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Müdigkeit - Schlafen rund um die Uhr

, aktualisiert am

Wer müde ist weiß, dass Ausruhen angesagt ist. Was aber tun, wenn sich bleierne Müdigkeit trotz Muße und Entspannung ausbreitet? Lassen Sie sich durchuntersuchen.

Leben nach der inneren Uhr

Die Grundlage für Wohlbefinden ist ein ungestörter Schlaf und das Leben nach der eigenen inneren Uhr. Regieren aber Stress, Überaktivität, Dauersorgen, Schlafstörungen und Erholungsdefizite, ist Abgeschlagenheit die Folge. Übergewicht, Mangelernährung, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, zu wenig Bewegung, unmäßiger Genuss von Alkohol, Nikotin- und Drogenkonsum belasten den Organismus. Auch seelische Trauerarbeit kostet viel Energie und kann müde machen.

Allergiemittel können müde machen

Müdigkeit kann als Nebenwirkung einiger Medikamente auftreten – und zwar bei Präparaten, die Benzodiazepine oder Antihistaminika enthalten, wie Schlaf- und Beruhigungsmittel, Mittel gegen Allergien, Husten, Schnupfen oder Migräne. Auch Medikamente, die den Blutdruck senken, machen müde, ebenso Mittel gegen Reisekrankheit und Übelkeit.

Eisenmangel auch

Bleierne Müdigkeit begleitet manche Krankheiten wie Grippe oder Hepatitis. Häufig ist durch Eisenmangel verursachte Blutarmut (Anämie) der Grund für die Müdigkeit – insbesondere bei Frauen in der Periode und während der Schwangerschaft oder weil der erkrankte Dünndarm kein Eisen aufnimmt oder bei Kindern in starken Wachstumsphasen.

Zuwenig Folsäure oder Vitamin B12

Müdigkeit kann auf einem Mangel an Folsäure oder Vitamin B12 beruhen, auf Bluthochdruck, einer Unterfunktion der Schilddrüse oder der Nebennieren; sie kann auf Diabetes, eine Nierenfunktionsstörung, Herzschwäche, ein Lungenemphysem, chronische Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen hinweisen oder durch Multiple Sklerose verursacht sein. Auch viele Krebskrankheiten haben Müdigkeit und Leistungsabfall zur Folge. Müdigkeit, verbunden mit Antriebs- und Interesselosigkeit sowie Schlafstörungen, ist typisch für eine Depression.

Gründliche Durchuntersuchung

Nur eine umfassende körperliche und psychische Untersuchung kann Schritt für Schritt Krankheiten als Verursacher ausschließen beziehungsweise dingfest machen.

Rätsel gibt das chronische Erschöpfungssyndrom auf (englisch: Chronic Fatigue Syndrom, CFS), das die Leistungsfähigkeit über Monate erheblich einschränken kann.

Selbsthilfe durch Wechselduschen

Eine Lebensstiländerung kann normale Müdigkeit vertreiben: Wechselduschen kurbeln den Kreislauf an; regelmäßige körperliche Aktivität hält ihn in Schwung und lindert darüber hinaus seelischen Kummer. Vitamin- und mineralstoffreiche Kost versorgt den Körper mit dem Notwendigen. Es fehlt aber der Nachweis, dass Nahrungsmittelzusätze, „Stärkungsmittel“ oder hoch dosierte Vitamine helfen könnten. Eher geht es darum, den Teufelskreis von Untätigkeit und Müdigkeit zu durchbrechen und durch Annehmen von Herausforderungen das persönliche Gleichgewicht von Leistungsfähigkeit und Entspannung zurückzugewinnen.

Medikamente wechseln

Wenn Medikamente müde machen, sollte gemeinsam mit dem Arzt ein Wechsel zu anderen Mitteln überlegt werden. Der überwiegenden Mehrheit der CFS-Kranken kann durch Antidepressiva geholfen werden, kombiniert mit einer Verhaltenspsychotherapie.

Wann zum Arzt?

  • Wenn die Müdigkeit trotz Ausruhen mehrere Wochen anhält.
  • Wenn Müdigkeit mit Antriebslosigkeit und Rückzug verbunden ist: zum Psychiater.

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