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Smartphones - Starke chinesische Präsenz

28 neue Modelle im Vergleich.

Folgende Produkte sind neu im Test:

  • Gigaset - GS3 64GB
  • Blackview - BV4900 32GB
  • Carbon Mobile - Carbon 1 MKII 256GB
  • Motorola - moto g9 power 128GB
  • Motorola - Moto E7 32GB
  • Motorola - moto g10 64GB
  • Motorola - moto g30 128GB
  • Motorola - MOTO G50 128GB
  • Nokia - 5.4
  • OnePlus - 9 Pro 128GB
  • Oppo - A15 32GB
  • Oppo - Find X3 Pro 5G 256GB
  • Oppo - Find X3 Lite 5G 128GB
  • Oppo - Find X3 Neo 5G 256GB
  • Realme - 7i 64GB
  • Samsung - Galaxy A12 64GB
  • Samsung - A02s 32GB
  • Samsung - Galaxy A52 128GB
  • Samsung - Galaxy A72 128GB
  • Shift - 6 mq 128GB
  • Sony - Xperia 5 II 128GB
  • TCL - 20 SE 64GB
  • Xiaomi - POCO M3 64GB
  • Xiaomi - REDMI NOTE 9T 64GB
  • Xiaomi - Redmi 9T 64GB
  • Xiaomi - Mi 11 5G 256GB
  • Xiaomi - REDMI NOTE 10 Pro 128/6GB
  • Xiaomi - POCO F3 128GB

Unser Produktfinder (ausführliche Testtabelle) informiert u.a. über: Preis, Testurteil, Handhabung, Display, Haltbarkeit, Leistung, Akku, Kamera, Audioqualität, Tonqualität beim Telefonieren, Sicherheit und notwendige Anmeldedaten.


Chinahandys im Test

Vor einigen Jahren galten die sogenannten Chinahandys noch als Geheimtipp. Preisgünstige, aber gut ausgestattete Android-Smartphones, die von ihren europäischen Fans oft sogar direkt aus China bezogen wurden. Mittlerweile sind etliche chinesische Marken bei uns auf dem Markt angekommen und – anders als etwa Huawei – nicht von den amerikanischen Wirtschaftssanktionen betroffen.

Preis und Leistung

Wenn wir uns auf das aktuelle Update unseres Produktfinders beschränken, dann stammen 19 von 28 getesteten Smartphones von chinesischen Anbietern. Dazu gehören die Marken Blackview, OnePlus, Oppo, Realme, TCL (zu dem die Marke Alcatel gehört), Xiaomi sowie die zu Lenovo gehörende amerikanische Marke Motorola. Vor allem Oppo, Motorola und Xiaomi sind diesmal stark vertreten, wobei Xiaomi in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis die interessantesten Geräte im Portfolio hat.

Robust, modular, aufgewertet

Aber auch andere Handys sind es wert, beachtet zu werden; etwa eines der robustesten aller bisher getesteten Outdoor-Smartphones von Blackview, das mit dem Fairphone vergleichbare modulare Shift-Phone aus Deutschland, die verbesserte Galaxy-A-Serie von Samsung oder das Sony Xperia 5 II mit dem einzigen "sehr gut" im aktuellen Test. Neben dem Shift 6 mq hat lediglich das Gigaset GS3 einen einfach tauschbaren Akku. Letzteres zählt allerdings eher zur Einstiegsklasse.

142 Testergebnisse

Insgesamt enthält unser Produktfinder Smartphones - Stand 6/2021 - nun Testergebnisse und Kurzbeschreibungen zu 142 Geräten der unterschiedlichsten Preisklassen, beginnend mit dem Veröffentlichungsdatum 6/2020.

Alle Testergebnisse: Produktfinder Smartphones 2020/2021

Klicken Sie auf den Link und wir führen Sie zu unserer großen Übersicht.

Filtern, vergleichen, sortieren, drucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 193 Smartphones zur Verfügung (Stand 11/2021).

Steckbriefe: Blackview, Carbon Mobile, Gigaset

Blackview BV4900
Testurteil: durchschnittlich

Eines der robustesten Outdoor-Smartphones unter den bisher getesteten. Alle Schnitstellen haben zusätzliche robuste Gummiabdeckungen, die sie beim Außeneinsatz vor Feuchtigkeit und Schmutz schützen. Der Nachteil der robusten Bauweise ist, dass die Schnittstellen so tief ins Gehäuse versenkt sind, dass nicht automatisch jeder Micro-USB- oder Kopfhörerstecker passt; speziell, wenn der Kunststoffteil sehr breit ist. Auch das Einsetzen oder Entnehmen der SIM-Karte wird – trotz mitgeliefertem Werkzeug – dadurch sehr erschwert. Abseits der robusten Bauweise entsprechen die Ausstattung und die Leistungsdaten des Geräts einem Einstiegsmodell und befinden sich nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. 5,7 Zoll (14,5 cm) Bildschirmdiagonale, geringe Auflösung. 32 GB interner Speicher, mittels Speicherkarte erweiterbar. Dual-SIM in Kombination mit SD-Karteneinschub. Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC, Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. UKW-Radio. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Dreifach-Kamerasystem, bei dem aber nur die Hauptkamera (Weitwinkel) eine Funktion erfüllt. Zu den beiden anderen Objektiven auf der Rückseite gibt es weder Angaben des Herstellers noch ließ sich im Test feststellen, welchem Zweck sie dienen. Die vom Gerät gelieferten Fotos und Videos sind jedenfalls von schlechter Qualität. Ein Pluspunkt ist die Akkulaufzeit. Sie beträgt im Testzyklus 40 Stunden bei verminderter und 33,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 4,5 Stunden. Getestet unter Android 10.

Carbon Mobile Carbon 1 MKII
Testurteil: weniger zufriedenstellend

Ein hochpreisiges Smartphone mit 6 Zoll (15,2 cm) Displaydiagonale und hoher Bildschirmauflösung (OLED-Display), das durch geringe Stärke und geringes Gewicht auffällt. Ermöglicht wird dies durch ein Gehäuse aus Carbonfaser, womit das Produkt eines Berliner Start-up-Unternehmens eine Ausnahmeerscheinung auf dem Smartphonemarkt darstellt. Die dünne Bauweise hat aber den Nachteil, dass der Akku recht klein und seine Laufzeit daher mager ausgefallen ist. Sie beträgt im Testzyklus nur 16 Stunden bei verminderter und 14,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten. Die vorhandene Schnellladefunktion wird vom Hersteller nicht näher beschrieben, und es liegt auch lediglich ein Standard-Ladegerät mit einer Leistung von 5 Watt bei. Standardmäßig ist der Dunkelmodus aktiviert; möglicherweise, um den Stromverbrauch zu senken. Das Carbongehäuse könnte auch Auswirkungen auf die Empfangsempfindlichkeit im LTE-Netz haben. Diese fällt jedenfalls sehr gering aus. Den Falltrommeltest hat das Carbon 1 MKII mit einigen Beulen, aber ohne schwere Schäden überstanden. Nach dem Regentest funktionierte es wieder, nachdem es getrocknet war. 256 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM in Kombination mit SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. Das Gerät hat auf der Rückseite lediglich eine einzelne Kamera (Weitwinkel). Die Fotos und Videos sind von eher schlechter Qualität. Der eingebaute Lautsprecher ist sehr leise. NFC. Der Fingerabdruckscanner arbeitet nicht immer reibungslos. Keine Gesichtserkennung. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Getestet unter Android 10. Laut Hersteller sind die künftigen Updates auf Android 11 und 12 sichergestellt.

Gigaset GS3
Testurteil: durchschnittlich

Ein Smartphone der Einstiegsklasse mit 6,1 Zoll (15,5 cm) Displaydiagonale. Die Auflösung ist gering, die Rechenleistung ebenso, aber für alle Standardanwendungen ausreichend. Mittlerweile eine Seltenheit: Der Akku ist ganz einfach austauschbar. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus zusätzlicher SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel) mit durchschnittlicher bis weniger zufriedenstellender Foto- und Videoqualität. Fingerabdruckscanner (reagiert mitunter etwas langsam) und Gesichtserkennung. Keine NFC-Unterstützung. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 37 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten. Für drahtloses Laden vorbereitet. Der eingebaute Lautsprecher liefert mäßige Klangqualität. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Getestet unter Android 10.

Steckbriefe: Motorola

Motorola Moto E7
Testurteil: durchschnittlich

Einstiegsmodell mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Das Display ist nicht besonders hell, was sich zwar positiv auf die Akkulaufzeit, aber ungünstig auf die Ablesbarkeit in heller Umgebung auswirkt. Außerdem ist das Display stark blickwinkelabhängig. An der Funktion des Touchscreens gibt es hingegen nichts auszusetzen. Die Geräteleistung genügt für alle Standardanwendungen. Die Ausstattung ist reduziert, es fehlen z.B. auch Lagesensor und Kompass, die für exaktes Navigieren von Vorteil wären. 32 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Kein NFC. Fingerabdruckscanner. Keine Gesichtserkennung. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro) mit magerer Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 31 Stunden sowohl bei verminderter als auch bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3,5 Stunden. Mit geeignetem Ladegerät Schnellladen möglich. Getestet unter Android 10. Unterm Strich können wir für das Gerät keine Kaufempfehlung aussprechen.

Motorola Moto g10
Testurteil: gut

Ein durchschnittlich ausgestattetes Mittelklassemodell mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Das Display hat eine niedrige Auflösung und ist stark blickwinkelbhängig. Der Touchscreen funktioniert sehr gut. Die Geräteleistung genügt für alle Standardanwendungen. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. UKW-Radio. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Der Fingerabdruckscanner befindet sich auf der Geräterückseite. Er erkennt den Finger nicht immer korrekt, ist aber grundsätzlich brauchbar. Staub- und tropfwassergeschützt nach IP52 (= keine hundertprozentige Staub- und Wasserdichtheit!). Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit mittelmäßiger Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 40 Stunden bei verminderter und 39 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Motorola Moto g30
Testurteil: gut

Das Moto g30 ist etwas besser ausgestattet als das gleichfalls getestete Moto g10 und zählt wie dieses zur Mittelklasse. Das g30 hat mehr Rechenleistung und eine höhere Kameraauflösung, was sich in einer etwas besseren Fotoqualität niederschlägt. Die Videoqualität ist vergleichbar. 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. UKW-Radio. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Kein Kompass. Staub- und tropfwassergeschützt nach IP52 (= keine hundertprozentige Staub- und Wasserdichtheit!). Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 45 Stunden bei verminderter und 35,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2,5 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Motorola Moto g50
Testurteil: gut

Mittelklasse-Smartphone mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale und ausreichender Rechenleistung. Die Displayauflösung ist aber vergleichsweise gering. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC- und 5G-Unterstützung. UKW-Radio. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Kein Kompass. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 46 Stunden bei verminderter und 40 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten. Getestet unter Android 11.

Motorola Moto g9 power
Testurteil: gut

Aufgrund seines großen Akkus ein eher wuchtiges Smartphone. 6,8 Zoll (17,3 cm) Displaydiagonale. Gute Touchscreen-Fuktionalität, aber relativ geringe Auflösung und starke Blickwinkelabhängigkeit. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. UKW-Radio. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Neben GPS nur GLONASS als weiteres Satelliten-Navigationssystem nutzbar. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Im Videomodus gab es während des Tests Probleme mit dem Autofokus. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 50 Stunden bei verminderter und 46 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10.

Steckbriefe: Nokia, OnePlus, Realme, Shift, Sony, TCL

Nokia 5.4
Testurteil:
durchschnittlich
Ein durchschnittlich ausgestattetes Einstiegsmodell. Sein 6,4 Zoll (16,3 cm) großes Display hat eine vergleichsweise niedrige Auflösung. Die maximale Helligkeit ist auch für helles Umgebungslicht ausreichend, das ist aber stark vom Blickwinkel abhängig.Der Touchscreen arbeitet gut, die Leistung des Geräts ist für alle Standardanwendungen ausreichend. 64 GB interner Speicher, erweiterbar (Gerät auch mit 128 GB internem Speicher erhältlich). Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. UKW-Radio. Die Klangqualität des Lautsprechers lässt zu wünschen übrig. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Diese lässt sich mithilfe eines Fotos überlisten, sofern nicht die sogenannte Liveness Detection eingeschaltet ist. Es handelt sich um eine Art von Bewegungserkennung, deren Aufgabe es ist, reale Gesichter und Fotos davon auseinanderzuhalten. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Die Bildqualität ist – zumindest bei guten Lichtverhältnissen – akzeptabel, jene der Frontkamera ist hingegen grundsätzlich schlecht. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 34,5 Stunden bei verminderter und 27 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2,5 Stunden. Schnellladen (mit geeignetem Ladegerät) wird unterstützt. Getestet unter Android 10. Im Rahmen des von Google initiierten Android-One-Programms garantiert der Hersteller zwei Jahre lang Softwareupgrades (darunter jenes auf Android 11) und drei Jahre lang monatliche Sicherheitsupdates.

OnePlus 9 Pro
Testurteil:
gut
Ein Topmodell mit 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale und hoher Displayqualität (OLED-Display). Die abgerundeten Kanten rufen allerdings Spiegelungen hervor, die mitunter irritierend sein können. In vielen Bereichen glänzt das Gerät mit guten Ausstattungs- und Leistungsdaten. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Das Gerät ist außerdem in der Variante 256 GB/12 GB erhältlich. Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. 5G-Unterstützung. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung sind schnell und zuverlässig. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele, Schwarzweiß). Geeignet für Videos in 8K-Auflösung. Die Bildqualität ist durchschnittlich bis gut. Staub- und wasserdicht nach IP68 (Gerät übersteht 30 Minuten Untertauchen in 1,5 Meter tiefem Süßwasser). Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 25 Stunden bei verminderter und 22 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %) mit beiliegendem Schnellladegerät: 45 Minuten. Für drahtloses Schnellladen vorbereitet. - Getestet unter Android 11.

Realme 7i
Testurteil: gut

Einsteiger-Smartphone aus der Mittelklasse mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Die Auflösung ist relativ niedrig, der Touchscreen funktioniert aber gut und die Rechenleistung des Geräts ist hoch. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Keine NFC- und 5G-Unterstützung. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) liefert – allerdings nur bei guten Lichtverhältnissen – akzeptable Bilder. Der eingebaute Lautsprecher ist relativ leise und klingt dünn. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 55,5 Stunden bei verminderter und immer noch sehr gute 51 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10.

 

Shift 6 mq
Testurteil: durchschnittlich

Ein aus Deutschland stammendes, auf Nachhaltigkeit und leichte Reparierbarkeit abzielendes Smartphone. Das Konzept mit den austauschbaren Modulen (z.B. Display, Akku) ist mit jenem des Fairphones vergleichbar. Ein passender Schraubenzieher liegt bei. 6 Zoll (15,2 cm) Displaydiagonale. Das OLED-Display ist angenehm hell und hat eine hohe Auflösung, der Touchscreen reagiert sehr gut. Der leichte Gelbstich ist gewöhnungsbedürftig. Das Gerät ist leistungsstark. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. NFC. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Zuverlässiger Fingerabdruckscanner auf der Geräterückseite, keine Gesichtserkennung. Zweifach-Kamerasystem, wobei die Funktion der zweiten Kamera allerdings unklar bleibt. Die Fotoqualität leidet unter schlechter Farbwiedergabe. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 26,5 Stunden bei verminderter und lediglich 17,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Das Gerät unterstützt diverse Schnellladetechnologien, ein geeignetes Ladegerät wird aber nicht mitgeliefert. Bei beiden Testgeräten brachen im Falltrommeltest die Displays. Eine Displayschutzfolie und eine Schutzhülle werden mitgeliefert. Getestet unter dem Betriebssystem Shift OS auf Basis von Android 10. Unterm Strich ist das Shift 6 mq ein vergleichsweise teures Mittelklassegerät mit dem Vorteil der modularen Bauweise.

Sony Xperia 5 II
Testurteil: sehr gut

Mit 81 von 100 Prozentpunkten ist das Xperia 5 II eines jener Topmodelle, die in unserem Test die Grenze zum „sehr gut“ überschritten haben. Es ist das vorteilhaft überarbeitete Nachfolgemodell des Xperia 5 (Veröffentlichung der Testergebnisse: 2/2020). So wurde ein größerer Akku eingebaut, dessen Laufzeit zusätzlich durch höhere Energieeffizienz deutlich verlängert wurde. Das 5G-Netz wird unterstützt, die Displayqualität ist verbessert und das 5 II ist insgesamt leistungsstärker geworden. 6,1 Zoll (15,5 cm) Displaydiagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden, aber keine Kopfhörer mitgeliefert. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Staub- und wasserdicht nach IP68. NFC-Unterstützung. Fingerabdruckscanner (anders als beim Vorgängermodell nun in den Einschaltknopf integriert), keine Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele mit optischem Dreifach-Zoom). Die Funktionsvielfalt der an sich komfortabel bedienbaren Standard-Kameraapp ist etwas eingeschränkt, es gibt aber auch eine vielseitige Pro-Version, deren Bedienung an jene von digitalen Spiegelreflexkameras erinnert. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 45 Stunden bei verminderter und 40,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 11.

TCL 20 SE
Testurteil: gut

Ein als Einstiegsgerät geeignetes Smartphone der unteren Mittelklasse mit 6,8 Zoll (17,3 cm) Displaydiagonale. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Fingerabdruckscanner (auf der Rückseite) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Zumindest unter guten Lichtverhältnissen ist die Bildqualität akzeptabel. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 39 Stunden bei verminderter und 27 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Oppo

Oppo A15
Testurteil:
gut
Ein durchschnittlich ausgestattetes Smartphone der unteren Mittelklasse mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale und ausreichender Leistung. Der Touchscreen funktioniert gut, die Anzeige ist hell, aber stark blickwinkelabhängig. 32 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. Micro-USB-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Kein NFC. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 41 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten. Mit geeignetem Ladegerät Schnellladen möglich. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert. Getestet unter Android 10.

Oppo Find X3 Lite 5G
Testurteil:
gut
Ein recht gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit 6,4 Zoll (16,3 cm) Displaydiagonale. Das OLED-Display ist sehr hell und in jeder Situation gut ablesbar. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Schwarzweiß) mit durchschnittlicher Bildqualität. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. NFC- und 5G-Unterstützung. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 43,5 Stunden bei verminderter und 32 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %) mit beiliegendem Schnellladegerät: 45 Minuten. Das X3 Lite ist grundsätzlich ein empfehlenswertes Gerät. Im direkten Vergleich mit den ebenfalls getesteten Oppo-Modellen X3 Neo und X3 Pro fällt es leistungs- und ausstattungsmäßig allerdings zurück. Während sich die Unterschiede bei der Leistung nur in Einzelfällen bemerkbar machen, sind sie beim etwas schrillen Lautsprecherklang sowie bei der Vielseitigkeit des Kamerasystems doch feststellbar. Sie ist durch die fehlende Tele-Kamera des X3 Lite deutlich eingeschränkt. Getestet unter Android 11.

Oppo Find X3 Neo 5G
Testurteil:
gut
Das X3 Neo mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale ist ein interessanter Kompromiss zwischen den beiden gleichfalls getesteten Oppo-Modellen X3 Lite und X3 Pro. Gegenüber dem Topmodell X3 Pro hat es etwas geringere Leistungsdaten, hält damit aber immer noch mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller mit. Vom X3 Pro unterscheidet es sich außerdem durch das Fehlen der eSIM, der IP68-Zertifizierung sowie der drahtlosen Ladeoption. 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 12 GB Arbeitsspeicher (RAM). Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse vorhanden. Das Display ist angenehm hell. Dem Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele, Makro) fehlen gegenüber jenem des X3 Pro ein paar professionelle Features und die Auflösung der Ultra-Weitwinkelkamera ist geringer. Trotzdem liefert es kostant gute Bildqualität. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung arbeiten schnell und zuverlässig. NFC. 5G-Unterstützung. Stereolautsprecher mit ausgewogenem Klang.

Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 28 Stunden bei verminderter und 20,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Diese Werte liegen, trotz identischer Akkukapazität, etwas unter jenen des X3 Pro. Ladezeit (von 0 auf 100 %) mit beiliegendem Schnellladegerät: 45 Minuten. Getestet unter Android 11.

Oppo Find X3 Pro 5G
Testurteil:
gut
Das aktuelle Topmodell X3 Pro von Oppo ist die überarbeitete Version des Vorjahresmodells X2 Pro (Veröffentlichungsdatum der Testergebnisse: 6/2020). Das hochwertige Display hat weiterhin eine Diagonale von 6,7 Zoll (17 cm). Das Kameramodul wurde weiters ins Gehäuse versenkt, sodass das Gerät nun etwas stabiler auf dem Tisch liegt. Staub- und wasserdicht nach IP68. 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 12 GB Arbeitsspeicher (RAM). Dual-SIM (Standard-Einschub plus – anders als beim Vorgängermodell – eSIM). USB-C-Schnittstelle. Keine Standard-Kopfhörerbuchse. Fingerabdrucksanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. NFC- und 5G-Unterstützung. Das Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele, Mikroskop) liefert durchgehend gute Bildqualität und bietet viele kreative Möglichkeiten. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 32,5 Stunden bei verminderter und 26 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Auch hier zeigt sich gegenüber dem Vorgängermodell eine Verbesserung. Ladezeit (von 0 auf 100 %) mit beiliegendem Schnellladegerät: 45 Minuten. Anders als das Vorgängermodell ist das X3 Pro für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Samsung

Samsung A02s
Testurteil:
durchschnittlich
Spärlich ausgestattetes Einstiegsmodell mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Die relativ lange Akkulaufzeit ist beinahe der einzige positive Aspekt des Gerätes. Das Display hat eine niedrige Auflösung, der Touchscreen ist deutlich weniger berührungssensitiv als bei anderen Modellen und das Gerät insgesamt ist sehr langsam. 32 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Gesichtserkennung. Kein Fingerabdruckscanner, kein Lagesensor, kein Kompass. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit schlechter Bildqualität. Der Lautsprecher klingt mager. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 46,5 Stunden bei verminderter und 38 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 3,5 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Eines der Testgeräte wurde nach dem Falltrommeltest so heiß, dass die Rückseite zu schmelzen begann. Dieser Defekt wiederholte sich bei den zwei weiteren Testgeräten aber nicht. Getestet unter Android 10.

Samsung Galaxy A12
Testurteil:
gut
Ein bescheiden ausgestattetes, aber brauchbares Einstiegsgerät mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Der Touchscreen funktioniert sehr gut. Die Auflösung des Displays ist allerdings gering und seine Helligkeit hängt sehr stark vom Betrachtungswinkel ab. Die Leistung des Gerätes ist für alle Standardanwendungen ausreichend. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Karteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. Keine NFC- und 5G-Unterstützung. Kein Lagesensor, kein Kompass. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung, die beide mitunter langsam reagieren. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 51 Stunden bei verminderter und 42 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten. Getestet unter Android 10.

Samsung Galaxy A52
Testurteil:
gut
Das Galaxy A52 wird von Samsung in einer Variante mit und einer ohne 5G-Unterstützung produziert. Die 5G-Version wird in Österreich offiziell nicht vertrieben. Die technischen Unterschiede zwischen den beiden sind jedenfalls größer, als sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Dieser Steckbrief bezieht sich auf das Modell ohne 5G, zugleich direktes Nachfolgemodell des A51 (Veröffentlichung der Testergebnisse: 6/2020). Das OLED-Display des A52 mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale ist selbst bei Sonnenlicht ausreichend hell, die Touchscreenfunktion ist sehr gut. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. NFC. Staubdicht und wasserdicht nach IP67 (zeitweiliges Untertauchen). Guter, im Vergleich zum Vorgängermodell besser arbeitender Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung vorhanden. Auch das Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) hat eine Verbesserung erfahren und liefert – auch dank des optischen Bildstabilisators – durchschnittliche bis gute Bildqualität. Weiters klingt das A52 dank Stereolautsprecher auch deutlich besser. Und schließlich ist auch der Akku gewachsen. Seine Laufzeit im Testzyklus beträgt 41 Stunden bei verminderter und 37 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Samsung Galaxy A72
Testurteil:
gut
Das Galaxy A72 ist das Nachfolgemodell des A71 (Veröffentlichung der Testergebnisse: 6/2020). Beide sind gute Mittelklassemodelle mit 6,7 Zoll (17 cm Displaydiagonale). Die Displayqualität des A72 hat aber zugelegt und auch der ins Display integrierte Fingerabdruckscanner wurde verbessert. Das Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele, Makro) hat nun einen optischen Bildstabilisator und die Tiefenkamera wurde durch eine Telekamera ersetzt. Das brachte ein Plus an Bildqualität. Weiters hat das A72 Sterolautsprecher mit recht ausgewogenem Klang. Und gegenüber dem Vorgängermodell hat sich die Robustheit verbessert. Weiter technische Eckdaten des A72: 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM (in Kombination mit SD-Karteneinschub). USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. UKW-Radio. NFC. Gesichtserkennung. Das 5G-Netz wird nicht unterstützt. Staubdicht und wasserdicht nach IP67 (zeitweiliges Untertauchen). Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 50,5 Stunden bei verminderter und 40 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 1,5 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 11.

Steckbriefe: Xiaomi

Xiaomi Mi 11 5G
Testurteil:
gut
Ein gut ausgestattetes und äußerst leistungsstarkes Smartphone; empfehlenswert, aber teuer. Helles, hochwertiges OLED-Display mit 6,8 Zoll (17,3 cm) Diagonale. 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele-Makro) liefert trotz der 108-MP-Hauptkamera zwar eine gute, aber keine überragende Bildqualität. Videoaufnahmen in 8K-Auflösung möglich. Optische und digitale Bildstabilisatoren sind an Bord. NFC- und 5G-Unterstützung. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 32 Stunden bei verminderter und 26 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 45 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter dem Betriebssystem MIUI, basierend auf Android 11.

Xiaomi Poco F3
Testurteil:
gut
Ein empfehlenswertes Gerät der gehobenen Mittelklasse mit guter Ausstattung und Rechenleistung. Hochwertiges, helles OLED-Display mit hoher Auflösung und 6,7 Zoll (17 cm) Diagonale. Sehr gute Touchscreenfunktionalität. 128 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle, keine Standard-Kopfhörerbuchse. Die Sterolautsprecher klingen gut, wenn auch teilweise etwas dumpf. Vielseitiges Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele-Makro) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. NFC- und 5G-Unterstützung. Fingerabdruckscanner (in der Einschalttaste) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 40 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 1 Stunde mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Getestet unter dem Betriebssystem MIUI, basierend auf Android 11.

Xiaomi Poco M3
Testurteil:
gut
Mittelklasse-Smartphone mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Das Gerät fällt auf durch seine Kunstlederrückseite mit einer Aussparung für das Kameramodul. Das Display hat eine gute Auflösung und ist kontrastreich. Seine Helligkeit ist auch bei Sonnenlicht ausreichend, es ist aber stark blickwinkelabhängig. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Kein NFC, keine 5G-Unterstützung. UKW-Radio. Fingerabdruckscanner (reagiert mitunter etwas langsam) und Gesichtserkennung. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 50 Stunden bei verminderter und immer noch sehr gute 46,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera). Die Auflösung der Makro- und der Tiefenkameras ist mit 2 MP sehr gering. Die Bildqualität ingesamt ist durchschnittlich, die Kamera-App sehr vielseitig. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert. Getestet unter dem Betriebssystem MIUI, basierend auf Android 10.

Xiaomi Redmi 9T
Testurteil:
gut
Gegenüber dem ebenfalls getesteten Redmi Note 9T abgespeckt und weniger leistungsstark, als Einstiegsgerät aber immer noch empfehlenswert. 6,5 Zoll (16,5 cm) Displaydiagonale. Die Displayhelligkeit ist ausreichend, allerdings stark blickwinkelabhängig. Gut funktionierender Touchscreen. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Kein NFC, keine 5G-Unterstützung. UKW-Radio. Fingerabdruckscanner (in der Einschalttaste) und Gesichtserkennung. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 44,5 Stunden bei verminderter und 44 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Vielseitiges Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Keine Videostabilisierung verfügbar. Getestet unter dem Betriebssystem MIUI, basierend auf Android 10.

Xiaomi Redmi Note 10 Pro
Testurteil:
gut
Das Topmodell aus der preisgünstigen Redmi-Serie von Xiaomi ist ein empfehlenswertes Smartphone und stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell Note 9 Pro dar, speziell das Display und die Kamera betreffend. 6,7 Zoll (17 cm) Displaydiagonale. 128 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Kartenschacht. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. UKW-Radio. Gut funktionierender Fingerabdruckscanner (im Einschaltknopf) und Gesichtserkennung. Keine 5G-Unterstützung. Staub- und sprühwassergeschützt nach IP53 (= keine hundertprozentige Staub- und Wasserdichtheit!). Das Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele-Makro, Tiefenkamera) ist im Vergleich zum Vorgängermodell etwas wuchtiger geworden. Es liefert durchschnittliche bis gute Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 49,5 Stunden bei verminderter und 41 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 15 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Am Ende des Falltrommeltests (= nach 100 Stürzen) war bei beiden Testgeräten die Rückseite gesprungen. Getestet unter dem Betriebssystem MIUI, basierend auf Android 11.

Xiaomi Redmi Note 9T
Testurteil:
gut
Recht leistungsstarkes Mittelklassegerät ohne auffällige Schwächen. Mit hochauflösendem, hellem Display mit 6,5 Zoll (16,5 cm) Diagonale und gut arbeitendem Touchscreen. 64 GB interner Speicher, erweiterbar. Dual-SIM plus eigener SD-Kartenschacht. USB-C-Schnittstelle. 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC- und 5G-Unterstützung. UKW-Radio. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeit im Testzyklus beträgt 50 Stunden bei verminderter und 41 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladezeit (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 15 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert. Getestet unter dem Betriebssystem MIUI, basierend auf Android 10.

Testkriterien ab 6/2019

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet.

Die Testergebnisse für die bereits früher getesteten Modelle wurden an die aktuellen Testkriterien angepasst. Somit sind alle im Produktfinder enthaltenen Geräte direkt miteinander vergleichbar.

Kamera (25%)

Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera bei normaler und bei geringer Beleuchtung, sowie deren Ausstattung (Autofocus, Vorfocus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. Weiters wurde die Auslösezeit und Fokussierungszeit gemessen und bewertet.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Zur Bewertung der Videofunktion wurden unterschiedlich ausgeleutete Szenen gefilmt. Bewertet wurden dieVideo- und Tonqualität am Handy und am Computer.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • Bildauflösung ≥ 2 MP
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB

Display (20%)

Bewertet werden Helligkeit, Kontrast, Betrachtungswinkel und Lesbarkeit bei verschiedenen Beleuchtungsbedingungen, sowie das Ansprchverhalten bzw. die Empfindlichkeit des Touchscreens.

Leistung (15%)

Die Prozessor- und Surf-Geschwindigkeit werden gemessen und bewertet. Weiters das Speichervolumen des Gerätes.

Musik (10%)

Bewertet wurden die  Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • mitgelieferte Stereokopfhörer
  • fortlaufende Wiedergabe von mp3 Dateien
  • Speicherkarte oder interner Speicher ≥ 1GB
  • Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB Kabel

Akku (7,5%)

Die Messungen der Akkulaufzeit erfolgten mithilfe eines Industrieroboters im Rahmen eines standardisierten Nutzungsszenarios, so lange, bis der Akku leer war.

Die restliche Zeit bleibt das Gerät auf Standby mit Wlan und GPS an. Die Ladedauer und die Schnellladefähigkeit wurden bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten gegeben sind.

Telefonieren (5%)

Die Sprachqualität wurde im simulierten UMTS Netz in beide Richtungen mit und ohne Umgebungslärm gemessen.

Haltbarkeit (5%)

In einer Fallprüfung mussten die Geräte 100 Stürze aus einer Höhe von 80 cm ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich zur Prüfung der Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse wurden die Geräte einem Regentest in Anlehnung an DIN EN 60 529 unterzogen. Handys die laut Hersteller als wassergeschützt (mindestens IPX7) zertifiziert sind wurden für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser getaucht und im Anschluss sowie gegebenenfalls nach 24 und 48 Stunden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Ebenso uberprüft wir die Verarbeitung.

Handhabung (5%)

In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Der Menüaufbau sowie die Anmeldung (Registrierung) zur Inbetriebnahme wurden von mehreren Testpersonen beurteilt.

Navigation: (5 %)

Bewertet wurden Qualität, Sprachqualität, Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung der mitgelieferten Navigationssoftware.

Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

  • GPS Sensor
  • Auflösung > 240 x 320 Pixel
  • Übertragung UMTS oder Onboard Navigationssystem
  • im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware, oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten, oder bereits installierte Karten, oder Karten-CD
  • oder GPS fähig und Kriterien für "Internet" erfüllt

Mobilteil (2,5%)

Bewertet wurde welche Frequenzbänder und Sensoren zur Verfügung stehen und welche Schnittstellen vorhanden sind.

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