: Reifenbreite im mm
55: Verhältnis Höhe zu Breite
R: Bauart Radialreifen
16: Felgendurchmesser in Zoll
91: Mindest-Tragfähigkeit (hier 615 kg)
Der Tragfähigkeitsindex (LI) beträgt bei Kleinwagen häufig 75 (387 kg), bei Mittelklassewagen 91 (615); bei Vans oder Geländewagen kann er aber höher sein.
W: Geschwindigkeitsklasse (bis 270 km/h)

 
  Geschwindigkeitsklassen
N 140 km/h
P 150 km/h
Q 160 km/h
R 170 km/h
S 180 km/h
T 190 km/h
U 200 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h
ZR ZR über 240 km/h

 

 Autoreifen Seitenwand

 

(2) Tubeless

Schlauchlos (Gegenteil: Tube Type) 

(3) E4 0214338

ECE-Prüfnummer. Ohne diese darf ein Reifen in Europa weder verkauft noch gefahren werden. Die Ziffer hinter dem E steht für das Land, in dem der Reifen typisiert wurde, 4=Niederlande.

(4) 1609

Produktionsdatum: 16. Woche des Jahres 2009.

(5) TWI

Tread Wear Indicator (Profilabnutzungsanzeige). ÜberSden Umfang des Reifens gleichmäßig verteilte Querstege in den Längs-Profilrillen, die bei der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm auf gleicher Ebene wie die restliche Lauffläche liegen. Spätestens ann sollte der Reifen ausgetauscht werden.

(6) Made in ...

Herkunftsland

(7) Rotation:

Es gibt Reifen, bei denen es egal ist, in welcher Richtung sie laufen; wenn aber die Drehrichtung angegeben ist ("Rotation", "Laufrichtung", "Drehrichtung" oder "Direction" zusammen mit einem Pfeil), dann muss diese bei der Montage eingehalten werden. Es hängt von der Profilgestaltung ab, ob ein Reifen in beiden Richtungen gefahren werden kann oder nicht.

 

Testtabelle: Winterreifen 10/2021

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 34 Modellen Dimensionen 195/65 R 15 und 225/50 R 17 zur Verfügung (Stand 9/2021).

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Testergebnisse Sommerreifen 1/2021

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 32 Modellen zur Verfügung (Stand 1/2021).

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Alle Testergebnisse: Produktfinder Winterreifen 9/2020

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 28 Reifenmodellen zur Verfügung (Stand 9/2020). - Produktfinder: Wie funktioniert er? - Welches Produkt ist das richtige für Sie?.

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Alle Testergebnisse: Produktfinder Ganzjahresreifen 8/2020

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von sieben Modellen zur Verfügung (Stand: August 2020).

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Produktfinder: Sommerreifen 225/40 R18 und 235/55 R 17 - 3/2020

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Filtern, vergleichen, sortieren: In unserem Sommerreifen-Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 28 Modellen (Stand 2/2020) vor.

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Alle Testergebnisse: Produktfinder Winterreifen 10/2019

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Produktfinder: Sommerreifen 215/65 R16C und 185/65 R 15H 2/2019

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Filtern, vergleichen, sortieren: In unserem Sommerreifen-Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von Dutzenden Modellen vor.

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Produktfinder: Winterreifen 175/65 R14 und 205/55 R16 10/2018

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 28 Modellen zur Verfügung (Stand 10/2018).

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Produktfinder 4/2018: Ganzjahresreifen 175/65 R14

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Filtern, vergleichen, sortieren, ausdrucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 9 Modellen zur Verfügung.

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Produktfinder: Sommerreifen 175/65 R und 205/55 R 3/2018

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Produktfinder

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Testtabelle: 10/2017 Winterreifen 195/65 R 15 T

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Testtabelle: 10/2017 Winterreifen 215/65 R 16 H

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Testtabelle: 3/2017 Sommerreifen 195/65 R 15

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Testtabelle: 3/2017 Sommerreifen 215/65 R 16

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Testkriterien Winterreifen

Aus einem internationalen Gemeinschaftstest veröffentlichen wir die Ergebnisse von  Winterreifen bzw. Ganzjahresreifen.

Preise

Befragung von Anbietern im August. Alle Preise pro Stück, ohne Auswuchten, Ventil und Montage. Die angegebenen Preise sind eine Momentaufnahme zum Testzeitpunkt und können sich verändern.

Trockene Fahrbahn

Subjektive Beurteilung von Fahrstabilität und Handling auf einem Hochgeschwindigkeitskurs. Bremsen: auf Asphalt aus 100 km/h.

Nasse Fahrbahn

Bremsen auf dauerberegnetem Asphalt und Beton aus 80 auf 20 km/h. Aquaplaning auf Geraden: Einfahrt in ein 7 mm tiefes Wasserbecken und Beschleunigungen. Aquaplaning in Kurven: Befahren einer 200-m-Kreisbahn mit einem dauerberegneten Teilstück von 4 mm Wassertiefe. Einfahrt mit konstantem Lenkeinschlag mit 65 bis 95 km/h. Handling: Zeitwertung und subjektives Urteil auf dauerberegnetem 1900-Meter-Kurs. Seitenführung: Befahren einer dauerberegneten Asphalt-Kreisbahn auf Zeit.

Schnee

Bremsen auf festgefahrenem Schnee aus 40 km/h. Anfahren: Zugkraftermittlung in Abhängigkeit vom Schlupf. Seitenführung, Traktion: Passfahren auf Zeit, bei Steigungen zwischen 8 und 12 Prozent.

Eis

Bremsen aus 20 km/h. Seitenführung: Die ehemalige Methode, Befahren einer Kreisbahn auf Zeit, wurde durch eine Kraftmessung bei verschiedenen Lenkwinkeln ersetzt.

Verschleißfestigkeit

Prüfung auf dem Verschleißprüfstand über 5.000 km bzw. im Konvoi über eine Strecke von 15.000 Kilometern. Messung der Profiltiefe an je 24 Reifenstellen.

Kraftstoffverbrauch

Verbrauchsmessungen 100 km/h.

Geräusch

Außengeräusch: Messung der Abrollgeräusche auf einer ISO-Asphaltstrecke mit 80 km/h bei abgestelltem Motor in dB(A). Innengeräusch: subjektive Beurteilung beim Rollen auf trockenem Asphalt und Beton von 80 bis 30 km/h.

Schnelllaufprüfung

Höchstgeschwindigkeitstest nach den über die DIN 78051 hinausgehenden Anforderungen (+ 10 km/h) auf einem Außentrommelprüfstand.

Testkriterien Sommerreifen

Aus einem internationalen Gemeinschaftstest von Sommerreifen veröffentlichen wir die Ergebnisse der in Österreich erhältlichen Modelle.

Preise

Durchschnittswert aus der Befragung von Anbietern (Hersteller und Händler, auch Online-Anbieter). Alle Preise pro Stück, ohne Auswuchten, Ventil und Montage.

Nasse Fahrbahn

Handling: Zeitwertung und subjektives Urteil auf dauerberegnetem 1900-Meter-Kurs. Bremsen auf dauerberegnetem Asphalt und Beton aus 80 auf 20 km/h. Aquaplaning auf Geraden: Einfahrt in eine 7 mm tiefe Fließwasserstrecke und Beschleunigungen. Aquaplaning in Kurven: Befahren einer 200-m-Kreisbahn mit einem dauerberegneten Teilstück von 4 mm Wassertiefe. Einfahrt mit konstantem Lenkeinschlag mit 65 bis 95 km/h. Seitenführung: Befahren einer dauerberegneten Asphalt-Kreisbahn auf Zeit.

Trockene Fahrbahn

Subjektive Beurteilung der Fahrstabilität: Geradeauslauf (auch im Schub-/Zugbetrieb und bei Lastwechsel), Ansprechverhalten auf Lenkbefehle, Verhalten der Hinterachse bei minimalen Lenkwinkeländerungen und Gleichmäßigkeit der Seitenkraft (Linearität). Handling: Spurhaltung in Kurven, Zielgenauigkeit und Kurvenfestigkeit. Bremsen: Auf trockener Asphaltfahrbahn (Contidrom) werden ABS-Bremsungen von 100 auf 0 km/h durchgeführt. Pro Reifentyp 6 Messfahrten.

Verschleißfestigkeit

Prüfung am Prüfstand und im Konvoi über eine Strecke von ca. 10.000 Kilometern und auf dem Verschleißprüfstand, Messung der Profiltiefe an je 24 Reifenstellen.

Kraftstoffverbrauch

Verbrauchsmessungen bei 80, 100 und 130 km/h.

Geräusch

Innengeräusch: subjektive Beurteilung bei Fahrten auf trockenem Asphalt und Beton mit 30 bis 80 km/h.

Außengeräusch: subjektive Beurteilung einer Kunstkopfaufnahme der Abrollgeräusche auf einer Asphaltstrecke mit 80 km/h bei abgestelltem Motor sowie Ermittlung der Messwerte in dB(A).

PAK-Gehalt

Aus der Lauffläche wurden Proben entnommen und untersucht. Bewertet wird die Summe aller PAK (Polyzyklische Aromatischen Kohlenwasserstoffe) in mg pro kg Laufflächengummi. - Ab 2012 wird der PAK-Gehalt nicht mehr überprüft, weil der EU-Grenzwert zuletzt von allen Markenreifen eingehalten wurde.

Schnelllaufprüfung (nicht bewertet)

Höchstgeschwindigkeitstest nach den über die DIN 78051 hinausgehenden Anforderungen (+ 10 km/h) auf einem Außentrommelprüfstand.

 

Testkriterien Ganzjahresreifen

Für Ganzjahresreifen gelten im Wesentlichen die Testkriterien für Winterreifen. Das gilt speziell für die Tests auf Schnee und auf Eis. Auf nasser und trockener Fahrbahn müssen sie hingegen (auch) bei wärmeren Bedingungen antreten – hier gelten die Testbedingungen für Sommerreifen. Verschleißtests werden je zur Hälfte bei warmen und kalten Temperaturen durchgeführt.

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