DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Neues aus der Medizin - Konsument 10/2000

Hormonpräparate

Gegen Beschwerden in den Wechseljahren, gegen Osteoporose, Herzinfarkt und Alzheimer empfehlen Ärzte Frauen verschiedene Hormonpräparate. Es verdichten sich die Hinweise, dass der Nutzen fraglich ist: Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung schätzt das deutsche Bundesgesundheitsministerium, dass 5000 der 42.000 im Jahr 1998 registrierten Fälle von Brustkrebs bei Frauen und nahezu ein Drittel der 8700 Fälle von Gebärmutterkrebs auf die langjährige Einnahme von Hormonpräparaten zurückzuführen sind.

Diabetiker im Netz

Rund 400.000 Österreicher kennen ihre Diagnose Diabetes – aber doppelt so viele sind wahrscheinlich zuckerkrank, ohne es zu wissen. Die österreichische Diabetikervereinigung, eine Interessenvertretung, hat im Internet eine Homepage eingerichtet: Unter www.diabetes-austria.com bietet sie Betroffenen und ihren Angehörigen Information und Hilfe an. Es gibt News, ein Fachwörterlexikon, Umfragen sowie Links zu guten deutsch- und englischsprachigen Informationsquellen.

Vorsicht, Aroma!

Duftkerzen, Aromalampen und elektrische Verdunster können schaden. Eine Untersuchung an 14.000 Schwangeren hat gezeigt, dass Frauen, die die Raumluft in ihrer Wohnung regelmäßig mit Düften „verbessern“, deutlich öfter unter Kopfschmerzen und nach der Entbindung sogar häufiger an Depressionen leiden. Ärzte warnen vor allem Allergiker und Asthmatiker vor Duftstoffen, wobei natürliche ätherische Öle problematischer sind als synthetisch hergestellte. Eltern asthmatischer Kinder sollten auf Raumduft verzichten.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail
Zum Seitenanfang