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Arm mit Stromstecker in der Hand
Blackouts: Wie gefährlich? Wie vorbereiten? Bild: Jamesbin / shutterstock.com

Blackout: Wenn Strom und Wasser nicht mehr fließen

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Der Ausfall von Versorgungssystemen wie Strom oder Wasser – wie wahr­scheinlich sind solche Ernstfälle? Und wie weit kann und soll man persönlich vorsorgen?

Am 8. Jänner 2021 um 14:04 Uhr führte eine Überlastung in einem kroatischen Umspannwerk zu bedrohlichen Frequenzabweichungen im europäischen Stromnetz. In den Kontrollzentren aller europäischen Netzbetreiber wurde die Störung in Echtzeit erkannt. Automatische Schutzmechanismen wurden aktiviert. Zusätzlich er­griffen die Systemoperatoren manuell Maßnahmen, um ein Blackout abzuwenden. Um 15.08 Uhr war die Frequenz von 50 Hertz und damit Normalbetrieb wieder hergestellt.

Stabilität und Schocks

Schon vor zehn Jahren hat der Bestseller „Blackout“ des österreichischen Autors Marc Elsberg, der gerade als TV-Serie verfilmt wurde, die Möglichkeit solcher Störfälle in die öffentliche Wahrnehmung gerückt. Und aktuell zeigt uns die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine, auf welch tönernen Füßen unsere Energieversorgung steht.

Heizung, Wasser, Bahn, Tankstellen, Geldautomaten, ...

Ein Blackout, also ein überregionaler, ­länger andauernder Stromausfall, würde nicht nur das Licht ausgehen lassen. Auch die meisten Heizungen funktionieren nicht ohne elektrischen Strom, Bahn und Tankstellen brauchen Strom, ebenso Geldautomaten, Sicherheitssysteme, Kommuni­kations- und Informationseinrichtungen. Und nicht zuletzt die Wasserversorgung.

Wie weit selber vorsorgen?

Lebenswichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser, Polizei, Rettung, Feuerwehr und der öffentliche Rundfunk verfügen über Notstromaggregate. Doch wie weit soll man persönlich für solche Krisenfälle vorsorgen?

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