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Skibrillen - Pistenspaß trotz Brillenglas

  • Wie Brillenträger den Blindflug vermeiden können
  • Einsätze als einfache Lösung für fast alle Skibrillen
  • Neu: Scheibentausch mit einem Handgriff

Brillenträger haben es schwer. Zumindest wenn sie gern Skifahren. Denn optische Brille und Skibrille stehen miteinander auf Kriegsfuß. Die Skibrille muss groß genug sein, dass eine Brille drunterpasst, und sie muss über seitliche Ausnehmungen im Schaumstoff verfügen, damit die Brillenbügel Platz finden.

Wohl haben die meisten Hersteller brillenträgertaugliche Produkte im Angebot, aber die muss man erst einmal finden – und das heißt dann noch lange nicht, dass die Skibrille auch wirklich angenehm zu tragen ist. Sie kann auf die Nase drücken und die Atmung erschweren, sie kann die optische Brille gegen das Auge drücken und dazu führen, dass die Wimpern die Brille berühren.

Getrübtes Bild in den Fahrtpausen

Lassen wir diese Anfangsschwierigkeiten einmal beiseite. Nehmen wir an, wir haben eine gut sitzende Skibrille gefunden und freuen uns auf den ersten Tag auf der Piste. Die Freude wird aber buchstäblich getrübt, läuft doch die blöde Brille immer wieder an. Nicht die Skibrille, die hat ja eine perfekte Anti-Fog-Beschichtung. Aber die optische darunter beschlägt jedes Mal, wenn man eine Zeit lang steht oder auf dem Lift sitzt.

Erst wenn man wieder ein paar Meter gefahren ist, verschwindet der hartnäckige Beschlag durch den Fahrtwind. Die meisten Brillenträger behelfen sich wohl damit, dass sie die Skibrille während der Fahrtpausen abnehmen, doch das ist eigentlich nicht Sinn der Sache.

Bei Optikern und im Sportartikelhandel gibt es zwar Anti-Beschlags-Flüssigkeiten, die man auf die Brille aufträgt, doch die haften nur auf unbehandeltem Glas. So gut wie jede Brille hat heute eine Oberflächenbeschichtung (zur Härtung und/oder zur Entspiegelung), außer man verlangt bei der Bestellung ausdrücklich, dass die Brille nicht behandelt wird.

 

Alternative: Universal-Einsatz

Die meisten Skibrillen nur bedingt geeignet

So kommt es, dass wir die meisten Skibrillen für Brillenträger im vorliegenden Test eigentlich nicht wirklich empfehlen können, obwohl sie generell recht gut abgeschnitten haben. Bei den Seh- und Trageeigenschaften, aber auch zum Thema Schadstoffe gab es beispielsweise nur gute bis sehr gute Bewertungen. Dennoch sind die Modelle im Zusammenspiel mit herkömmlichen optischen Brillen nur bedingt geeignet.

Ausnahmen sind jene zwei Skibrillen, die mit einem Einsatz für eine optische Brille ausgestattet sind. Werden unbehandelte Scheiben eingesetzt (und wird auf diese ein Anti-Beschlagsmittel aufgetragen), ist ungetrübtes Skifahren möglich.

Die Smith Phenom Turbo ist überdies mit einem Miniventilator ausgestattet. Er soll zusätzlich gegen das Anlaufen der optischen Brille helfen. Das tut er auch. Allerdings wird das klappernde Geräusch als unangenehm empfunden. Etwas filigran ist auch das Gehäuse für die Batterie ausgefallen. Die Verschlussklappe schließt schlecht, die Batterie könnte leicht herausfallen.

Alternative: Universal-Einsatz

Es gibt eine einfache Lösung für Brillenträger: Im Handel sind Einsätze für optische Brillen erhältlich, die dank Bügeln oben und unten in einer Skibrille befestigt (verspreizt) werden können (siehe Foto Seite xx).

Skibrillen Einsätze für Brillengläser (Bild: VKI) 

Bei Hartlauer gibt es das um 49 Euro, bei Fielmann gar um knapp 30 Euro – inklusive optischer Einstärken-Gläser (also keine bifokalen oder Gleitsicht-Gläser). Dazu braucht man gar keine brillenträgertaugliche Skibrille, der Einsatz passt in (fast) jede herkömmliche (sofern sie nicht zu groß ist, um den Einsatz befestigen zu können). Natürlich laufen auch diese Gläser nur dann nicht an, wenn sie mit Anti-Beschlagsmittel behandelt wurden.

Man sieht: Es braucht nicht immer aufwendige Systeme, manchmal gibt es eine ganz einfache Lösung. Leider wird dies von keinem Hersteller erwähnt – weder auf der Homepage noch in der Gebrauchsanleitung findet sich ein Hinweis.

Die Ergebnisse im Überblick

Carrera patzt beim UV-Schutz

Bei den klassischen Schwachpunkten – Sicherheitsmängel oder Schadstoffe – gab es eigentlich nur einen gröberen Ausreißer: Die Carrera Kimerik bietet – entgegen der Deklaration – keinen 100-prozentigen UV-Schutz bis 400 Nanometer (wohl aber bis 380 nm, wie es die – veraltete – Norm erfordert).

Auch die zweite Carrera im Test, das Modell Skermo, hatte Probleme mit dem UV-Schutz, eine der beiden getesteten Scheiben bot zu wenig Schutz.

Keine Glasbruch

Beim Schlagfestigkeitstest ging keine Scheibe zu Bruch, es gab auch keinen Augenkontakt des aufprallenden Pendels, nur kleine Dellen blieben in wenigen Fällen zurück.

Geringe Schadstoffbelastung

Außer dem offenbar nicht ausrottbaren PVC in der Verpackung konnten keine starken Schadstoffkonzentrationen festgestellt werden. Im Schaumstoff wurden vereinzelt geringe Mengen an PAK, Flammschutzmitteln oder Phenol gefunden.

Kleingedruckte Pflegehinweise

Die Gebrauchsanleitungen beinhalten zwar durchwegs die wichtigen Pflege- und Reinigungshinweise (man sollte die empfindliche Anti-Fog-Beschichtung auf der Innenseite ja möglichst nicht berühren, selbst Wischen mit einem weichen Tuch kann die Beschichtung zerstören – am besten lässt man die Innenscheibe an der Luft trocknen), doch die Schrift ist viel zu klein. Man muss sich ernsthaft fragen, ob die Übersetzung in bis zu 29 Sprachen in einem einzigen kleinen Büchel wirklich Sinn macht.

Für Brillenträger geeignete Skibrillen

Adidas a162 50 6050 ID2 + Clip-in (Bild: VKI) 

 Adidas a162 50 6050 ID2 + Clip-in

Skibrille mit eigenem Einsatz für optische Brille (Clip-in) – gut geeignet. Montage ist etwas knifflig. Gute Handhabung sowie Seh- und Trageeigenschaften. Frei von Schadstoffen. Einzige Brille, die (lt. Eigendeklaration) in Österreich erzeugt wird. Preis: 169 Euro (ohne optische Gläser).

Smith Phenom Turbo + ODS RX Adapter (Bild: VKI) 

Smith Phenom Turbo + ODS RX Adapter

Ist mit Brilleneinsatz und Ventilator ausgestattet – zusätzlicher Schutz gegen Beschlag. Der schwarze Steg des Einsatzes irritiert allerdings, außerdem ist das Einsetzen und Herausnehmen etwas fummelig. Filigranes Batteriefach. Phenol im Schaumstoff/Fleece. Preis: 170 Euro (ohne optische Gläser).

Testtabelle: Skibrillen für Brillenträger

Neue Wechselsysteme im Test

Ein parallel durchgeführter Test hatte Skibrillen mit neuen Scheibenwechsel­systemen zum Gegenstand. Drei davon waren zum Testzeitpunkt auf dem Markt. Hintergrund ist das neben der mangelnden Brillenträger­freundlichkeit zweite große Grundübel aller Skibrillen: Man kann die Scheiben nicht mit einfachen Handgriffen austauschen.

Deswegen wird der Scheibentausch bei herkömmlichen Brillen gar nicht mehr getestet. Obwohl es wichtig wäre, denn bei Schlechtwetter sollte die dunkle Scheibe gegen eine helle getauscht werden können. Dazu musste man bisher immer zwei Brillen bei sich haben.

Marker Kamaleon und TecnoPro Chamäleon

Jetzt sind endlich Skibrillen mit einem praktikablen Wechselsystem erhältlich – wir haben sie einem Vergleich unterzogen. Marker Kamaleon und TecnoPro Chamäleon (eine Intersport-Eigenmarke) sind sehr ähnlich konstruiert, fast baugleich– auch die Modellbezeichnung deutet ja auf die nahe Verwandtschaft hin.

Marker Wechselmechanik (Bild: VKI) 
Bei den Systemen von TecnoPro bzw. Marker kann der Rahmen leicht aufgeklappt werden.

Die Scheibe wird nicht direkt am Brillenrahmen befestigt, sondern in eine Vertiefung eingelegt, und darüber wird ein zweiter, dünner Rahmen geklappt. Das funktioniert schon deutlich besser als die übliche Fummelei, um die Aussparungen einer Scheibe in die Zapfen im Rahmen einschnappen zu lassen.

Einfach mit Magnet fixieren

Uvex Take Off: Einfach mit Magnet fixieren

Anders die Uvex Take Off: Sie macht sich den Magnetismus zunutze. Auf der (orangefarbenen) Grundscheibe kann mit Minimagneten die (dunkle) Vorsatzscheibe fixiert werden. An einer kleinen Lasche kann diese Scheibe jederzeit abgehoben oder wieder aufgesetzt werden – wenn nötig mit einer Hand, auch ohne die Brille abzunehmen. 

Das Magnetsystem ist bei unseren Testern auf ungeteilte Zustimmung gestoßen. Gegenüber den aufklappbaren Rahmen von Marker/TecnoPro wurde es eindeutig präferiert. Uvex scheint damit auch in der Fachwelt Furore zu machen. Der deutsche Sportartikelhersteller darf sich über den European Ski-Award 2010 freuen, der ihm auf der Münchner Sportartikelmesse ISPO verliehen wurde.

Uvex Take Off Wechselmechanik (Bild: VKI) 
Bei der Uvex Take off kann die dunkle Scheibe einfach abgenommen werden.

Auch sonst leistet sich Uvex mit diesem Modell kaum Schwachpunkte (wenn man von der Gebrauchsanleitung absieht). Das andere Wechselsystem erscheint uns auch geeignet. Allerdings musste die Marker wegen einiger unnötiger Patzer Punkteabzüge in Kauf nehmen: Die helle Scheibe bot keinen 100-prozentigen UV-Schutz bis 400 nm; Phenol im Schaumstoff bzw. Fleece ließ das Modell auf „durchschnittlich“ abrutschen.

Insgesamt gesehen gibt die Entwicklung Anlass zu Optimismus. Fortschritte sind nicht zu übersehen. Schwachstellen, die in den KONSUMENT-Tests seit Jahren aufgezeigt werden, scheinen bewältigbar: Ein vollständiger UV-Schutz ist heute (fast) kein Thema mehr, der Schadstoffgehalt ist zurückgegangen. Und es gibt vernünftige Lösungen für Brillenträger wie auch für den Scheibenwechsel. Seien wir ruhig einmal unbescheiden: Das Ganze ist nicht zuletzt ein Plädoyer für die vergleichenden Warentests der Konsumentenorganisationen.

Testtabelle: Skibrillen mit neuem Wechselsystem

Zusammenfassung

  • Optische Brillen laufen an: So gut wie alle optischen Brillen sind oberflächenbehandelt, Anti-Beschlagsmittel haften darauf nicht. Daher braucht man zum Skifahren unbehandelte Gläser, sonst nützt die beste Skibrille nichts. (Andere Alternative: Kontaktlinsen).
  • Geduldspiel Scheibenwechsel: Bisher wurde die Notwendigkeit, Schönwetterscheiben gegen Schlechtwetterscheiben auszutauschen, von den Herstellern ignoriert. Jetzt gibt es endlich Systeme, die den Wechsel sehr stark vereinfachen.
  • Die beste Kombination: Brillenträger sind mit dem preiswerten Einsatz (ab 30 €) für optische Gläser besser dran. Der passt (fast) in jede Skibrille. Beim Kauf einer neuen Skibrille Einsatz mitnehmen! Am besten greifen sie zur neuen Uvex Take Off: Dank neuartigem Magnetsystem wird der Scheibenwechsel zum Kinderspiel. Auf jeden Fall zuerst Brilleneinsatz kaufen, dann erst die Skibrille.

Tipps zu Kauf und Pflege

Sicherheit

  • Eine Skibrille sollte aus Sicherheitsgründen immer über ein Doppelscheibensystem verfügen.
  • Beim Einkauf einer Skibrille sollte unbedingt der Skihelm mitgenommen und die Brille bei aufgesetztem Skihelm probiert werden. Die Skibrille muss gut mit dem Helmrand abschließen, möglichst ohne einen schmalen Spalt freizulassen. Ein guter Sitz der Skibrille gehört zur Sicherheit!

Scheibenauswahl

  • Für Schlechtwetter ist eine helle Brille mit leichter Farbeinfärbung, um Konturen besser erkennen zu können, am besten. Die Scheibenfarben sollten gelblich-hellbraun, gelblich-orange und rot-rosa sein. Die Skibrillen sollen bei der Durchsicht einen aufhellenden Eindruck bewirken. Dies gibt gerade bei schlechtem Wetter mehr Sicherheit beim Fahren. Brillen, die als dunkel empfunden werden, sollten nicht bei schlechtem Wetter zum Einsatz kommen.
  • Wird eine Skibrille für Schlechtwetter bei Sonnenschein getragen, so sind Schmerzen im Auge durch zu viel Licht ein Warnsignal, auf eine dunklere Brille in den Farben grau oder braun umzusteigen. Die neuen Wechselsysteme bieten einen einfachen Scheibentausch und dadurch ein rasches Wechseln der Scheibe bei unterschiedlichen Wetterbedingungen.
  • Für das Skifahren bei Flutlicht ("Nachtskifahren") werden klare bzw. sehr helle Scheiben empfohlen.
  • Beim Probieren soll darauf geachtet werden, dass sich keine störenden Elemente im Sichtfeld befinden. Einschränkungen des Sichtfeldes können durch den Helm zusätzlich verstärkt werden. Wie rasch ein überholender Skifahrer seitlich erfasst wird, hängt natürlich auch von der individuellen Augenstellung ab.

Passform und Tragekomfort

  • Die Schaumstoffauflage sollte weich genug sein und nicht unangenehm kratzen oder Druckstellen erzeugen. Außerdem sollte die Schaumstoffauflage um die Nasenöffnung nicht zu dick sein, damit die Nasenflügel nicht zusammengedrückt werden und man genügend Luft bekommt.
  • Das Trageband sollte lang und dehnbar genug sein, die Skibrille darf nicht im Gesicht drücken.
  • Manche Skibrillen verfügen auf der Innenseite des Tragebandes über eine zusätzliche Gummierung, die einen besseren Sitz am Helm gewährleistet. Fehlt diese Gummierung bzw. verfügt die Skibrille über eine Schaumstoffauflage mit einer abschließenden Fleeceschicht, könnte die Brille leicht vom Helm rutschen.

Klare Sicht

  • Personen mit empfindlichen Augen sollten beim Kauf von Skibrillen mit Ventilator genau testen, ob der Luftzug um das Auge nicht als unangenehm empfunden wird. Der Ventilator muss natürlich nur dann eingeschaltet werden, wenn die Brille Gefahr läuft, zu beschlagen (z.B. bei Wartezeiten am Lift). Um eine beschlagene Brille wieder sichtfrei zu bekommen, ist es ratsam, die Brille bei eingeschaltetem Ventilator aufgesetzt zu lassen (geschlossenes System mit Belüftung!).
  • Ein Beschlag tritt meist dann auf, wenn man einem zu starken Temperaturwechsel (kalt-warm) ausgesetzt ist oder wenn die Feuchtigkeitsaufnahmekapazität auf der Scheibeninnenseite erschöpft ist. Ist die Brille nun angelaufen, kann man den Beschlag nur durch Schwingen der Brille in der Luft entfernen. Auf keinen Fall die Brille auswischen, dadurch würde die Anti-Fog-Beschichtung zerstört werden.

Reinigung

  • Gelangt bei einem Sturz Schnee in die Skibrille, so sollte dieser nur durch Ausklopfen entfernt werden. Die Innenseite kann im Notfall vorsichtig mit dem beigelegten Brillensäckchen (sofern es vom Hersteller als Scheibenputztuch empfohlen wird) ausgetupft werden. Es darf jedoch nicht gerieben oder gewischt werden, da sonst die Anti-Beschlag-Beschichtung auf der Scheibeninnenseite zerstört wird. Am besten lässt man die Brille in der Luft trocknen.
  • Bei verspiegelten Gläsern ist höchste Vorsicht geboten, da diese leicht zerkratzen und diese Kratzer beim Hindurchsehen zu Blickirritationen führen können.

Aufbewahrung

  • Bei Bedarf bzw. vor der Einlagerung der Skibrille über den Sommer sollte die Schaumstoffauflage der Skibrille mit viel Wasser und sehr wenig Spülmittel von Schmutzablagerungen und Kosmetikresten (u.a. Sonnenschutzmittel) gereinigt werden.
  • Die Skibrillen sollten immer trocken im mitgelieferten Brillensäckchen aufbewahrt werden, um Kratzer zu vermeiden.

 

Testkriterien

Gemeinsam mit der Stiftung Warentest wurden 11 Skibrillen getestet, die (laut Herstellerangaben) für Brillenträger am häufigsten verkauft werden. Zusätzlich im Test waren 3 Skibrillen mit neuem Scheibenwechselsystem.

Sicherheit und Haltbarkeit

  • Ermittlung der Lichtdurchlässigkeit im UV- und im sichtbaren Bereich mittels Spektralphotometer in % im Bereich zwischen 280 bis 780 nm.
  • Schlagtest: Nach zweistündiger Lagerung bei –10 °C Prüfung. Montage auf einen Prüfkopf, Aufschlag eines Fallpendels mit 1,2 kN.
  • Mechanische Beständigkeit der Scheibenoberfläche: Bewegen eines Bleistiftes der Härte H4 über die Scheibe mit steigenden Gewichten (bis 240 g).
  • Belastungstest (Sitztest): Die Testperson (ca. 70 kg) setzte sich 5 mal in unterschiedlichen Positionen auf die Brille.
  • Elastizitätsverlust des Bandes: Das Trageband wurde für 7 Tage im vollständig gedehnten Zustand mit einem Gewicht von 7 kg belastet. Nach einer Woche wurde ermittelt, inwieweit die Bandlänge vom Ursprungszustand abwich.

Handhabung

Beurteilung der Verstellbarkeit des Tragebandes, der Gebrauchsanleitung u.a. nach Schriftgröße, Pflege- und Reinigungshinweisen sowie Scheibentausch (nur bei Brillen mit Wechselsystem).

Seh- und Trageeigenschaften

Im Zuge eines Praxistests beurteilten 5 geübte Skifahrer Tragekomfort der Schaumstoffauflage, Sitz der Brille, Einschränkungen im Sichtfeld und Helmtauglichkeit; sowie das Sichtempfinden (Konturenerkennung, Farbwiedergabe).

Schadstoffe

Mittels Beilstein-Methode wurde überprüft, ob die Kunststoffteile der Verpackung sowie der Skibrillenrahmen aus PVC gefertigt wurden. Schadstoffe im Schaumstoff/Fleece (PAK, Weichmacher/Phthalate, Flammschutzmittel, Phenol): Schaumstoff oder Fleece wurden vom Brillenrahmen abgelöst, in einem Lösungsmittel extrahiert und mittels GC-MS analysiert.

Abwertungen:

  • War der UV-Schutz nicht zufriedenstellend, konnte Sicherheit und Haltbarkeit nur um eine Note besser sein.
  • Die Schadstoffe im Schaumstoff/Fleece konnten nicht besser sein als die Einzelergebnisse für PAK, Weichmacher (Phthalate), Flammschutzmittel und Phenol. Das Gruppenurteil Schadstoffe konnte nicht besser sein als die Note Schadstoffe im Schaumstoff/Fleece.
  • Das Testurteil konnte nur um eine Note besser sein als die Note Schadstoffe.

Anbieter

Adidas: Silhouette International Schmied AG
Ellbognerstraße 24
A-4021 Linz
0732 38 48-0
www.adidas.com/eyewear

Alpina Sports Austria GmbH & Co KG
Neudaugasse 333
A-5741 Neukirchen
06565 68 90-0
www.alpina-sports.at

Anon.: Burton Sportartikel GmbH
Hallerstraße 111
A-6020 Innsbruck
0512 230-0
www.anonoptics.com

Carrera: Safilo Austria GmbH
Johann Roithner-Straße 131
A-4050 Traun
07229 773-0
www.carreraworld.com

Cébé: Bushnell Performance Optics Germany GmbH
An der Alten Spinnerei 1
D-83059 Kolbermoor bei Rosenheim
+49 8031 233 48-0
www.cebe.com

Marker Völkl Austria GmbH
Hauptstraße 36
A-4770 Andorf
07766 40 70
www.voelkl.com

Smith: Safilo Austria GmbH
Johann Roithner-Straße 131
A-4050 Traun
07229 773-0
www.smithoptics.com

TecnoPro: Intersport Austria GmbH
Flugplatzstraße 10
A-4600 Wels
07242 233-0
www.intersport.at

Uvex Austria GmbH
Kamerlweg 33
A-4601 Wels
07242 623 23-0
www.uvex-sports.at

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