Zum Inhalt

Kaffee: Ethik-Test - Bekannte Marken im Hintertreffen

Der Klimawandel führt dazu, dass die Kaffee-Ernte starken Schwankungen unterliegt – Kaffee ist der Rohstoff mit den instabilsten Preisen.

25 Millionen Menschen im Kaffeeanbau (zumeist Kleinbauern) sind dem auf Gedeih und Verderb ausgesetzt. Sind sich die Kaffeeunternehmen ihrer Verantwortung bewusst?

Nischenmarken vor Platzhirschen

Die Stiftung Warentest hat in Deutschland Anbieter von Espressokaffee (ungemahlene Bohnen) einer Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis: Die großen Marken landeten durchwegs im geschlagenen Feld. An der Spitze fanden sich drei Nischenfirmen, die für ihr Engagement bekannt sind:

  • der Naturkosthändler Rapunzel,
  • der Vorreiter von fair gehandelten Kaffee GEPA
  • sowie die demeter-zertifizierte Stiftung Lebensbaum.

Alle drei Marken sind in Österreich über Versand oder in ausgesuchten Geschäften (Bio-Läden, Weltläden) erhältlich. Sowohl ihr soziales als auch ihr ökologisches Engagement wird als sehr hoch bzw. hoch eingeschätzt.

Gut kamen auch noch Alnatura sowie der McCafé von McDonald´s davon. In heimischen McDonald´s-Lokalen wird der Espresso mit Rainforest Alliance Zertifikat nicht angeboten.

Als Schlusslicht fungierten die Renommiermarken Segafredo und Lavazza, aber auch Dallmayr und Melitta.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

SheGlam: Kosmetikartikel aus dem Hause Shein

SheGlam: Kosmetikartikel aus dem Hause Shein

Günstig, trendig, online allgegenwärtig: Kosmetik von SheGlam erobert auch den europäischen Markt. Wir haben fünf Produkte der Shein-Eigenmarke genauer geprüft – von Inhaltsstoffen über Verpackung bis zur Nachhaltigkeit – und zeigen, wie transparent, sicher und sinnvoll der Kauf wirklich ist.

Warum liegen die Dächer faul in der Sonne, Herr Hackstock?

Warum liegen die Dächer faul in der Sonne, Herr Hackstock?

Der Photovoltaik-Boom hat Solarthermie in den Schatten gestellt. Zu Unrecht, wie Energieexperte Roger Hackstock im „Nachhaltigen Interview“ meint. Auch für die Wärmegewinnung aus der Kraft der Sonne sei genug Platz auf den Dächern vorhanden.

PFAS: Chemie im Speisefisch

PFAS: Chemie im Speisefisch

Da kann einem der Gusto vergehen: Laut einer Untersuchung sind Speisefische und Meeresfrüchte aus der Nord- und Ostsee stark mit PFAS belastet. Sie landen auch in Österreich auf dem Teller.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang