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Eine Person steht im Ausstellungsraum eines Elektronikmarktes und betrachtet die Vielzahl an ausgestellten Fernsehern
Bild: Sergey Ryzhov / stock.adobe.com

TV-Lexikon: Die wichtigsten Begriffe

Die wichtigsten technischen Begriffe rund ums Fernsehen einfach erklärt.

Tipp: Auf unserer Schwerpunktseite Fernseher finden Sie aktuelle Testergebnisse sowie viele weitere Infos rund um das Thema TV-Geräte.

TV-Lexikon

  • Auflösung. Englisch „Definition“. Die Auflösung wird in Pixeln, also Bildpunkten ausgewiesen. Diese werden meist in Breite x Höhe angegeben. Es gilt: Je mehr Pixel, desto schärfer ist das Bild und desto kürzer kann der Betrachtungsabstand sein.
     
  • SD. Standard Definition (Standard- oder normale Auflösung). SD bedeutet 720 x 576 Bildpunkte. Das entspricht der Qualität einer DVD (wobei sich TV und DVD bei der Bildwiederholrate unterscheiden).
     
  • HD. High Definition (hohe Auflösung). 1280 x 720 Pixel. Eine grundsolide Bildqualität für alltägliche Anwendungen. Für Zweigeräte akzeptabel. Mitunter auch unter der Bezeichnung HD-ready zu finden.
     
  • Full HD. Mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bietet Full HD eine klarere und detailreichere Darstellung als HD. Blu-Ray-Qualität (gleiche Auflösung wie Blu-Ray, aber Unterschiede bei der Bildfrequenz).
     
  • 4K Ultra HD. Viermal so viele Pixel wie Full HD (4096 x 2160). Seitenverhältnis: 16:9. Wird hauptsächlich in der Filmindustrie verwendet. Standard für Kinos und professionelle Kameras.
     
  • UHD (Ultra High Definition) ist die gängige Bezeichnung für 4K-Displays im Consumer-Bereich.Viermal so viele Pixel wie Full HD (3840 x 2160). Seitenverhältnis: 16:9. Standard für (große) Fernseher und Monitore sowie Streaming-Dienste. UHD und 4K werden oft synonym verwendet, obwohl UHD technisch gesehen etwas weniger Pixel hat als echtes 4K.
     
  • 8K Ultra HD. Achtmal so viele Pixel wie Full HD, für Fernseher höchster Qualität.
     
  • HDR (High Dynamic Range)Bildtechnologie, die den Kontrastumfang und die Farbdarstellung erweitert, sodass die Bilder lebendiger und wirklichkeitstreuer wirken.
     
  • Betriebssystem. Voraussetzung dafür, dass Apps und Software auf dem jeweiligen Smart TV, Computer oder Smartphone funktionieren. Die Basis, um Programme und Apps ausführen und steuern zu können.
     
  • Bildwiederholrate. Auch: Bildfrequenzrate, Refresh Rate. Gibt an, wie oft das Bild pro Sekunde aktualisiert wird (z.B. 60 Hz, 120 Hz). Eine höhere Rate sorgt vor allem bei schnellen Szenen für ein flüssigeres Bild.
     
  • DVB-T2. Der aktuelle Standard für den terrestrischen Empfang von digitalem Fernsehen – wichtig für frei empfangbares Fernsehen.
     
  • DVB-C2. Steht für den Empfang von digitalem Kabelfernsehen.
     
  • DVB-S2. Ermöglicht den Empfang von digitalem Satellitenfernsehen.
     
  • EPG. Electronic Program Guide: Elektronischer Programmführer. Übersicht der aktuellen und kommenden Fernsehsendungen samt Sendezeiten und Beschreibungen.
     
  • HDMI. High-Definition Multimedia Interface: Multimedia-Schnittstelle für hochauflösendes Bild. Der Standardanschluss für die digitale Übertragung von Bild und Ton.
     
  • LCD. Liquid Crystal Display: Flüssigkristallanzeige. Bildschirmtechnologie, bei der Flüssigkristalle mit einer Hintergrundbeleuchtung beleuchtet und einzeln gesteuert werden.
     
  • LED. Light Emitting Diode: Leuchtdiode. Ein LED-TV ist ein LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Dies ermöglicht eine bessere Helligkeit, Energieeffizienz und dünnere Bauweise im Vergleich zu älteren LCD-TVs.
     
  • OLED. Organic Light Emitting Diode: Organische Leuchtdiode. Eine Bildschirm-Technologie ohne Hintergrundbeleuchtung. Die einzelnen Pixel leuchten selbst – oder eben nicht. Das ist ideal für tiefe Schwarztöne und hohen Kontrast. OLED ermöglicht sehr dünne und auch flexible Displays.
     
  • QLED. Quantum Dot LED: Quantenpunkt-Leuchtdiode.QLED-Fernseher haben Ähnlichkeiten mit LCDs. Sie verwenden eine Hintergrundbeleuchtung, nur beleuchtet diese eine Schicht aus Quantenpunkten und Flüssigkristallen. Diese Punkte sollen lebendigere Farben erzeugen. Es gibt auch Neo QLEDs, die eine Hintergrundbeleuchtung mit deutlich kleineren Lämpchen verwenden, was die Kontraststeuerung weiter verbessert.
     
  • Smart TV. Ein Fernseher mit integriertem Internetzugang und Apps, die es ermöglichen, Streaming-Dienste, oder andere Online-Dienste direkt auf dem Fernseher zu nutzen – ohne zusätzliche Streaming-Geräte wie Fire TV Stick oder Apple TV.
     
  • Streaming. Der ganze Film mit Bild und Ton wird während des Anschauens übers Internet übertragen. Den Zeitpunkt kann man selbst bestimmen. Vorteil: Auf TV oder Computer wird kein Speicherplatz benötigt, nur eine Internetverbindung und ein (kostenpflichtiges) Benutzerkonto beim Streaminganbieter (Netflix, Amazon Prime, Disney+, Spotify, TV-Mediatheken, Joyn, Youtube etc.). Sollte der Fernseher nicht internetfähig oder die benötigte App nicht dafür verfügbar sein, kann man einen externen Streaming-Stick anschließen. Der Fire-TV-Stick von Amazon, Apple TV von Apple und Chromecast von Google sind Beispiele für solche Streaming-Geräte. 
     
  • Timer. Programmierbarer Aufnahmerecorder. Nimmt Fernsehsendungen auf eine angeschlossene Festplatte oder einen USB-Stick auf. Funktioniert über EPG.
     
  • Time Shift. Funktion für das Anschauen von zeitlich versetztem Live-TV. Das aktuelle Fernsehprogramm kann pausiert, vor- und zurückgespult werden, ohne eine Aufnahme im Voraus zu planen.
     
  • Tuner. Im TV-Gerät verbauter Empfänger für die Fernsehsignale. Detailinfos zu den unterschiedlichen Arten von Tunern finden Sie in unserem Artikel „Anschlüsse und Tuner“.
     
  • USB. Universal Serial Bus. Eine Datenleitung, bei der die Informationen nacheinander übertragen werden. Standardverbindung für den Datenaustausch und die Stromversorgung zwischen elektronischen Geräten. Man unterscheidet verschiedene USB-Klassen, je nach Bauform und Übertragungsgeschwindigkeit Nach Form: A, B und C, wobei C die schnellste Übertragungsrate hat. Nach Übertragungsgeschwindigkeit: 2.0 und 3.0, wobei 3.0 die schnellste ist.
     
  • WLAN. Wireless Local Area Network: Drahtloses lokales Netzwerk. Ein WLAN ermöglicht die kabellose Verbindung von Geräten mit dem Internet oder untereinander. Andere Bezeichnung: WiFi.

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