Diesmal im Lebensmittel-Check
Das steht drauf: Coffeefair Coffeewhite Kaffeeweißer auf Pflanzenfettbasis (1 Kilogramm)
Erhältlich bei: Online, unter anderem bei Amazon und auf der Website des Herstellers
Wer zu einem Kaffeeweißer greift, der als pflanzlich ausgelobt ist, erwartet ein Produkt ohne tierische Zutaten. Genau das war beim Coffeefair Coffeewhite Kaffeeweißer nicht der Fall: In unserem ersten Check wurde das Pulver online als „auf pflanzlicher Basis" beworben, laut Zutatenliste sind aber Milchbestandteile enthalten. Der Hersteller hat reagiert und den Produktnamen angepasst. Grund genug, noch einmal genau hinzusehen, ob damit alles im Reinen ist.
Das steht drauf: Coffeefair Coffeewhite Kaffeeweißer auf Pflanzenfettbasis (1 Kilogramm)
Erhältlich bei: Online, unter anderem bei Amazon und auf der Website des Herstellers
Ausgangspunkt war ein Produkt, das auf Amazon und auf der Herstellerseite als Kaffeeweißer „auf pflanzlicher Basis" beworben wurde. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigte jedoch: Das Pulver enthält Milchbestandteile. Für alle, die sich bewusst pflanzlich ernähren oder Milch meiden, war diese Auslobung potenziell irreführend.
Coffeefair hat, wie angekündigt, nachgebessert. Mitte Juli 2026 waren die Bezeichnungen an mehreren Stellen angepasst:
So weit, so gut. Doch an einer entscheidenden Stelle stimmt die Auslobung nach wie vor nicht: Auf Amazon wurde das Produkt Ende Juli 2026 sowohl unter den „wichtigsten Highlights" als auch bei den „speziellen Informationen" weiterhin als „vegan" und „molkereifrei" geführt. Beides ist schlichtweg falsch, denn laut Zutatenliste sind Milchbestandteile enthalten. Wir haben das erneut bei Amazon gemeldet.
Der neue Name ist präziser, dennoch bleibt aus unserer Sicht Luft nach oben. Auch eine „Pflanzenfettbasis" kann ein rein pflanzliches Produkt suggerieren, obwohl das Pulver Milch enthält. Dazu kommt: Ein weiteres Produkt der Firma, der "Coffeefair Kaffeeweißer”, hat nahezu idente Zutaten. Laut Reihenfolge der Zutatenliste steckt darin nur mehr Milchzucker, während der Coffeewhite auf Pflanzenfettbasis mehr Pflanzenfett enthält. Die „Pflanzenfettbasis" ist also kein Alleinstellungsmerkmal, viele Kaffeeweißer nutzen Kokosfett als Fettgrundlage. Ohnehin ist ein Kaffeeweißer eine fette Angelegenheit: Der Coffeefair Coffeewhite auf Pflanzenfettbasis besteht zu 32 Prozent aus Fett.
Dass der Hersteller den missverständlichen Namen korrigiert hat, ist erfreulich und war überfällig. Wirklich sauber ist die Sache aber noch nicht, solange das Produkt auf Amazon als „vegan" und „molkereifrei" gelistet ist. Wer auf tierische Bestandteile verzichten will, sollte bei unbekannten Produkten immer die Zutatenliste lesen – und uns gerne Ungereimtheiten melden. Wir bleiben dran, bis auch die falschen Angaben bei Amazon verschwunden sind.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Schärdinger Premium Kefir ist schwarz auf dunkelblauem Hintergrund aufgedruckt. Ein Konsument kritisierte die schlechte Lesbarkeit.
Beim Gewußt wie Bio Heidelbeer Sirup hatten wir letztes Jahr die Angabe „ohne Zuckerzusatz“ kritisiert. Nun hat der Anbieter die Kennzeichnung geändert. Stattdessen heißt es auf dem Etikett jetzt „Süße aus Früchten“.
Auf dem Rapunzel Beeren Porridge steht „ohne Zuckerzusatz“. Gleichzeitig enthält es 13 Prozent gemahlene Datteln, deren „feine Süße“ auf der Verpackung ausdrücklich hervorgehoben wird.
Der Name verspricht schwarzen Kaffee, das Bild auf der Dose zeigt eine dampfende Espressotasse. Doch in der undurchsichtigen Verpackung steckt vor allem Milch. Wir haben die Zutatenliste gelesen.
Regionale Marillen aus dem Weinviertel klingen nach kurzen Wegen und Frische aus der Nähe. Tatsächlich legten sie für das Verpacken hochgerechnet über 400 Kilometer durch Österreich zurück. Wir haben nachgezeichnet, wie aus „da komm ich her" ein „da fahr ich rum" wird.
Auf der Einzelverpackung wirkt der Müsliriegel deutlich länger, als er tatsächlich ist. Dazu kommt reichlich Luft im Karton. Wir haben nachgemessen.
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