Nokia 5.4
Testurteil: durchschnittlich
Ein durchschnittlich ausgestattetes Einstiegsmodell. Sein 6,4 Zoll (16,3 cm) großes Display hat eine vergleichsweise niedrige Auflösung. Die maximale Helligkeit ist auch für helles Umgebungslicht ausreichend, das ist aber stark vom Blickwinkel abhängig.Der Touchscreen arbeitet gut, die Leistung des Geräts ist für alle Standardanwendungen ausreichend. 64 GB interner Speicher, erweiterbar (Gerät auch mit 128 GB internem Speicher erhältlich). Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. UKW-Radio. Die Klangqualität des Lautsprechers lässt zu wünschen übrig. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese lässt sich mithilfe eines Fotos überlisten, sofern nicht die sogenannte Liveness Detection eingeschaltet ist. Es handelt sich um eine Art von Bewegungserkennung, deren Aufgabe es ist, reale Gesichter und Fotos davon auseinanderzuhalten. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Die Bildqualität ist – zumindest bei guten Lichtverhältnissen – akzeptabel, jene der Frontkamera ist hingegen grundsätzlich schlecht. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 34,5 Stunden bei verminderter und 27 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2,5 Stunden. Schnellladen (mit geeignetem Ladegerät) wird unterstützt. Getestet unter Android 10. Im Rahmen des von Google initiierten Android-One-Programms garantiert der Hersteller zwei Jahre lang Softwareupgrades (darunter jenes auf Android 11) und drei Jahre lang monatliche Sicherheitsupdates.
OnePlus 9 Pro
Testurteil: gut
Ein Topmodell mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale und hoher Displayqualität (OLED-Display). Die abgerundeten Kanten rufen allerdings Spiegelungen hervor, die mitunter irritierend sein können. In vielen Bereichen glänzt das Gerät mit guten Ausstattungs- und Leistungsdaten. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Das Gerät ist außerdem in der Variante 256 GB/12 GB erhältlich. Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. 5G-Unterstützung. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung sind schnell und zuverlässig. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele, Schwarzweiß). Geeignet für Videos in 8K-Auflösung. Die Bildqualität ist durchschnittlich bis gut. Staub- und wasserdicht nach IP68 (Gerät übersteht 30 Minuten Untertauchen in 1,5 Meter tiefem Süßwasser). Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 25 Stunden bei verminderter und 22 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %) mit beiliegendem Schnellladegerät: 45 Minuten. Für drahtloses Schnellladen vorbereitet. - Getestet unter Android 11.
Realme 7i
Testurteil: gut
Einsteiger-Smartphone aus der Mittelklasse mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Die Auflösung ist relativ niedrig, der Touchscreen funktioniert aber gut und die Rechenleistung des Geräts ist hoch. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Keine NFC- und 5G-Unterstützung. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) liefert – allerdings nur bei guten Lichtverhältnissen – akzeptable Bilder. Der eingebaute Lautsprecher ist relativ leise und klingt dünn. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 55,5 Stunden bei verminderter und immer noch sehr gute 51 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10.
Shift 6 mq
Testurteil: durchschnittlich
Ein aus Deutschland stammendes, auf Nachhaltigkeit und leichte Reparierbarkeit abzielendes Smartphone. Das Konzept mit den austauschbaren Modulen (z.B. Display, Akku) ist mit jenem des Fairphones vergleichbar. Ein passender Schraubenzieher liegt bei. 6 Zoll (15,2 cm) Displaydiagonale. Das OLED-Display ist angenehm hell und hat eine hohe Auflösung, der Touchscreen reagiert sehr gut. Der leichte Gelbstich ist gewöhnungsbedürftig. Das Gerät ist leistungsstark. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. NFC. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Zuverlässiger Fingerabdruckscanner auf der Geräterückseite, keine Gesichtserkennung. Zweifach-Kamerasystem, wobei die Funktion der zweiten Kamera allerdings unklar bleibt. Die Fotoqualität leidet unter schlechter Farbwiedergabe. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 26,5 Stunden bei verminderter und lediglich 17,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Das Gerät unterstützt diverse Schnellladetechnologien, ein geeignetes Ladegerät wird aber nicht mitgeliefert. Bei beiden Testgeräten brachen im Falltrommeltest die Displays. Eine Displayschutzfolie und eine Schutzhülle werden mitgeliefert. Getestet unter dem Betriebssystem Shift OS auf Basis von Android 10. Unterm Strich ist das Shift 6 mq ein vergleichsweise teures Mittelklassegerät mit dem Vorteil der modularen Bauweise.
Sony Xperia 5 II
Testurteil: sehr gut
Mit 81 von 100 Prozentpunkten ist das Xperia 5 II eines jener Topmodelle, die in unserem Test die Grenze zum „sehr gut“ überschritten haben. Es ist das vorteilhaft überarbeitete Nachfolgemodell des Xperia 5 (Veröffentlichung der Testergebnisse: 2/2020). So wurde ein größerer Akku eingebaut, dessen Laufzeit zusätzlich durch höhere Energieeffizienz deutlich verlängert wurde. Das 5G-Netz wird unterstützt, die Displayqualität ist verbessert und das 5 II ist insgesamt leistungsstärker geworden. 6,1 Zoll (15,5 cm) Displaydiagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden, aber keine Kopfhörer mitgeliefert. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Staub- und wasserdicht nach IP68. NFC-Unterstützung. Fingerabdruckscanner (anders als beim Vorgängermodell nun in den Einschaltknopf integriert), keine Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele mit optischem Dreifach-Zoom). Die Funktionsvielfalt der an sich komfortabel bedienbaren Standard-Kameraapp ist etwas eingeschränkt, es gibt aber auch eine vielseitige Pro-Version, deren Bedienung an jene von digitalen Spiegelreflexkameras erinnert. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 45 Stunden bei verminderter und 40,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 11.
TCL 20 SE
Testurteil: gut
Ein als Einstiegsgerät geeignetes Smartphone der unteren Mittelklasse mit 6,8 Zoll (17,3 cm) Displaydiagonale. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner (auf der Rückseite) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Zumindest unter guten Lichtverhältnissen ist die Bildqualität akzeptabel. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 39 Stunden bei verminderter und 27 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert. Getestet unter Android 11.