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Smartphones - 41 neue Handys im Test

Von Apple bis Samsung, von Fairphone bis Nokia – unser Produktfinder hilft bei der Wahl des geeigneten Smartphones. Mit der Veröffentlichung der aktuellsten Testergebnisse ist er nun mit Daten zu insgesamt 114 Geräten aller Preisklassen befüllt. - Dieser Test ist nur online und nicht im Heft erschienen.

Bild: nipastock / Shutterstock.com

Folgende Smartphones sind neu in unserem Produktfinder (Lieferung 2/2021):

  • Apple iPhone 12 Mini
  • Apple iPhone 12 Pro Max
  • Fairphone 3+
  • Cat S62 Pro
  • Gigaset GS4
  • Google Pixel 4a
  • Google Pixel 5 5G
  • Huawei Mate 40 Pro
  • Huawei P Smart 2021
  • LG K42
  • LG K52
  • LG Wing 5G
  • Motorola Moto E7 Plus
  • Motorola Moto G9 Play
  • Nokia 2.4
  • Nokia 3.4
  • Nokia 8.3 5G
  • OnePlus 8T 5G 
  • OnePlus Nord N10 5G
  • OnePlus Nord N100
  • Oppo A73 5G
  • Oppo A91
  • Oppo Reno4 5G
  • Oppo Reno4 Pro 5G
  • Oppo Reno4 Z 5G
  • Realme 7 5G
  • Realme 7 Pro
  • Realme C11
  • Samsung Galaxy A42 5G
  • Samsung Galaxy M51
  • Samsung Galaxy S20 FE
  • Samsung Galaxy S20 FE 5G
  • Samsung Galaxy S21 5G
  • Samsung Galaxy S21+ 5G
  • Samsung Galaxy S21 Ultra 5G
  • Samsung Galaxy Z Fold2 5G
  • Wiko View 5
  • Wiko View 5 Plus
  • Wiko Y81
  • Xiaomi Mi 10T Pro 5G
  • Xiaomi Redmi 9C

Die Testtabelle informiert sehr detailliert u.a. über: Preis, Testurteil, Handhabung, Display, Haltbarkeit, Leistung, Akku, Kamera, Audioqualität, Tonqualität beim Telefonieren, Sicherheit und notwendige Anmeldedaten

Nachfolgend unser Testbericht.


Testergebnisse und Steckbriefe

Im Rahmen einer internationalen Testkooperation werden laufend neu auf den Markt kommende Smartphones unter die Lupe genommen und bewertet. Die Ergebnisse stellen wir in unserem Produktfinder bereit, ergänzt durch einen ausführlichen Steckbrief zu jedem Gerät.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Natürlich finden die technischen wie auch preislichen Highlights im Produktfinder Berücksichtigung, etwa das iPhone 12 in seinen vier Modellvarianten oder das faltbare Samsung Galaxy Z Fold2. Es gibt aber eine deutlich größere Anzahl mittelpreisiger Modelle mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis, welche die Bedürfnisse der meisten Nutzer gut abdecken.

Fairphone 3+ mit dabei

Auch im Test ist das Fairphone 3+, bei dem einzelne Module des Vorgängermodells verbessert wurden, wie z.B. die Front- und Hauptkamera. Der Akku ist austauschbar. Ladegerät, USB-Kabel, Kopfhörer oder Schutzhülle können separat gekauft werden, wenn nicht schon vorhanden. Zur fairen Produktion gehört auch, dass die Kunststoffteile mittlerweile zu 40 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen.

Filtern und vergleichen

Unser Produktfinder Smartphones hilft Ihnen dabei, die geeigneten Modelle herauszufiltern und zu vergleichen, macht aber auch deutlich, von welchen Sie lieber Abstand nehmen sollten, um keine Enttäuschung zu erleben.

Produktfinder-Anleitung

Sollten Sie noch keinen unserer Produktfinder verwendet haben, dann werfen Sie bitte zuvor einen Blick auf diese Anleitung: www.konsument.at/produktfinder-hilfe

Auswahlhilfe

Grundsätzliche Tipps zur Wahl eines für Sie passenden Smartphones finden Sie in der Auswahlhilfe auf Seite 17 "Ein Smartphone auswählen".

Eine ausführliche Kaufhilfe finden Sie in unserem Handy: Tests, Netze, Know-how - Einstieg, Umstieg, Roaming, Testtabellen

Alle Testergebnisse: Produktfinder Smartphones 2020/2021

Klicken Sie auf den Link und wir führen Sie zu unserer großen Übersicht.

Filtern, vergleichen, sortieren, drucken: In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Testergebnisse und Ausstattungsmerkmale von 193 Smartphones zur Verfügung (Stand 11/2021).

Apple

Apple iPhone 12 Mini

Mit den neuen iPhones kehrt Apple zum kantigeren Gehäusedesign früherer Gerätegenerationen zurück. Von insgesamt vier Modellen kamen das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro als Erste auf den Markt. Nun liegen auch die Ergebnisse für das 12 Pro Max und das 12 Mini vor, wobei Letzteres mit 5,4 Zoll/13,7 cm Displaydiagonale das kleinste der vier Modelle ist. Neu ist die 5G-Unterstützung; neu ist auch der sogenannte Magsafe, ein magnetischer Ring auf der Rückseite, der für drahtloses Laden und für diverses Zubehör verwendet werden kann. Dank des neuen Prozessors sind die Geräte sehr leistungsstark. Die iPhones haben nun OLED-Displays, die sehr hell leuchten (Lesbarkeit ist auch bei Sonnenlicht gegeben) und eine ausgewogene Farbdarstellung bieten. Die Farbtemperatur passt sich ans Umgebungslicht an, die Erkennbarkeit ist auch bei sehr schrägem Blickwinkel noch sehr gut. Das Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel und Ultra-Weitwinkel) liefert gute bis sehr gute Bilder, anders als bei den Pro-Modellen fehlt allerdings die Tele-Kamera, wodurch sich bei der Zoomqualität gewisse Schwächen zeigen. 128 GB interner Speicher (das Modell ist auch mit 64 und mit 256 GB erhältlich), keine Speichererweiterung möglich. Staub- und wasserdicht nach IP68 (bis zu 30 Minuten in bis zu 6 m Tiefe). Dual-SIM (nur in Kombination mit eSIM), NFC, 5G. Apple-eigene Lightning-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Schnell reagierende Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus waren nicht überragend: 28,5 Stunden bei verminderter und 23,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2,5 Stunden mit einem 5-Watt- und 1 Stunde 45 Minuten mit einem 20-Watt-Ladegerät. Drahtloses Laden via Magsafe dauert rund 3 Stunden. Anders als bei den Pro-Modellen ist das Gehäuse des iPhone 12 Mini aus Aluminium statt aus rostfreiem Stahl. Nach dem Falltrommeltest zeigte das Gehäuse einige Kratzer und Dellen. Das Display mit der neuartigen Keramikbeschichtung blieb hingegen heil. Getestet unter iOS 14.2.

Apple iPhone 12 Pro Max

Mit den neuen iPhones kehrt Apple zum kantigeren Gehäusedesign früherer Gerätegenerationen zurück. Von insgesamt vier Modellen kamen das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro als Erste auf den Markt. Nun liegen auch die Ergebnisse für das 12 Mini und das 12 Pro Max vor, wobei Letzteres mit 6,7 Zoll/17 cm Displaydiagonale das größte der vier Modelle ist. Neu ist die 5G-Unterstützung; neu ist auch der sogenannte Magsafe, ein magnetischer Ring auf der Rückseite, der für drahtloses Laden und für diverses Zubehör verwendet werden kann. Dank des neuen Prozessors sind die Geräte sehr leistungsstark. Die iPhones haben nun OLED-Displays, die sehr hell leuchten (Lesbarkeit ist auch bei Sonnenlicht gegeben) und eine ausgewogene Farbdarstellung bieten. Die Farbtemperatur passt sich ans Umgebungslicht an, die Erkennbarkeit ist auch bei sehr schrägem Blickwinkel noch sehr gut. Das Vierfach-Kamerasystem (mit Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele sowie Lidar-Sensor zur exakteren Entfernungsmessung und für diverse 3D-Anwendungen) liefert gute bis sehr gute Bilder. 128 GB interner Speicher (das Modell ist auch mit 256 und mit 512 GB erhältlich), keine Speichererweiterung möglich. Staub- und wasserdicht nach IP68 (bis zu 30 Minuten in bis zu 6 m Tiefe). Dual-SIM (nur in Kombination mit eSIM), NFC, 5G. Apple-eigene Lightning-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Schnell reagierende Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. Der Akku hat eine hohe Kapazität, die sich aber nur bedingt in den Laufzeiten niederschlägt. Im Testzyklus waren es zwar 41 Stunden bei verminderter, aber nur 24 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit, was freilich auch auf die Größe und die Brillanz des Bildschirms zurückzuführen ist. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 4 Stunden 15 Minuten mit einem 5-Watt-Ladegerät. Ein 20-Watt-Ladegerät reduziert die Zeit auf rund 2 Stunden, drahtloses Vollladen via Magsafe dauert etwa 3 Stunden. Apple hat das mitgelieferte Zubehör auf ein einzelnes Kabel (USB-C auf Lightning) reduziert. Den Falltrommeltest überstand das 12 Pro Max problemlos, ebenso den Tauchtest. Nur der Lautsprecher brauchte danach relativ lang zum vollständigen Trocknen. Das Display mit der neuartigen Keramikbeschichtung blieb ebenfalls heil. Getestet unter iOS 14.2.

Fairphone, Cat, Gigaset

Fairphone 3+

Laut Anbieter handelt es sich beim Fairphone 3+ nicht um ein komplett überarbeitetes Gerät, sondern es wurden einzelne der austauschbaren Module des Vorgängermodells Fairphone 3 (Veröffentlichung der Testergebnisse: 02/2020) verbessert. Dazu gehören die Front- und die Hauptkamera, deren jeweilige Auflösung von 8 auf 12 MP und von 16 auf 48 MP angehoben wurde. Das wirkt sich positiv auf die Bildqualität aus, allerdings sind manche Fotos verrauscht und zeigen digitale Artefakte. Heutzutage im Smartphone-Bereich eher ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die Hauptkamera lediglich aus einem einzelnen Weitwinkelobjektiv besteht. Die Kamerabedienung im Normalmodus ist etwas unbefriedigend, manuelle Anpassungen (inklusive Fokus) sind nur im Pro-Modus möglich. Der Akku ist austauschbar. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 26 Stunden bei verminderter und noch akzeptable 21 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. NFC, Fingerabdruckscanner. 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. Ladegerät, USB-Kabel und Kopfhörer müssen bei Bedarf separat gekauft werden. Auch liegt keine Schutzhülle mehr bei. Das Display (mit Diagonale von 5,6 Zoll/14,2 cm) hat eine recht gute Auflösung und ist hell genug. Anders als das Vorgängermodell hat das 3+ den Regentest bestanden. Aus dem Falltrommeltest kam es mit einigen wenigen Kratzern am Rahmen heraus. Getestet unter Android 10. Unterm Strich ist das Fairphone 3+ teuer im Vergleich zu dem, was es technisch bietet. Wer ein Fairphone kauft, tut dies allerdings aus anderen Gründen, die ja schon im Gerätenamen angedeutet werden. Zur fairen Produktion gehört auch die Tatsache, dass die Kunststoffteile laut Hersteller mittlerweile zu 40 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen.

Cat S62 Pro

Die Modelle des Herstellers Cat sind in der Regel eher als Werkzeuge denn als Unterhaltungsgeräte anzusehen und sind Nischenprodukte. So auch das S62 Pro, das man mit seinen diversen Zertifizierungen (darunter Staub- und Wasserdichtheit nach IP68) und seiner Wärmebildkamera der Marke FLIR als „Baustellenhandy“ bezeichnen könnte. Es bestand sämtliche Robustheitstests problemlos, ist aber konstruktionsbedingt relativ schwer und dick. Das Display mit 5,6 Zoll/14,2 cm Diagonale hat eine gute Auflösung und ist selbst bei Sonnenlicht gut ablesbar. Allerdings ist es anfällig für Fingerabdrücke. Neben der Wärmebildkamera hat es auf der Rückseite auch eine Weitwinkelkamera, die durchschnittliche Bildqualität liefert. Der Prozessor ist ausreichend leistungsfähig für die meisten Anwendungen, er ist aber im Vergleich zu anderen Smartphonemodellen nicht auf Höhe der Zeit. Das macht sich z.B. durch etwas längere App-Startzeiten bemerkbar. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 29 Stunden bei verminderter und 27 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2,5 Stunden. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM in Kombination mit Speicherkarteneinschub. USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. NFC, gut fuktionierender Fingerabdruckscanner auf der Rückseite. Getestet unter Android 10.

Gigaset GS4

Ein Mittelklasse-Smartphone mit austauschbarem Akku und 6,3 Zoll/16 cm Displaydiagonale. Die Auflösung und die Helligkeit des Bildschirms sind gut, ebenso die Touchscreen-Funktion. Trotzdem ist die Darstellung leicht milchig und die Blickwinkelabhängigkeit ist relativ groß. Die technische Ausstattung des Geräts ist durchschnittlich, stellt aber ausreichend Leistung für die üblichen Anwendungen bereit. 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. NFC, UKW-Radio, Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) liefert durchschnittliche Bildqualität, die Vielseitigkeit ist etwas eingeschränkt. So kann man z.B. die Ultra-Weitwinkelkamera nicht für Videoaufnahmen verwenden. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 29,5 Stunden bei verminderter und 26,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter Android 10. Trotz gewisser Schwächen ist das Gigaset GS4 ein empfehlenswertes Smartphone.

Google

Google Pixel 4a

Das Mittelklassemodell 4a ist die abgespeckte Version des Google 4 (Veröffentlichung der Testergebnisse: 02/2020). Verzichtet wurde auf den Bewegungserkennungssensor, die Gesichtserkennung, die Möglichkeit des drahtlosen Ladens, und es gibt auf der Rückseite nur eine einzelne Hauptkamera (Weitwinkel) mit durchschnittlicher bis guter Bildqualität. Dafür ist das OLED-Display des 4a mit 5,8 Zoll/14,7 cm eine Spur größer und auch die Akkukapazität hat zugenommen. Die Farbdarstellung ist gut ausbalanciert und auch Kontrast und Helligkeit sind auf hohem Niveau. Der Touchscreen reagiert sehr gut. Den Falltrommeltest hat das Gerät nicht bestanden. 128 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. Dual-SIM (nur in Kombination mit eSIM), USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. NFC. Fingerabdruckscanner auf der Rückseite. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 32,5 Stunden bei verminderter und 30 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1,5 Stunden mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Getestet unter der ganz aktuellen Android-Version 11. Google hat für den Zeitraum von 3 Jahren Updates in Aussicht gestellt.

Google Pixel 5 5G

Das Pixel 5 hat Ähnlichkeiten mit dem gleichfalls getesteten Modell 4a, ist aber besser ausgestattet (z.B. mit 8 statt 6 GB RAM und 5G-Unterstützung) und eine Spur größer. Trotzdem hat das Pixel 5 keine Topausstattung, weil Google preislich konkurrenzfähig bleiben möchte. So wird etwa die aktuellste WiFi-Version nicht unterstützt und es gibt lediglich eine Zweifach-Kamera (Weitwinkel und Ultra-Weitwinkel, aber kein Tele). Das OLED-Display mit 6 Zoll/15,2 cm Diagonale ist hell und hat eine ausbalancierte Farbdarstellung. Zweifach-Kamerasystem. 128 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. Dual-SIM (nur in Kombination mit eSIM), USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. NFC. Gut funktionierender Fingerabdruckscanner auf der Rückseite, der allerdings etwas ungünstig positioniert ist. Der Vorteil des auf der Rückseite befindlichen Sensors ist, dass das Display fast die komplette Vorderseite einnimmt und lediglich von der Frontkamera durchbrochen wird. Andererseits könnte diese Bauform am etwas beeinträchtigten Klang der Lautsprecher schuld sein. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 34 Stunden bei verminderter und 30,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 45 Minuten. Für drahtloses Laden vorbereitet. Das Display war bereits nach der Halbzeit im Falltrommeltest beschädigt. Getestet unter der ganz aktuellen Android-Version 11. Google hat für den Zeitraum von 3 Jahren Updates in Aussicht gestellt.

Huawei

Huawei Mate 40 Pro

Eines gilt für die aktuellen Huawei-Geräte weiterhin: Sie laufen zwar unter Android, was aufgrund der US-Sanktionen aber fehlt, sind die gewohnten vorinstallierten Google-Apps. Mit den Huawei Mobile Services liefert der Hersteller Alternativen zu den im Google Play Store verfügbaren Apps und erweitert den Bestand laufend. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass es gewisse Lücken gibt. Diese betreffen nicht zuletzt Drittanbieter-Apps, die auf Google-Dienste zurückgreifen. Technisch befindet sich das Mate 40 Pro auf sehr hohem Niveau, beginnend beim OLED-Display mit 6,7 Zoll/17 cm Diagonale bis hin zu den Leistungsdaten. 5G, NFC, staub- und wasserdicht nach IP68. Dual-SIM (nur in Kombination mit eSIM). USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Die integrierten Stereolautsprecher klingen sehr gut. 256 GB interner Speicher, erweiterbar mittels herstellereigener Nano Memory Card. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele) mit guter bis sehr guter Bildqualität sowie Zweifach-Frontkamera (Weitwinkel plus 3D-Tiefenkamera für die Gesichtserkennung). Die Gesichtserkennung funktioniert selbst bei Dunkelheit sehr gut. Der ins Display integrierte Fingerabdruckscanner hat eine vergleichsweise lange Reaktionszeit. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 32,5 Stunden bei verminderter und 28 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 45 Minuten (mit beiliegendem Schnellladegerät). Für drahtloses Laden vorbereitet. Im Falltrommeltest brach die gläserne Geräterückseite. Getestet unter Android 10 und mit der für Huawei typischen Benutzeroberfläche EMUI.

Huawei P Smart 2021

Eines gilt für die aktuellen Huawei-Geräte weiterhin: Sie laufen zwar unter Android, was aufgrund der US-Sanktionen aber fehlt, sind die gewohnten vorinstallierten Google-Apps. Mit den Huawei Mobile Services liefert der Hersteller Alternativen zu den im Google Play Store verfügbaren Apps und erweitert den Bestand laufend. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass es gewisse Lücken gibt. Diese betreffen nicht zuletzt Drittanbieter-Apps, die auf Google-Dienste zurückgreifen. In technischer Hinsicht handelte es sich beim P Smart 2021 um ein gut ausgestattetes Mitteklasse-Smartphone mit 6,7 Zoll/17 cm Displaydiagonale. Das LCD-Display hat eine ausreichend hohe Auflösung, der Touchscreen reagiert gut. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. 128 GB interner Speicher, erweiterbar mittels herkömmlicher MicroSD-Karte. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro und Tiefenkamera), Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. UKW-Radio. NFC wird nicht unterstützt. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 40 Stunden bei verminderter und 32 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 15 Minuten (mit beiliegendem Schnellladegerät). Getestet unter Android 10 und mit der für Huawei typischen Benutzeroberfläche EMUI.

LG

LG K42

Ein vergleichsweise schwach ausgestattetes und langsames Einstiegsmodell. Der Touchscreen funktioniert gut, das LCD-Display mit 6,6 Zoll/16,7 cm Diagonale leidet aber unter geringer Helligkeit, niederiger Auflösung und recht hoher Blickwinkelabhängigkeit. 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus zusätzlicher Speicherkarteneinschub. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro und Tiefenkamera). Die Fotoqualität ist durchschnittlich. NFC. Fingerabdruckscanner, der mitunter etwas langsam reagiert. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 35 Stunden bei verminderter und 33 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 15 Minuten. Getestet unter Android 10. Mit dem LG K52 ist ein vergleichbares, aber etwas besser ausgestattetes Modell im Test.

LG K52

So wie das ebenfalls getestete LG K42 ist auch das K52 ein Einstiegsmodell, bietet aber eine etwas bessere Ausstattung und Leistung. Trotzdem ist das Gerät immer noch vergleichsweise langsam. Der Touchscreen funktioniert gut, das LCD-Display mit 6,6 Zoll/16,7 cm Diagonale leidet aber unter geringer Helligkeit, niedriger Auflösung und recht hoher Blickwinkelabhängigkeit. 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus zusätzlicher Speicherkarteneinschub. Das Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro und Tiefenkamera) liefert aufgrund höherer Auflösung eine etwas bessere Bildqualität als jenes des K42. Die Fotos sind trotzdem immer noch durchschnittlich. NFC, Fingerabdruckscanner. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 42,5 Stunden bei verminderter und 36 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 15 Minuten. Auch ohne die mitgelieferte Schutzhülle hat das K52 den Falltrommeltest ohne nennenswerten Schaden überstanden. Getestet unter Android 10.

LG Wing 5G

Ein großes, schwergewichtiges Top-Smartphone mit eigenwilligem Konzept. Das Display mit 6,8 Zoll/17,3 cm Diagonale kann um 90 Grad gedreht werden, sodass das gesamte Gerät die Form des Buchstabens T ergibt. Auf dessen senkrechtem Balken befindet sich ein zweites, annähernd quadratisches Display. Dieses kann man z.B. für die Texteingabe verwenden, während man auf dem oberhalb befindlichen quergestellten Display ein Video schaut. Eine Besonderheit ist weiters der Gimbal-Modus der Kamera. Gimbal ist die englische Bezeichnung für eine kardanische Aufhängung, die verwendet wird, damit in Bewegung befindliche Kameras möglichst ruhig bleiben. Sie ist also z.B. als externe Bildstabilisierung für Action-Videos gedacht und funktonierte im Test im Großen und Ganzen gut. Es traten aber deutliche Artefakte auf. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit dem Speicherkarteneinschub). Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Gimbal) mit guter Bildqualität. Die Frontkamera ist im Gehäuse verborgen. USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC, Fingerabdruckscanner. Die Klangqualität könnte wohl besser sein, wenn Stereolautsprecher eingebaut wären. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 24,5 Stunden bei verminderter und lediglich 20,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1,5 Stunden (mit beiliegendem Schnellladegerät). Für drahtloses Laden vorbereitet. Der Drehmechanismus ist robust. Aus dem Falltrommeltest ging das Gerät stark beschädigt hervor, und zwar sowohl in geschlossenem als auch in geöffnetem Zustand. Nach der Hälfte des Falltrommeltests (50 Stürze) hatten sich die Schäden allerdings noch in Grenzen gehalten. Getestet unter Android 10.

Motorola

Motorola Moto E7 Plus

Ein Einsteiger-Smartphone mit 6,5 Zoll/16,5 cm Displaydiagonale. Die eher niedrige Auflösung und die starke Blickwinkelabhängigkeit erschweren die Lesbarkeit. Der Touchscreen arbeitet aber perfekt. Die Leistungsfähigkeit des Geräts ist ausreichend, liegt im direkten Vergleich aber deutlich hinter den Mittelkasse-Smartphones. 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit dem Speicherkarteneinschub). Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Kein Lagesensor, was sich negativ auf die Genauigkeit der Navigation auswirkt. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung, UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. Kein Videostabilisator. Zweifach-Kamerasystem mit Weitwinkel- und Tiefenkamera. Die Bildqualität ist durchschnittlich. Akku mit großer Kapazität. Die Laufzeiten im Testzyklus betrugen 40 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Getestet unter Android 10. Angesichts der Ähnlichkeit mit dem besser ausgestatteten Motorola Moto G9 Play bei minimalem Preisunterschied ist das Moto E7 Plus nicht wirklich empfehlenswert.

Motorola Moto G9 Play

Ein Einsteiger-Smartphone mit 6,5 Zoll/16,5 cm Displaydiagonale. Die eher niedrige Auflösung und die starke Blickwinkelabhängigkeit erschweren die Lesbarkeit. Der Touchscreen arbeitet aber perfekt. Die Leistungsfähigkeit des Geräts ist für alltägliche Anwendungen ausreichend (d.h. Spiele-Apps mit 3D-Grafik würden es überfordern). 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit dem Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC-Unterstützung. Der auf der Rückseite befindliche Fingerabdruckscanner arbeitet nicht immer zuverlässig. Gesichtserkennung. UKW-Radio. Dreifach-Kamerasystem mit Weitwinkel-, Makro- und Tiefenkamera. Durchschnittliche Bildqualität. Nach dem Falltrommeltest fuktionierte das Gerät trotz kleinerer Schäden am Gehäuse problemlos weiter. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 39,5 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 45 Minuten. Getestet unter Android 10.

Nokia

Nokia 2.4

Ein spärlich ausgestattetes Basismodell mit 6,5 Zoll/16,5 cm Displaydiagonale. Geringe Auflösung und Helligkeit, starke Blickwinkelabhängigkeit. Die schwache Rechenleistung des Geräts macht sich bei fast allen Anwendungen durch langsame Reaktionszeiten bemerkbar. 32 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. Brauchbarer Fingerabdruckscanner auf der Rückseite, unzuverlässig funktionierende Gesichtserkennung. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel- und Tiefenkamera). Keine NFC-Unterstützung, kein Lagesensor, kein Kompass. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 37 Stunden, sowohl bei verminderter als auch bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 4 Stunden 45 Minuten. Getestet unter Android 10. Das Gerät wirkt insgesamt etwas veraltet und ist keine Kaufempfehlung.

Nokia 3.4

Durchschnittlich ausgestattetes Einstiegsmodell mit 6,4 Zoll/16,3 cm Displaydiagonale. Die Auflösung ist niedrig, die Helligkeit aber ausreichend und der Touchscreen funktioniert gut. Allerdings wird die Nutzung durch eine starke Blickwinkelabhängigkeit beeinträchtigt. 32 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Die Rechenleistung genügt für den alltäglichen Einsatz, beim Öffnen von Apps kommt es allerdings manchmal zu längeren Wartezeiten. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. Fingerabdruckscanner, Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel-, Ultra-Weitwinkel-, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. NFC-Unterstützung. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 37,5 Stunden bei verminderter und 31 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Lange Ladedauer (0 auf 100 %) von 4 Stunden. Den Falltrommeltest hat das Gerät mit geringen Schäden am Gehäuse bestanden. Getestet unter Android 10.

Nokia 8.3 5G

Das Modell 8.3 ist Nokias erstes Smartphone mit 5G-Unterstützung. Das Gerät mit 6,8 Zoll/17,3 cm Displaydiagonale ist gut ausgestattet und überzeugt auch hinsichtlich seiner Leistung. Das helle LCD Display hat eine hohe Auflösung und eine gute Farbbalance, ist aber etwas blickwinkelabhängig. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Letztere ist vergleichsweise langsam und funktioniert bei schlechtem Umgebungslicht nur mäßig. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel-, Ultra-Weitwinkel-, Makro- und Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Software übertreibt es mitunter ein wenig mit der Schärfe, bei wenig Umgebungslicht sind die Bilder deutlich verrauscht. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC-Unterstützung. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 28 Stunden bei verminderter und noch akzeptable 21,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 15 Minuten. Getestet unter Android 10. Das Gerät ist Teil der Google-Initiative Android One. Das heißt, Updates des Betriebssystems werden für 2 Jahre und Sicherheitsupdates für 3 Jahre garantiert.

OnePlus

OnePlus 8T 5G

Gut ausgestattetes, leistungsstarkes Smartphone mit 6,6 Zoll/16,7 cm Diagonale. Das OLED-Display überzeugt in jeder Hinsicht. Bezüglich seiner Dimensionen ist das 8T dem Vorjahresmodell 7T sehr ähnlich (Veröffentlichungsdatum: 02/2020), hat aber unter anderem ein völlig überarbeitetes Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel-, Ultra-Weitwinkel-, Makro- und Schwarz-Weiß-Kamera). Allerdings ist die Bildqualität durchschnittlich, weil der Kontrast zu hoch ist und die Farben zu grell ausfallen. 128 GB interner Speicher (auch mit 256 GB und 12 statt 8 GB Arbeitsspeicher erhältlich), keine Erweiterung möglich. Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC. Der gut funktionierende Fingerabdruckscanner ist ins Display integriertr. Als Alternative dazu gibt es die Gesichtserkennung. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 23,5 Stunden bei verminderter und noch akzeptable 21 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 45 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät (der Hersteller hat seine Technologie namens Warp Charge weiterentwickelt). Getestet unter der ganz aktuellen Android-Version 11.

OnePlus Nord N10 5G

Trotz der ähnlichen Bezeichnung darf man das Nord N10 nicht mit dem gleichfalls getesteten Nord N100 verwechseln. Das N10 ist nämlich deutlich besser ausgestattet. Sein LCD-Display mit 6,5 Zoll/16,5 cm Diagonale ist ausreichend hell, die Leistungsdaten des Smartphones sind gut. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Stereo-Lautspracher mit gutem Klang. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel-, Ultra-Weitwinkel-, Makro- und Schwarz-Weiß-Kamera). Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 41,5 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde mit dem beiliegenden Schnellladegerät (herstellereigene Ladetechnologie namens Warp Charge). Getestet unter Android 10. Kleiner Wermutstropfen: Laut OnePlus wird das Nord 10 lediglich ein großes Android-Update erhalten, nämlich auf die mittlerweile veröffentliche Version 11.

OnePlus Nord N100

Trotz der ähnlichen Bezeichnung darf man das Nord N100 nicht mit dem gleichfalls getesteten Nord N10 verwechseln. Das N100 ist nämlich deutlich schlechter ausgestattet und als Einstiegs-Smartphone zu werten. So fehlen z.B. die 5G- und die NFC-Unterstützung, der interne Speicher ist mit 64 GB halb so groß (Erweiterung möglich), und auch das verbaute Kamerasystem ist unterschiedlich. Die Geräteleistung ist ausreichend, hin und wieder gibt es aber etwas längere Wartezeiten beim Öffnen von Apps. Das Display mit 6,5 Zoll/16,5 cm Diagonale ist sehr hell, die Auflösung allerdings vergleichsweise gering. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Keine NFC-Unterstützung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel-, Makro- und Tiefenkamera) mit akzeptabler Bildqualität. Die Funktionsvielfalt der Kamera ist allerdings vergleichsweise eingeschränkt. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 48,5 Stunden bei verminderter und 42 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 30 Minuten. Getestet unter Android 10.

Oppo

Oppo A73 5G

Gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit 6,5 Zoll/16,5 cm Displaydiagonale. Der Touchscreen reagiert gut, das Display ist hell und hat eine hohe Auflösung. Allerdings ist es etwas blickwinkelabhängig. 128 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dual-SIM. 5G, NFC. Der gut funktionierende Fingerabdruckscanner ist in die Einschalttaste auf der rechten Geräteseite integriert und dort bequem erreichbar. Alternativ steht eine gleichfalls gut arbeitende Gesichtserkennung zur Verfügung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Porträt) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 36 Stunden bei verminderter und 28,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Eine Schutzhülle wird ebenfalls mitgeliefert. Getestet unter Android 10 in Form des von Oppo entwickelten ColorOS, das einige praktische Funktionen beinhaltet.

Oppo A91

Ein gutes Mitteklasse-Smartphone, auch wenn es sich technisch nicht auf dem allerletzten Stand befindet. Das Display mit 6,4 Zoll/16,2 cm Diagonale ist selbst bei Sonnenlich ausreichend hell. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Porträt, Schwarz-Weiß), wobei die Porträt- und die Schwarz-Weiß-Kamera zur Unterstützung dienen und vom Nutzer nicht direkt aufgerufen werden können. Die Fotoqualität ist durchschnittlich bis gut. NFC. UKW-Radio. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Vor allem der ins Display integrierte Fingerabdrucksanner funktioniert gut. Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wird von dem Gerät nicht unterstützt. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 37 Stunden bei verminderter und 30,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 15 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10 in Form des von Oppo entwickelten ColorOS, das einige praktische Funktionen beinhaltet.

Oppo Reno4 5G

Ein gut ausgestattetes, leistungsstarkes Smartphone der unteren Topklasse mit 6,4 Zoll/16,2 cm Diagonale. Display und Touchscreen befinden sich qualitativ auf hohem Niveau. 128 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dual-SIM. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Schwarz-Weiß) mit guter Bildqualität. Aufgrund des Fehlens einer Tele-Kamera ist die Qualität von Zoomaufnahmen allerdings deutlich schlechter als z.B. jene des gleichfalls getesteten Modells Reno4 Pro. Zusätzlich zur üblichen Weitwinkel-Frontkamera gibt es beim Reno4 auf der Vorderseite eine Tiefenkamera. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung arbeiten gut. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 29 Stunden bei verminderter und 24,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10 in Form des von Oppo entwickelten ColorOS, das einige praktische Funktionen beinhaltet.

Oppo Reno4 Pro 5G

Ein Topklasse-Smartphone mit 6,6 Zoll/16,7 cm Diagonale. Display und Touchscreen befinden sich qualitativ auf hohem Niveau. 256 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. Üppige 12 GB Arbeitsspeicher (RAM). USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dual-SIM. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele) mit Bildstabilisator liefert gute Bildqualität. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung arbeiten gut. Ein Wermutstropfen sind die enttäuschenden Akkulaufzeiten. Sie betrugen im Testzyklus 20 Stunden bei verminderter und 18 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10 in Form des von Oppo entwickelten ColorOS, das einige praktische Funktionen beinhaltet.

Oppo Reno4 Z 5G

Gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit 6,6 Zoll/16,7 cm Diagonale. Display mit hoher Auflösung und gut funktionierendem Touchscreen, allerdings etwas blickwinkelabhängig. 128 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Dual-SIM. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, S/W-Porträt, Vintage-Porträt), wobei die beiden Porträt-Kameras zur Unterstützung der Hauptkamera dienen und vom Nutzer nicht direkt aufgerufen werden können. Die Bildqualität ist durchschnittlich. Zusätzlich zur üblichen Weitwinkel-Frontkamera gibt es auf der Vorderseite eine Tiefenkamera. 5G, NFC. Der gut funktionierende Fingerabdruckscanner ist in die Einschalttaste auf der rechten Geräteseite integriert und dort bequem erreichbar. Alternativ steht eine gleichfalls gut arbeitende Gesichtserkennung zur Verfügung. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 35,5 Stunden bei verminderter und 27,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Auch eine Schutzhülle und eine Displayfolie werden mitgeliefert. Getestet unter Android 10 in Form des von Oppo entwickelten ColorOS, das einige praktische Funktionen beinhaltet.

Realme

Realme 7 5G

Recht gut ausgestattetes und insgesamt überzeugendes Mittelklasse-Smartphone mit 6,5 Zoll/16,5 cm Displaydiagonale und ausreichender Rechenleistung. Das LCD-Display ist von guter Qualität, wenn auch etwas blickwinkelabhängig. Der Touchscreen funktioniert gut. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). 5G, NFC. Fingerabdruckscanner (integriert in die Einschalttaste) und Gesichtserkennung funktionieren gut. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Vielseitiges Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, S/W-Porträt). Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 46,5 Stunden bei verminderter und 37,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 15 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät (herstellereigene „SuperDart“-Technologie). Getestet unter Android 10.

Realme 7 Pro

Ein gutes Mittelklasse-Smartphone mit 6,4 Zoll/16,2 cm Displaydiagonale und ausreichend Rechenleistung, auch wenn sich das Gerät technisch nicht auf dem aktuellsten Stand befindet (z.B. keine 5G-Unterstützung). Das hochauflösende Display ist gut bedienbar. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. NFC. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung funktionieren gut. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, S/W-Porträt) mit durchnschnittlicher bis guter Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 46 Stunden bei verminderter und 38,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 45 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät (herstellereigene „SuperDart“-Technologie). Getestet unter Android 10.

Realme C11

Ein schwach ausgestattetes, langsam reagierendes Einstiegsmodell mit 6,5 Zoll/16,5 cm Diagonale. Die Displayauflösung ist gering. 32 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Gesichtserkennung. Keine NFC-Unterstützung. Zweifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Porträt) mit magerer Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 41 Stunden bei verminderter und 35 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Getestet unter Android 10.

Samsung

Samsung Galaxy S21 5G

Mit der Modellserie S21 bringt der südkoreanische Hersteller Samsung drei neue Top-Smartphones auf den Markt: S21, S21+ und S21 Ultra. Alle drei Modelle sind im Vergleich zu ihren Vorgängern der Serie S20 (Testergebnisse veröffentlicht: 6/2020) etwas schwerer und dicker geworden, was nicht zuletzt auf das neue Kameramodul zurückzuführen ist. Zugleich sind sie aber auch robuster. Ähnlich wie Apple verzichtet Samsung ab sofort auf mitgelieferte Kopfhörer und Ladegeräte. Auch ist bei den S21-Modellen keine Erweiterungsmöglichkeit mittels externer Speicherkarte vorgesehen. Die OLED-Displays und Touchscreens aller drei Geräte sind exzellent, ihre Leistungsfähigkeit ist überzeugend. Nun zu weiteren technischen Details des Modells S21: 6,2 Zoll/15,7 cm Displaydiagonale. 256 GB interner Speicher (Modell auch mit 128 GB erhältlich). Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele). Der Bildausschnitt der Tele-Kamera unterscheidet sich nur wenig von jenem der Weitwinkelkamera. Die Bildqualität ist gut. 5G, NFC, USB-C-Schnittstelle; keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dual-SIM (in Kombination mit eSIM). Staub- und wasserdicht nach IP68. Akkulaufzeiten im Testzyklus: 25,5 Stunden bei verminderter und noch akzeptable 22,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden mit einem 5-Watt-Ladegerät. Verwendet man ein Schnellladegerät, dann verkürzt sich diese Zeit auf 1 Stunde 15 Minuten. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter der auf dem aktuellen Android 11 basierenden Version 3.1. der Benutzeroberfläche One UI.

Samsung Galaxy S21 Ultra 5G

Mit der Modellserie S21 bringt der südkoreanische Hersteller Samsung drei neue Top-Smartphones auf den Markt: S21, S21+ und S21 Ultra. Alle drei Modelle sind im Vergleich zu ihren Vorgängern der Serie S20 (Testergebnisse veröffentlicht: 6/2020) etwas schwerer und dicker geworden, was nicht zuletzt auf das neue Kameramodul zurückzuführen ist. Zugleich sind sie aber auch robuster. Ähnlich wie Apple verzichtet Samsung ab sofort auf mitgelieferte Kopfhörer und Ladegeräte. Auch ist bei den S21-Modellen keine Erweiterungsmöglichkeit mittels externer Speicherkarte vorgesehen. Die OLED-Displays und Touchscreens aller drei Geräte sind exzellent, ihre Leistungsfähigkeit ist überzeugend. Nun zu weiteren technischen Details des Modells S21 Ultra: 6,8 Zoll/17,3 cm Displaydiagonale. 256 GB interner Speicher (Modell auch mit 128 GB sowie mit 512 GB und 16 statt 12 GB RAM erhältlich). Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, 3fach-Tele, 10-fach-Tele) mit guter bis sehr guter Bildqualität. Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 108 MP. Die Ultra-Weitwinkelkamera ist mit Autofokus ausgestattet und kann auch für kurze Distanzen verwendet werden. Das 10fach-Tele liefert gute Ergebnisse beim Zoomen. 5G, NFC, USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dual-SIM (in Kombination mit eSIM). Staub- und wasserdicht nach IP68. Akkulaufzeiten im Testzyklus: 37 Stunden bei verminderter und 31,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3 Stunden 45 Minuten mit einem 5-Watt-Ladegerät. Verwendet man ein Schnellladegerät, dann verkürzt sich diese Zeit auf 1 Stunde 15 Minuten. Für drahtloses Laden vorbereitet. Getestet unter der auf dem aktuellen Android 11 basierenden Version 3.1. der Benutzeroberfläche One UI.

Samsung Galaxy S21+ 5G

Mit der Modellserie S21 bringt der südkoreanische Hersteller Samsung drei neue Top-Smartphones auf den Markt: S21, S21+ und S21 Ultra. Alle drei Modelle sind im Vergleich zu ihren Vorgängern der Serie S20 (Testergebnisse veröffentlicht: 6/2020) etwas schwerer und dicker geworden, was nicht zuletzt auf das neue Kameramodul zurückzuführen ist. Zugleich sind sie aber auch robuster. Ähnlich wie Apple verzichtet Samsung ab sofort auf mitgelieferte Kopfhörer und Ladegeräte. Auch ist bei den S21-Modellen keine Erweiterungsmöglichkeit mittels externer Speicherkarte vorgesehen. Die OLED-Displays und Touchscreens aller drei Geräte sind exzellent, ihre Leistungsfähigkeit ist überzeugend. 6,7 Zoll/17 cm Displaydiagonale. 256 GB interner Speicher (Modell auch mit 128 GB erhältlich). Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele). Der Bildausschnitt der Tele-Kamera unterscheidet sich nur wenig von jenem der Weitwinkelkamera. Die Bildqualität ist gut. 5G, NFC, USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dual-SIM (in Kombination mit eSIM). Staub- und wasserdicht nach IP68. Akkulaufzeiten im Testzyklus: 28 Stunden bei verminderter und 25,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 Prozent): 3,5 Stunden mit einem 5-Watt-Ladegerät. Verwendet man ein Schnellladegerät, dann verkürzt sich diese Zeit auf 1 Stunde 15 Minuten. Für drahtloses Laden vorbereitet. Anders als das S20+ überstand das S21+ den Falltrommeltest ohne Probleme. Getestet unter der auf dem aktuellen Android 11 basierenden Version 3.1. der Benutzeroberfläche One UI

Samsung Galaxy A42 5G

Ein gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone mit 6,6 Zoll/16,7 cm Displaydiagonale. Farbwiedergabe, Helligkeit und Kontrast sind gut, die Bildqualität wird allerdings durch die geringe Auflösung beeinträchtig. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC, UKW-Radio. Fingerabdruckscanner (ins Display integriert) und Gesichtserkennung. Beides arbeitet zuverlässig, der Fingerabdruckscanner reagiert aber mitunter langsam. Vielseitiges Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro und Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 49 Stunden bei verminderter und 45 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden 15 Minuten mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10.

Samsung Galaxy M51

Die M-Serie von Samsung ist für ihre langen Akkulaufzeiten bekannt, und das ist auch beim M51 der Fall. Im Testzyklus erreichte es 61 Stunden bei verminderter und 57,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 2 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. OLED-Display mit 6,7 Zoll/17 cm Diagonale, guter Farbbalance, hohem Kontrast und guter Touchscreen-Funktionalität. Auch die Rechenleistung des Geräts ist sehr gut. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC, UKW-Radio. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Vielseitiges Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro und Tiefenkamera) mit recht guter Bildqualität. Getestet unter Android 10.

Samsung Galaxy S20 FE

Auf den ersten Blick unterscheiden sich das Galaxy S20 FE und das gleichfalls getestete S20 FE 5G nur durch den Hinweis auf die aktuellste Mobilfunktechnologie. Tatsächlich haben sie aber zwei völlig unterschiedliche Prozessorchips, was sich signifikant auf die Akkulaufzeiten auswirkt. Der von Samsung selbst stammende Exynos-990-Prozessor verkürzt die Akkulaufzeit des S20 FE gegenüber dem 5G-Modell um mehrere Stunden. Displaydiagonale 6,5 Zoll/16,5 cm. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. NFC. Staub- und wasserdicht nach IP68. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren gut. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele). Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 25,5 Stunden bei verminderter und 24 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1,5 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Getestet unter Android 10. Im direkten Vergleich ist das Modell S20 FE 5G aufgrund der längeren Laufzeiten zu bevorzugen. Display- und Kameraqualität beider FE-Modelle sind gut, erreichen aber nicht das Niveau von Samsungs Flaggschiff Galaxy S20 (Veröffentlichungsdatum der Testergebnisse: 06/2020).

Samsung Galaxy S20 FE 5G

Auf den ersten Blick unterscheiden sich das Galaxy S20 FE 5G und das gleichfalls getestete S20 FE nur durch den Hinweis auf die aktuellste Mobilfunktechnologie. Tatsächlich haben sie aber zwei völlig unterschiedliche Prozessorchips, was sich signifikant auf die Akkulaufzeiten auswirkt. Der von Samsung selbst stammende Exynos-990-Prozessor verkürzt die Akkulaufzeit des S20 FE gegenüber dem 5G-Modell um mehrere Stunden. Displaydiagonale 6,5 Zoll/16,5 cm. 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit Speicherkarteneinschub). USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC. Staub- und wasserdicht nach IP68. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung funktionieren gut. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele). Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 38 Stunden bei verminderter und 33,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1,5 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät Getestet unter Android 10. Im direkten Vergleich ist das Modell S20 FE 5G aufgrund der längeren Laufzeiten zu bevorzugen. Display- und Kameraqualität beider FE-Modelle sind gut, erreichen aber nicht das Niveau von Samsungs Flaggschiff Galaxy S20 (Veröffentlichungsdatum der Testergebnisse: 06/2020).

Samsung Galaxy Z Fold2 5G

Das Galaxy Z Fold2 ist das Nachfolgemodell des Galaxy Fold (Testergebnisse veröffentlicht: 02/2020), und Samsung hat einige Verbesserungen vorgenommen. Auf der Außenseite fällt zunächst lediglich das Kameramodul auf. Der Fingerabdruckscanner wurde in die Einschalttaste integriert. Nach dem Einschalten des Geräts wird sofort deutlich, dass das äußere Display (sichtbar in zusammengeklapptem Zustand) deutlich angewachsen ist, nämlich von 4,6 Zoll/11,7 cm auf 6,2 Zoll/15,7 cm Diagonale. Es wirkt relativ schmal, ist aber gut zu bedienen. Auch das innere, qualitativ hochwertige Display ist etwas angewachsen und hat nun eine Diagonale von 7,6 Zoll/19,3 cm. Die Frontkamera ist nun ins Display integriert, sodass es keine auffällige Aussparung (Notch) mehr gibt. Samsungs Bedienoberfläche OneUI stellt praktische Multitasking-Funktionen bereit. So kann man etwa drei Apps über das Display verteilen und weitere in verschiebbaren Fenstern öffnen. Abhängig von den getroffenen Einstellungen können Apps nach dem Zuklappen des Geräts ohne Unterbrechung weiterverwendet werden. Verbessert wurde auch der Faltmechanismus. Man kann das Fold2 nun in jedem Winkel geöffnet lassen; etwa, um eine Hälfte davon als virtuelle Tastatur zu verwenden. Das Gerät ist leistungsstark und sehr gut ausgestattet. 12 GB Arbeitsspeicher (RAM). 256 GB interner Speicher, nicht erweiterbar. Dual-SIM (nur in Kombination mit eSIM). USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G und NFC-Unterstützung. Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung. Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Tele) mit guter Bildqualität. Aufgrund der unterschiedlichen Faltmöglichkeiten hat das Gerät zwei Selfie-Kameras (innen und außen). Außerdem kann die auf der Rückseite befindliche Hauptkamera ebenfalls für Selfies verwendet werden. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 29 Stunden bei verminderter und 24,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1,5 Stunden mit dem beiliegenden Ladegerät. Das Gerät hat sämliche Robustheitstests ohne relevante Beschädigung überstanden. Getestet unter Android 10.

Wiko

Wiko View 5

Das View 5 und das ebenfalls getestete View 5 Plus sind als Nachfolgemodelle des Wiko View 4 (Testergebnisse veröffentlicht: 06/2020) zu betrachten. Sie sind im Vergleich dazu technisch etwas besser ausgestattet (z.B. USB-C). Während der Prozessorchip im View 5 allerdings unverändert geblieben ist, hat das View 5 Plus einen anderen Prozessor und etwas mehr Arbeitsspeicher (RAM) bekommen. Das merkt man im Test an den Leistungsdaten, wobei jedoch auch das 5 Plus immer noch relativ langsam ist. Die Displaydiagonale beträgt bei beiden Geräten 6,6 Zoll/16,7 cm, die Auflösung ist niedrig. Beim View 5 ist außerdem die maximale Helligkeit gering, was sich in einer langen Akkulaufzeit niederschlägt. Die weiteren Eckdaten und Ergebnisse des View 5: 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit dem Speicherkarteneinschub). UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Der Fingerabdruckscanner ist relativ langsam und nicht immer zuverlässig. Auch die Gesichtserkennung zeigt Schwächen, speziell bei wenig Umgebungslicht. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen sowohl bei verminderter als auch bei maximaler Displayhelligkeit 52 Stunden. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3,5 Stunden. Getestet unter Android 10.

Wiko View 5 Plus

Das View 5 Plus und das ebenfalls getestete View 5 sind als Nachfolgemodelle des Wiko View 4 (Testergebnisse veröffentlicht: 06/2020) zu betrachten. Sie sind im Vergleich dazu technisch etwas besser ausgestattet (z.B. USB-C). Während der Prozessorchip im View 5 allerdings unverändert geblieben ist, hat das View 5 Plus einen anderen Prozessor und etwas mehr Arbeitsspeicher (RAM) bekommen. Das merkt man im Test an den Leistungsdaten, wobei jedoch auch das 5 Plus immer noch relativ langsam ist. Die Diasplaydiagonale beträgt bei beiden Geräten 6,6 Zoll/16,7 cm, die Auflösung ist niedrig. Die weiteren Eckdaten und Ergebnisse des View 5 Plus: 128 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM (in Kombination mit dem Speicherkarteneinschub). UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. USB-C-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Der Fingerabdruckscanner ist relativ langsam und nicht immer zuverlässig. Auch die Gesichtserkennung zeigt Schwächen, speziell bei wenig Umgebungslicht. Vierfach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) mit durchschnittlicher Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 45 Stunden bei verminderter und 42 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3,5 Stunden. Getestet unter Android 10.

Wiko Y81

Ein leistungsschwaches, langsam reagierendes Einstiegs-Smartphone, das sich am ehesten als Gerät für den gelegentlichen Gebrauch eignet. Das Display mit 6,2 Zoll/15,7 cm Diagonale ist nicht besonders hell und dadurch bei Sonnenlicht schwer ablesbar. Außerdem ist es stark blickwinkelabhängig. 32 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. Keine NFC-Unterstützung. Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Gesichtserkennung, kein Fingerabdruckscanner. UKW-Radio. Verfügt auf der Rückseite lediglich über eine einzelne Weitwinkelkamera, die eher magere Bildqualität liefert. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen sowohl bei verminderter als auch bei maximaler Displayhelligkeit 32 Stunden. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Getestet unter Android 10.

Xiaomi

Xiaomi Mi 10T Pro 5G

Gut ausgestattetes Modell der unteren Topklasse mit 6,7 Zoll/17 cm Displaydiagonale. Gute Touchscreen-Funktionalität, hohe Auflösung und Helligkeit, allerdings etwas blickwinkelabhängig. 256 GB interner Speicher, keine Erweiterung möglich. Dual-SIM. USB-C-Schnittstelle, keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. 5G, NFC. Fingerabdruckscanner (in die Einschalttaste integriert) und Gesichtserkennung arbeiten gut, die Funktion der Gesichtserkennung ist bei wenig Umgebungslicht allerdings etwas beeinträchtig. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel, Makro) liefert akzeptable Bildqualität. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 45 Stunden bei verminderter und 36,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 1 Stunde 15 Minuten mit dem beiliegenden Schnellladegerät. Eine Schutzhülle wird mitgeliefert; selbst ohne diese überstand das Gerät den Falltrommeltest aber mit nur wenigen Kratzern. Getestet unter Android 10 in Form von Xiaomis Bedienoberfläche MIUI.

Xiaomi Redmi 9C

Ein Einstiegs-Smartphone mit 6,5 Zoll/16,5 cm Displaydiagonale, geringer Auflösung und starker Blickwinkelabhängigkeit. 64 GB interner Speicher, Erweiterung möglich. Dual-SIM plus eigener Speicherkarteneinschub. Micro-USB-Schnittstelle, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse vorhanden. Fingerabdruckscanner (auf der Rückseite) und Gesichtserkennung funktionieren gut. UKW-Radio. Keine NFC-Unterstützung. Das Dreifach-Kamerasystem (Weitwinkel, Makro, Tiefenkamera) liefert bei guten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder, in anderen Situationen ist die Qualität aber unterdurchschnittlich. Die Akkulaufzeiten im Testzyklus betrugen 41,5 Stunden bei verminderter und 38,5 Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. Ladedauer (von 0 auf 100 %): 3 Stunden. Getestet unter Android 10.

So funktioniert der Produktfinder

Ein Produktfinder ist keine Suchmaschine, sondern eine an die Darstellung im Internet angepasste Testtabelle. Sie können die Produkte anhand Ihrer Bedürfnisse filtern, sortieren und vergleichen.

Erst filtern ...

Die Filter sind in Kategorien zusammengefasst (z.B. Marke, Testurteil, diverse Ausstattungsmerkmale, Veröffentlichungsdatum) und können mittels Mausklick individuell an- und abgewählt werden. Die Auswahl zusätzlicher Filter schränkt die Trefferliste weiter ein. So erhalten Sie eine an Ihre Wünsche angepasste Produktauswahl.

Filtern, sortieren, vergleichen - der Produktfinder (Screenshot:konsument.at)

... dann Details vergleichen

In einem zweiten Schritt können Sie zwei oder meh­rere Geräte aus der verbliebenen Auswahl im Detail miteinander vergleichen, indem Sie das dazugehörige Kästchen anhaken und danach auf die Schaltfläche „X ausgewählte vergleichen“ klicken. Überall dort, wo Sie schwarze, mit der Spitze nach unten weisende Dreiecke sehen, können Sie durch Anklicken weitere ­Unterkategorien aufrufen.

Hier auf www.konsument.at finden Sie ­mittlerweile mehrere Produktfinder, so etwa

Und ihre Zahl wird weiter steigen.
Bitte beachten Sie die ausführliche Anleitung zu den Produktfindern auf Produktfinder: Wie funktioniert er? - Welches Produkt ist das richtige für Sie?

Ein Smartphone auswählen

Preis: Üblicherweise zeigt die Preiskurve schon bald nach der Markteinführung eines Smartphones nach unten. Bei einem Gerät, das von Beginn an nicht mehr als 100 Euro gekostet hat, sollte man allerdings vorsichtig sein. Ein derart niedriger Preis lässt eine deutlich reduzierte Ausstattung und Leistungsfähigkeit vermuten. Abseits davon sagt der Preis nur beschränkt etwas über die erwartbare ­Qualität aus.

Ausstattung und Leistungsfähigkeit: Beides geht Hand in Hand. Die Unterschiede zwischen den Top-Smartphones, der Mittelklasse und den Einstiegsmodellen zeigen sich unter anderem darin, dass im mittleren und im preisgünstigen Segment von bestimmten Komponenten die schwächere oder ältere Version verbaut wird (z.B. Prozessor, unterstützte WLAN- und Bluetooth-Versionen, Kamera) bzw. dass manche ganz weggelassen werden (z.B. NFC für kontaktloses Bezahlen oder der die Navigation verbessernde Lagesensor = das Gyroskop). Auch der Speicher ist ein Kostenfaktor – bei dem sich Sparen aus Nutzersicht allerdings nicht lohnt: Der Arbeitsspeicher (RAM) wirkt sich im Zusammenspiel mit dem Prozessor unmittelbar auf Leistungsfähigkeit und Arbeitsgeschwindigkeit aus und sollte niemals weniger als 3 GB betragen. Beim internen Speicher, der das Betriebssystem, die Apps und sämtliche Dateien aufnimmt, kann man 32 GB als absolutes Minimum betrachten. Beim Bildschirm wiederum geht es um dessen Reaktionsschnelligkeit und Berührungssensitivität (also das Ansprechen auf Berührungen), die Auflösung (beeinflusst die Schärfe der Darstellung), die Helligkeit, die aus­gewogene Farbwiedergabe und den maximalen Blickwinkel, aus dem man das Displaybild noch ohne starke Qualitätsein­bußen ­erkennen kann.

Mittel- und Einstiegsklasse: Für die meisten Nutzer bietet die Mittelklasse wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei es auch hier die ganze Bandbreite zwischen „durchschnittlich“ und „gehoben“ gibt. Die Bezeichnung Einstiegsmodelle ist hingegen irreführend. Die Geräte sind in erster Linie als Telefone zu betrachten, die man auch für den E-Mail-Versand, das Surfen im Internet und die schriftliche Kommunikation (SMS, WhatsApp) verwenden kann. Häufiges Videostreaming oder die Nutzung anspruchsvollerer Apps (besonders Navigation und Spiele) können die Einstiegsmodelle schnell überfordern. Auch die Kameraqualität reicht meist nicht an jene der teureren Konkurrenz heran.

Akku: Geräte mit Wechselakkus gibt es fast keine mehr. Erfreulich ist, dass die Akkulaufzeiten im Schnitt länger geworden sind. Aber Vorsicht! Wenn der Unterschied zwischen der Laufzeit mit redu­zierter und mit maximaler Helligkeit gering ist, ist das selten ein Qualitätskriterium, sondern deutet darauf hin, dass das Display nicht besonders hell leuchtet – ein Nachteil speziell bei Sonnenschein. Viele Smartphones sind heute fürs Schnellladen geeignet. Das dafür nötige leistungsstärkere Ladegerät wird aber nicht immer mitgeliefert.

Alter: Preislich interessant sind schon länger auf dem Markt befindliche Geräte. Hier findet man dann unter anderem eine attraktive Auswahl an Mittelklassegeräten.

Informationen: Im Optimalfall findet man die infrage kommenden Geräte im Fachhandel und kann sie dort in eingeschaltetem ­Zustand anschauen und bedienen und die wichtigsten technischen Eckdaten einsehen. Konkrete Aussagen über die Leistungsfähigkeit eines Modells, die sich ja aus dem Zusammenspiel mehrerer Komponenten ergibt, kann man allerdings nur nach einem Test treffen. Unser Produktfinder liefert die entsprechenden Informationen.

Neue Testkriterien ab 6/2020

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet. Entsprechend der technischen Weiterentwicklung wurden ab dem Veröffentlichungsdatum 6/2020 die Testkriterien adaptiert und neu gewichtet. Die Ergebnisse für die aktuellen Smartphone-Modelle sind daher nicht 1 : 1 mit jenen aus vorangegangenen Tests vergleichbar.

Mobilteil (5%)

Bewertet wurde welche Frequenzbänder und Sensoren zur Verfügung stehen und welche Schnittstellen vorhanden sind, sowie GPS Verfügbarkeit und Genauigkeit.

Handhabung (5%)

In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Der Menüaufbau sowie die Anmeldung (Registrierung) zur Inbetriebnahme wurden von mehreren Testpersonen beurteilt. Weiters die Handhabung der biometrischen Sperren.

Display (15%)

Bewertet werden Größe, Helligkeit, Kontrast, Betrachtungswinkel und Lesbarkeit bei verschiedenen Beleuchtungsbedingungen, sowie das Ansprchverhalten bzw. die Empfindlichkeit des Touchscreens. Displays von einer Größe unter 18 cm² werden nicht beurteilt.

Haltbarkeit (10%)

In einer Fallprüfung mussten die Geräte 100 Stürze aus einer Höhe von 80 cm ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich zur Prüfung der Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse wurden die Geräte einem Regentest in Anlehnung an DIN EN 60 529 unterzogen. Handys die laut Hersteller als wassergeschützt (mindestens IPX7) zertifiziert sind wurden für 30 Minuten in 1 Meter tiefes Wasser getaucht und im Anschluss sowie gegebenenfalls nach 24 und 48 Stunden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Ebenso uberprüft wir die Verarbeitung.

Leistung (10%)

Die Prozessor- und Surf-Geschwindigkeit werden gemessen und bewertet. Weiters das Speichervolumen des Gerätes.

Akku (15%)

Die Messungen der Akkulaufzeit wurde mit Hilfe eines Industrieroboters durch ein standartisiertes Nutzungsszenario nachgestellt, solange bis der Akku leeer war. Die Messungen basieren auf folgenden Annahmen: 7,5 Minuten YouTube Video pro Stunde, Navigation 1,25 Minuten pro Stunde, Telefonieren 2,5 Minuten pro Stunde zwei Nachrichten pro Stunde (Display-Timeout 1 min.) und fünf Fotos aufnehmen. Es wird bei zwei Helligkeitsstufen gemessen:maximale Helligkeit und 300 Nits Helligkeit. Die restliche Zeit bleibt das Gerät auf Standby mit Wlan und GPS an. Die Ladedauer und die Schnellladefähigkeit wurden bestimmt und bewertet, ob sich der Akku vom Anwender wechseln lässt und welche Lademöglichkeiten gegeben sind.

Kamera (25%)

Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Haupt- und Front Kamera bei normaler und bei geringer Beleuchtung, sowie deren Ausstattung (Autofocus, Vorfocus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. Weiters wurde die Auslösezeit und Fokussierungszeit gemessen und bewertet.

Zur Bewertung der Videofunktion wurden unterschiedlich ausgeleutete Szenen gefilmt. Bewertet wurden dieVideo- und Tonqualität am Handy und am Computer.

Audioqualität (10%)

Bewertet wurden die Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität der verbauten Lautsprecher.

Tonqualität beim Telefonieren (2%)

Die Sprachqualität wurde im simulierten UMTS Netz in beide Richtungen mit und ohne Umgebungslärm gemessen.

Sicherheit (2%)

Bewertet wurden unter anderem die Funktion der biometrischen Sperren und Verfügbarkeit der Sicherheits- und Software Updates.

Anmeldedaten (1%)

Welche Daten werden zur Anmeldung am Smartphone benötigt und welche obligatorischen Apps sind installiert.

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