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Baby wird von Mutter mit Creme am Rücken eingeschmiert
Bild: New Afrika/stock.adobe.com

Babyhaut richtig pflegen: Worauf Eltern achten sollten

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Manchen Pflegeprodukten für Babys wird Parfum zugesetzt. Das ist allerdings unnötig und kann mehr schaden als nutzen. Worauf bei der Pflege von Babyhaut geachtet werden muss und welche Produkte wir nicht empfehlen können. 

Die Haut von Babys ist besonders empfindlich und unterscheidet sich in vielen Punkten deutlich von der Haut Erwachsener. Sie ist dünner, durchlässiger und ihre Schutzfunktion ist noch nicht vollständig ausgebildet. Deshalb reagiert sie schneller auf äußere Einflüsse wie Kälte, Wärme, Reibung oder Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten. 

Empfohlene Reinigung

In den ersten Lebensmonaten reicht häufig schon lauwarmes Wasser zur Reinigung aus. Die Haut besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren und wird durch übermäßige Pflege eher gestört als unterstützt. 

Wenn zusätzliche Reinigungsprodukte verwendet werden, sollten diese möglichst mild und frei von Duftstoffen sein, da Parfum und aggressive Inhaltsstoffe die empfindliche Haut reizen können. Auch beim Baden gilt Zurückhaltung: Ein- bis zweimal pro Woche ist in der Regel völlig ausreichend, da häufiges Baden den natürlichen Schutzfilm der Haut angreift und sie austrocknen kann. 

Pflege für Babyhaut

Eine Feuchtigkeitspflege ist nicht bei jedem Baby zwingend notwendig. Viele Kinder haben von Natur aus eine gut ausgeglichene Haut. Erst wenn Trockenheit oder raue Stellen auftreten, kann eine sanfte, parfümfreie Creme oder Lotion sinnvoll sein. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte möglichst wenige Inhaltsstoffe enthalten, um das Risiko von Unverträglichkeiten zu minimieren. Eine dünne Schicht genügt, da die Haut nicht „überpflegt“ werden sollte. 

Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Windelbereich, da die Haut dort durch Feuchtigkeit und Reibung stärker belastet wird. Regelmäßiges Windelwechseln ist hier die wichtigste Maßnahme. Zur Reinigung genügt auch hier oft Wasser, gegebenenfalls ergänzt durch milde Tücher ohne Alkohol oder Duftstoffe. Wundschutzcremes, etwa mit Zink, sollten nicht routinemäßig, sondern gezielt bei gereizter Haut eingesetzt werden. 

Baby wird am Rücken eingeölt
Bild: New Afrika/stock.adobe.com

Sonnenschutz für Babys

In den ersten Lebensmonaten sollten Babys möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Später können mineralische Sonnencremes ohne Duftstoffe sinnvoll sein, da sie auf der Hautoberfläche wirken und weniger in die Haut eindringen als chemische Filter. 

Baby sitzt im Schatten am Strand und spielt mit Sand
Bild: Ramona Heim/stock.adobe.com

Im Sommer gilt für Babys: Keine Zeit in der direkten Sonne verbringen, am besten schützen Schatten und Kleidung. Hierbei sollte das Mantra sein: Meiden – Kleiden – Eincremen. In dieser Reihenfolge schützt man Babys und Kleinkinder am besten. 

Bei der Verwendung von Sonnencreme darauf achten, dass keine bedenklichen UV-Filter (z. B. Octocrylene, DHHB) enthalten sind und ausreichend Creme auftragen. Welche Kinder-Sonnencremen und UV-Shirts wir empfehlen können, ist in unseren Tests zu lesen. 

Im Kosmetikcheck haben wir uns dieses Mal drei Pflegeprodukte für Babys angesehen, deren Inhaltsstoffe so gar nicht babygeeignet sind. Im weiteren Artikel erklären wir, was wir an den Produkten von Alma Babycare, Mustela und Hipp auszusetzen haben und geben Einkaufstipps für Baby-Produkte.

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