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Navigations-Software für Smartphones - Navi-Apps als smarte Pfadfinder

Navi-Apps im Test: Smartphones mit entsprechenden Navigations-Apps sind eine Alternative zu Stand-Alone-Navis geworden. Und billiger ist diese Handy-Lösung obendrein.

Eine Aktualisierung und Erweiterung dieses Tests finden Sie unter "Navigationsgeräte und Navi-Apps fürs Smartphones 8/2012"

Es fehlt nicht mehr viel, dann wird jeder zweite Österreicher ein Smartphone sein Eigen nennen. Und mit ihm zahlreiche Anwendungen, "Apps": Von A wie "Akupunktur-Assistent" bis Z wie "Zeitung online". Schwerpunkt im alphabetischen Mittelfeld: N wie "Naviga­tion". 30 Prozent der Smartphone-Verwender benutzen solche Apps bereits. Wir testen diese Navi-Apps.

Unter 100 Euro – oder sogar zum Nulltarif

Das kommt nicht von ungefähr. Denn während man für "richtige" Navigationsgeräte allemal noch einen dreistelligen Betrag ­hinblättert, gibt es die vergleichbare An­wendung derselben Karten- und Software­hersteller für das Smartphone (deutlich) ­unter 100 Euro – oder sogar zum Nulltarif.

Nicht alles läuft überall

Wobei "für das Smartphone" so natürlich nicht ganz richtig ist: Den erstens gibt es ­diverse Hardwarehersteller mit jeweils jeder Menge unterschiedlicher Modelle und zweitens verschiedene Betriebssysteme, welche den Geräten erst ihre kommunikative Seele einhauchen; von denen wiederum existieren die unterschiedlichsten Versionen. Auf diese inhomogene Basis setzen nun die Naviga­tions-Apps auf, die es ihrerseits wiederum in verschiedenen Versionen gibt. Auf gut Deutsch: alles Kraut und Rüben.

Auswahl für den Navi-Test

Aus dem Wust an möglichen Kombinationen haben wir folgende Auswahl für den Navi-Test getroffen:

  • Handy: Drei gängige Smartphones iPhone 4S von Apple, Galaxy S2 von Samsung und Lumia 8 von Nokia.
  • Betriebssysteme: Die drei dazugehörigen Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone.
  • Software: Dazu die Navi-Software von ALK, Garmin, Google, Navigon, Nokia, Skobbler, Sygic und TomTom.
  • Karten: Das Kartenmaterial kommt von Google, Navteq, Open Street Map und Tele Atlas.
  • Preis: Der Preis der Pakete im Test liegt zwischen 0 und rund 90 Euro.

Geschäft mit Karten-Updates

Kartenmaterial: kostenpflichtige Updates

Bei den kostenpflichtigen Lösungen ist der Preis natürlich mit abhängig vom Umfang des gewählten Pakets, also davon, welche Länder kartenmäßig abgedeckt werden ­sollen. Im Test waren dies 23 (TomTom) bis 118 (Nokia Drive) Länder weltweit. Die ­Unterschiede sind somit erheblich und ­wollen wohl bedacht sein. Zumal es mit der einmaligen Anschaffung in den meisten ­Fällen ja nicht getan ist. Will man aktuell bleiben – und nur aktuelles Kartenmaterial macht Sinn –, ist nach ein, zwei Jahren ein Update fällig, das erneut Kosten verursacht.

Vorsicht bei "lebenslangen" Gratis-Updates

Zwar gibt es zunehmend auch "Lifetime"-Angebote, diese Versprechen auf lebenslange Gratis-Updates sind aber mit Vorsicht zu ­genießen. Sygic etwa gibt ein solches Versprechen ab, erwähnt aber auf seiner Website mit keinem Satz die Details, etwa wie häufig und wie lange aktualisiert werden kann. Bei anderen Anbietern findet sich lediglich im Kleingedruckten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Hinweis, dass unter "auf Lebenszeit" nicht jene des Käufers zu ver­stehen ist, sondern die Zeit, für die der Anbieter das konkrete Modell und dessen Betriebssystem-Version unterstützt. Das kann bei der Kurzatmigkeit dieses Marktes mit seinem ständigen Modellwechsel und immer neuen Betriebssystemversionen unter Umständen der "Lifetime" einer elektronischen Eintagsfliege entsprechen.

Ärgerlich: gesamtes Programm neu kaufen

So muss etwa, wer mit einer älteren Version von ALK arbeitet und auf den neuen "Copilot Live" umsteigen möchte, das gesamte Programm zum Vollpreis neu erwerben, weil angeblich die Vertriebskanäle (iTunes und Google Play) keine Update-Rabattmöglichkeit für Bestandskunden zulassen. Selbst bei Bestellung über die Firmen-Website hat das Hightech-Unternehmen also nicht geschafft, was jeder Standard-Webshop vom Greißler nebenan kann. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

Provider-Kostenfallen

Vorsicht, Kostenfalle!

Für Verstimmung ist aber nicht nur bei den bislang erwähnten Offline-Lösungen ("on board") gesorgt – bei diesen wird das ge­kaufte Kartenmaterial auf der Speicherkarte des Smartphones abgelegt –, sondern auch bei den Online-Varianten wie Google oder Nokia Drive. Hier wird das Kartenmaterial im Bedarfsfall via Internet vom Server auf das Smartphone heruntergeladen. Daraus erhellt, dass man für die Nutzung einen Providervertrag benötigt, der auch den Internetzugang via Smartphone inkludiert – was nicht bei ­allen Accounts von vornherein der Fall ist ­(etwa bei vielen Wertkarten-Lösungen). Die möglichen Zusatzkosten dafür können, aufs Jahr gerechnet, schnell den Preis einer Off­line-Lösung erreichen.

Inkludierter Datentransfer, Roaming

Selbst wo Datentransfer inkludiert ist, heißt es aufpassen, um sein Datenkonto nicht zu überziehen, denn das kann empfindlich teuer werden. Beispiel aus der Praxis: 10 Gigabyte Datentransfer bei T-Mobile um 10 Euro gebucht, um 0,5 Gigabyte überzogen (was rein rechnerisch also 50 Cent kosten sollte). Tatsächlich ange­fallene Kosten: rund 100 Euro "Überziehungsprovision". Das kann schneller gehen, als manchem Smartphone-User bewusst sein mag, da sich zahlreiche Apps auch ganz ohne Zutun von Frauchen oder Herrchen mit dem Internet verbinden. Noch problematischer wird es im Ausland, da hier zusätzlich Roaminggebühren anfallen. Man tut bei ­Online-Navigationslösungen also gut daran, sowohl das Smartphone-Navi als auch das Datenvolumen scharf im Auge zu behalten.

Was kann die Software?

Sieht man einmal von den Unwägbarkeiten im Vorfeld der Smartphone-Navi-Entscheidung ab, stellt sich die Frage: Was können diese Lösungen überhaupt?

Die Antwort fällt zweigeteilt aus:

  • Alle bringen die Fahrerin, den Fahrer ebenso sicher ans Ziel wie ihre Stand-alone-Konkurrenten.
  • Sie verfügen andererseits nicht über die Zusatzfeatures, mit denen Navigations­geräte zunehmend ausgestattet sind, wie etwa ­Foto-, Audio- oder Videowiedergabe. Das ist aber auch verzichtbar, weil die meisten Smartphones dies ohnehin mittels anderer Apps bewerkstelligen.

Welche Features brauchen Sie?

Was brauchen Sie?

Die Unterschiede liegen in den Details der jeweiligen Softwarelösung, die Einschätzung ihrer Wichtigkeit hängt von den Vor­lieben und Bedürfnissen des Anwenders ab; aus der Tabelle ersehen Sie, was jeweils ­geboten wird.

  • Tippen oder sprechen: So mag mancher durchaus mit einer ein­zutippenden Zieleingabe das Auslangen finden, ein anderer hingegen wird auf der Spracheingabe bestehen.
  • Fahrrad: Kartenmaterial für den Fahrradbetrieb wird nicht jeder benötigen, Routenangaben für Fußgänger hingegen werden selbst für eingefleischte Automobilisten gelegentlich hilfreich sein.
  • Wie funktioniert das? Problematisch für die Mehrzahl der Anwender mag ein Phänomen sein, das man in dieser extremen Ausprägung wohl nur selten findet: das Fehlen jeglicher Bedienungsanleitung, selbst einer kleinen, programmintegrierten Hilfe. Das macht spontane Ausflüge zu kleinen Abenteuern.
  • Zusatzfunktionen: Die Nutzung der Zusatzfeatures – z.B. POIs (points of interest – interessante Orte an der Strecke), Berechnung von Alternativrouten, Empfang von Verkehrsinforma­tionen – ist bei mehr als der Hälfte der Kandidaten wegen des Fehlens einer ­Bedienungsanleitung somit nur über "Versuch und Irrtum" möglich.
  • Verkehrsinformationen: Häufig (noch) unterschätzt ist die Sinn­haftigkeit von Verkehrsinformationen (Staus, Unfälle, Baustellen) in Echtzeit – ergänzend zu den in vergleichsweise großen Abständen ausgestrahlten Rundfunk-Verkehrsinfos. Davon profitieren selbst ­jene, die "ihre" Strecke im Schlaf kennen und somit gar kein Navi benötigen würden. Google schneidet hier als einziger Anbieter mit einem klaren "sehr gut" ab.

Fazit: Navigieren mit dem Smartphone? Ja, das geht. In vielen Fällen sogar gut und preiswert. Für Besonderheiten der einzelnen ­Softwarelösungen navigieren Sie bitte in die folgenden Kurzbeschreibungen.

Testtabelle: Navigations-Software für Smartphones 7/2012

Steckbriefe: von TomTom App Western Europe bis Nokia Drive

Reihung nach Testergebnis (beste Produkte oben)

TomTom App Western Europe

Navi-App von TomTom (Bild: ICRT) Klarer Testsieger. Benutzerfreundliches Menü mit raschem „Zurückblättern“ (besser als am TomTom-Navi), einfache Zieleingabe, gut verständliche Navigationsstimme, cleveres Verhalten im Kreisverkehr, gute Überblicksdarstellung des nächsten Streckenabschnitts, glattes Heranzoomen vor Manövern, einfache Änderung von Einstellungen. Keine Hilfefunktion im Programm, keine Kartenauswahl (alle gekauften Karten müssen „am Stück“ heruntergeladen werden, 2 GB), Anzeige von irrelevanten Straßennamen bei Autobahnfahrten.

ALK Copilot Live Premium Europe

Gute Vorschläge für Alternativrouten, Hauptmenüs klar und gut strukturiert, gute Übersichtlichkeit im Stadtgebiet durch Verzicht auf unnötige Details, „weitsichtige“ Darstellung des folgenden Streckenabschnitts. Gute Bedienungsanleitung, jedoch nur über aktive Internetverbindung.

App fordert entschieden zu viele Berechtigungen wie das Auslesen der Phone-ID und des Smartphone-Status sowie das eigenmächtige Tätigen von Anrufen (alles für die Navigation nicht erforderlich); Datenkrake auch bei Anmeldung. Richtungs­angaben manchmal ungenau („geradeaus“, wo sich die Straße gabelt; im Stadtverkehr „jetzt“, statt „in 200 Metern“).

Navigon Mobile Navigator Android

Ähnlich der Mobile Navigation for iOS, aber lediglich halb so teuer und mit schnellerer Routen­berechnung. Karten einzeln downloadbar, angenehm zurückhaltend bei den benötigten Berechtigungen am Smartphone (keine Rufnummernangabe, keine Übermittlung eigener Standortdaten an den Server), sehr guter Spurassistent im Full Screen. Keinerlei Hilfe vorhanden, keine Geschwindigkeitsanzeige wie in der iOS-Version, Organisation der Menüs manchmal verwirrend, App wird bei Drücken des „Zurück“-Buttons am Smartphone ohne Warnung geschlossen. Sonstiges siehe iOS-Version.

Navigon Mobile Navigation for iOS

Karten können speicherfreundlich einzeln geladen werden, intelligenteste Adressensuche, Bildschirmlayout besser als am Navigon-Navi, sinnvolle Angaben für Alternativrouten, guter Kontrast zwischen Fahrbahn und Umgebung, Strecken­vorschau bis 3 Kilometer.Kein Benutzerhandbuch, keine integrierte Hilfe, zu knappe Angaben im Kreisverkehr, Buttons im Hauptmenü etwas klein für Autohalterung, bei Autobahnfahrten zu ­viele Detailangaben, zu viele POIs im Stadtgebiet, ­welche die Route überlagern.

Garmin Streetpilot

Vollständige Hilfe in der App, Routendarstellung und Navigationsinformation clever arrangiert und gut erfassbar, Darstellung der aktuellen Geschwindigkeit und der geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie Layout des Bildschirms klar, mit logischem Aufbau. Spurassistent nicht per Voreinstellung aktiviert (muss extra heruntergeladen werden), alle Karten müssen installiert werden (auch nicht benötigte – Speicherproblem), kein Fußgänger- und Fahrradmodus, kein Routenplaner; Instruktionen kommen meist zu früh (400 bis 500 Meter) und werden nicht wiederholt.

Sygic GPS navigation

Hilfe in der App verfügbar, Bedienungsanleitung gut geschrieben, mit vielen Screenshots und „How to“-Anleitungen (allerdings als PDF schlecht auf dem Handy lesbar), ausgezeichnete Grafik der Benutzeroberfläche, Buttons groß genug auch für Autohalterung, exzellenter Kontrast im Stadtverkehr mit Strecken-Erkennbarkeit bis 2 Kilometer voraus, für manche Städte 3D-Darstellung. Als „gratis“ beworben, jedoch nach 7-Tage-Test kostenpflichtig, äußerst umständliches Kaufprozedere; keine Übernahme auf neues oder anderes Smartphone möglich, da Lizenz an Hardware gebunden. App nimmt sich zu viele Berechtigungen (z.B. Telefonnummern wählen). Kein Routenplaner, Instruktionen häufig zu wenig differenziert und zu spät gesprochen, kein Fahrradbetrieb; kein Impressum und keine Firmenadresse auf Website.

Google Navigation

Navi-App von Google Maps (Bild: ICRT) Kostenlose App mit weltweitem Kartenmaterial, gutem Navigationslayout, treffenden Alternativrouten, flottem Zoom, klaren, exakten Straßenverlaufsangaben, extrem schneller Fahrtstrecken­berechnung, geringem Akkuverbrauch am Test­gerät und zutreffenden Stau- bzw. Verkehrsinformationen. Keine Bedienungsanleitung oder integ­rierte Hilfe, kein Spurassistent, kein Fahrrad­modus, keine Anzeige von Geschwindigkeitslimits, keine Auswahl der Routenpräferenzen (kürzeste, schnellste), sehr „künstliche“ Stimme, im Stadtgebiet manchmal zu frühe Ansage eines Kreisverkehrs, zu späte bei den Ausfahrtsinstruktionen aus kleinem Kreisverkehr, zu geringer Kontrast beim Streckenverlauf auf Autobahnen.

Skobbler GPS Navigation 2

Geringer Preis, Hilfe in App integriert, jedoch ohne Screenshots (was bei der recht eigenwilligen Benutzeroberfläche aber sinnvoll wäre), Bewegung im Menü logisch aufgebaut; im Stadtgebiet „weitsichtig“ bis 1 Kilometer voraus, sehr angenehme Ansagestimme. Alle Karten müssen installiert werden, kein Radfahrmodus, Fuß­gängermodus funktioniert nicht, kein Ausschluss von Mautstraßen, kein Routenplaner, Buttons für Einstellungen zu klein bei Benutzung in Autohalterung, spärliche und manchmal zu spät kommende Infos bei Autobahnfahrten, Kreisverkehrsangaben irreführend, kein Spurassistent, langsame Neuberechnung der Route, wenn man sich verfahren hat.

Nokia Drive

Navi-App von Nokia Drive (Bild: ICRT) Kostenlos. Routeninformation logisch angeordnet, angenehme Ansagestimme, extrem weite „Vorschau“ (auf Autobahnen bis 5 Kilometer, im Stadtgebiet bis 2 Kilometer), klare Karte ohne POIs, gut erfassbar, sehr schnelle Routenberechnung. Keine Bedienungsanleitung, keine Hilfe, kein Fuß­gänger- und Radfahrmodus, keine bevorzugte Routenwahl (kürzeste, schnellste), kein ­Spurassistent, keine Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzungen, sehr spärliche und ungenaue Instruktionen auf Autobahnen, schlechter Kontrast bei hellen Umgebungsbedingungen.

Zusammenfassung

  • Online-Navi-Lösungen. Bieten das aktuellste Kartenmaterial, verursachen aber Kosten für die Datenübertragung. Mögliche Kostenfalle, vor allem bei Verwendung im Ausland!
  • Offline-Navi-Lösungen. Selbst für Gebiete ohne Internetempfang. Sind aber in der Anschaffung und bei Updates teurer.
  • Stromfresser. Der Verbrauch des Smartphones steigt durch die erforderliche Kommunikation der Software mit GPS-Satelliten drastisch an. Für längere Strecken ist ein Zweitakku oder Zigarettenanzünder-Adapter unbedingt erforderlich.
  • Verkehrsinfos in Echtzeit. Sind selbst für den ortskundigen Fahrer eine wertvolle Hilfe zur Umfahrung von Problemzonen.

Testkriterien für Navi-Apps

In einem internationalen Gemeinschaftstest werden regelmäßig mobile Navigationsgeräte und Navi-Apps getestet.

Navigieren

  • Anzeige und Ansage der Route: Aussprache, Klang und Klarheit der Ansagen, Anzeigen komplexer Kreuzungen, Kreisverkehre, mehrspuriger Straßen, Abzweigungen, bei Apps auch ohne Datenverbindung.
  • Routenberechnung: Berechnungszeit für verschiedene Routen bis zur Anzeige der Route, Genauigkeit der Route und Reaktion bei Routenänderung, bei Apps auch ohne Datenverbindung.
  • Startzeit: Zeit bis zur ersten Bildanzeige(Programmstart) und Ortungszeit nach dem Zurücksetzen, beim Einschalten und bei Positionsveränderungen.
  • Navigieren ohne GPS-Signal: z.B. im Tunnel.
  • Fußgängerbetrieb: Routenberechnung und Führung, Gerät in der Hand.

Handhabung

  • Zielauswahl: Zieleingabe, div. Suchfunktionen, POIs, Suchlisten, Reisen über mehrere Zwischenziele.
  • Menü: Reaktionszeit, Struktur, Layout, Größe der Tasten.
  • Routenplanung: Schnelle Routen, kurze Routen …, Routenübersicht, Ausschließen von div. Straßen.
  • Touchscreenbedienung: Reaktionszeit.
  • Bedienungsanleitung: Vollständigkeit, Klarheit und Verständlichkeit der Anleitungen, gedruckt und auf Datenträgern.
  • Änderung von Einstellungen: Tag – Nacht, Lautstärke, Art der Route, Routenübersicht.
  • Starten: Ein-, Ausschalten.
  • Sprachsteuerung: Sprachqualität, Reaktionszeit auf Eingaben, Rückmeldungen.
  • Bei Apps auch die Installation.

Karten

Bewertet wurde, wie viele Länder das Kartenmaterial umfasst sowie die Detailgenauigkeit.

Telefonieren

Verhalten bei ein- und ausgehenden Gesprächen und SMS während der Navigation.

Akkubetrieb

Betriebszeit mit einer Akkuladung bei Satellitenempfang und mit Anzeige.

Verkehrsinformationen

Verkehrsinformationen über GSM, TMC ..., Anzeigequalität, Aktualität.

Leserreaktionen

Absurd

Ich besitze ein Apple iPhone 4S und die Navigationssoftware von Navigon. Die Bewertung mit „gut“ kann ich leider nicht bestätigen. Wenn man wie ich eine Freisprecheinrichtung mittels Bluetooth-Verbindung im Auto hat und dann mittels Smartphone navigieren will, kommt kein Ton mehr aus dem Handy. Erst wenn man Bluetooth am Handy (oder am Auto) ausschaltet, hört man auch die Ansagen wieder. Wenn ich dies tue, kann ich aber nicht mehr im Auto telefonieren.

Das führt das Ganze ad absurdum. Ich würde mir jedenfalls keine Navigationssoftware von Navigon mehr zulegen.

Norbert Gföller
Wien
(aus KONSUMENT 8/2012)

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