Diesmal im Lebensmittel-Check
Das steht drauf: Peanut Revolution Creamy
Gekauft bei: Spar Gourmet
Frau B. fragt sich Ende 2024 bei der Erdnussbutter „Peanut Revolution Creamy“ von Rapunzel, woher denn die Erdnüsse kommen. Auf dem Etikett wird das Produkt mit dem Zusatz „Hergestellt in Bayern“ beworben. Erdnüsse aus Bayern waren für uns doch eher unrealistisch und deshalb wir haben beim Hersteller nachgefragt: Die Erdnüsse stammen aus China.
Das steht drauf: Peanut Revolution Creamy
Gekauft bei: Spar Gourmet
Ende 2024 haben wir das Produkt gekauft, welches mit dem Hinweis „bio hergestellt in Bayern“ beworben wurde. Es fehlte auf dem Glas jedoch die Information darüber, woher die verwendeten Erdnüsse stammen. Dadurch konnte bei den Konsument:innen der Eindruck entstehen, dass auch die Erdnüsse aus Bayern oder zumindest Deutschland kommen. Eine korrekte Schlussfolgerung? Gerade bei Produkten, die als regional beworben werden, ist die Herkunft der Rohstoffe oft ein Kaufargument. Zwar werden Erdnüsse auch schon in kleinem Stil in Österreich angebaut, die potenziell deutsche Herkunft des Rohstoffes war für uns dennoch zu hinterfragen. Wir haben daraufhin beim Hersteller nachgefragt und die Antwort erhalten, dass die Erdnüsse für die Creme aus China stammen. Aufgrund der Werbung mit einem anderen möglichen Herkunftsgebiet sahen wir darin eine potenzielle Täuschung von Konsument:innen.
Ende 2025 haben wir das Produkt erneut im Handel gefunden und konnten feststellen, dass sich auf der Vorderseite mittlerweile der Hinweis „Erdnüsse aus Nicht-EU“ findet. Damit kommt der Hersteller jetzt seiner Pflicht nach, die zu Bayern abweichende Herkunft der Primärzutaten kenntlich zu machen. Für die Konsument:innen ist nun zumindest klar: Die Erdnüsse im gekauften Produkt stammen weder aus Bayern noch aus Deutschland oder einem anderen EU-Land.
„Natural Energy“ klingt nach natürlicher Power für sportliche Aktivitäten. Ein Blick auf die Zutatenliste und die Nährwerte des Riegels zeigt jedoch ein anderes Bild: Mit Natürlichkeit hat das Produkt wenig zu tun.
Mehr Rosinen als gedacht: Die Abbildung des S-Budget Studentenfutters entsprach in der Vergangenheit nicht dem eigentlichen Inhalt. Das hat der Hersteller jetzt nachgebessert. Die Verpackung zeigt jetzt besser, was wirklich drinsteckt.
Die Aufschrift „Just Roasted“ am Kaffee von Julius Meinl verspricht frisch gerösteten Kaffee. In einer Filiale hat ein Konsument jedoch eine abgelaufene Packung gesehen. Wie passt das zusammen?
QR-Code statt Zutatenliste am Preisschild: Bei der Hofer Backbox sind die Inhaltsstoffe nun nicht mehr direkt am Preisschild ersichtlich. Für genauere Infos muss nun der Code mit dem Smartphone gescannt werden.
Bei der „Back Family Kuvertüre Vollmilch“ von Hofer wurde der Kakaogehalt reduziert. Statt den bisher 39 Prozent Kakao sind jetzt nur noch 34 Prozent Kakao enthalten. Über die Reduktion der wertbestimmenden Zutat wird nicht transparent informiert.
Dass die Verpackung eines Produktes viel größer als der eigentliche Inhalt ist, kommt mittlerweile leider häufig vor. Die Haferjoghurt-Alternative „Harvest Moon Himbeere“ zählt ebenfalls dazu. Im Kühlregal wirkt der Becher noch gut gefüllt, bei näherer Betrachtung nicht mehr.
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