Diesmal im Lebensmittel-Check
Das steht drauf: Harvest Moon Himbeere
Gekauft bei: In vielen Geschäften erhältlich
Vor kurzem hat uns eine Konsumentin auf die geringe Füllmenge des Joghurts „Harvest Moon Himbeere“ aufmerksam gemacht. Laut ihr ganz klar eine Mogelpackung. Daraufhin haben wir uns das Produkt genauer angesehen.
Das steht drauf: Harvest Moon Himbeere
Gekauft bei: In vielen Geschäften erhältlich
Der Becher des Joghurts „Harvest Moon Himbeere“ wirkt auf den ersten Blick relativ groß. Tatsächlich ist er jedoch nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt, denn nach dem Öffnen zeigt sich, dass rund drei Zentimeter der Becherhöhe leer bleiben. Konsument:innen könnten durch die Bechergröße erwarten, dass mehr Haferjoghurt enthalten ist, als es tatsächlich der Fall ist.
Mittlerweile wurde die Verpackung angepasst. Den Check dazu finden Sie HIER.
Seitlich am Becher ist ein Sichtfenster in der Kartonbanderole angebracht. Es ist allerdings so positioniert, dass es genau bis zur tatsächlichen Füllhöhe reicht, weshalb der Becher im Regal gut gefüllt wirkt. Erst wenn der Becher leicht bewegt wird oder man einen genaueren Blick auf das Produkt wirft, wird klar, dass der Inhalt deutlich unter dem Becherrand endet.
Aus unserer Sicht wäre es wünschenswert, die Bechergröße an die tatsächliche Füllmenge anzupassen. Eine kleinere Verpackung würde die Erwartung an die Inhaltsmenge realistischer machen und zusätzlich dazu Verpackungsmaterial einsparen.
Wir haben uns zusätzlich zur Verpackung des „Harvest Moon Himbeer“ Joghurts auch noch den Nutri-Score angesehen. Das Produkt wird lediglich mit einem C bewertet. Es enthält kaum Eiweiß und durch den fermentierten Hafer und zugesetzte Agave (wir vermuten Agavendicksaft) liegt der Zuckergehalt bei etwa neun Gramm pro 100 Gramm. Das ist vergleichsweise hoch.
„Wir verstehen absolut, dass der Eindruck von ‚viel Luft‘ im Becher enttäuschend ist. Grundsätzlich sind unsere Becher nie ganz randvoll befüllt. Produktionstechnisch muss immer eine Distanz von 10 % des Inhalts zum Deckel freigelassen werden. Auch kann es sein, dass sich das natürlich enthaltene Kokosfett etwas zusammenzieht, wodurch es nach weniger Inhalt aussehen kann. Allerdings bleibt das Gewicht des Inhalts immer gleich, also kannst du daran gut erkennen, ob dein Becher korrekt gefüllt ist.”
Whollees GmbH
05.01.2026
Der Hersteller hat der Konsumentin zudem ein kleines Päckchen als Wiedergutmachung versprochen.
Durch genaueres Hinsehen oder Schwenken eines Produktes vor dem Kauf, können Mogelpackungen oftmals schnell entlarvt werden. Fällt Ihnen auch ein Produkt negativ im Supermarkt auf, dann melden Sie uns dieses gerne!
Bei der Rama Original wurde die Füllmenge erneut verringert, statt ursprünglich 500 Gramm, dann 450 Gramm, sind nun nur noch 400 Gramm im gleich großen Becher. Eine fast identisch aussehende zweite Variante sorgt für Verwirrung. Wir haben nachgerechnet.
Auf TikTok ist das Friends of Asia Frozen Dessert ein viraler Hit, bei Spar und Billa liegt es seit Kurzem im Tiefkühlfach. Doch in mehreren Sorten stecken Azofarbstoffe mit einem klar geregelten Warnhinweis. Wir haben nachgeschaut.
Eine Konsumentin entdeckte bei gekochten und gefärbten Eiern zwei widersprüchlich wirkende Herkunftsangaben: „AT" auf der Verpackung, „PL" auf der Eierschale. Wir klären auf, was die Codes wirklich bedeuten.
Ein einzeln verpackter Biskuitkuchen sieht harmlos aus und passt gut in die Jause für unterwegs. Doch der Ferrero Fiesta enthält Likör. Auf der Vorderseite der Packung steht das nicht.
Eine rot-weiß-rote Flagge neben einem Produkt signalisiert auf den ersten Blick: Das ist Österreich drinnen. Doch bei einem Lidl-Prospekt mit Ölz-Backwaren fehlte ein entscheidender Hinweis. Wir klären auf.
Yogi Tea wird uns seit Monaten als vermeintlich neue Shrinkflation gemeldet: 17 statt 20 Beutel pro Karton, bei gleichem oder gar höherem Preis. Doch der Verdacht trügt. Wir haben uns angesehen, was hinter der ungewöhnlichen Füllmenge wirklich steckt.
Durch Klick auf „Akzeptieren“ willigen Sie ausdrücklich in die Datenübertragung in die USA ein. Achtung: Die USA bieten kein mit der EU vergleichbares angemessenes Schutzniveau für Ihre Daten. Aufgrund von US-Überwachungsgesetzen wie FISA 702 ist Youtube (Google Inc) dazu verpflichtet Ihre personenbezogenen Daten an US-Behörden weiterzugeben. Es liegt kein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission für die Übertragung von Daten in die USA vor. Youtube (Google Inc) kann weiters keine geeigneten Garantien zur Einhaltung eines mit der EU vergleichbaren angemessenen Schutzniveaus bieten. Weiters verfügen Sie in den USA nicht über wirksame und durchsetzbare Rechte sowie wirksame verwaltungsrechtliche und gerichtliche Rechtsbehelfe, die dem innerhalb der EU gewährleisteten Schutzniveau der Sache nach gleichwertig sind.
Bild:
Kommentieren
Sie können den Text nach dem Abschicken nicht nachträglich bearbeiten, Länge: maximal 3000 Zeichen. Bitte beachten Sie auch unsere Netiquette-Regeln.
Neue Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern veröffentlicht werden.
Anmelden0 Kommentare