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Windschutzscheibentausch - Reparaturen zur Feiertagszeit

Zack, war die Windschutzscheibe gesplittert. Steinschlag. Ereignet hat sich das Malheur wenige Tage vor Weihnachten. Und da kommen einem gelernten Österreicher nicht nur Gedanken daran, wer um Himmels Willen das wo und wie reparieren könnte.

Sondern vor allem daran, wann dieser Prozess möglich sein würde. Weil, so heißt es in diesem Land gerne: Uijegerl, vor Weihnachten wird sich’s nimmer ausgehen. Weshalb ich alle Jahre wieder um diese Zeit mit Thermen oder Waschmaschinen in einen besinnlichen Dialog trete, um sie zu bitten, im Falle von Wehwehchen zumindest noch bis ins neue Jahr durchzuhalten – man kennt ja die Engpässe geschulter Einsatzkommandos.

Mit der Windschutzscheibe hatte ich hingegen länger nicht geredet, dieses Versäumnis rächte sich. Ich brauchte unbedingt vor den Feiertagen eine neue Scheibe. Und da spülte mir das Unbewusste diesen penetranten Radio-Sprechgesang in den Kopf. Von einer Firma, die solche Sachen angeblich flugs erledigen würde – von wegen Werbung wirkt nicht.

Service gut, alles gut

Ich nahm also Kontakt auf und erlebte mein Weihnachtswunder. 1. Keine Warteschleife (mit einer verjazzten Kleinen Nachtmusik als Nervtöter). 2. Ein Service-Mitarbeiter, der sich so fröhlich, kompetent und hilfreich erwies, dass es mir fast peinlich war, den Zulassungsschein nicht gleich bei der Hand gehabt zu haben. 3. Ein geduldiges Bemühen zu Improvisation und Organisation, dass mir warm ums Herz wurde. 4. Drei Tage später ein Mechaniker, der exakt zum ausgemachten Termin in drei Stunden die ganze Scheibe tauschte und mir in seiner Freundlichkeit und Fröhlichkeit den Eindruck vermittelte, dass genau diese Reparatur sein allerschönstes Weihnachtsgeschenk sei.

Und so fuhr ich später dankbar und zuversichtlich ins neue Jahr. Mit ungetrübter Aussicht. Vielleicht wird ja 2022 alles gut.

Portrait von Michael Hufnagl
Kolumnist Michael Hufnagl Bild: Ela Angerer

 

Eine Kolumne von Michael Hufnagl.

mail@michael-hufnagl.com

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