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Frau mit rot-pinker Softshelljacke sitzt am steinigen Meeresstrand
Was zieh ich an bei wechselhaftem Wetter? Das Konsument:innen-Magazin „Saldo“ hat Softshell-Jacken getestet Bild: Michael/Stock.adobe

Test: Softshell-Jacken - Gute Qualität für wenig Geld

Was zieh ich an bei wechselhaftem Wetter? Das Schweizer Konsument:innen-Magazin „Saldo“ hat Softshell-Jacken getestet.

Zehn Softshelljacken gingen für den Test des Schweizer Konsument:innen-Magazins „Saldo“ ins Labor. Nur zwei schnitten gut ab.

Die Günstigste war die Beste

Die Günstigste war die Beste. Es handelt sich um den Softshell-Anorak „Move“ von H & M. Im Frühjahr 2026 kostete das Modell regulär 60, später 45, dann im Juni wieder 60 Euro. Zum Sommer hin sinkt die Auswahl an unterschiedlichen Größen. Inhaltlich gibt es Lob: Die Jacke trotzt, schreiben die Schweizer, nicht nur dem Regen, sie ist auch atmungsaktiv und robust. 

Zweitplatzierte ist die Jacke von Mammut „Ultimate Comfort SO Hooded Jacket“. Sie schlägt allerdings mit 240 Euro zu Buche.

Atmungsaktivität und Robustheit

Die Schweizer prüften Dichtheit gegen Regen und Wind, Atmungsaktivität und Robustheit. Ein Scheuergerät hat die Textilproben bis zu 50.000mal gegeneinander gerieben, bis die Stoffe beschädigt waren. Nicht geprüft wurden Nachhaltigkeit und Belastung durch Schadstoffe.

Wasser perlt ab

Die teure Mammut-Jacke saugte kaum Wasser auf und ließ das Wasser sehr gut abperlen. Am Stoff des „Move Softshell Anorak“ von H&M perlten Tropfen deutlich weniger gut ab. Er war aber atmungsaktiver als die Jacke von Mammut. Das ist wichtig, wenn man sich draußen bewegt und schwitzt.

Alle Jacken schützten gut vor Wind

Am wenigsten atmungsaktiv war das Modell Forclaz von Decathlon. Das Produkt schnitt aber insgesamt noch genügend ab, weil es den Regen gut abhielt und robust war. Alle getesteten Jacken schützten gut vor Wind. 

Unterschiede zeigten sich bei der Robustheit. Die Jacken von H&M, Helly Hansen, Mammut und The North Face hielten 50.000 Reibbewegungen aus. Andere gingen viel früher kaputt.

Kritik am Beregnungstest

Helly Hansen und Vaude kritisieren den Beregnungstest als zu hart. Softshelljacken böten zwar einen „gewissen Wetterschutz“, seien aber keine Regenjacken. Vaude schrieb, sie testen die Robustheit der Jacken nur bis 20000 Scheuerbewegungen.

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