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Akku- und Bodenstaubsauger - Der Preis der Freiheit

Die Kabellosen boomen, doch brauchbare Saugergebnisse liefern nach wie vor nur die hochpreisigen Modelle.

Frau beim Staubsaugen, Test Akku- und Bodenstaubsauger; (Bild: Syda-Productions/Shutterstock.com)

Folgende Staubsauger finden Sie in unseren Testtabellen:

Akku-Staubsauger

  • Bosch BSS61CARP/06
  • Dyson SV17 V11 Absolute Extra Pro
  • Maxxmee HC20Pro Clever Clean
  • Roborock H6M1A
  • Rowenta RH9889 X-Force Flex 11.60

Bodenstaubsauger mit Staubbeutel

  • AEG VX9-4-ÖKOX
  • Bosch BGB75X494
  • Miele Complete C3 Silence EcoLine
  • Rowenta RO 7793 EA

Bodenstaubsauger mit Staubbox

  • Hoover HP730ALG 011
  • Philips PowerPro Expert FC9741/09

In der Testtabelle finden Sie Infos und Bewertungen zu:

  • Ausstattung/Technische Merkmale
  • Saugen
  • Handhabung
  • Umwelteigenschaften
  • Haltbarkeit
  • Sicherheit
  • Schadstoffe

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht:


Test: 11 Staubsauger

In Akku- und Bodenstaubsauger - Freiheit versus Ausdauer haben wir erstmals einen direkten Vergleich von Boden- und Akkustaubsaugern veröffentlicht. Was sich damals herauskristallisiert hat, wird im aktuellen Test der Stiftung Warentest bestätigt: Wenn ein Kabelloser mit den herkömmlichen Saugern mithalten kann, dann hat das seinen Preis.

Nur ein "guter" Akkusauger

Nur ein "guter" Akkusauger

Der einzige „gute“ Akkusauger Dyson V11 Absolute Extra Pro kostet rund 800 Euro und damit das Zweieinhalbfache des erstgereihten Bodenstaubsaugers (mit Staubbeutel) von Bosch. Der Dyson schwächelt zwar etwas bei der Grobgutaufnahme, erreichte aber unterm Strich das beste Saugergebnis sämtlicher Geräte im Test. Er ist bereits das dritte geprüfte Modell aus der V11-Reihe des britischen Herstellers und dabei jenes mit der besten Ausstattung.

Musste beim V11 Absolute (siehe Akkustaubsauger - Große Freiheit auf kurze Zeit) der Akku noch in der Werkstatt getauscht werden, hatte der V11 Absolute Extra bereits ein einfach bedienbares Klicksystem. Dem aktuellen Pro-Modell liegt nun sogar standardmäßig ein Zweitakku bei – eine erfreuliche Tatsache, weil die Lauf- und Ladezeiten bei den Kabellosen immer ein Thema sind. Beim Dyson reicht eine Akkuladung für 14 Minuten Betrieb bei voller Leistung. Danach muss drei Stunden lang Strom getankt werden.

Ein von manchen Nutzern kritisiertes Detail ist, dass die Einschalttaste des Dyson nicht einrastet, sondern während des Saugens permanent niedergedrückt werden muss. Andererseits verlängert dies die Akkulaufzeit, weil das Gerät jedes Mal sofort abschaltet, wenn man es kurz zur Seite legt.

Alternative zu Dyson

Wer unter den Akkusaugern eine gute Alternative zu Dyson sucht, kann beispielsweise zum Testsieger der März-Ausgabe greifen, dem gleichfalls hochpreisigen Bosch BSS81POW1, betreibbar mit den herstellereigenen Systemakkus. Die preisgünstigeren Geräte, die meist immer noch mehr kosten als ein herkömmlicher Bodenstaubsauger, enttäuschen heute wie damals bei der Saugleistung.

Vor- und Nachteile der Bauformen

An den grundsätzlichen Feststellungen zu den Bauformen hat sich nichts geändert:

Flexibilität. Akkusauger sind bei Bedarf rasch zur Hand, rund ums Haus einsetzbar und lassen sich meist auch zum handlichen Kleinsauger umbauen. Die Laufzeit setzt der Flexibilität Grenzen, ein einfach austauschbarer Zweitakku ist von Vorteil – sofern er geladen ist.

Stufensaugen. Wendig, leicht und ohne Kabelsalat – in Stiegenhäusern sind Akkusauger definitiv im Vorteil. Die klassischen Bodenstaubsauger sind eher schwergewichtig, stehen auf Stufen oft wackelig oder sind dort entsprechend schwierig zu manövrieren.

Gründlichkeit. Ob Teppich, Hartboden oder Ritzen – unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Kabel arbeiten, schneiden die besten Sauger hier gut oder sehr gut ab. Gemeinsam ist ihnen allerdings auch, dass sie in Ecken und an Kanten Staub liegen lassen. Hier hilft dann nur, diese Stellen ohne Düse direkt mit dem Rohr zu saugen.

Polstermöbel. Dank spezieller Polsterdüse (oder einer anderen dafür tauglichen Kleindüse) ist das Saugen von Couch und Fauteuil für keines der getesteten Geräte eine unlösbare Aufgabe.

Tierhaare. Da sich Tierhaare aus Teppichen nur sehr schwer herauslösen lassen, sind Sauger mit Elektrodüsen und rotierenden Bürsten von Vorteil. Akkusauger sind damit üblicherweise ausgestattet. Der Dyson erzielte hier sogar ein sehr gutes Ergebnis.

Teppichsaugen. Aufgrund des optimierten Zusammenspiels von Motor, Rohr und Düse benötigen aktuelle Staubsauger-Modelle deutlich weniger Strom als ältere Geräte. Allerdings tritt dadurch bei vielen Bodensaugern besonders in der Maximaleinstellung das Phänomen auf, dass sich die Düse nur sehr schwer über Teppich schieben lässt.

Staubrückhaltevermögen. Die besten Geräte im Test halten mehr als 99,999 Prozent des Feinstaubs zurück, der schlechteste gemessene Wert liegt bei 98,5 Prozent. Klingt immer noch gut, bedeutet aber 1.500-mal mehr verwirbelte Partikel. Ob die von manchen Herstellern angebotenen Nachrüstfilter tatsächlich eine Verbesserung bringen, hängt auch vom Gesamtsystem des jeweiligen Saugers ab. Für Hausstauballergiker empfehlen sich Modelle mit Staubbeutel und sehr gutem Staubrückhaltevermögen. Bei den Akkusaugern sind Beutel allerdings kaum zu finden. Beim Entleeren von Staubboxen wird relativ viel Schmutz aufgewirbelt, weshalb Allergiker diese Tätigkeit anderen Personen überlassen sollten.

Folgekosten. Staubbeutel müssen ersetzt werden, ausgehend von den Berechnungen im Test (Wechsel bei Erreichen von 60 Prozent Saugkraftverlust) zwei bis drei Mal im Jahr. Unabhängig von der Bauform müssen bei allen Staubsaugern außerdem die Motorschutz- und Feinstaubfilter in gewissen Abständen getauscht werden.

Saugkraft. Bei manchen Akkusaugern lässt die Saugkraft besonders rasch nach, wenn sich die Box mit Staub füllt (Extrembeispiel: Maxxmee im aktuellen Test). Daher ist die Größe der Box nicht allein dafür ausschlaggebend, wie oft sie entleert werden muss. Laut dem Rechenmodell im Test ist dies beim Dyson zehn Mal im Jahr notwendig, beim Ausreißer Maxxmee 230 Mal.

Lautstärke. Empfindliche Ohren haben mit Akkusaugern meist keine Freude. Viele Modelle sind auf Teppich- und Hartboden unangenehm laut. Im aktuellen Test ist lediglich der Rowenta-Sauger einigermaßen erträglich. Unter den Bodenstaubsaugern fällt nur der Philips durch einen erhöhten Lärmpegel auf, dafür ist sein Preis-Leistungs- Verhältnis ohne Konkurrenz.

Testtabelle: Akku-Staubsauger

Akku-Staubsauger im Vergleich.

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Produktfinder: Bodenstaubsauger

Bodenstaubsauger mit Beutel oder Box im Vergleich.

VKI-Tipps

Von allen Geräten saugt der hochpreisige Dyson SV17 V11 Absolute Extra Pro (1) am besten, er ist auch der einzige gute Akkusauger im Test. Bei den Bodenstaubsaugern mit Beutel liegt der Bosch BGB75X494 (2) knapp vor dem Miele Complete C3 Silence EcoLine (3). Aber auch der preisgünstigere Rowenta RO 7793 EA (4) schlägt sich gut. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Philips PowerPro Expert FC9741/09 (5) mit Staubbox.

Testkriterien

In dem von der Stiftung Warentest durchgeführten Test waren sechs Bodenstaubsauger (vier mit Beutel, zwei mit Staubbox) vertreten. Diese sechs Modelle mit Kabel traten im Vergleich gegen fünf Handstaubsauger mit Akku und Staubbox an.

Gewichtung

Das KONSUMENT-Testurteil setzt sich aus den Gruppenurteilen zusammen. Die Gruppenurteile ergeben sich aus mehreren Einzelurteilen. Je bedeutender ein Gruppenurteil für das Produkt, desto höher ist die Gewichtung im KONSUMENT-Testurteil. Die Gewichtungen für die Gruppenurteile betragen:

Staubsauger mit Kabel

  • Saugen 45 %
  • Handhabung 30 %
  • Umwelteigenschaften 15 %
  • Haltbarkeit 10 %
  • Schadstoffe 0 %
  • Sicherheit 0 %

Handstaubsauger mit Akku

  • Saugen 40 %
  • Akku 5 %
  • Handhabung 30 %
  • Umwelteigenschaften 15 %
  • Haltbarkeit 10 %
  • Schadstoffe 0 %
  • Sicherheit 0 %

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das KONSUMENT-Testurteil auswirken. Wichtig sind Abwertungen immer dann, wenn die rein rechnerische Bewertung den Mangel nicht ausreichend deutlich macht. Folgende Abwertungen wurden angewendet.

Saugen. War Saugen durchschnittlich oder schlechter, konnte das KONSUMENT-Testurteil nicht besser sein. Das Urteil Saugen konnte maximal eine Note besser sein als die Reinigungswirkung auf Teppich, Hartboden oder Ritzen und maximal zwei Noten besser als die Faseraufnahme von Teppich und Polstern und die Tierhaaraufnahme von Teppich.

Akku. Bei nicht zufriedenstellender Bewertung des Akkus wurde das KONSUMENT-Testurteil um eine Note abgewertet.

Umwelteigenschaften. Waren die Umwelteigenschaften weniger zufriedenstellend, werteten die Tester das KONSUMENT-Testurteil um eine halbe Note, waren sie nicht zufriedenstellend um eine Note ab. Waren die Einzelurteile Staubrückhaltevermögen oder Schadstoffe weniger zufriedenstellend oder schlechter, konnte auch das Gruppenurteil Umwelteigenschaften nicht besser sein. War der Stromverbrauch weniger zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften nur eine Note besser sein. War das Geräusch auf Teppichboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal eine Note besser sein. War das Geräusch auf Hartboden weniger zufriedenstellend oder nicht zufriedenstellend, konnten die Umwelteigenschaften maximal zwei Noten besser sein.

Schadstoffe. Waren Schadstoffe weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil nicht besser sein.

Haltbarkeit. War die Haltbarkeit weniger zufriedenstellend, lautete das KONSUMENT-Testurteil ebenfalls weniger zufriedenstellend. War die Haltbarkeit weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil nur eine Note besser sein. War das Einzelurteil Motordauerprüfung durchschnittlich oder schlechter oder die Stoß- und Fallprüfung durchschnittlich oder schlechter, konnte das Gruppenurteil Haltbarkeit nicht besser sein.

Sicherheit. War die Sicherheit weniger zufriedenstellend, konnte das KONSUMENT-Testurteil maximal eine halbe Note besser sein.

Saugen (45 % – Staubsauger mit Kabel)

Staubaufnahme. Die Testexperten messen die Staubaufnahme der Staubsauger in Anlehnung an die Norm EN 60312, seit 2016 an Norm EN 60312-1. Damit alle Prüflinge die gleichen Bedingungen haben, ist selbst der Staub genormt. Die Prüfungen auf Wilton-Teppichboden (Veloursteppich) erfolgen bei maximaler Saugleistung zuerst mit neuen Staubbeuteln beziehungsweise leeren Staubboxen, danach mit teil- und vollgefüllten Beladungen mit DMT8-Staub. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Staubsaugerprüfstaub, der von seiner Charakteristik her realem Hausstaub entspricht.

Die Staubbeladungen „leer“, „teilgefüllt“ und „vollgefüllt“ werden für jedes Gerät folgendermaßen ermittelt: Der Staubbeutel (Box) wird so lange in kleinen Schritten beladen, bis ein Unterdruck von 60 % des maximalen Unterdruckwerts erreicht ist. Von dieser Staubmenge entsprechen 40 % der teilgefüllten Beladung und 80 % der vollgefüllten Beladung.

Zusätzlich messen die Tester die Staubaufnahme bei einer Schiebekraft von 30 Newton. Das entspricht in etwa der Kraft, die ein Erwachsener beim Staubsaugen akzeptabel findet. Für diese Prüfung saugen die Staubsauger mit leerem Staubbeutel beziehungsweise Behälter. Die Tester regeln die Saugleistung der Staubsauger so weit herunter, dass sich die Düsen mit maximal 30 Newton schieben lassen. Jeder Staubsauger läuft in dieser Prüfung also mit einer individuell eingestellten Saugleistung.

Die Tester beziehen alle Staubaufnahmeergebnisse vom Wilton-Teppichboden auf die Saugergebnisse eines Referenzsaugers. Beim Saugen auf Dura Cord Teppichboden (Dura Stratos; Schlingenware), glattem Hartboden sowie aus Ritzen, Ecken und an Kanten (Fußleisten) wie auch bei der Grobgutaufnahme sind die Beutel und Boxen immer teilgefüllt.

Faseraufnahme. Die Tester saugen die ebenfalls genormten Fasern von von Teppichboden und Polstern mit einer teilgefüllten Beladung.

Grobgutaufnahme von Hartboden in Anlehnung an EN 60312–1 Abschnitt 5.1 bei teilgefüllter Beladung. Aufgesaugt wird eine Mischung aus gleichen Massenanteilen von Reis und Linsen.

Die Tierhaaraufnahme von Teppichboden erfolgt in Anlehnung an EN 60312–1 Abschnitt 5.5.2 bei teilgefüllter Beladung. Aufgesaugt wird eine homogene Mischung aus Hunde- und Katzenhaaren unterschiedlicher Rassen.

Saugen (40 % – Akku-Staubsauger)

Staubaufnahme. Prüfungen wie kabelgebundene Geräte mit folgenden Ausnahmen: Zusätzliche Prüfungen werden mit minimaler Leistungseinstellung und ohne Beladung auf Teppich Wilton, Hartboden und Ritze durchgeführt.

Akku (5 % – Akku-Staubsauger)

Bewertet wurden die Laufzeiten und Ladezeiten der Akkus. Bewertung der Wechselbarkeit der Akkus.

Handhabung (30 %)

Fünf Personen (Nutzer*innen und Fachleute) machen den Alltagtest: Sie beurteilen die Bedienungsanleitung, Auf- und Abbau der Geräte sowie Griffe, Schalter, Anzeigen und Aufbewahrung sowie das Tragen der Geräte. Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich Teppich- und Hartboden, Treppen und Polster saugen, Düsen reinigen, Staubbeutel und Filter wechseln oder die Staubbox entleeren. Auch bewerten die Testerinnen und Tester, wie gut die Düsen auf Wilton-Teppichboden gleiten und sich lenken lassen (Manövrierbarkeit). Die Schiebekraft wird bei maximaler Saugleistung beurteilt, die Manövrierbarkeit bei reduzierter Saugleistung (30 Newton). Auf Hartboden saugen die Nutzer*innen immer mit maximaler Saug­leistung. Bewertet wird das Saugen von Semmelbröseln vom Teppichboden und das Saugen von Kaffeepulver vom Hartboden.

Handhabung (30 % – Akku-Staubsauger)

Bewertet wird die Handlichkeit beim Saugen mit dem Tischsauger. Das Abstellen in der Ladestation gehört unter anderem zur Prüfung „Täglicher Betrieb“.

Umwelteigenschaften (15 %)

Staubrückhaltevermögen. Die Tester vergleichen den Feinstaubgehalt in der Zu- und Abluft als Abscheidegrad. Je mehr Staub im Filter zurückbleibt, desto höher der Abscheidegrad, desto besser.

Es wird auf Grundlage der Abscheidegradmessungen der logarithmische Durchlassgrad ermittelt und bewertet.

Geräusch. Die Experten ermitteln die Schallleistung in Anlehnung an die Norm EN 60704-2-1. Dabei muss das Gerät mit maximaler Leistung auf Teppichboden und auf Hartboden saugen.

Stromverbrauch. Die Tester ermitteln während der Staubaufnahmeprüfung (s.o.) auch, wie viel Strom (elektrische Energie) der Staubsauger beim Saugen auf Wilton-Teppichboden und Hartboden verbraucht. Das Ergebnis bezieht sich auf zehn Quadratmeter.

Schadstoffe. Die Tester suchen nach PAK in Anlehnung an die Vorgaben des ZEK 01.4-08 in Griffen, Kabel, Schlauch, Stecker, seit 2016 PAK in Griffen angelehnt an AfPS GS 2014:01 PAK. Prüfung auf bestimmte Phthalate in Weichkunststoffen von Griffen nach Extraktion und Analyse mit GC/MS. Seit 5/2016 bilden Schadstoffe eine eigene Gruppe.

Schadstoffe 0 %

Es werden die Griffe oder andere länger berührte Teile auf den Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation Prüfung und Bewertung von PAK bei der Zuerkennung des GS-Zeichens vom 4. August 2014 untersucht. Es werden die dort genannten 18 PAK sowie weitere PAK (z.B. Dibenzopyrene) bestimmt. Weiters werden die Griffe auf den Gehalt an Phthalatweichmachern untersucht (nach Extraktion Analyse mit GC/MS).

Haltbarkeit 10 %

Die Motordauerprüfung läuft bei Staubsaugern mit Netzkabel unterbrochen von Ruhepausen über 600 Stunden. Bei Akku-Staubsaugern 95 Stunden (mindestens 70 Stunden).

Stoßprüfung: Die Handstaubsauger (Akkusauger und kabelgebundene) fahren auf Teppich mit Unebenheiten – insgesamt 75 Stunden mit Unterbrechungen auf dem Kurbelprüfstand.

Nur Bodenstaubsauger:

Stoßprüfung (500 Zyklen). Die Staubsauger fahren 10.000 Mal über Schwellen und stoßen 1.000 Mal gegen Pfosten.

Fallprüfung: Die Saugdüse muss 1.200 Stürze aus 80 Zentimetern Höhe überstehen.

Prüfung Kabelauszug: 6.000 Züge.

Prüfung Schlauchbefestigungen: 40.000 Schwenkungen bei eingespanntem Anschlussstutzen.

Quetschen der Rohre, Schläuche und Nebenluftsteller: Die Tester belasten sie zehn Sekunden lang mit etwa 70 Kilogramm.

Nur Akkusauger: Über die Dauer der Haltbarkeitsprüfung wird der Laufzeitverlust der Akkus bewertet.

Sicherheit 0 %

Die Prüfer beurteilen, ob die Geräte den Vorschriften des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes genügen. In Anlehnung an EN 60335-1 und -2-2 kontrollieren sie die elektrische Sicherheit der Staubsauger. Zudem prüfen sie, ob sich Nutzer an scharfen Kanten und Spitzen verletzen und beim Beutel- und Filter­wechsel die Finger einklemmen können.

Testplakette

Achten Sie beim Kauf auf die KONSUMENT-Testplakette.

Unternehmen, deren Produkte von uns mit "gut“ oder "sehr gut“ beurteilt wurden, haben die Möglichkeit, eine Testplakette zu erwerben. Deren Nutzung ist zeitlich begrenzt, und unsere strengen Richtlinien sind einzuhalten. Laut einer für die österreichische Bevölkerung repräsentativen Umfrage vom Juli 2019 verbinden Verbraucher mit der KONSUMENT-Testplakette in erster Linie, dass das entsprechende Produkt durch ein objektives Testverfahren geprüft wurde (41,3 %), eine hohe Qualität aufweist (40,1 %) und ein gutes Preis-/ Leistungs-Verhältnis bietet (33,9 %).

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Nicht mitgetestet

Vorwerk bietet Akku- sowie Bodenstaubsauger an. Warum wurden die Geräte nicht mitgetestet?

User "konsumentkurt"
(aus KONSUMENT 10/2021)

Tests sind zeit- und kostenaufwändig, es ist daher nicht möglich, jedes Mal jede Marke zu berücksichtigen. Davon abgesehen, ist zum Zeitpunkt des Einkaufs nicht immer jeder Hersteller mit neuen Modellen auf dem Markt. Von Vorwerk hatten wir zuletzt im Test: Kobold VT300 (Bodenstaubsauger - Haarige Herausforderung), Kobold VB100 (Akkustaubsauger - Große Freiheit auf kurze Zeit), Kobold VK200 (Akku- und Bodenstaubsauger - Freiheit versus Ausdauer) sowie den Saugroboter Kobold VR300 (Saugroboter: Staubsaugen per App - Putzteufel mit Schwächen).

Die Redaktion

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Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

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