DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

DSGVO: Auskunftsrecht - Bestätigung der Identität

"Ich habe bei der Post von meinem Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO Gebrauch gemacht. Alle Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Telefonnummer habe ich bekannt gegeben. Nun verlangt die Post eine Ausweiskopie, weil sie meine Identität angeblich nicht eindeutig feststellen kann. Darf sie das?" - In den "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Wolfgang Schmitt, LL.M., MA.

Wolfgang Schmitt (Bild: Alexandra Konstantinoudi/VKI)
Wolfgang
Schmitt, LL.M., MA

Bei begründetem Zweifel

Es ist bei begründetem Zweifel grundsätzlich zulässig, dass das angefragte Unternehmen zur Bestätigung der Identität des Antragstellers zusätzliche Informationen anfordert. Ein begründeter Zweifel liegt ganz klar bei telefonischen oder mit Fantasie-E-Mail-Adressen gestellten Anträgen vor. Der Lichtbildausweis ist als Identitätsnachweis gut geeignet, weil nur die berechtigte Person selbst einen erstellen lassen und über diesen verfügen kann, während es jedem möglich ist, eine E-Mail-Adresse im Internet in wenigen Minuten einzurichten.

Gegen Falsch-Aussendungen absichern

Unternehmen möchten sich mit dem Identitätsnachweis gegen Falsch-Aussendungen absichern. Das ist nachzuvollziehen und zu vertreten, weil diese Maßnahme nicht nur den Unternehmer, sondern vor allem die betroffene Person schützt. Auf jeden Fall muss die Post Ihr Auskunftsersuchen unverzüglich, längstens innerhalb eines Monats nach Eingang Ihres Antrages, beantworten. Diese Frist kann um weitere zwei Monate verlängert werden, wenn es die Komplexität und die Anzahl der Anträge erfordern. Sollte die Post diese Fristverlängerung in Anspruch nehmen, müssen Sie als Antragsteller aber innerhalb eines Monats darüber informiert werden.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

alt

Hausverwaltung: Bestellung - Mit oder ohne Vertrag?

"Wir leben nun schon seit zwei Jahren in einer Eigentumswohnanlage und haben beim Kauf der Wohnung eine dem Bauträger nahestehende Hausverwaltung mittels Vollmacht mit der Wahrnehmung der Interessen der Wohnungseigentumsgemeinschaft beauftragt. Doch es existiert noch immer keinerlei Vertrag mit dieser Hausverwaltung, der Rechte und Pflichten, Laufzeit der Tätigkeit etc. dokumentiert. Muss diese Hausverwaltung mit uns Wohnungseigentümern einen Verwaltungsvertrag abschließen oder kann sie unbegrenzt vertragslos weiterarbeiten?" - Leser fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Mag. Manuela Robinson.

alt

Mietwohnung und Kaution - Wertsicherung?

"Mieten sind ja sehr oft wertgesichert. Gibt es auch für die geleistete Kaution eine Wertsicherung?" - Leser fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Veronika Schmidt.

alt

Stiegenhausbeleuchtung - Mietvertragliche Nebenpflicht

"Die Schalter für das Minutenlicht in unserem Stiegenhaus leuchten mittlerweile so schwach, dass sie im Dunkeln praktisch nicht zu finden sind, aber die Genossenschaft bleibt untätig. Gibt es eine zuständige Behörde bzw. darf ich deswegen den Mietzins reduzieren?" - In den "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Veronica Schmidt.

alt

Wohnungssuche mit Haustier - Rechte des Vermieters


"Immer wieder stoße ich auf Wohnungsinserate, in denen Haustiere explizit abgelehnt werden. Welche Rechte hat der Vermieter diesbezüglich wirklich?". Leser fragen und unsere Experten antworten – hier Mag. Manuela Robinson.

Zum Seitenanfang